Namibia: Namibias Höhepunkte

Fish River Canyon: ganztäg. Geländewagentour, tolle Lodge am Canyonrand; 3 Tage Etosha NP

Namibia   Rundreisen, Safaris, Wüstenreisen

Im Gegensatz zum Trend der immer kürzer werdenden Touren erleben Sie bei dieser Namibia-Reise in 20 Tagen das ganze Land Namibia mit den berühmten, aber auch vielen unbekannten Höhepunkten. Sie wohnen in persönlich geführten Gästefarmen und naturnahen Lodges, die wir aufgrund ihrer besonderen Lage und schönem Ambiente ausgewählt haben. In 5 Unterkünften sind Doppelübernachtungen geplant, so dass immer wieder Momente der Ruhe mit Zeit zum Genießen der Umgebung entstehen. Sie reisen in einer kleinen Gruppe von maximal 12 Personen mit einer deutschsprachigen Reiseleitung, die Ihnen kompetent und mit Hingabe ihre namibische Heimat nahe bringen wird.

Löwenkind

Löwenjunges

Die Höhepunkte dieser Reise:

  • Exklusive Geländewagenfahrt hinunter in den Fish River Canyon und schöne Wander- und Bademöglichkeiten
  • Etosha Nationalpark intensiv: Sie durchqueren den gesamten Park von West nach Ost
  • Übernachtung im „Okaukuejo Camp“ direkt im Park – das abends beleuchtete Wasserloch ist legendär!
  • Besuch eines Damara- und eines Himbadorfs und der San in Ombili, Begegnung mit Herero unterwegs

Reiseverlauf Namibia (21 Tage)

1. Tag: Flug nach Namibia

Bahn- oder individuelle Anreise nach Frankfurt. Abends mit Qatar Airways via Doha nach Windhoek.

2. Tag: In die Kalahari-Wüste

Empfang durch Ihre Reiseleitung und Fahrt zur Farm „Kiripotib“, einem echten Juwel in der Kalahari. Sie beziehen Ihre geschmackvollen Zimmer und haben Zeit für einen Sprung in den Pool. Nachmittags werden Sie in die Geheimnisse der Karakul-Teppichweberei eingeweiht. Sie besuchen die Werkstätten der Goldschmiede, wo sich afrikanische traditionelle Materialien mit modernem Design vortrefflich ergänzen. Der farm-eigene Shop ist für Schmuckinteressierte ein Paradies! Mit einer Rundfahrt im Geländewagen zum Sonnenuntergang endet der Tag mit ersten Tierbeobachtungen! Begrüßungsdinner und Übernachtung auf der Farm „Kiripotib“***°. A

3. Tag: Romantischer Köcherbaumwald

Früher Aufbruch nach Keetmanshoop und zum berühmten Köcherbaumwald: Der Begriff „Baum“ ist streng genommen nicht korrekt, denn die in Südnamibia und der Kapprovinz Südafrikas endemischen Pflanzen gehören zur Familie der Aloen. Sie werden bis zu 300 Jahre alt, können eine Höhe von 9 m erreichen und sind auf bewundernswerte Weise an die trocken-heiße Felslandschaft angepasst. Das Innere der Köcherbaum-Äste ist ein faserig-schwammiger Wasserspeicher, ausgehöhlt wurden diese von den San als Pfeilköcher verwendet. Wenn Sie sich satt gesehen haben, geht’s weiter zum nur wenige Kilometer entfernten Spielplatz der Giganten. In diesem wild zerklüfteten Irrgarten scheinen Riesen die Felsen wie Bauklötze aus schwarzgrauem Dolerit-Gestein gestapelt zu haben. Der Betrachter erwartet jede Sekunde, dass alles zusammenfällt und doch ist die Szenerie schon Millionen Jahre alt! Überall sind Dassies, possierliche Klippschliefer, zu beobachten. Verspielte Fotomotive sind Ihnen garantiert! Weiterfahrt in die Karasberge zu Ihrer nächsten familiengeführten Gästefarm mit aktiver Schaf- und Rinderzucht. Dämmerschoppen zum Sonnenuntergang! Abendessen und Übernachtung in der „Goibib Mountain Lodge“***. F/A
Die familiengeführte „Goibib Mountain Lodge“ im Herzen der Karasberge bietet nicht nur eine wohnliche Atmosphäre, um nach einem ereignisreichen Tag wieder Kraft zu schöpfen, sondern auch einen interessanten Einblick in einen aktiven Farmbetrieb. Nach einem leckeren Abendessen versprechen die klimatisierten Zimmer eine angenehm kühle Nacht.

* Sondertermine mit Fish River Canyon Extra: Bei den gekennzeichneten Sonderterminen findet am 3. und 4. Reisetag ein alternatives Sonderprogramm statt: Sie fahren vorbei an Keetmanshoop bis auf die unbekannte Westseite des berühmten Fish River Canyon. Die etwas längere Fahrstrecke lohnt sich absolut, denn Sie logieren dort für die nächsten zwei Nächte unmittelbar an der Randstufe des trockenen Flussbetts in der luxuriösen „Fish River Lodge“****° in großzügigen Chalets. Sogar von Ihrem Bett aus sehen Sie den zweitgrößten Canyon der Welt! Der Abgrund beginnt gleich hinter dem Pool. Genießen Sie die unvergleichliche Stimmung am Abend, wenn die für diese Gegend typischen Köcherbäume von der untergehenden Sonne in ein romantisches Licht getaucht werden. Einige Köcherbaum-Exemplare stehen so dicht am Canyonrand, dass sie einmalige schöne Fotomotive abgeben!
Am nächsten Morgen steht als besonderer Höhepunkt und exklusives Abenteuer eine Exkursion hinunter in den Fish River Canyon auf dem Programm. Im Geländewagen beginnt die abenteuerliche Abfahrt auf den Grund der Schlucht. Rechts und links ragen gewaltige Felswände empor und es öffnen sich immer neue geniale Ausblicke. Die steile, holperige Piste ist respekteinflößend, aber keine Sorge, der Fahrer Ihres Geländewagens ist mit dem Terrain bestens vertraut. Mittags machen Sie Picknick an einer natürlichen Wasserstelle im Canyon. Nutzen Sie die Chance für ein erfrischendes Bad in dieser ungewöhnlichen Umgebung! Auf einer kleinen Wanderung zwischen 510 Millionen Jahre alten Gesteinsformationen lernen Sie das Tier- und Pflanzenleben dieser Gegend kennen. Mit etwas Glück sehen Sie dabei auch Antilopen wie die hübschen Kudus, Oryx oder Klippspringer. 2x F/M/A

4. Tag: Hinunter in den Fish River Canyon

Nach einem reichhaltigen Farmerfrühstück gibt ein Mitarbeiter Ihnen einen Einblick in die Herausforderungen der namibischen Farmwirtschaft und Sie lernen die Zucht der einheimischen Nguni-Rinder und Blinkhaar-Ronderib-Afrikaner-Schafe kennen. Ein Gefühl für die Weitläufigkeit des Farmgeländes erhalten Sie auf einer Rundfahrt, bei der Sie mit etwas Glück einige Antilopen erspähen. Gesellschaftswebervögel türmen ihre riesigen, wohnblockartigen Nester auf wacker standhaltende Akazien. Und wenn Sie ganz genau hinschauen, entdecken Sie zwischen dem einen oder anderen Stein einen sog. Lebenden Stein: Trickreiche Pflanzen, die echten Steinen zum Verwechseln ähnlich sehen.
Dann fahren Sie südwärts zum Fish River Canyon: Am Aussichtspunkt Hobas eröffnet sich vor Ihren Augen die Schlucht des zweitgrößten Canyons der Welt, entstanden durch stetes Auswaschen des sich heute tief unten dahin schlängelnden Flusses. Spaziergang entlang der Felskante mit umwerfendem Panorama in die Tiefen des Canyons. Mit fantastischen Aussichten geht’s weiter auf abwechslungsreicher Strecke bis Sie Ihre Lodge am Fluss Gariep erreichen. Er markiert die Grenze nach Südafrika und ist in Namibia unter dem Namen Oranje bekannt. Vom Pool aus lassen Sie Ihren Blick auf den Fluss und hinüber nach Südafrika schweifen, dann erwarten Sie in aller Ruhe den Sonnenuntergang. Abendessen und Übernachtung im „Norotshama River Resort“***°. F/A
Am Ufer des Orange-Rivers, der eine natürliche Grenze zwischen Namibia und Südafrika bildet, empfängt Sie das „Norotshama River Resort“. Neben den individuell eingerichteten Chalets mit wohnlicher Atmosphäre wird Sie der sagenhafte Ausblick auf die umliegende, seit Urzeiten geformte Felskulisse begeistern, den Sie auch direkt vom Pool genießen können.

5. Tag: Weinberge in der Wüste

Fast unwirklich scheinen die Weinberge in dieser unwirtlichen Landschaft, je nach Jahreszeit saftig-grün oder herbst-bunt. Die Straße wird zunehmend sandiger und ist kaum vom Flussbett des Gariep zu unterscheiden. Der Fluss hat sich hier in die Mitte seines Bettes zurückgezogen, bietet aber dennoch Lebensraum für Bäume und Pflanzen, die zwischen den kahlen Bergen ein sich windendes Idyll bilden. Sie passieren eine hügelige Mondlandschaft mit tausendjährigen geologischen Formationen. Nach endlos scheinender Weite, die das Auge fesselt, erreichen Sie die Zivilisation im Städtchen Aus. Den heutigen Sonnenuntergang genießen Sie nach einem kleinen Spaziergang zu einem schönen Aussichtspunkt bei einem Dämmerschoppen. Abendessen und Übernachtung im „Bahnhof Hotel“***. F/A
Im kleinen Städtchen Aus, das von der deutschen Kolonialzeit bis heute geprägt ist, empfängt das zentral gelegene „Bahnhof Hotel“ seine Gäste mit wohnlich eingerichteten Zimmern. Das aus dem Jahre 1907 stammende Gebäude wurde aufwändig renoviert und stetig erweitert, so dass heute auch ein Restaurant, eine Bar und ein hübscher Garten zum Verweilen zur Verfügung stehen.

Fassade im Kolonialstil

6. Tag: Kolmanskop – Lüderitz

Ausflug in die einstmals reiche Diamantenstadt Kolmanskop mit Kegelbahn, Tanzsaal, Schule und Krankenhaus: Wo zwischen 1908 und 1930 Diamanten geschürft und gratis Eis gegen die Hitze verteilt wurde, fegt heute der Wüstensand durch verlassene Häuser. Anschließend Besuch der Hafenstadt Lüderitz, deren Stadtkern sich seit der Kaiserzeit kaum verändert hat. Auf dem Rückweg können Sie mit etwas Glück die legendären wilden Pferde beobachten, über deren Herkunft verschiedene Theorien kursieren. Abendessen und Übernachtung wie am Tag zuvor. F/A

7. Tag: Ins Herz der Namib-Wüste

Eine der schönsten Panoramastrecken Namibias führt Sie durch sich ständig verändernde und in jeder Hinsicht lebendige Wüstenlandschaften. Im Herzen der Namib-Wüste übernachten Sie zweimal in einer vor kurzem renovierten Lodge mit urigem Schick und stilvoll eingerichteten Zimmern. Am Nachmittag geht’s im Geländewagen auf Sundowner-Exkursion durch die Namib! Mit ein wenig Glück sichten Sie einige Antilopen, garantiert ist Dünengenuss vom Feinsten! Von einer einsamen Anhöhe beobachten Sie die in der Unendlichkeit versinkende Sonne. Anschließend romantisches Open-Air-Dinner mit Kerzenschein und erstklassigem afrikanischem Braai (vom Grill). Übernachtung in der „Elegant Desert Lodge“****. F/A
Wie man einen besonders stilvollen Einrichtungsmix aus alt und neu schafft, werden Sie als Gäste hier eindrücklich erleben – wunderschön geschnitzte Holzmöbel treffen auf moderne Deko-Elemente. „The Elegant Desert Lodge“ wartet daneben nicht nur mit einem eigenen Wasserloch für Wildbeobachtungen auf, sondern auch mit sehr guter Küche, die vor allem für ihr namibisches Grillbuffet gelobt wird.

8. Tag: Sossusvlei, höchste Dünen der Welt

Noch vor Sonnenaufgang nehmen Sie Kurs auf den Nationalpark mit den höchsten Dünen der Welt. Die letzte Strecke zum weltbekannten Sossusvlei, einer Lehmsenke zwischen den Dünen, fahren Sie im Allradfahrzeug. Ein endloses Sandmeer und das herrliche Farbspiel von Licht und Schatten belohnen den Aufstieg auf eine der Dünen. Neben dem ­Sossusvlei verdient auch das sog. Deadvlei einen Besuch: Auf dieser vom Namibsand umgebenen, weißglänzenden Lehmpfanne stehen die Skelette teils 500 Jahre alter Akazien. Sie blieben zurück und vertrockneten, nachdem der Fluss Tsauchab seinen Lauf änderte. An seiner einstigen Wucht lässt der bis zu 40 m tiefe Sesriem Canyon keinen Zweifel, durch den Sie anschließend spazieren. Am Abend gibt es ein erstklassiges Buffet auf der Terrasse. Anschließend trifft man sich am Lagerfeuer. Übernachtung wie am Tag zuvor. F/A

9. Tag: Kuiseb Canyon oder fakultativer Panoramaflug

Über den Kuiseb Canyon, Schauplatz des Buchklassikers von Henno Martin „Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste“ fahren Sie durch wechselnde Landschaftsszenen nach Swakopmund. Unser Tipp: Ersetzen Sie diese Fahrt durch unseren Namib-Extra Panoramaflug! Nach einem legeren Morgen holen Ihre Piloten Sie zu einem exklusiven Panoramaflug über das endlose Dünenmeer des Namib Naukluft Nationalparks ab, der zugleich ein Diamantensperrgebiet ist. Erst aus der Vogelperspektive verstehen Sie das Ausmaß und die weltweit einzigartige Gestalt von Sossus- und Deadvlei. Wo Wüste und Wellen sich begegnen, trifft strahlendes Atlantik-Blau auf Namib-Orange. Atemberaubend! Sie fliegen über das Schiffswrack der 1909 gestrandeten Eduard Bohlen, über Kolonien von Kap-Pelzrobben und Flamingos, über Sandwich Harbour und die Salzfelder von Walvis Bay. Nach 1 ½ herrlichen Flugstunden erreichen Sie das Küstenstädtchen Swakopmund. Transfer in Ihr zentral gelegenes Hotel; der restliche Tag ist zur freien Verfügung. (Der Namib-Extra Panoramaflug ist wetterabhängig und fakultativ buchbar, 299 EUR pro Person, mind. 4 Teilnehmer). Übernachtung im „Hansa Hotel“****. F
Das „Hansa Hotel“ liegt nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt und verfügt sowohl über zwei eigene Restaurants als auch eine Bar und Terrasse. Die Küche verwöhnt sie mit deutschen Spezialitäten wie auch Meeresfrüchten, dank des großen Frühstücksbuffets starten Sie gut gestärkt in den neuen Tag.

10. Tag: Swakopmund am Atlantik

Das Seebad Swakopmund erinnert mit den deutschen Straßennamen und seiner wilhelminischen Architektur an die deutsche Kolonialzeit in Namibia. Ein entspannter freier Tag liegt vor Ihnen. Sie entscheiden selbst, ob Sie gemütlich oder aktiv sein möchten! Vor Ort sind weitere Ausflüge buchbar: Auf der „Living Desert Tour“ erkunden Sie die Namib-Wüste im Jeep. Oder Sie wagen sich per Boot auf den Atlantik, um begleitet von Champagner und Austern Robben und Delfine zu beobachten (fakultativ). Auch das Heimatmuseum von Swakopmund ist einen Besuch wert! Übernachtung wie am Tag zuvor. F

11. Tag: Spitzkoppe und Fingerklippe

Fahrt landeinwärts zur markanten 1.728 m hohen Spitzkoppe. Das Areal zu Füßen des Bergs bietet mit seinen eindrucksvollen Granitformationen und insbesondere einem natürlichen Felsbogen eine eindrucksvolle Umgebung für eine kleine Wanderung und verführt zu mehr als einer Fotoserie! Während der Weiterfahrt stets zu Ihrer Linken im Blick ist das Brandberg-Massiv. Sein höchster Gipfel, der Königstein, ist mit 2.574 m Namibias höchster Punkt. Für die nächsten zwei Nächte kehren Sie in die herrliche „Vingerklip Lodge“ ein. Die Fingerklippe ist eine der spektakulärsten Felsformationen Namibias und erhebt sich stolz über dem weiten Tal – ein Paradies für Wanderfreunde. Swimmingpools und Aussichtsterrassen verführen zum Relaxen. Spätestens zum Sonnenuntergang sollten Sie sich jedoch in der Panoramabar mit 360°-Blick einfinden! Zum Dinner sind Sie im über einen zehnminütigen Wanderpfad erreichbaren Aussichts-Restaurant „Eagle’s Nest“ eingeladen. Abendessen in geselliger Runde auf den Ugab-Terrassen hoch über der Lodge, der „Vingerklip Lodge“****. F/A
Mitten in einer trockenen Landschaft befindet sich die „Vingerklip Lodge“ umgeben von Wind-geformten Felsen und einer unendlich scheinenden Landschaft. Sie übernachten mitten in einem großen Tierschutzgebiet, das für die Erhaltung und den Schutz der Tiere umzäunt wurde. Sie sind umgeben von Wasserlöchern, an denen sich Giraffen, Elefanten, Zebras und viele mehr mit Wasser versorgen.

12. Tag:  Twyfelfontein und Damaradorf

Legerer Tagesausflug zum UNESCO-Weltkulturerbe Twyfelfontein, einer Ansammlung von ca. 2.500 steinzeitlichen Gravuren. Hier haben die San, die Ureinwohner Namibias, nicht gemalt, sondern wahre Kunstwerke in die Felsen geritzt. Über die einstige Bedeutung wird noch gerätselt, wobei die Motive klar erkennbar sind: Löwen, Giraffen, Nashörner, anthropomorphe Figuren und abstrakte Muster. Gleich daneben besuchen Sie die örtliche Damara-Gemeinschaft, welche ein Projektdorf gegründet hat, um Besuchern einen Einblick in die ursprüngliche Kultur und Tradition der Damara zu ermöglichen.
Es folgen Kunstobjekte der Natur: Sie besuchen einen versteinerten Wald, eine unglaubliche Ansammlung 300 Mio. Jahre alter fossiler Stämme eines Urzeitnadelwalds, die von einem längst versiegten Fluss angeschwemmt wurden. Gleich daneben wachsen wertvolle Exemplare der in der Namib-Wüste endemischen, und auch im Staatswappen Namibias verewigten, Sukku­lentenpflanzen „Welwitschia mirabilis“. Das für ihr Wachstum benötigte Wasser nehmen diese wundersamen Überlebenskünstler der Wüste über die Luftfeuchtigkeit auf! Sie können über 1.000 und sogar bis zu 2.000 Jahre alt werden, bilden jedoch nur zwei breite Blätter, die der Wüstenwind teilweise aufspaltet. Gemütlicher Tagesausklang am Aussichts-Pool. Abendessen und Übernachtung wieder in der „Vingerklip Lodge“****. F/A

13. Tag: Besuch bei den Himba

Auf nach Kamanjab in ein Himbadorf. Die Frauen der Himba fallen durch komplizierte Frisuren, aufwendigen Perlenschmuck und durch ihre außergewöhnliche Schönheitspflege auf: Sie reiben sich den Körper mit einer Paste aus rotem Ocker und Fett ein. Früher lebten sie halbnomadisch. Ihre Integration ins heutige Namibia ist ein bislang ungelöstes, schwieriges Thema. Am Nachmittag Einfahrt in den 22.000 km² großen Etosha Nationalpark beim Otjivasondu-Tor, dem westlichsten Punkt des Parks – und schon beginnt die Safari! Sie logieren im wunderschönen „Dolomite Camp“, das nach ökologischen Kriterien im untouristischen Westteil des Parks auf einem Hügel in die natürliche Fels- und Buschvegetation integriert wurde. Was für ein Luxus ist die erhabene Aussicht auf die endlose Prärie! Abendessen und Übernachtung im „Dolomite Camp“****. F/A

14. Tag: Westlicher Etosha Nationalpark

Mit dem Öffnen der Augen geht Ihr Etosha-Erlebnis weiter – sofern auch die Vorhänge Ihres Bungalows geöffnet sind. Frühstück, dann ganztägige Pirschfahrt entlang vieler Wasserlöcher auf selten befahrener Strecke bis ins Herzstück des Etosha Nationalparks. Hier übernachten Sie im „Okaukuejo Camp“, dessen berühmte, abends beleuchtete Wasserstelle ein besonderer Höhepunkt ist. Gerade bei Einbruch der Dunkelheit ist die Aktivität der Tiere am Wasserloch groß und Sie haben gute Chancen, sogar die seltenen und von Wilderei bedrohten Spitz- und Breitmaulnashörner zu sichten! Übernachtung im „Okaukuejo Camp“***°. F
Im „Okaukuejo Camp“ können Sie sich im Pool abkühlen oder sich im hauseigenen Restaurant verwöhnen lassen. Schon ab den frühen Morgenstunden werden die Wildtiere in der nahen Umgebung aktiv, für die das Wasserloch eine beliebte Anlaufstelle darstellt. Abends wird dieses mit Flutlicht angestrahlt und entwickelt sich zum Hauptanziehungspunkt des Camps.

Giraffe am Wasserloch

15. Tag: Pirschfahrten im Etosha Nationalpark

Sie durchqueren den mittleren und östlichen Teil des Etosha Parks. Jede Wegbiegung birgt neue Tierbeobachtungen. Es lohnt sich immer, am Wasserloch etwas zu verweilen. Scheinbare Ruhe verwandelt sich im Nu in eine aktionsreiche Elefantenszene! Ihre Unterkunft für die nächsten zwei Nächte liegt ebenfalls im Nationalpark: Sie logieren in der exklusivsten Lodge des Parks, die nach ökologischen Kriterien im Ostteil unmittelbar an der eigentlichen Etosha Salzpfanne gebaut wurde. Es gibt 15 anspruchsvoll eingerichtete Zelt-Chalets, auf Stelzen stehend und mit Reet gedeckt. Von Ihrer privaten Terrasse, dem Pool und Restaurant ist die weißflimmernde Fläche der Salzpfanne stets präsent! Die Sonnenuntergänge sind fantastisch. Abendessen und Übernachtung im „Onkoshi Camp“****. F/A
Die Bungalows des „Onkoshi Camp“ stehen auf Stelzen am Rande der Etosha-Salzpfanne. Jeder einzelne ist komfortable ausgestattet und ermöglicht dank einer breiten Glasfront einen optimalen Blick über die flache Weite der Landschaft. Mit etwas Glück gesellt sich in diese wunderbare Kulisse noch eine Oryx-Familie oder ein Elefant.

16. Tag: Ein weiterer Tag im Etosha Park

Ein weiterer voller Safaritag im Etosha NP, heute sogar in einem geländegängigen Fahrzeug! Ihr Reiseleiter verrät Ihnen, warum Zebras so oft in der Gemeinschaft von Impalas anzutreffen sind und welche weiteren verblüffenden Allianzen zwischen den verschiedenen Tierarten bestehen. Schaut eine Herde Springböcke nervös in eine Richtung? Dann hält sich im Dickicht sicherlich eine Raubkatze versteckt! Der Park ist ein Paradies für Safari-Fans. Kudu, Oryx, Elen werden nach den drei Safaritagen keine Fremdwörter mehr für Sie sein! Abendessen und Übernachtung wie am Tag zuvor. F/A

17. Tag: Besuch bei den Buschleuten (San)

Besuch der Ombili-Stiftung, einer Initiative zur Integration der San ins heutige Namibia. Sie erhalten einen Einblick in die vom Vergessen bedrohte Kultur und die schwierige Situation dieses Volkes. Weiter nach Otjiwa, eine der ältesten Safari Lodges Namibias. Die exklusive Lodge liegt in einem 12.000 ha großen privaten Wildreservat. Ihr wahrer Reichtum ist eine Population von ca. 20 Breitmaulnashörnern. Am Wasserloch können Sie zum Sonnenuntergang mit etwas Glück Oryxe, Blessböcke oder Warzenschweine beobachten. Letztere müssen sich zum Fressen hinknieen! Abendessen und Übernachtung in der „Otjiwa Safari Lodge“****. F/A
Die „Otjiwa Safari Lodge“ befindet sich rund 30 Autominuten von Otjiwarongo entfernt auf einem Farmgelände mit 25 Wildarten. Die netten Gastgeber bieten auf dieser wunderschöne Anlage nicht nur moderne Zimmer, ganz im Charme kolonialer Zeiten gehalten, sondern auch einen Pool sowie eine geschmackvolle Bar für die Abendstunden.

18. Tag: Rhino Tracking – Waterberg-Massiv

Auf zum Rhino Tracking im geländegängigen Fahrzeug! Das Breitmaulnashorn ist das drittgrößte Landsäugetier der Erde. Sein Horn war einst als Jagdtrophäe und heute als Potenzsymbol so heiß begehrt, dass nach wie vor Wilderei droht. Ihr Ranger erklärt Ihnen typische Rhino-Spuren. Wussten Sie, wie eine Rhino-Toilette aussieht? Wer möchte, darf den Wagen verlassen und mit dem Ranger zu Fuß die Spur aufnehmen. Einem Nashorn aus nächster Nähe gegenüber zu stehen, ist ein unvergleichliches Erlebnis. Dann gibt’s ein schmackhaftes Frühstück und Zeit zur Entspannung. Wanderliebhaber unternehmen einen Ausflug zum Waterberg, der als Ort der Schlacht zwischen Herero und Schutztruppen traurige Berühmtheit erlangte. Abschiedsdinner und Übernachtung erneut in der „Otjiwa Safari Lodge“. F/A

19. Tag: Namibias Hauptstadt

Fahrt nach Windhoek. Ihr letztes Domizil liegt in wunderschön ruhiger Aussichtslage am Rande der Stadt. Nachmittags erkunden Sie den historischen Stadtkern Windhoek und haben Zeit für letzte Souvenirkäufe. Genießen Sie einen allerletzten Sundowner, während Ihre Augen von Pool und Terrasse über den Busch schweifen. Abschiedsdinner. Übernachtung in der „River Crossing Lodge“****. F/A
Mit ihrer Lage am Rande der Stadt vereint die „River Crossing Lodge“ sowohl die Ruhe der Natur als auch die Nähe zur Stadt Windhoek. Die Lodge liegt inmitten von einem 6.500 Hektar großen Gelände, das Heimat für 19 verschiedene Tierarten ist. Die schöne Terrasse sowie der Aussichtspool bieten einen schier endlos wirkenden Blick über die Savanne.

20. Tag: Abschied von Namibia

Noch einmal frühstücken Sie im schönen afrikanischen Morgenlicht. Transfer zum Flughafen und dann heißt es Abschied nehmen von Namibia und Ihrem Reiseleiter. Rückflug via Doha nach Frankfurt.

21. Tag: Wieder daheim

Ankunft in Frankfurt und individuelle Bahn- /Heimreise.

F = Frühstück / M = Mittagessen / A = Abendessen

Namibias Höhepunkte Verlängerungen 2020

Leistungen

  • Linienflug (Economy) mit Qatar Airways ab Frankfurt nach Windhoek und zurück
  • Flughafensteuern und Sicherheitsgebühren (in Höhe von derzeit 450 EUR pro Person)
  • 18 Übernachtungen in den angeführten bzw. gleichwertigen Unterkünften im Doppelzimmer mit Bad/Dusche und WC
  • * Termine: Übernachtung mit Comfort-Camping im Fish River Canyon
  • Mahlzeiten: täglich Frühstück, 15x Abendessen
  • Durchgehende, Deutsch sprechende, landeskundige Reiseleitung vom 2.-20. Tag
  • Fahrten im landestypischen, klimatisierten Kleinbus
  • Farmrundfahrt im Geländewagen in Kiripotib, Farmtour in Goibib, Geländewagen-Transfer Sossusvlei, Geländewagentour mit Wüstendinner in der ­Namib, eine ganztägige Pirschfahrt im geländegängigen Fahrzeug im Etosha NP, Rhino Tracking im Geländewagen und zu Fuß, Besuch bei den Damara, Himba und San
  • Nationalpark-Eintrittsgebühren und Eintrittsgelder laut Reiseverlauf
  • Ausführliche Reiseunterlagen einschl. 1 Reiseführer „Namibia“ pro Zimmer
  • * Abweichende Leistungen bei den Sonderterminen:
  • Der Besuch im Köcherbaumwald und die Farmtour in Goibib entfallen und werden durch eine ganztägige Geländewagen-Exkursion mit Ranger inkl. Picknick-Mittagessen in den Fish River Canyon ersetzt.
  • Die Nächte in der „Goibib Mountain Lodge“ und im „Norotshama River Resort“ werden durch zwei Nächte in der „Fish River Lodge“ ersetzt.

Nicht enthaltene Leistungen

  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder; Persönliches
  • Evtl. erhöhter Kerosinzuschlag nach dem 01.08.19

Zusatzleistungen

  • Einzelzimmerzuschlag: 440 EUR
  • Rail & Fly – ICE-Zubringer innerdeutsch, Hin- und Rückfahrt 2.Klasse pro Person: 69 EUR
  • Andere Fluggesellschaften nach Wunsch möglich (Aufpreis)
  • Namib-Extra Panoramaflug: 299 EUR
  • Verlängerung Kapstadt und Strand (Gordon’s Bay), 6 Tage p.P.: 529 EUR
  • Verlängerung Kapstadt, Kap und Weingebiete, ab Windhoek, 6 Tage p.P.: 709 EUR
  • Verlängerung Victoria Falls & Chobe NP, 6 Tage p.P.: 739 EUR
  • Verlängerung Gästefarm „Düsternbrook“ Felsenhaus***° (Entspannung pur), 4 Tage p.P. ab: 439 EUR
  • Verlängerung Gästefarm „Elegant Farmstead“, 4 Tage p.P.: 379 EUR
  • Verlängerung Gästefarm „Goche Ganas“****°: 819 EUR
  • Verlängerung „Immanuel Wilderness Lodge“***: 349 EUR
  • Durchführung dieser Tour als Privatreise zum Wunschtermin bei 6-7 Personen p.P. ab: 5.399 EUR
  • Durchführung dieser Tour als Privatreise zum Wunschtermin bei 4-5 Personen p.P. ab: 6.199 EUR
  • Durchführung dieser Tour als Privatreise zum Wunschtermin bei 2.3 Personen p.P. ab: 7.999 EUR
  • Saisonzuschläge für Privatreisen je nach Abreisetermin!

Hinweise

  • Preise ab 01.01.21 unter Vorbehalt.
  • * Sondertermine mit „Fish River Lodge“, Canyon-Exkursion sowie einer Übernachtung im ****-Camp im Etosha Nationalpark.
  • Einzelreisende können ein gleichgeschlechtliches halbes Doppelzimmer / Zweibettzimmer buchen. Sofern bei Buchung noch kein/e Zimmerpartner/in gebucht hat, wird zunächst der gesamte Einzelzimmerzuschlag in Rechnung gestellt. Sollte sich bis ca. 4 Wochen vor Reisebeginn ein/e Doppelzimmerpartner/in finden, wird der Zuschlag selbstverständlich wieder gutgeschrieben.
  • Falls einzelne Unterkünfte nicht verfügbar sind, wird eine möglichst gleichwertige Alternative reserviert.
  • Falls Flüge mit Air Namibia nicht verfügbar sind, werden diese mit einer anderen IATA Airline reserviert.
  • Andere Fluggesellschaften oder Flug ab München, Berlin oder Wien nach Verfügbarkeit möglich (Aufpreis).
  • Mindestteilnehmerzahl Namib-Extra Panoramaflug: 4. Bei Nichterreichen wird der Flug abgesagt und die Kosten rückerstattet. Buchung bis spätestens 8 Wochen vor Abreise. Maximales Gewicht pro Teilnehmer 120 kg.
  • Ihre voraussichtlichen Flugzeiten erhalten Sie frühzeitig vor Reisebeginn.
  • Die Route durch den Etosha Park wird je nach Straßenlage vor Ort entschieden.
  • Gepäckbeschränkung 23 kg, keine Hartschalenkoffer!
  • Zu erforderlichen Impfungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder eines der Tropeninstitute.
  • Eine Anzahlung von 20 % muss direkt nach der Buchung und Erhalt der Rechnung nebst Sicherungsschein bezahlt werden.Die Restzahlung wird 30 Tage vor Reiseantritt fällig. Bis zu der in der AGB genannten Frist vor Reisebeginn kann der Veranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von 5 Personen von der Reise zurücktreten.
  • Für Termine ab dem 01.04.20 erhöht sich ggfs. der Reisepreis von Flugreisen geringfügig aufgrund der Erhöhung der Luftverkehrsteuer.
  • Informationen zur Verarbeitung von Kundendaten finden Sie unter https://www.intakt-reisen.de/datenschutz/.
  • Durch Ihre Reise erzeugte CO2-Emissionen können Sie durch eine freiwillige Spende an Atmosfair ausgleichen (s. Buchungsformular).

Anforderungen

  • Die Reise ist nicht in allen Bestandteilen für Reisende mit eingeschränkter Mobilität geeignet.
Anfrage/Buchung(bitte Termin auswählen)