Mongolei: Kultur- und Natur-Rundreise Mongolei

Die schönsten Nationalparks und Kulturstätten der Mongolei

Mongolei   Rundreisen

Folgen Sie uns auf den Spuren Dschingis Khans, der nicht nur Peking eroberte, sondern bis nach Mitteleuropa vordrang. Karakorum war im 13. Jahrhundert der Sitz seines Weltreiches und ein Zentrum für Kunsthandwerk und Handel. Aber das dickste Plus der Mongolei ist seine Natur und die unglaubliche Weite. Lernen Sie auf dieser Rundreise die schönsten Nationalparks der Mongolei kennen mit Ihren Wildpferden, sibirischen Steinböcken und Schneeleoparden.

Traditionelle Mongolen- Jurte

Traditionelle Mongolen- Jurte

Die Höhepunkte unserer Kultur- und Natur-Rundreise Mongolei:

  • Wildpferde im Chustain-Nuruu-Nationalpark
  • Die alte mongolische Hauptstadt Karakorum
  • Der Schein der Abendsonne auf den „brennenden Klippen“ von Bajangsad
  • Wanderdünen und Schneeleoparden im Gurwan-Saichan-Nationalpark
  • Übernachtungen in traditionellen Jurtencamps

Reiseverlauf Mongolei (15 Tage)

1. Tag: Auf in Dschingis Khans Heimat

Mit einem Koffer voller Vorfreude geht es per Bahn oder Flugzeug nach Frankfurt und von dort am Nachmittag in die Mongolei.

2. Tag: Willkommen in Ulan-Bator

Ihr Reiseleiter freut sich auf Sie und begrüßt Sie herzlich nach der morgendlichen Landung, voraussichtlich um 5:00 Uhr, am Flughafen von Ulan-Bator. Ulan-Bator liegt ca. 1.350 Meter ü.d.M. Bei einem Frühstück in einem Café sammeln Sie Kräfte für den Tag und können anschließend Ihr Hotel beziehen und sich etwas entspannen. Am Nachmittag lernen Sie auf einem Stadtrundgang das Herz der Hauptstadt kennen: den zentralen Dschingis-Khan-Platz, ein schönes Beispiel für die kommunistische Architektur in Ulan-Bator. Weiter geht es zum Zaisan-Denkmal, das auf einem Hügel am Stadtrand liegt und von dem Sie einen herrlichen Panoramablick über die Stadt haben. Vor dem Abendessen besichtigen Sie den Winterpalast des achten und letzten Bogd Khan. Der Bogd Khan war das religiöse Oberhaupt des Buddhismus in der Mongolei. Von ursprünglich vier Sommer- und Winterresidenzen ist der Winterpalast die einzige, die noch erhalten ist. Der ehemalige Palast ist heute ein Museum mit vielen Ausstellungen und umfasst sechs Tempel.
Das „Platinum Hotel“ liegt im Stadtzentrum von Ulan-Bator nur etwa 5 Minuten zu Fuß vom Dschingis-Khan-Platz entfernt. Die geräumigen Zimmer sind modern eingerichtet und geschmackvoll dekoriert. Durch die großen Fenster haben Sie einen schönen Blick über die Stadt. Lassen Sie sich im Restaurant Sapphire „Mongolian Barbeque“ die leckeren mongolischen und westlichen Speisen schmecken und genießen Sie an der Bar Ihren Lieblingscocktail. Ein Abendessen mit traditioneller Musik ist im Preis eingeschlossen. F/A
(Fahrstrecke ca 60 km, ca. 2 Stunden)

3. Tag: Ulan-Bator – Chustain-Nuruu-Nationalpark

Das Gandan-Kloster ist das größte und bedeutendste buddhistische Kloster des Landes und liegt auf einem Hügel im Westen Ulan-Bators. Die Tempel und Klosteranlagen sind in ihrer Pracht schon von Weitem sichtbar. Die Anlage ist als lebendes Museum eine Attraktion und zugleich ein pulsierender Ort für den buddhistischen Glauben, der dort ausreichend Raum für Praxis und Lehre findet. Schön anzusehen sind die eifrig genutzten Gebetsmühlen, die sich sowohl außerhalb als auch innerhalb der Gebäude befinden. Im Kloster erleben Sie eine buddhistische Zeremonie zusammen mit Mönchen und können diesen Fragen stellen. Südwestlich der Hauptstadt liegt der Chustain-Nuruu-Nationalpark. Der Name Chustain Nuruu bedeutet Birkengebirge. Der Park bietet eine typisch mongolische Wald- und Steppenlandschaft. Viele Wildtiere sind hier beheimatet, darunter Sibirische Wapitis, Gazellen, Rotwild, Steinböcke u.v.m. Das Gebiet ist allerdings besonders für die Wiedereinbürgerung der Przewalski-Urwildpferde (Tachi) von großer Bedeutung. Sie waren in freier Wildbahn bereits ausgestorben und hatten nur in Zoos überlebt. Inzwischen leben hier dank erfolgreicher Züchtungsprogramme wieder mehr als 100 Tiere, die man allerdings selten zu Gesicht bekommt. Sie wandern etwa 1 bis 2 Stunden durch den Park und genießen die Einsamkeit der Natur.
Das „Chustain-Nuru“-Jurtencamp befindet sich am Nordeingang des Chustain-Nuruu-Nationalparks etwa 100 Kilometer entfernt von Ulan-Bator. Das Jurtencamp liegt inmitten der grünen Steppe mit weitläufigem Blick auf die umliegende Landschaft. Sie übernachten zu zweit oder alleine in 4- bis 6-Personen-Jurten, die mit traditionell bemalten Holzmöbeln und richtigen Betten ausgestattet sind. In der Mitte des Zimmers gibt es einen Ofen und es gibt zeitweise elektrischen Strom und schöne Holzböden. Das Camp besteht aus Schlafjurten, einem Speisesaal und Gemeinschaftsduschen und -toiletten. Desweiteren gibt es einen Souvenirshop, eine Sauna und verschiedene Freizeitangebote. F/M/A
(Fahrstrecke ca. 100 km, ca. 2 Stunden)

4. Tag: Gurwanbulag im Khogno-Khan-Naturreservat

Auf dem Weg gen Westen in die zentrale Region der Mongolei besuchen Sie die Khar Bukh Ruine, die ein Zeugnis des Kidan-Reichs aus dem 10. bis 12. Jahrhundert ist. Sie fahren weiter nach Gurwanbulag, eine Gegend in der Wald, Berge, einsame Steppen und die Sanddünen der Wüste Gobi zusammentreffen. Dieses einzigartige Gebiet gehört zum  Khogno-Khan-Naturreservat. Hier besuchen Sie eine Nomadenfamilie und bekommen einen Einblick in ihr Leben und ihre Kultur. Sie übernachten in einem Jurtencamp, das in eine Nomadengemeinde eingegliedert ist, so dass Sie direkten Kontakt zu den Nomaden haben. Die Gastfreundschaft und fröhliche Lebensweise der Nomaden wird Sie begeistern.
Das Jurtencamp der Nomadengemeinde Gurwanbulag befindet sich am Rande des Chogno-Chan-Naturreservats. Es wurde 2008 auf Initiative der Gemeinde gegründet und wird seit 2009 erfolgreich von den Nomaden betrieben. Auf diese Weise werden die Nomaden in ihrer traditionellen Lebensweise unterstützt und haben gleichzeitig die Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Als Gast erhalten Sie in dem Ökocamp einen einmaligen Einblick in das heutige Nomadenleben und erleben die Nomaden und ihre Kultur hautnah. Sie übernachten zu zweit in 4- Personen-Jurten (Einzelbelegung nicht möglich), einfache Pumpduschen in separaten Jurtenzelten und Toiletten sind vorhanden. F/M/A
(Fahrstrecke ca. 220 km, ca. 5 Stunden)

5. Tag: Das Leben der Nomaden

Der gestrige Tag war mit Sicherheit nicht ausreichend, um alle Facetten des Nomadendaseins zu erleben. Heute bietet sich die Gelegenheit, den Tag ganz nach Ihrem Geschmack zu gestalten: genießen Sie die Ruhe der mongolischen Steppe, wandern Sie zu den Sanddünen, schauen Sie den Cowboys bei der Pferdezähmung zu, versuchen Sie sich beim Bogenschießen oder helfen Sie den Dorfbewohnern bei der traditionellen Käse- oder Milchschnapsproduktion inklusive Verköstigung. Am Ende dieses Tages werden Sie wissen, wie ein richtiges „Khorkhog“ schmeckt und welche Tricks beim gemeinsamen „Shagai“-Spiel mit den Nomaden zum Gewinn führen. Übernachtung wie am Tag zuvor. F/M/A

Buddhistischer Schrein

Buddhistischer Schrein

6. Tag: Ugi-See – heiße Quellen von Zencher

Auf dem Weg zu den heißen Quellen von Zencher machen Sie Halt am Ugi-See, einem wahren Vogelparadies. Im Frühjahr, wenn das Eis aufbricht, rasten hier Zugvögel. Genießen Sie die Ruhe am See, beobachten Sie die Vögel oder kühlen Sie Ihre Füße im Wasser ab.
Etwas südlich von Zezerleg liegen die heißen Quellen von Zencher, die Sie gegen Mittag erreichen. Das schwefelhaltige Wasser sprudelt mit etwa 86,5 Grad Celsius aus dem Boden. Der Nachmittag ist ganz dem Nichtstun verschrieben, das Sie nur hin und wieder durch ein Bad in den heißen Quellen unterbrechen sollten. Genießen Sie die Thermalbecken und sonstigen Annehmlichkeiten in Ihrem Jurtencamp und entspannen Sie sich, während Sie die Eindrücke der letzten Tage Revue passieren lassen.
Das „Altan-Nutag“-Jurtencamp liegt direkt an den heißen Quellen von Zencher. Das Camp bietet Außen- und Innen-Thermalbecken sowie einen Massageraum. Sie übernachten unter ähnlichen Bedingungen wie am Vortag. F/M/A
(Fahrstrecke ca. 190 km, ca. 5 Stunden)

7. Tag: Karakorum

Ihr Ziel für heute ist Karakorum, welches Sie am frühen Nachmittag erreichen. Dschingis Khan wählte diesen Ort im Orchon-Tal zum Sitz seines Weltreiches. Aber dies war nicht von Dauer: Schon Ende des 14. Jahrhunderts zerstörten es Chinas Truppen. Etwa 200 Jahre später begann die zweite Blüte Karakorums. Hier entstand auch das erste buddhistische Kloster der Mongolei, das Ende der 1930er Jahre von den Kommunisten teilweise zerstört wurde. Sie besuchen einen Markt und besichtigen die buddhistische Tempelanlage von Erdene Dsuu, die heute zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Das Kloster wurde nach einer Gottheit benannt. Erdene Dsuu bedeutet „kostbarer Herr“ bzw. „hundert Schätze“. Das Kloster ist von einer großen Mauer im tibetischen Stil umgeben, in die 100 Stupas und vier große Tore in jede Himmelsrichtung integriert sind.
Unweit von Karakorum befindet sich die Filzwerkstatt „Zuulun Suvd“. Ursprünglich im familiären Kreis gegründet, entwickelte sich die Werkstatt schnell zu einer Frauenhandwerksgenossenschaft. Seit vielen Jahren finden in diesem Projekt Senioren, Arbeitslose und Menschen mit Behinderungen Beschäftigung und stellen eine Vielzahl an Filzprodukten her. Überzeugen Sie sich selbst von der Handwerkskunst – mit Sicherheit finden Sie ein paar hübsche Mitbringsel für Daheimgebliebene.
Das „Munkh-Tenger“-Jurtencamp liegt in einer Auenlandschaft nicht weit von Karakorum. Sie übernachten unter ähnlichen Bedingungen wie an Tag 3. F/M/A
(Fahrstrecke ca. 120 km, ca. 3,5 Stunden)

 

8. Tag: Ongi-Kloster

Heute fahren Sie zum Ongi-Kloster, das sich auf beiden Seiten des Ongi-Flusses inmitten eines kleinen schwarzen Lavagebirges befindet. Der 435 Kilometer lange Fluss entspringt im Changai-Gebirge und verläuft durch die Wüste Gobi bis er im Roten See versickert. Mittlerweile ist der gesamte Fluss vom Austrocknen bedroht: 1998 versiegte er zum ersten Mal. Sie besichtigen die Klosterruine, denn wie alle Klöster wurde auch diese Anlage zerstört. Seit etwa 15 Jahren steht hier eine Stupa, auf der den gefallenen Mönchen gedacht wird. In einem neu errichteten Tempel praktizieren heute wieder ein paar Mönche. Neben einem kleinen Museum sieht man auf einem nahe gelegenen Hügel Tierskulpturen. Das Kloster war einst ein Zentrum der buddhistischen Bildung für Medizin, Philosophie und Astrologie.
Das Ongi-Kloster-Jurtencamp liegt nahe des Ongi-Klosters und des Ongi-Flusses. Sie übernachten unter ähnlichen Bedingungen wie am Vortag. F/M/A
(Fahrstrecke ca. 250 km, ca. 5,5 Stunden)

9. Tag: Rot glühende Klippen von Bajandsag

Raus aus den Federn und rein in die Sedimentfelder von Bajandsag. Bajandsag bedeutet „reich an Saxaul“, denn hier wachsen viele Saxaul-Bäume. Die Gesteinsformationen sind aus rotem Sandstein und werden in der Abendsonne in ein glutrotes Lichtermeer verwandelt. Deshalb tragen sie auch den Beinamen „flaming cliffs“, was so viel wie „brennende Klippen“ bedeutet. Am späten Nachmittag erreichen Sie das „Rote Ufer“. Die Gegend ist berühmt für ihre spektakulären Fossilienfunde. Vor vielen Millionen Jahren lebten hier Dinosaurier, deren Relikte noch gut erhalten sind. Bajandsag gilt deshalb auch als Eldorado für Paläontologen. 1923 fand der Forscher Roy Chapman Andrews hier den größten Dinosaurier-Friedhof der Welt. Erstmals wurden auch Dinosaurier-Eier entdeckt. Auch heute werden noch ständig neue Fossilien freigelegt. Sie wandern etwa 1,5 Stunden durch einen Saxaulwald bis zu den rot glühenden Klippen. Genießen Sie die Stille und den atemberaubenden Anblick der Landschaft in der Abendsonne.
Das „Mongol-Gobi“-Jurtencamp befindet sich in der Wüste Gobi etwa 55 Kilometer entfernt vom Provinzzentrum Dalanzadgad. Sie übernachten unter ähnlichen Bedingungen wie am Vortag. F/M/A
(Fahrstrecke ca. 140 km, ca. 4 Stunden)

Mongolen mit Jagdfalken

Mongolen mit Jagdfalken

10. Tag: Gurwan-Saichan-Nationalpark: Chongorin Els und singende Sanddünen

Der Gurwan-Saichan-Nationalpark liegt westlich von Dalandsadgad und ist mit seinen 27.000 Quadratkilometern eine der Hauptattraktionen der Mongolei. Der Park ist eines der größten heute noch intakten Ökosysteme der Erde und ist seit 1990 als Biosphärenreservat anerkannt. Hier gibt es viel zu entdecken, wie spektakuläre Wanderdünen aus Sand, die bis zu 300 Meter hoch und 4 Kilometer breit sind und sich zwischen den Gebirgszügen über eine Länge von 180 Kilometern erstrecken. Sie wandern etwa 2 Stunden auf dem Gurwan-Saichan-Berg und haben von hier aus einen schönen Blick auf die Dünen. Nachdem Sie Ihr Jurtencamp bezogen haben und sich erfrischt haben, erklimmen Sie den höchsten Gipfel der „singenden Düne“ und genießen die Aussicht. Wenn der Wind über den Dünenkamm streicht, erzeugen die Sandkörner ein eigenartiges Summen. Deshalb werden die Dünen auch „singende Dünen“ genannt. Anschließend rutschen Sie den Hügel wieder herunter. Genießen Sie am Abend den traumhaften Blick auf die goldenen Sanddünen. Die Wanderung zum Gipfel der Sanddüne dauert insgesamt etwa 1,5 Stunden.
Das „Gobi-Erdene“-Jurtencamp befindet sich im Gurwan-Saichan-Nationalpark mit direktem Blick auf die eindrucksvollen Sanddünen von Chongorin Els. Sie übernachten unter ähnlichen Bedingungen wie am Vortag. F/M/A
(Fahrstrecke ca. 140 km, ca. 4 Stunden)

Der Aufstieg zum Gipfel der Sanddüne dauert insgesamt etwa 1,5 Stunden und setzt ein gutes Maß an Ausdauer und Kondition voraus. Bitte besprechen Sie vorher mit Ihrem Reiseleiter, ob diese Wanderung für Sie geeignet ist.

Option: Auf Wunsch können Sie optional einen Kamelritt buchen. Die Kosten betragen ca. 5 USD pro Person/Stunde. Eine Gruppe von etwa 4-5 Teilnehmern wird jeweils von einem Kamelführer begleitet. Bitte teilen Sie Ihrem Reiseleiter frühzeitig mit, wenn Sie daran interessiert sind.
Aktivitäten mit Tieren bergen immer ein gewisses Risiko, da Tiere sich unvorhersehbar verhalten können. Für den Kamelritt ist zudem ein gutes Maß an Kraft und Ausdauer erforderlich, um sich vor allem beim Aufsteigen, aber auch während des Ritts am Sattel festhalten zu können. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Reiseleiter, falls Sie sich nicht sicher sind, ob diese Aktivität für Sie geeignet ist.

11. Tag: Geierschlucht Yolyn Am

Etwa 45 Kilometer westlich von Dalanddsadgad liegt Yolyn Am, ein malerisches enges Tal, das auch Geierschlucht genannt wird. Die Schlucht liegt  östlich des Gurwan-Saichan-Berges am Ostende des Altai-Gebirges auf ca. 2.000 Meter ü.d.M. Der Bach, der sich durch das Tal schlängelt, verschwindet am Ende unter einem nach dem Winter meterdicken Schneefeld, das auch im Sommer nicht komplett auftaut. Sie wandern etwa 1,5 Stunden durch das Tal und können dabei die Geier, Steppenbussarde und verschiedenen Falkenarten am blauen Himmel kreisen sehen.
Das „Gobi-Bayanburd“-Jurtencamp befindet sich im südlichen Teil der Wüste Gobi. Sie übernachten unter ähnlichen Bedingungen wie am Vortag. F/M/A
(Fahrstrecke ca. 210 km, ca. 6 Stunden)

12. Tag: Zagaan Suwarga – Ulaan Suwarga

Die etwa 60 Meter hohe und über 400 Meter breite Felsformation aus Sedimentgestein Zagaan Suwarga wird auch „Weiße Stupa“ genannt. Über Jahrhunderte haben Wind und Wetter die Steilhänge geformt und ihnen ihr bizarres Aussehen gegeben. Die Nomaden verehren die Felsen und nennen sie die „verehrten, liebsten Weißen“. Gut 20 Kilometer westlich liegt ein Bergzug, der durch seine rote Färbung auffällt. Dieser wird „Rote Stupa“ genannt (Ulaan Suwarga). Sie wandern etwa 1,5 Stunden durch die wunderschöne Gegend bevor Sie Ihr Jurtencamp erreichen.
Das „Zagaan-Suwarga“-Jurtencamp befindet sich in der Nähe der Felsformationen von Zagaan Suwarga. Sie übernachten unter ähnlichen Bedingungen wie am Vortag. F/M/A
(Fahrstrecke ca. 200 km, ca. 5 Stunden)

13. Tag: Baga Gasrin Tschuluu

40 Kilometer nordwestlich der Siedlung Delgerzogt liegt mitten in der Steppe die Felsformation Baga Gasrin Tschuluu auf ca. 1.751 Metern ü.d.M. Für die Mongolen ist dies eine verehrte Pilgerstätte, an der buddhistische Zeremonien durchgeführt werden. Mitten darin befinden sich Ruinen eines ehemaligen Klosters. Viele Legenden ranken sich um das Bergmassiv. So soll Dschingis Khan mit seinen Kriegern hier gelagert haben. Beweise hierfür gibt es nicht, aber die Geschichten und die außergewöhnliche Anordnung von Fels, Mineralquellen und Steppe werden auch Sie verzaubern. Sie wandern etwa 2 Stunden ehrfürchtig durch die wunderschöne Landschaft. Mit etwas Glück sehen Sie seltene Tierarten wir Steinböcke, Wildschafe, Murmeltiere oder Geier.
Das „Erdene-Ukhaa“-Jurtencamp liegt in Adaatsag soum und ist der perfekte Ausgangspunkt, um die Felsformation Baga Gasrin Tschuluu zu besuchen. Sie übernachten unter ähnlichen Bedingungen wie am Vortag. F/M/A
(Fahrstrecke ca. 240 km, ca. 5 Stunden)

14. Tag: Zurück nach Ulan-Bator

Sie verabschieden sich von den einsamen Steppen und Wüstenlandschaften und fahren zurück nach Ulan-Bator. Sie erreichen die Hauptstadt am Nachmittag und beziehen Ihr Hotel. Der restliche Tag steht Ihnen zur freien Verfügung, um letzte Souvenirs zu kaufen und noch einen kleinen Spaziergang zu machen. Die Mongolei ist bekannt für ihre Produkte aus Kaschmirwolle und Kamelhaar. Das „Platinum Hotel“ kennen Sie bereits vom Anfang Ihrer Reise. F/A
(Fahrstrecke ca. 240 km, ca. 5,5 Stunden)

15. Tag: Abschied vom Land des blauen Himmels

Am Morgen werden Sie zum Flughafen von Ulan-Bator gebracht. Hier verabschieden Sie sich schweren Herzens von Ihrem Reiseleiter und diesem freundlichen Land und fliegen voraussichtlich um 11:00 Uhr nonstop nach Deutschland. Sie landen gegen Mittag in Frankfurt und reisen weiter in Ihren Heimatort.

F = Frühstück / M = Mittagessen / A = Abendessen

Leistungen

  • Linienflug mit MIAT (Mongolian Airlines) von Frankfurt nach Ulan-Bator und zurück
  • * Zu diesen Terminen Flug ab/bis Berlin-Tegel über Moskau nach Ulan-Bator
  • Rail & Fly – Bahnanreise innerhalb Deutschlands in der 2. Klasse
  • Allrad-Reiseminibus
  • 2 Übernachtungen im Hotel in Ulan-Bator sowie 11 Übernachtungen in traditionellen Jurtencamps mit gemeinschaftlichen Sanitärzelten
  • Täglich Frühstück, 11x Mittagessen, 13x Abendessen
  • Nomadenleben hautnah in Gurwanbulag
  • Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
  • Reiseliteratur
  • Klimaschutz-Zertifikat
  • Deutsch sprechende, einheimische Reiseleitung

Nicht enthaltene Leistungen

  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder; Persönliches
  • Evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 01.08.17

Zusatzleistungen

  • Einzelzimmerzuschlag (Einzelbelegung im Jurtencamp der Nomadengemeinde Gurwanbulag nicht möglich): 449 EUR
  • Aufpreis zu Rail & Fly 1. Klasse: 99 EUR
  • Innerdeutscher Anschlussflug mit Lufthansa oder Air Berlin: ab 199 EUR
  • Mögliche Abflughäfen: Berlin, Bremen, Dresden, Friedrichshafen, Münster/Osnabrück, Hannover, Hamburg, Leipzig, Nürnberg, Stuttgart
  • Anschlussflug ab/bis Graz, Linz, Wien mit Lufthansa oder Austrian Airlines ab: 199 EUR
  • Anschlussflug ab/bis Basel, Genf, Zürich mit Lufthansa oder Swiss Air ab: 299 EUR
  • Business-Class-Flug-Aufpreis (inkl. Rail & Fly 1. Klasse) ab: 1.100 EUR
  • Lounge-Aufenthalt für max. 3 Stunden am Flughafen von Frankfurt: 39 EUR

Hinweise

  • Termine, Preise & Leistungen ab 01.01.18 unter Vorbehalt.
  • Gesicherte Reisetermine: Garantierte Durchführung aller Termine!
  • * Aufgrund einer Flugplanänderung fliegen Sie zu diesen Terminen ab Berlin-Tegel über Moskau nach Ulan-Bator und die selbe Strecke zurück.
  • + Termine: Besuch des Naadam-Festes in Ulan-Bator. Die Reise ab 28.06.18 verläuft in umgekehrter Richtung.
  • Falls einzelne der genannten Unterkünfte nicht verfügbar sind wird eine möglichst gleichwertige Alternative gebucht.
  • Sie können für diese Reise gern ein Einzelzimmer (gegen entsprechenden Aufpreis) buchen. Einzelbuchern bieten wir auch ein halbes Doppelzimmer ohne Aufpreis an, sofern ein(e) Zimmerpartner/-partnerin gefunden wird. Falls kein(e) Zimmerpartner/-partnerin gefunden werden kann, übernimmt der Veranstalter die Hälfte des in diesem Fall üblicherweise anfallenden Einzelzimmerzuschlags. (Ausnahmen: Bei relativ kurzfristiger Reiseanmeldung innerhalb von 60 Tagen vor Abreise sowie bei Anmeldung für den letzten Platz einer Reise wird der volle Einzelzimmerzuschlag berechnet, falls kein(e) Zimmerpartner/-partnerin zur Verfügung steht.)
  • Bei den angegebenen Fahrzeiten handelt es sich um die reine Fahrtdauer. Pausen und Fotostopps bleiben unberücksichtigt.
  • Zu erforderlichen Impfungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder eines der Tropeninstitute.
  • Eine Anzahlung von 15% muss direkt nach der Buchung und Erhalt des Sicherungsscheines bezahlt werden. Die Restzahlung wird 4 Wochen vor Reisebeginn fällig. Bis zu der in der AGB genannten Frist vor Reisebeginn kann der Veranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von der Reise zurücktreten.
  • Durch Ihre Reise erzeugte CO2-Emissionen können Sie durch eine freiwillige Spende an Atmosfair ausgleichen (s. Buchungsformular).
  • Die Spenden werden in Projekte zur Einsparung von Treibhausgasen investiert. Um die CO2-Emissionen des Fluges an anderer Stelle einzusparen sind z.B. für Flüge nach Namibia ca. 137 EUR, nach Costa Rica ca. 155 EUR und nach Vietnam ca. 147 EUR notwendig. Sie erhalten für Ihre Spende eine vom Finanzamt anerkannte Bescheinigung.

Kontakt
 +49 (0)30 2061 6488-0
 info@intakt-reisen.de
Termine
24.06.2018 - 08.07.2018
3.349 EUR
28.06.2018 - 12.07.2018+
3.599 EUR
08.07.2018 - 22.07.2018+
3.599 EUR
22.07.2018 - 05.08.2018
3.449 EUR
29.07.2018 - 12.08.2018
3.449 EUR
12.08.2018 - 26.08.2018
3.449 EUR
19.08.2018 - 02.09.2018
3.449 EUR
25.08.2018 - 08.09.2018*
3.349 EUR
01.09.2018 - 15.09.2018*
3.349 EUR