Mongolei-Reisen

Allgemeine Informationen über das Urlaubsziel

Was bietet eine Reise in die Steppe der Mongolei, zum Volk des Dschingis Khan?

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Discover Mongolia (c) Discover Mongolia

Die Mongolei ist ein sehr ursprüngliches gebliebenes Reiseland, das sich zudem bis heute seinen ganz besonderen Charme bewahrt hat.

Nach Kasachstan ist die Mongolei flächenmäßig der größte und zugleich am dünnsten besiedelte unabhängige Staat der Erde. Das Land ist fast fünf Mal so groß wie Deutschland, wird aber lediglich von nur 3 Millionen Einwohnern bewohnt.

Die endlosen Steppenlandschaften und die Wüste Gobi beeindrucken jeden Reisenden. Das ist es auch, was die Touristen in der Regel herzieht: Das Nomadenleben – Übernachtungen in Jurten inbegriffen.

Zugleich erleben Sie in der Mongolei die Gastfreundschaft der Nomaden und die Zeugnisse alter buddhistischer Kultur, die derzeit wieder auflebt.

Touristische Höhepunkte

Nomade mit Kamelen in der mongolischen Steppe

Nomade mit Kamelen in der mongolischen Steppe

  • Kloster Erdene Dsuu: Das Kloster liegt in der Zentral-Mongolei, in der Nähe der alten Hauptstadt Karakorum; es wurde 1586 gegründet. In der etwa 400 mal 400 Meter großen Klosteranlage lebten früher über 1.000 Mönche.
  • Nationalpark Gobi-Gurvansaikhan: Der NP ist berühmt für seine versteinerten Dinosaurierknochen, aber auch für die reiche Tierwelt und „singende“ Dünen in sengender Hitze.
  • Karakorum: Die Ruinen der alten Hauptstadt Dschingis Khans und seiner Nachfolger liegen in einem UNESCO-Weltkulturerbe-Park.
  • Bogd Khan: Der Winterpalast der mongolischen Könige in Ulan Bator ist der einzige von 4 Palästen, der noch erhalten ist. Zum Palast-Komplex gehören 6 Tempelanlagen, die ebenfalls besichtigt werden können.
  • Bogdkhan Nationalpark: Er hat nichts mit dem Winterpalast zu tun, sondern lädt vielmehr zum Besteigen eines der 4 heiligen Berge in dieser wunderschönen Naturlandschaft ein.
  • Uvs Nuur: Der größte See der Mongolei liegt auf 2.700 m Höhe und ist UNESCO-Biosphärenreservat. Der Nationalpark lädt zum Wandern und zur Vogelbeobachtung ein.
  • Naturkundemuseum in Ulan Bator: Das größte und beliebteste Museum in der Hauptstadt ist bekannt für seine Fossilien. Neben vollständig erhaltenen, meterhohen Dinosaurierskeletten werden hier auch versteinerte Dino-Eier ausgestellt.
  • Changai: Diese Bergregion lädt nicht nur zum Wandern ein, sondern auch zu einer Wellnesskur in einer der rund 40 natürlichen heißen Quellen (manche sind allerdings bis zu 95 Grad heiß – also Vorsicht!).
  • Khovsgol-See: Einer der größten Seen der Mongolei, umgeben von einem Naturschutzgebiet, das bis an die russische Grenze reicht. Geologen vermuten, dass der See in der Vergangenheit mit dem Baikalsee in Russland verbunden war. Der See ist gut zum Wandern geeignet; längere Touren werden zu Pferde absolviert.
  • Orkhon-Tal: An den Ufern des Orkhon-Flusses finden sich bedeutende historische Stätten, neben der alten Hauptstadt Karakorum auch die Ruinen von Char Balgas, der Hauptstadt der Uiguren im 8. Jahrhundert.

Weitere Reisen

Unser vielfältiger Reisekatalog wird regelmäßig erweitert und angepasst. So haben wir nicht permanent alle Angebote online. Insbesondere können wir auch zu vielen Reisezielen Ihre ganz individuelle Privattour gestalten.
Für weitere Reisen in diese Zielregion sprechen Sie uns deshalb bitte gerne an.

Zahlen, Daten, Fakten

Karte von Mongolei

Karte

Geographische Lage von Mongolei

Geographische Lage

Offizieller Name
Hauptstadt Ulaanbaatar (1,2 Mio. Einwohner)
Fläche 1,6 Mio. km² (15% der Fläche Europas)
Sprachen Mongolisch, Kasachisch
Währung Togrog/ Tugrik (MNT)
Einwohnerzahl 3 Mio.
Ethnologie 95% Mongolen, 5% Türken (hauptsächlich Kasachen)
Religion 50% Lamaistische Buddhisten, 40% Atheisten, 6% Christen, 4% Moslems
Nationalfeiertag 11. Juli ("Naadam": mongolische Festspiele)
Regierungsform Republik, parlamentarische Demokratie mit rechtsstaatlicher Verfassung

Mongolei-Links

Sicherheitsinformationen des Auswärtigen Amtes zur Mongolei:
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/MongoleiSicherheit.html

Länderinformationen zur Mongolei aus dem CIA World Fact Book:
https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/geos/mg.html

Botschaft der Mongolei in der Bundesrepublik Deutschland:
http://www.botschaft-mongolei.de/

Unsere Reiseempfehlungen

Steppenlandschaft: Die beeindruckenden, scheinbar endlosen grünen Steppenlandschaften prägen jede Mongolei-Reise. Im Nationalpark Gorchi Tereldj winden sich Flüsse durch dichte Lärchenwälder und vorbei an bizarren Felsformationen. In den Sommermonaten beeindrucken die Wiesen mit ihrer Blütenpracht. Im Khangai Gebirge kann der schöne Orkhon-Wasserfall besucht werden. Der „weiße See“ Terkhin Zagaan Nuur liegt malerisch inmitten einer Vulkanlandschaft. Am See Ögii Nuur können zahlreiche Wasservögel beobachtet werden.
Wüste Gobi: Im Südosten des Landes liegt die Wüste Gobi, die geprägt ist durch weite Steppen, Salzbecken, Felsformationen, Oasen und Dünenlandschaften. Zudem gilt das Gebiet als sehr bedeutende Fundstätte von Dinosaurierskeletten.
Nomaden: Während Ihrer Mongolei-Reise werden Sie das Leben der Nomaden in der kargen Steppenlandschaft ausgiebig kennen lernen: Sie erlangen Einblicke in die Zucht der Pferde und Kamele, und erleben die traditionelle Küche, die hauptsächlich aus Fleisch und Milch besteht. Das Nationalgetränk Airag besteht beispielsweise aus vergorener Stutenmilch. Zudem werden Sie selbst in einem Ger, einem traditionellen Jurtezelt, übernachten.
Buddhismus: In der Mongolei sind zahlreiche beeindruckende buddhistische Bauten erhalten. Einige davon sind das Gandan-Kloster nahe der Hauptstadt, der Tempel Tövkhön und das Kloster Erdene Zuu auf den Ruinen der ehemaligen Hauptstadt Kara Khorum. Seit dem Ende des Kommunismus bekennen viele Mongolen sich wieder zum Buddhismus.

Klima und Reisezeit

In der Mongolei herrscht trockenes, kontinentales Klima mit sehr unterschiedlichen Jahreszeiten. In den Sommermonaten Juni bis August erreichen die Temperaturen 20 bis 25°C. In der Wüste Gobi kann es zu dieser Zeit bis zu 40°C heiß werden. Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht können, vor allem in der Wüste, oft bis zu 20°C betragen. Sie sollten für die Nächte also warme Kleidung im Gepäck haben. Von Ende Oktober bis April liegt die Temperatur im ganzen Land nur selten über dem Gefrierpunkt. Im Januar und Februar ist es mit bis zu -30°C im Norden des Landes am kältesten. Im Frühling bis ca. Anfang Juni gibt es häufig heftige Sandstürme.
Die wenigen Niederschläge fallen fast ausschließlich im Sommer, vor allem im Juli und August. Trotzdem ist auch zu dieser Zeit mit viel Sonne und blauem Himmel zu rechnen.
Die eindeutig beste Reisezeit für die Mongolei sind die Sommermonate von Ende Juni bis Anfang September. Zu dieser Zeit ist es angenehm warm und aufgrund der Niederschläge ist die Landschaft grün. Die touristische Hochsaison ist im Juli während des „Naadam-Fest“.

Einreisebestimmungen

Seit dem 1. September 2013 benötigen deutsche Staatsangehörige für einen kurzfristigen Besuchs- oder Geschäftsaufenthalt von maximal 30 Tagen kein Visum mehr für die Einreise in die Mongolei.
Für Reisende aus Ländern ohne mongolische Botschaft oder bei vorheriger Abstimmung mit dem Ansprechpartner vor Ort können Visa auch am Flughafen ausgestellt werden. Dies ist aber vorab durch den Einlader/Geschäftspartner in der Mongolei mit der Ausländerbehörde (Immigration) abzuklären, die darüber eine schriftliche Bestätigung ausstellt, die der Reisende mitführen sollte, um von den Fluggesellschaften befördert zu werden. Es liegen keine Informationen darüber vor, ob die Ausstellung am Flughafen jederzeit und unkompliziert erfolgt. Es wird daher zu einer Einholung des Visums vor Reiseantritt geraten.
In der Mongolei empfiehlt es sich, den Reisepass mit den entsprechenden Aufenthaltsstempeln oder eine Kopie ständig mit sich zu führen, da unvorhergesehene Kontrollen durch die Polizei vorkommen und das Fehlen entsprechender Papiere zur vorübergehenden Festnahme führen kann.
Informationen zu Einreisebestimmungen für Minderjährige erhalten Sie auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes. Bitte informieren Sie sich dort auch über eventuelle Änderungen der Einreisebestimmungen.
Fotografierverbot besteht in der Nähe von militärischen und Sicherheitseinrichtungen.
Die mongolische Währung, Tugrik, kann in allen Banken gegen US-Dollar oder Euro getauscht werden. Bei kleineren oder beschädigten Scheinen ist unter Umständen der Wechselkurs schlechter. Zunehmend sind falsche mongolische Geldscheine im Umlauf. Es wird daher geraten, nur in Banken oder offiziellen Wechselstuben Geld zu tauschen. Laut Gesetz müssen alle Zahlungen in mongolischen Tugrik erfolgen. Auf dem Land kann Geld nur in den Aimak-Zentren getauscht werden. Es empfiehlt sich daher, vor längeren Reisen ausreichend einheimische Währung in Ulaanbaatar zu tauschen.

Stand: Februar 2015

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