Madeira Juni 2016

Reisebericht 16.06.16 – 21.06.16: „Madeira - das immergrüne Wanderparadies“

Autor/in: Nadine Kamal

Straßenfest in Funchal

1. Tag – Ankunft auf Madeira

Die Anreise über Lissabon und die Landung auf der interessant anmutenden Landebahn auf Madeira sind überstanden. Als erstes bezieht unsere kleine Gruppe das Hotel Do Carmo in Funchal, von diesem Punkt aus, lässt sich die Stadt prima zu Fuß erkunden. Unser erster Gang führt uns zu einer Szene Kneipe, mit tollem Blick auf den Atlantik lassen wir den ersten Abend ausklingen.

2. Tag – Stadtrundgang und einwandern

Heute sind wir durch die lebhafte und farbenfrohe Stadt Funchal spaziert, habe den Madeirawein probiert und konnten die ersten Landschaftlichen Eindrücke bei  einer 2 stündigen Wanderung genießen. Dies war ein guter Einstiegt für die noch kommenden Tage.

Küstenabschnitt

Levadawanderweg

3. Tag – Levada-Wanderung

Für mich die interessanteste und vielseitigste Wanderung wären meiner Reise – die Levadawanderung. Die Wanderung begann in Porto Moniz und führte entlang der Levada, durch Tunnel und auf den ersten Blick unüberwindbare Stufen, durch Lorbeerwälder bis zum Lombo do Mouro mit schöner Aussicht. Am Ende des Tages ließ mich mein Schrittzähler wissen, dass es 31.939 Schritte waren und noch mehr tolle Eindrücke.

4. Tag – Steilküstenwanderung

Unser Weg führte uns heute entlang einer der schönsten Steilküsten Madeiras im Nordwesten der Insel. Nach einer verdienten Rast, sind wir zu einem Dorf aufgestiegen und weiter entlang des alten Versorgungsweges nach Porto Moniz im Nordwesten der Insel gewandert. Der kleine Ort Porto Moniz hat seinen ganz besonderen Charme, hier hat man auch die Möglichkeit zu einem  erfrischenden Bad in den Naturschwimmbecken aus Lavagestein. Den Tag haben wir bei einem tollen Grill-Picknick auf einer Felsterrasse mit herrlichem Blick auf das Meer und idyllischem Sonnenuntergang ausklingen lassen.

Blick auf Port Moniz

Weg bei der Kammwanderung

5. Tag – Kammwanderung

Diese Wanderung verspricht phantastische Aussichten über die zentralen Berge der Insel.  Nach dem Aufstieg auf den Gipfel des „Pico Ruivo“ (1862 m), dem höchsten Berg Madeiras und „Höhepunkt“ der Wanderreise, geht es über den Sattel des „Pico das Torres“ weiter über zahllose, in den Fels gehauene Treppen, Tunnel und Steigen zum „Pico do Arieeiro“ (1818 m), der dritthöchsten Erhebung der Insel. Die letzte Nacht verbringen wir im Hotel Vila Galé in Santa Cruz.

6. Tag – Rückflug nach Berlin

Heute in aller Frühe heißt es Abschied nehmen, es war eine sehr schöne Reise, ich werde wunderbare Erfahrungen und Eindrücke mit nach Hause nehmen. Madeira ist eine faszinierende Insel!