Rundreisen in Afrika, Amerika, Asien, Arktis-Antarktis, Europa

Reiseempfehlungen

Die riesige strahlend weiße Fläche des Salzsees Uyuni vor dem tiefblauen Himmel und den schneebedeckten Bergen ist wahrhaft einzigartig. Auf der Fischerinsel wachsen zahllose bis zu 12 m hohe, sehr alte Kakteen. An nahe gelegenen Lagunen können sogar Flamingos beobachtet werden.
In La Paz, der höchsten „Hauptstadt“ der Welt, sind die starken indigenen Einflüsse besonders deutlich: hier tragen sehr viele Frauen die traditionellen weiten Röcke und Bowler-Hüte. Die zahlreichen Märkte bieten eine sehr gute Gelegenheit zum Einkauf von Souvenirs. Sehr interessant ist auch der Besuch verschiedener Entwicklungsprojekte.
Vom kleinen Wallfahrtsort Copacabana aus starten Ausflüge auf den Titicacasee zur Sonnen- und Mondinsel. Die Landschaft auf den Inseln ist atemberaubend: der tiefblaue See vor einem Panorama mit schneebedeckten Bergen.
In der „weißen Stadt“ Sucre gibt es schöne Kolonialgebäude und unzählige Kirchen sowie ein mildes Klima.
Die vielen in verschiedenen Farben angestrichenen Kolonialgebäude in Potosí sorgen für eine sehr schöne Atmosphäre. Ein Besuch in den Silberminen ist für viele Besucher ein unvergessliches Erlebnis.
In Yungas/Coroico ist der Weg das Ziel: auf der kurvenreichen Strecke von La Paz nach Coroico werden verschiedenste Vegetationszonen durchquert: vom Hochland bis ins tropische Amazonastiefland, die Yungas. Der angenehme kleine Ort Coroico lädt zum Ausruhen ein.
Die ehemaligen Inka-Wege („Inkatrek“) in die Yungas sind eine gute Alternative zum sehr stark besuchten Inkatrail in Peru. Auch auf dieser Strecke werden unterschiedliche Vegetationszonen durchwandert.

Touristische Höhepunkte

  • Salar de Uyuni: Der auf etwa 3.650 m Höhe gelegene, ausgetrocknete Salzsee hat eine Größe von mehr als 10.000 km². Besonders nach einem Regenschauer spiegelt sich das Blau des Himmels sehr schön.
  • La Paz: Die zwischen 3.200 und 4.100 m hoch gelegene Stadt ist der höchstgelegene Regierungssitz der Welt und begeistert mit herrlichen Aussichten, winkligen Gassen und sehenswerten Museen.
  • Titicacasee: Und noch ein „Highlight“ im wahrsten Sinn des Wortes: der See ist das höchstgelegene schiffbare Gewässer der Welt. Der Westteil gehört zu Peru, der östliche Teil zu Bolivien.
  • Sonneninsel: Die Isla del Sol im Titicacasee ist staubtrocken, hat aber herrliche Sandstrände mit tiefblauem Wasser. Leider ist es nicht warm genug zum Baden, aber man kann die Stille genießen, wandern und die erhaltenen Inka-Bauten bewundern.
  • Sucre: Obwohl der Name nicht auf den Zucker zurückgeht (wie man vermuten könnte), sondern auf einen Freiheitskämpfer dieses Namens, ist sie wegen der weiß gestrichenen Gebäude, vor allem vieler Kirchen, als „weiße Stadt“ bekannt.
  • Tiahuanaco: Nicht im Mindesten mit Machu Picchu zu vergleichen, aber trotzdem die wichtigste Inka-Ruinenstätte Boliviens und Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.
  • Valle de la Luna: Das „Mondtal“ liegt etwa 10 km südöstlich von La Paz. Durch Erosion haben sich hier bizarre Felsen, Spalten und vulkanartige Krater gebildet, so dass das Tal tatsächlich wie eine Mondlandschaft aussieht.
  • Cochabamba: Die wohlhabende Marktstadt ist berühmt für ihr angenehmes Klima (angeblich „das beste der Welt“) und seine historischen Bauten, allen voran die 400 Jahre alte Kathedrale.
  • Illimani: Die höchste Erhebung der Königskordilleren und zweithöchste Boliviens ist bei Bergsteigern beliebt – obwohl gerade an der begehrten Südwand das Wetter schnell umschlagen kann und unvorhersehbar ist.
  • Reserva Nacional de Fauna Andina Eduardo Abaroa: Lagunen in allen Farben, Geysire, Vulkane, Flamingos – wirklich beeindruckende, dabei noch nicht allzu bekannte Naturlandschaften.

Zahlen, Daten, Fakten

Karte von  Bolivien
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Geographische Lage von  Bolivien
Geographische Lage
Offizieller Name
Bolivien
Hauptstadt
verfassungsmäßig: Sucre (ca. 250.000 Einwohner)
Fläche
1.098.580 km² (308% der Fläche Deutschlands)
Sprachen
61% Spanisch, 21% Quechua, 15% Aymara
Währung
Boliviano (BOB)
Einwohnerzahl
9,25 Mio.
Ethnologie
30% Quechua, 30% Mestizos, 25% Aymara, 15% Weiße
Religion
95% Römisch-katholisch, 5% Protestanten
Nationalfeiertag
6. August (Unabhängigkeitstag)
Regierungsform
Republik, Präsidialsystem mit Zweikammerparlament

Klima / Reisezeit / Einreise

Die Jahreszeiten in Bolivien unterteilen sich in Trocken- und Regenzeiten. Im Andenhochland (Sucre, Uyuni; Potosí, La Paz, Titicacasee) dauert die Trockenzeit von Ende April bis Oktober. Zu dieser Zeit ist es tagsüber meist trocken und warm bei ca. 20°C. Nachts kann es allerdings sehr kalt werden. (In den Hotels sind genügend warme Decken vorhanden.) Auch die Regenzeit von November bis April ist für einen Besuch im Hochland geeignet. Die Temperaturen sind weniger kalt und die Landschaft grüner als zur Trockenzeit. Die Regenfälle dauern oft nur kurz an. Im Tiefland (Santa Cruz, Coroico) ist es das ganz Jahr über tropisch heiß bei ca. 30°C. In den Monaten Ende April bis Oktober regnet es etwas weniger als im restlichen Jahr. Die beste Reisezeit ist die Trockenzeit von Ende April bis Oktober.

Einreisebestimmungen

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich: Reisepass: Ja Vorläufiger Reisepass: Ja Personalausweis: Nein Vorläufiger Personalausweis: Nein Kinderreisepass: Ja Reisedokumente müssen im Zeitpunkt der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise und einen touristischen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen pro Kalenderjahr kein Visum. Mehrfache Ein- und Ausreisen sind gestattet. Bei Ankunft an den internationalen Flughäfen in La Paz, Santa Cruz und Cochabamba wird in der Regel ein Einreisestempel mit dem Einreisedatum im Pass eingetragen, jedoch oft kein Gültigkeitsdatum. Bitte informieren Sie sich auch über eventuelle Änderungen der Einreisebestimmungen. Um Probleme bei der Wiederausreise zu vermeiden, sollten alleinreisende Minderjährige oder bei der Reise mit nur einem sorgeberechtigten Elternteil Vollmachten der gesetzlichen Vertreter bei sich tragen.
Stand: Mai 2024