Namibia: Komfort – Rundreise mit Wanderungen und Safari

Tok Tokkie Trails, Fish River Canyon, Sossusvlei, Etosha

Namibia   Aktivreisen, Rundreisen, Safaris, Wanderreisen, Wüstenreisen

Gemütliche Unterkünfte, behagliche Lodges und überall die berühmte namibische Gastfreundschaft. Ob üppiges Farmfrühstück oder ein Glas südafrikanischer Rotwein – kleine kulinarische Freuden sorgen immer wieder für Ihr Wohlbefinden. Eine Reise zum Genießen! Das bezieht sich natürlich nicht nur auf Küche und Herzlichkeit, sondern auch auf die abwechslungsreiche Landschaft Namibias.
Sie erleben den Köcherbaumwald in der Abendsonne und wandern am Fish River Canyon entlang, der zweitgrößten Schlucht der Erde. Dann entdecken Sie zwei Tage lang die Weite der Namib. Für die Wüstennächte, deren Stille nur von den Rufen der Geckos unterbrochen wird, haben wir uns etwas ganz besonderes für Sie ausgedacht. Sie schlafen in richtigem Bettzeug auf einem gemütlichen Feldbett unter dem Sternenhimmel! Vor Sonnenaufgang werden Sie mit Kaffee oder Tee geweckt und begeben sich dann bereits in den frühen Morgenstunden, wenn die Temperaturen noch angenehm sind, auf Wüstentrekking.
Ein weiteres Highlight der Reise ist die Wanderung im Sesriem Canyon, den der Tsauchab-Fluss 30 m tief in die Felsen gefressen hat. Frühe Siedler verliehen dem Canyon seinen Namen Sesriem, was im Afrikaans sechs Riemen bedeutet. Denn es waren sechs aneinander geknüpfte Ochsenwagenriemen nötig, um einen Eimer zu den Wasserstellen in die Schlucht hinunter zu lassen. Nächste Station ist das Sossusvlei, umgeben von Dünen, die zu den höchsten der Welt gerechnet werden.
Danach verläuft die Route nach Swakopmund zur Atlantikküste, wo Sie am Kreuzkap Zigtausende von Zwergohrenrobben aus nächster Nähe beobachten. Nach einem Ausflug zur Spitzkoppe und Wanderungen im Erongo-Massiv entdecken Sie mehrere Tage lang den Tierreichtum der Etosha-Pfanne. Die auf 1.065 m gelegene Hochmulde bildet ein riesiges, salzhaltiges Becken, das nur zeitweilig mit Wasser gefüllt ist. Hier leben Löwen, Elefanten sowie Giraffen, und große Herden von Zebras und Springböcken durchziehen die Steppe. Nach zwei Tagen am Waterberg Plateau Park klingt die Reise in Windhoek aus.

Sossusvlei

Sossusvlei

Die Höhepunkte dieser Reise:

  • Tok Tokkie Trail: dreitägige komfortable Wüstenwanderung am Rand der Namib
  • Wandern im Sossusvlei und in den roten Kalahari-Dünen
  • Fish River Canyon, eine Reise in die Erdgeschichte
  • Erongo-Gebirge und die „Weiße Dame vom Brandberg“
  • UNESCO-Welterbe Twyfelfontein – Felsgravuren aus längst vergangener Zeit
  • Etosha-Nationalpark: Safari-Erlebnis an der weiß-schimmernden Salzpfanne
  • Ausgesuchte Unterkünfte, damit Sie sich wohlfühlen

Reiseverlauf Namibia (20 Tage)

1. Tag: Anreise

Linienflug mit Air Namibia von Frankfurt nach Windhoek. Kostenloses Rail & Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze. Übernachtung im Flugzeug.

2. Tag: Windhoek – „Kalahari Anib Lodge“

Morgens Ankunft in Windhoek. Unsere Reiseleitung wartet schon am internationalen Flughafen Hosea Kutako. Über die Ortschaften Dordabis, Uhlenhorst und Hoachanas fahren wir zur „Kalahari Anib Lodge“ am Rand der Kalahari gelegen. Übernachtung in der „Kalahari Anib Lodge“ o.ä. Bei dieser schön in der Wüste gelegenen Lodge sind Ihre Zimmer um einen schattigen Garten mit blauem Pool angelegt. Das Essen wird im Restaurant serviert, danach können wir noch ein bisschen am Kaminfeuer sitzen – je nach Wetter.
(Fahrstrecke: 260 km)

3. Tag: Kalahari – Mariental – Köcherbaumwald

Früh morgens brechen wir auf und fahren ein kurzes Stück mitten hinein in die weitläufige Kalahari. Sie erstreckt sich vom Südosten Angolas aus über den Osten Namibias und den Westen Botswanas bis in den Norden Südafrikas. Damit ist sie die größte zusammenhängende  Sandfläche der Welt und für heute vormittag unser Wandergebiet. Ihre Dünenketten verlaufen parallel zueinander und sind oft Hunderte Kilometer lang. Entlang ihrer Täler, den so genannten Dünenstraßen, wandern wir ca. 2 Stunden. Wir bleiben immer wieder stehen – gerne im Schatten der knorrigen Kameldornbäume – um genau hinzuschauen und den Erklärungen zu lauschen, dass man z.B. auf einem Straußenei stehen kann oder dass regenreiche und regenarme Zeiträume sich abwechseln und wie das die Planzen- und Tierwelt beeinflusst oder um uns einfach mal nur den roten Sand durch die Finger rieseln zu lassen. Gegen Mittag führt uns der Weg über Mariental zum Köcherbaumwald. Köcherbäume sind im ganzen Land zu finden, aber nirgends in so einer großen Anzahl wie hier.
Beim farbenprächtigen Sonnenuntergang bietet sich ein prachtvoller Anblick, wenn sich die goldgelben Köcherbäume gestochen scharf vom Abendhimmel abheben und dann langsam nur noch schwarze Silhouetten vor einem tiefblauem Himmel sind an dem sich erste Sterne abzeichnen. Die perfekte Zeit für einen kleinen Spaziergang. Übernachtung in der „Farm Gariganus“ o.ä. F
(Gehzeit: 2 Stunden; Fahrstrecke ca. 265 km)

4. Tag: Fish River Canyon – Gondwana Canyon Park

Nach dem Frühstück brechen wir auf zum Fish River Canyon. Am Vormittag wandern wir ca. 2 Stunden am Rand des Canyons entlang und genießen atemberaubende Blicke auf die Felskluft. Die Schlucht ist mit einer Länge von 161 km, einer Breite von 27 km und einer Tiefe von bis zu 550 m eine der Größten der Welt und zählt zu den Naturwundern Afrikas. Zur Mittagszeit erreichen wir den Gondwana Canyon Park, einen privaten Naturschutzpark. Wir übernachten dort in einer der Lodges. Am Nachmittag bietet sich eine kleine Wanderung in der Nähe der Lodge bis zum Sonnenuntergang an. Lodge-Übernachtung im „Canyon Village“ in Bungalows, die im kapholländischen Stil am Fuße einer geschwungen Bergwand erbaut wurden und eine wunderschöne Aussicht auf die Umgebung bieten o.ä. F
(Gehzeit: 3 Stunden; Fahrstrecke ca. 200 km)

5. Tag: Seeheim – Bethanien – NamibRand Naturreservat

Nach dem Frühstück starten wir in die nächste Wüstenlandschaft Namibias, der Namib. Diese älteste aller Wüsten hat dem Land den Namen gegeben. Über Seeheim und Bethanien kommen wir am Nachmittag nach ca. 6 Stunden Fahrzeit zum Farmhaus vom Tok Tokkie Trail. Der Trail ist einer der schönsten überhaupt. Er findet auf dem Gelände des 200.000 Hektar großen NamibRand Parks statt. Persönliche Dinge wie Kamera, Fernglas, Sonnenschutz und 1-2 Wasserflaschen für mind. 2 Liter Wasser trägt jeder selbst im eigenen Tagesrucksack. Unser Gepäck wird vom „Nachschubauto“ transportiert. Das Fahrzeug setzt uns nach kurzer Fahrt mitten in den Sanddünen ab. Wir machen uns auf den Weg zu unserem Übernachtungsplatz in den Dünen; eine kurze ca. einstündige Wanderetappe zum Einlaufen. Wir erreichen unser Camp mit einer „Open-Air-Dusche und -Toilette“. Liebevoll sind unsere Betten bereits aufgestellt, wir richten uns in unseren „Dünenzimmern“ ein. Das Essen wird für uns bereits zubereitet und der erste leckere Duft macht sich breit. Wir versammeln uns gemütlich am  Abendtisch.  Die Nacht verbringen wir in komfortablen, warmen Feldbetten unter dem weitaufgespannten, funkelnden Sternenzelt. F/A
(Gehzeit: 1 Stunde; Fahrstrecke ca. 460 km)

6. Tag: Wanderung in der Namibwüste

Noch vor Sonnenaufgang werden wir mit einer Tasse Tee oder Kaffee geweckt und machen uns nach einem leichten Frühstück auf die Beine. Zuerst wandern wir über das Dünenmeer, von dem sich ein schöner Rundblick über die Namibwüste eröffnet. Wir treffen auf Pflanzen, die allein durch das Untergrundwasser und den Nebel überleben können, der von Zeit zu Zeit von der Küste hochsteigt. Vielleicht haben wir Glück und ein Löffelhund oder Kapfuchs kreuzt unseren Weg. Häufig sieht man Chamäleons. Auch Springböcke, Oryx-Antilopen und Zebras leben hier, also Augen auf! Nach 3 bis 4 Stunden ruhen wir uns während der heißesten Zeit des Tages an einem schattigen Platz aus. Wir packen die Lunchpakete aus und picknicken herzhaft. Am Nachmittag machen wir uns wieder auf den Weg und wandern noch einmal ca. 2 bis 3 Stunden über die Dünen dem Sonnenuntergang und unserem zweiten Übernachtungsplatz entgegen. Der weitläufige Blick über die rot schimmernde Namib im Abendlicht ist einfach ein Genuß. Bequem gehen wir wieder in den Dünen zu Bett. F/M/A
(Gehzeit: 7 Stunden)

7. Tag: Wanderung in der Namibwüste

Im sanften Licht des Sonnenaufgangs genießen wir dampfenden Kaffee oder Tee. Dann geht’s auf zu unserer letzten Etappe durch die Dünenfelder der Namib. Wir besuchen das NaDEET-Zentrum (Namib Desert Environmental Education Trust). NaDEET ist eine gemeinnützige namibische, spendenfinanzierte Stiftung mit dem Ziel, Namibiern, besonders Kindern, einen nachhaltigen Lebensstil zu vermitteln und so die Umwelt zu schützen. Bevor die größte Hitze einsetzt, schließt sich der Kreis und wir erreichen das Tok Tokkie Trails Farmhaus. Wir setzen unsere Fahrt entlang der Parkgrenze des NamibRand Naturschutzgebietes fort. Die schillernde Dünenlandschaft der Namib bietet einen herrlichen Anblick. Wir übernachten in den kommenden zwei Nächten in der „Sossusvlei Lodge“ o.ä., direkt neben dem Eingang zum Namib Naukluft Park gelegen. Bei einem Sundowner auf der Terrasse der Lodge lassen wir den Tag ausklingen. F/A
(Gehzeit: 3 Stunden; Fahrstrecke ca. 120 km)

Sossusvlei

8. Tag: Sesriem Canyon – Sossusvlei

Der Namib Naukluft Park ist mit 49.768 qkm das viertgrößte Naturschutzgebiet der Erde. Bis zu 30 m hat sich der Tsauchab-Fluss vor ungefähr 3 Millionen Jahren in das 15 Millionen Jahre alte Konglomeratsgestein gegraben. Während unseres Aufenthaltes besuchen wir den sogenannten Sesriem Canyon, der aber nur ca. 1 km lang ist und sich an seinem Rand stellenweise auf zwei Meter verengt. Der Fluss verschwindet in einem engen Spalt, der sich erst allmählich verbreitert und läuft in einem von Akazien gesäumten Tal aus, das tief ins Sandmeer hinein führt und am Sossusvlei endet. Nach einer ca. 1-stündigen Fahrt und einer anschließenden 1-stündigen Wanderung erreichen wir 65 km westlich vom Sesriem Canyon das Sossusvlei. Eingeschlossen von den bis zu 340 m hohen Dünen, den höchsten Dünen der Welt, liegt eine riesige, meist ausgetrocknete Lehmbodensenke. Nur ab und zu erreicht der Tsauchab das Vlei, verwandelt dann aber das Trockengebiet in ein grünes Paradies. Hier wächst die Nara-Pflanze, eine Art Kürbisgewächs mit grünen Sprossdornen, Schuppenblättchen und bis zu 15 m langen Wurzeln. Die orangenähnlichen bis zu 1,5 kg schweren Früchte enthalten in süßsaurem Fleisch kirschkerngroße, haselnussartig schmeckende, ölreiche Samen. Diese Pflanze kommt nur in der Namib vor. Selbst in der Trockenheit ist im Vlei die spärliche Vegetation ausreichend, um Springböcke, Strauße und Oryx-Antilopen anzulocken. Unseren Sundowner genießen wir auf der Terasse der Sossusvlei Lodge. Übernachtung wie am Tag zuvor in der „Sossusvlei Lodge“ o.ä. F/A
(Gehzeit: 3 Stunden; Fahrstrecke ca. 150 km)

9. Tag: Kuiseb-Schlucht – Namib Naukluft Park – Swakopmund

In Richtung Nordwesten queren wir den Namib Naukluft Park mit seinen vielfältigen Landschaftsstrukturen. Bei einer 1-stündigen Wanderung in die Kuiseb-Schlucht hören wir über Henno Martin und seinen Roman „Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste“. Durch Wüstengebiete und Trockensavanne führt uns der Weg zur Welwitschia mirabilis, eine der seltensten und seltsamsten Pflanzen der Welt, die nur in der ariden Namib gedeiht. Sie ist der extremen Trockenheit angepasst. Ganz wenig Feuchtigkeit reicht aus, um diese Pflanze, die weit über tausend Jahre alt werden kann, am Leben zu halten. Über die sogenannte Mondlandschaft erreichen wir die Atlantikküste und Swakopmund. Übernachtung im „Hansa-Hotel“ o.ä. F
(Gehzeit: 1 Stunde; Fahrstrecke ca. 350 km)

Walvis Bay - Pelikan

10. Tag: Walvis Bay

Am Vormittag besuchen wir bei Walvis Bay das Vogelparadies und die Lagune, ein Biotop für Flamingos, Pelikane und Kormorane. Der Nachmittag steht in Swakopmund zur freien Verfügung. Unser Reiseletier informiert uns über die vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten zu Wasser und in die Wüste, die wir vor Ort buchen können. Am Abend können wir uns in einem der zahlreichen Restaurants in Swakopmund treffen, entweder zu leckerem Fisch mit Meeresblick oder eher süddeutscher Küche im Inneren des Städtchens oder zu Sushi auf der neuen Jetty – dem weit ins Meer reichenden Steg, an dem wir uns richtig den Wind um die Nase blasen lassen können. Übernachtung wie am Tag zuvor. F
(Fahrstrecke ca. 70 km)

11. Tag: Kreuzkap – Namibwüste – Spitzkoppe – Erongoberge

Heute brechen wir zum Kreuzkap auf. Hier zwischen den Wellen ist eine der größten Zwergpelzrobbenkolonien der Welt angesiedelt. Zwischen 60.000 und 100.000 Exemplare der südafrikanischen Pelzrobben tummeln sich in dem kleinen Naturpark und lassen sich aus nächster Nähe beobachten und fotografieren. Dafür wurde extra ein Steg aus wiederverwertetem Plastik gebaut, so können wir sehr nahe an die Robben herankommen ohne dass wir sie oder sie uns belästigen. Der Geruch ist gewöhnungsbedürftig, aber das Erlebnis ist es allemal wert. Wir kreuzen die fast vegetationslose Namib Wüste und gelangen zur  Spitzkoppe (1.728  m). Unvermittelt ragt das sogenannte „Matterhorn“ Namibias als imposanter Inselberg aus der sonst ebenen Landschaft (1.000  m) hervor. Ihr spitzer Kegel überragt markant die anderen Bergspitzen wie die gewölbten Dome der Pontok-Berge und die etwas weiter südlich gelegene Kleine Spitzkoppe (1.572 m). Das Gebiet direkt an der Spitzkoppe besticht durch seine skurrilen Felsformationen, Felsbögen und spektakulären Granit-Verwitterungsformen. Am Nachmittag erreichen wir die Erongo Wilderness Lodge, im Zentrum des Erongo-Gebirges. Zum Sonnenuntergang unternehmen wir von der Lodge aus eine kleine Wanderung und lassen die letzten Sonnenstrahlen auf uns scheinen. Wir genießen die Farbenfreude, die die untergehende Sonne auf die erodierte Felslandschaft zaubert. Übernachtung in der „Erongo Wilderness Lodge“ o.ä. F/A
(Gehzeit ca. 1 Stunde; Fahrstrecke ca. 470 km)

12. Tag: Twyfelfontein und Erongo-Berge

Je nach Jahreszeit wandern wir entweder heute Vormittag oder bereits in den gestrigen Nachmittagsstunden im Gebiet der Felsgravuren von Twyfelfontein. Das Welterbekomitee der UNESCO hat im Juli 2007 Twyfelfontein auf die Liste der Weltkultur- und Naturerben gesetzt mit der Begründung, dass sich hier die größte Ansammlung von Felsgravuren in Afrika befindet. Über 2.000 Abbildungen, unter anderem Nashörner, Elefanten, Strauße, Giraffen und menschliche sowie tierische Fußabdrücke, konnten dokumentiert werden. Die ältesten dieser Kunstwerke stammen aus der späten Steinzeit. Die Fundstätte dokumentiert darüber hinaus Riten und Praktiken von Jägern und Sammlern, die diesen Teil des südlichen Afrikas dominierten, bis etwa 1000 n. Chr. die ersten Viehhirtenstämme einwanderten. Twyfelfontein ist die erste Welterbestätte in Namibia. Anschliessend fahren wir weiter und erreichen am Nachmittag die „Erongo Wilderness Lodge“, die im Zentrum des Erongo-Gebirges liegt. Zum Sonnenuntergang unternehmen wir von der Lodge aus eine kleine Wanderung und genießen die Landschaft im Licht der untergehenden Sonne. Übernachtung in der „Erongo Wilderness Lodge“ o.ä. F/A
(Gehzeit: 2 Stunden; Fahrstrecke: 200 km)

13. Tag: Twyfelfontein

Das Brandberg-Massiv ragt einsam aus der Halbwüste auf. Wir blicken auf den Königsstein, der mit seinem 2.573 m hohen Gipfel der höchste Berg des Landes ist. Viele Felszeichnungen der San sind in den Schluchten und Höhlen zu finden. Mit einem einheimischen Führer der Daureb Mountain Guides wandern wir ca. 2 Stunden durch die Tsisab-Schlucht zur berühmtesten Felsmalerei Namibias, der Weißen Dame, die übrigens keine Dame ist – aber dazu mehr in Namibia. Entdeckt wurde diese 40 cm hohe Malerei 1918 vom  deutschen Landvermesser Dr. Reinhard Maack. Am Nachmittag erreichen wir das Gebiet um Twyfelfontein und übernachten dort in einer Lodge.
Je nach Jahreszeit wandern wir entweder heute Nachmittag oder morgen Vormittag im Gebiet der Felsgravuren von Twyfelfontein. Das Welterbekomitee der UNESCO hat im Juli 2007 Twyfelfontein auf die Liste der Weltkultur- und Naturerben gesetzt mit der Begründung, dass sich hier die größte Ansammlung von Felsgravuren in Afrika befindet. Wir werden nicht alle der über 2.000 bereits dokumentierten Abbildungen, unter anderem Nashörner, Elefanten, Strauße, Giraffen und menschliche sowie tierische Fußabdrücke, ansehen können, aber wir wandern mit einem Guide auf einem eindrucksvollen Pfad durch die riesigen Gesteinformationen. Wir bestaunen Kunstwerke, die teilwise bis in die späte Steinzeit zurückdatiert werden. Die Fundstätte dokumentiert darüber hinaus Riten und Praktiken von Jägern und Sammlern, die diesen Teil des südlichen Afrikas dominierten, bis etwa 1000 n.Chr. die ersten Viehhirtenstämme einwanderten. Twyfelfontein war die erste Welterbestätte in Namibia. Übernachtung in der „Twyfelfontein Lodge“ o.ä. F
(Gehzeit 2-3 Std.)

14. Tag: Etosha Nationalpark

Fantastische geologische Formationen liegen am Weg. Wir besichtigen die sogenannten Orgelpfeifen, aufrecht stehende Basaltsäulen in einer Felsschlucht. Bis zu 30 m lange Baumstämme wurden im Versteinerten Wald vor etwa 200 Millionen Jahren angeschwemmt und sind inzwischen versteinert. Hier ist die Welwitschia mirabilis zuhause, eine der ungewöhnlichsten Gewächse unserer Erde. Die Pflanze ist endemisch in der Namib und kommt vom Kuisebfluss bis nach Angola vor. Sie kann nicht nur genügend Feuchtigkeit speichern, um in dieser lebensfeindlichen Umwelt zu überleben, sondern sie erreicht zudem ein sehr hohes Alter. Über die Provinzstädte Khorixas und Outjo gelangen wir in den 22.270 qkm großen Etosha-Nationalpark. Heia Safari! Die nächsten Tage gehören vorallem der afrikanischen Tierwelt, denn nicht umsonst gehört dieser Wildpark zu den bekanntesten Afrikas. Im Park leben große Herden von Elefanten, Zebras, Giraffen, Springböcken, Kudus und Oryx-Antilopen. Mit viel Glück können wir Hyänen, Löwen, Leoparden und auch Geparde bei einer unserer Pirschfahrten erspähen. Je nach Jahreszeit und den vorangegangen Regenzeiten ändern sich Populationen im Park, aber zu sehen gibt es immer etwas. Zu den einzelnen Tieren wird uns unser Reiseleiter immer wieder etwas erzählen, so kann sich jeder sein Lieblingstier auswählen.
Eine in 1.065 m Höhe liegende salzverkrustete Senke bildet das Herzstück des Parks. 12 Millionen Jahre ist es her, dass der Kunene-Fluss hier in einen Binnensee floss. Der Name des Parks stammt aus der San-Sprache: E bedeutet „groß“ und totha heißt „wegen des heißen Bodens von einem Fuß auf den anderen hüpfen“. Das Wort ist ein Hinweis auf die hohen Oberflächentemperaturen, die zur Sommerzeit in der Salzpfanne herrschen – aber das ist nur eine der Erklärungen. An die Pfanne, das Kernstück des Parks, schließen sich verschiedene Savannenformationen an: die Baumsavanne im feuchten Osten mit Mopane- und Tambuti-Bäumen, Makalani-Palmen und Exemplaren von Moringa ovalifolia; im trockenen Westen erstrecken sich Busch- und Dornsavannen. Während den Pirschfahrten haben wir gute Gelegenheiten, die Tiere an den verschiedenen Wasserstellen zu beobachten. Übernachtung in einem der Camps im Etosha Nationalpark. F
(Fahrstrecke ca. 310 km)

15. Tag: Etosha Nationalpark

Wieder sind wir unterwegs um den Park zu erkunden. Was werden wir heute zu sehen bekommen? Vielleicht einen Löwen? Die Wildkatzen generell sind meist am schwierigsten zu finden, deswegen sind auch z. B. Leopardensichtungen so beliebt. Aber mindestens genauso schön ist  es anzuschauen, wenn eine ganze Herde Elefanten am Wasserloch halt macht. Vorallem wenn ein kleiner Elefant sich noch etwas unsicher zwischen den Beinen seiner Mutter versteckt und die ihn liebevoll mit ihrem Rüssel ins Wasser stupst um die Welt zu erkunden. Oder uns wird ganz schwindelig, weil eine ganz Zebraherde vorbekommt und wir die vielen schwarz-weißen Streifen vor unseren Augen verschwimmen. Wussten Sie das jede Zeichnung anders ist und so die Zebrajungen ihre Mutter erkennen? Übernachtung in einem der Camps im Etosha Nationalpark. F

16. Tag: Etosha Nationalpark

Auch am heutigen Tag begeben wir uns auf Pirsch. Wird heute eine Warzenschweinfamilie mit Frischlingen, die der Mutter folgen unseren Weg kreuzen? Oder sehen wir die farbenfrohe Gabelraake auf einem Ast sitzen und das Köpfchen froh durch die Landschaft wendend? Sehr gerne wollen wir natürlich auch die Giraffen sehen, wie sie trotz so langer Beine und Hälse elegant über die Savanne laufen können. Jeder Tag „in der Etosha“ bringt uns neue Erlebnisse. Zum Sonnenuntergang verlassen wir den Park und fahren zur nahegelegnen „Mokuti Lodge“ mit eigenem Reptilienpark. Übernachtung in der „Mokuti Lodge“ o.ä. F/A
(Fahrstrecke ca. 100 km)

17. Tag: Hoba-Meteorit – Waterberg Plateau Park

Wir verlassen schweren Herzens mit vielen Tieren im Kopf den Nationalpark und fahren über Tsumeb zum Hoba-Meteoriten. Der Hoba-Meteorit wurde 1920 auf einer Farm entdeckt und gilt als größter Meteorit der Welt. Er wiegt 55 Tonnen und besteht zum Großteil aus Eisen und Nickel. Am Nachmittag erreichen wir das Waterberg Plateau. Wir haben fakultativ die Möglichkeit mit einem Guide der Lodge auf einem offenen Wagen im milden Licht des Nachmittags hinaus in die weiten Ebenen der Omaheke (Kalahari) zu fahren. In diesem Teil trifft man mit ein bisschen Glück auf Breitmaul-Nashörner, Giraffen, Steppenzebras, Kudus, Gemsböcke, Springböcke, Impala, Kuh- und Eland-Antilopen, Damara dik-diks, Strauße sowie Warzenschweine. Je nach Jahreszeit lohnt sich auch ein kleiner Abstecher zu einer Lehmpfanne, in der sich das Wasser der farmeigenen Quelle sammelt – und damit viele Wasservögel anzieht (in der Lodge buchbar). Wer nicht möchte, kann gerne auf eigene Faust die Umgebung erkunden. Es gibt gut markierte Wanderpfade auf dem Gelände der Lodge. Übernachtung in der „Waterberg Wilderness Lodge“ o.ä. F/A
(Fahrstrecke: 300 km, ca. 4-5 Std.)

18. Tag: Wanderung im Waterberg Plateau Park

Der frühe Morgen eignet sich bestens um den Waterberg und die Anfänge der östlich gelegenen Kalahari zu erkunden. Wir unternehmen mit einem einheimischen Führer eine ca. 3-stündige Wanderung auf den Plateau-Rand. Von der Lodge aus müssen wir nur ca. 110 m aufsteigen, um in eine Welt bizarrer Sandsteinformationen zu gelangen. Vielleicht kreuzen ein paar Kudus oder Steinböckchen unseren Weg, Klippschliefer beobachten uns neugierig aus sicherer Entfernung. Wußten Sie das das die nächsten Verwandten des Elefanten sind? Wer möchte, kann auf einen der verschiedenen gekennzeichneten Wanderwege am Nachmittag die Umgebung weiter selbständig entdecken oder sich am Pool erholen. Wir genießen unsere letzten Tage in Afrika. Übernachtung wie am Tag zuvor. F/A
(Gehzeit: 3 Stunden)

19. Tag: Heimreise

Die Fahrt nach Windhoek dauert ca. 4 Stunden. In Okahandja besteht die Möglichkeit Holzschnitzerarbeiten auf dem örtlichen Markt zu erwerben. Wir können in Windhoek letzte Einkäufe tätigen, bevor wir am späten Nachmittag (abhängig vom Flugplan) von einem Vertreter der örtlichen Agentur zum Flughafen gebracht werden und nach Deutschland zurück fliegen. Übernachtung im Flugzeug. F
(Fahrstrecke ca. 330 km)

20. Tag: Wieder daheim

Ankunft in Frankfurt. Nach einer erlebnisreichen Reise trennen sich die Wege.

F = Frühstück / M = Mittagessen o. Lunchpaket / A = Abendessen

Leistungen

  • Linienflug mit Air Namibia Frankfurt – Windhoek – Frankfurt (inkl. kostenlosem Rail & Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze)
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Luftverkehrsabgabe in Höhe von 45 EUR
  • Transfers/Fahrten laut Programm vorzugsweise mit 8-Sitzer-Geländewagen
  • Gepäcktransport
  • Übernachtung in komfortablen Hotels, Lodges und Zelten
  • 17 x Frühstück, 9 x Abendessen
  • Mahlzeiten: s. Programm, meist Halbpension
  • Deutschspr. Reiseleitung ab/bis Windhoek
  • Eintritts- und Nationalparkgebühren lt. Programm
  • Stornokosten-Versicherung, Reiseabbruch-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service  bei der  „DIE EUROPÄISCHE“

Nicht enthaltene Leistungen

  • Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reisehaftpflicht- Versicherung,
  • Trinkgelder; nicht angegebene Mahlzeiten und Getränke
  • Individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art (ca. 350 EUR)
  • Evtl. erhöhter Kerosinzuschlag

Zusatzleistungen

  • Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzelt: 390 EUR

Hinweise

  • Termine, Preise & Leistungen gültig bis Katalogwechsel.
  • Bei Buchung eines halben Doppelzimmers stellen wir zunächst den Einzelzimmerzuschlag in Rechnung. Findet sich bis zum Reiseantritt kein(e) Zimmerpartner(in) übernimmt der Veranstalter 50 % des EZZ. Bei erfolgreicher Partnersuche wird Ihnen der EZZ zurückerstattet.
  • Ausschreibung der Unterkünfte vorbehaltlich Verfügbarkeit; sonst buchen wir eine gleichwertige Alternative. Dadurch kann es auch zu leichten Programmänderungen kommen.
  • Falls es aus organisatorischen, witterungsbedingten oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben sollte, bitten wir um Ihr Verständnis.
  • Zu erforderlichen Impfungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder eines der Tropeninstitute.
  • Eine Anzahlung von 20 % muss direkt nach der Buchung und Erhalt des Sicherungsscheines bezahlt werden. Die Restzahlung wird 4 Wochen vor Reisebeginn fällig. Bis zu der in der AGB genannten Frist vor Reisebeginn kann der Veranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von der Reise zurücktreten.
  • Durch Ihre Reise erzeugte CO2-Emissionen können Sie durch eine freiwillige Spende an Atmosfair ausgleichen (s. Buchungsformular).
  • Die Spenden werden in Projekte zur Einsparung von Treibhausgasen investiert. Um die CO2-Emissionen des Fluges an anderer Stelle einzusparen sind z.B. für Flüge nach Namibia ca. 137 EUR und nach Äthiopien ca. 85 EUR notwendig. Sie erhalten für Ihre Spende eine vom Finanzamt anerkannte Bescheinigung.

Anforderungen

  • Die Wanderungen mit Tagesetappen zwischen durchschnittlich 1 bis 4 Stunden sind einfach. Beim Tok Tokkie Trail wandern sie am Tag 6 ca. 7 Stunden. Da Sie in unterschiedlich beschaffenem Gelände unterwegs sind, müssen Sie jedoch trittsicher sein. Bitte bringen Sie Ihren Kreislauf vor der Reise in Schwung, damit Ihr Körper der zusätzlichen Belastung durch das heiße und trockene Klima gewachsen ist. Das Hauptgepäck wird immer befördert, das bedeutet, Sie brauchen bei den Ausflügen in der Regel nur Ihren Rucksack mit Wasserflasche und Fotoausrüstung selbst tragen.
  • Für die Überlandfahrten im Kleinbus/Geländewagen auf teilweise unbefestigten Straßen und Pisten benötigen Sie Ausdauer und Durchhaltevermögen. Sie übernachten meistens in typischen Lodges in Doppelzimmern. In den Wüstennächten schlafen Sie in richtigem Bettzeug auf bequemen Feldbetten inmitten der Dünen.
  • Den klimatischen Bedingungen entsprechend benötigen Sie für die Tour Sandalen, ein Paar feste Schuhe, leichte Baumwollkleidung (Shorts, Safarikleidung), eine Jacke oder einen Fleece-Pullover sowie lange Hosen. Beachten Sie bitte die ausführliche Ausrüstungs-Checkliste zu dieser Reise, die Sie nach der Anmeldung erhalten.
  • In den Wüstennächten schlafen Sie in richtigem Bettzeug auf bequemen Feldbetten inmitten der Dünen.
Kontakt
 +49 (0)30 2061 6488-0
 info@intakt-reisen.de
Termine
19.08.2017 - 07.09.2017
4.695 EUR
23.09.2017 - 12.10.2017
4.695 EUR
14.10.2017 - 02.11.2017
4.795 EUR
04.11.2017 - 23.11.2017
4.895 EUR
17.03.2018 - 05.04.2018
4.595 EUR