Marokko: Kulturreise

Casablanca, Rabat, Meknés, Fès, Marrakesch, Übernachtungen in Riads

Marokko   Kulturreisen, Rundreisen, Wüstenreisen

Zwischen Altstadtlabyrinthen und Wüstenoasen, dem Atlasgebirge und dem Atlantik lernen Sie die verschiedensten Gesichter des nordafrikanischen Königreichs Marokko kennen.

Berber

Berber

Die Höhepunkte dieser Reise:

  • Abendessen bei einer marokkanischen Familie in Casablanca
  • Sonnenaufgang in den Sanddünen von Erg Chebbi
  • Traditionelles Berber-Mittagessen bei einer Familie in Taliouine
  • Besuch einer Arganöl-Kooperative in der Nähe von Essaouira
  • Besichtigung von insgesamt 6 Sehenswürdigkeiten, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen

 

*  Den abgeänderten Reiseverlauf 2020/21 finden Sie im Anschluss an den Reiseverlauf 2019.

Reiseverlauf Marokko (16 Tage)

2019:
1. Tag: Anreise – Casablanca

Bahn- oder Fluganreise nach Frankfurt und Abflug nach Casablanca am späten Nachmittag. Nach der Ankunft am Abend werden Sie von Ihrer Reiseleitung am Flughafen empfangen und zu Ihrer Unterkunft in Casablanca gebracht. Schnell werden Sie bemerken, dass Sie sich in einer modernen und pulsierenden Stadt befinden, deren Art-déco-Bauten aber auch an eine bewegte Vergangenheit erinnern. Das Abendessen im Hotelrestaurant ist im Preis enthalten.
Das „Park Suites Hotel & Spa“ heißt Sie im Zentrum von Casablanca mit seinem Art-déco-Stil willkommen. In diesem eleganten Boutiquehotel mit nur 20 Suiten residieren Sie in einem komfortablen und geräumigen Zimmer mit einer kleinen Küchenzeile. Lassen Sie sich im Restaurant von französischen Köstlichkeiten oder traditionellen Speisen verwöhnen und entspannen Sie sich im Hamam oder bei einer Massage. A
(Fahrstrecke ca. 30 km, ca. 45 Minuten)

2. Tag: Casablanca – Rabat – Chefchaouen

Am Morgen statten Sie der berühmten, 1993 eingeweihten Hassan-II.-Moschee einen Besuch ab. Die moderne Moschee ist nicht nur das größte Gotteshaus des Landes und eine der größten Moscheen der Welt, ihr Minarett ist mit 210 Metern außerdem eines der höchsten der Welt. Nach diesem Höhenerlebnis erwartet Sie bereits die Hauptstadt Marokkos, deren Reiz schon die Römer erkannten. Rabat ist ebenso Hauptstadt wie Königssitz und zählt seit 2012 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bei einer Erkundungstour besichtigen Sie unter anderem den Hassan-Turm, der ein Wahrzeichen der Stadt darstellt, sowie das prunkvolle Mausoleum Mohammed V., dessen Fassaden mit edlen Materialien verziert wurden. Nicht weit entfernt protzen die mächtigen Mauern der Kasbah des Oudaias. Etwas bescheidener ist es nebenan. Hier lädt ein schöner andalusischer Garten zu einem Spaziergang ein.
Nach diesen Einblicken in die Geschichte der Region geht es am Nachmittag weiter in Richtung der malerischen Berberstadt Chefchaouen. 1470 als Bollwerk gegen die ausländischen Eroberer errichtet, zeigt sich die Stadt heute friedlich mit weiß-blau getünchten Häusern. Bis in die 1920er Jahre war Nichtmuslimen der Zutritt zu dieser heiligen Stadt verwehrt. Erkunden Sie am Abend die gut erhaltene Medina auf eigene Faust. Es erwarten Sie verwinkelte, schmale Gassen mit kleinen Handwerksbetrieben und Häusern aus der Gründerzeit. Eine kleine Zeitreise.
In einer ruhigen Seitengasse am Rande der Medina von Chefchaouen liegt das Riad „Cherifa“. Das detailverliebte Ambiente der zusammengelegten, ehemaligen Wohnhäuser wird Sie zum Staunen bringen. Alle Zimmer ist individuell und gemütlich gestaltet und laden zum Wohlfühlen ein. Entspannen Sie sich nachmittags im hauseigenen Hamam oder erfrischen Sie sich im Pool. F
(Fahrstrecke ca. 340 km, ca. 5 Std.)

Perkussionsmusik

3. Tag: Chefchaouen – Volubilis – Moulay Idris – Meknès – Fès

Nutzen Sie den Morgen, um noch einmal die Aussicht auf Chefchaouen zu genießen, denn nun heißt es Abschied nehmen. Auf der nun folgenden Fahrt zu den Ruinen der antiken Stadt Volubilis stellt sich Ihnen vielleicht die Frage, ob der Fahrer richtig abgebogen ist, denn das Landschaftsbild mag an den letzten Toskana-Urlaub erinnern. Der Grund dafür sind die bereits von den Römern angepflanzten Olivenbäume. Erstaunlich gut erhaltene Mosaiken sind an zahlreichen Wohnhäusern, Tempeln und Thermen zu erkennen und wollen von Ihnen entdeckt werden.
Im Anschluss geht es weiter in die heilige Stadt und den Pilgerort Moulay Idris. Dort befindet sich das Grabmal von Idris I., der nach seiner Flucht aus Medina, Saudi-Arabien, im 8. Jahrhundert den Islam nach Nordmarokko brachte.
Nach diesem historisch bedeutenden Ort geht es weiter nach Meknès, das auch das Versailles Marokkos genannt wird. Die Lage an verschiedenen Karawanenstraßen brachte der Handelsstadt schon frühzeitig einen großen Aufschwung, sodass sie Residenzstadt wurde. Noch heute kann man die monumentalen und prachtvollen Bauten aus dieser Zeit bestaunen. Auf einem Rundgang durch die Altstadt und das jüdische Viertel sehen Sie unter anderem das mächtigste und mit Marmorsäulen verzierte Stadttor Bab Mansour, das prachtvolle Grabmal Mulai Ismails sowie den Königspalast. Am frühen Abend haben Sie den letzten Stopp des Tages erreicht, die alte Königsstadt Fès.
Das Riad „Salam“ befindet sich im Herzen der Medina von Fès. Es erwarten Sie im traditionellen Stil eingerichtete Zimmer, die um einen mit Mosaiken ausgelegten Patio angeordnet sind. Das gemütliche Gästehaus überzeugt durch seine authentische Atmosphäre und verfügt über einen Hamam sowie einen kleinen Pool. Von der Dachterrasse haben Sie einen schönen Blick auf die Altstadt von Fès. F/A
(Fahrstrecke ca. 270 km, ca. 3,5 Std.)

4. Tag: Königsstadt Fès

Von der Festungsanlage Borj-Sud aus blicken Sie am Morgen auf die älteste der vier marokkanischen Königsstädte. Sie erkunden zunächst die von den Meriniden gegründete mittelalterliche Neustadt mit dem jüdischen Viertel und sehen den imposanten Königspalast. Anschließend unternehmen Sie einen Rundgang durch die Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe) und streifen durch die Gassen der Souks, wo noch heute gewebt, gezimmert, geschmiedet und um die Wette gefeilscht wird. Während Sie einen Blick in die Koranschule Bou lnania werfen und am Mausoleum von Idris II. sowie der Karaouine-Moschee vorbeispazieren, erklärt Ihr Reiseleiter Ihnen die Bedeutung dieser Orte für gläubige Muslime.
Am Nachmittag fährt Ihr Reiseleiter mit Ihnen in das moderne Fés und zeigt Ihnen diese andere Seite der Stadt. In einem gemütlichen Café an der Allee Hassan II. lassen Sie das Treiben auf sich wirken. Am späten Nachmittag kehren Sie in die Altstadt zurück, um durch die Souks zu schlendern und sich durch die kulinarischen Köstlichkeiten zu schlemmen. Das Riad „Salam“ ist auch heute Ihre Unterkunft. F

5. Tag:  Fès – Hoher Atlas – Ziz-Tal – Erfoud

Heute nehmen Sie Abschied von Fès und fahren zunächst durch große Zedernwälder des Mittleren Atlas in Richtung Süden. Nahe dem Ort Azrou, was so viel bedeutet wie „Felsen“, machen Sie einen kleinen Zwischenstopp, um sich die Beine zu vertreten und die Kletterkünste der hier beheimateten Makaken zu beobachten. Insgesamt gibt es 23 Makakenarten, die vorwiegend in Asien beheimatet sind. Lediglich die Berberaffen leben im nördlichen Afrika, davon 70 Prozent in Marokko. Im Anschluss geht es weiter gen Süden. Sie werden bemerken, dass die grünen Wälder und Berge des Nordens allmählich weichen und mehr und mehr schroffe Felsformationen des Hohen Atlas die Landschaft prägen. Gegen Mittag erreichen Sie Midelt, von wo aus es weiter durch die faszinierende Landschaft des Ziz-Tals geht. Am späten Nachmittag kommen Sie in Merzouga an. Genießen Sie zum Abschluss des Tages einen Spaziergang zum Sonnenuntergang in den Dünen von Er Chebbi oder entspannen Sie sich im Hotel.
Das Riad „Madu“ liegt friedlich am Fuße der Sanddünen von Erg Chebbi und eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt zur Erkundung der marokkanischen Wüste. Für den Bau der im traditionellen Berberstil errichteten Unterkunft wurden vorwiegend natürliche Materialien verwendet. Tadelakt und Fliesen in warmen Farben sorgen für authentischen Wüstencharme. Ein gemütlicher Innenhof und eine Terrasse mit Pool laden zum Entspannen ein, und das hauseigene Restaurant bietet köstliche marokkanische Spezialitäten an. F/M/A
(Fahrstrecke ca. 410 km, ca. 7 Std.)

Wir empfehlen für die Fahrt durch die Berge eine warme Jacke mitzunehmen, da es aufgrund der Höhenlage mitunter recht kühl werden kann.

6. Tag: Erfoud – Straße der Kasbahs – Todra-Schlucht – Skoura

Über kleine Bergdörfer wie Jorf, Touroug und Tinejdad erreichen Sie die Straße der Kasbahs und später am Vormittag die markante Todra-Schlucht mit ihren senkrecht aufragenden und überhängenden fast 300 Meter hohen Felswänden. Schon beeindruckend, der kurze Spaziergang zwischen den gigantischen Felsen. Lassen Sie die imposante Natur auf sich wirken, bevor Sie die Fahrt auf der Straße der Kasbahs vorbei an malerischen Lehmburgen, Berberdörfern und grünen Oasen wie der Oase El Kelaa des M’Gouna fortsetzen. Am späten Nachmittag treffen Sie in Skoura ein. Die Stadt ist bekannt für die Palmenoase, die dank guter Bewässerungskanäle auf fruchtbarem Land gedeihen kann. Auch Dattel-, Granatapfel-, Oliven- und Mandelbäume sind hier anzutreffen.
Die „Ksar El Kabbaba“ liegt im Herzen der kleinen Oase Skoura entlang der Straße des Kasbahs. Das familiengeführte Gästehaus ist einer für diese Gegend typischen Burg nachempfunden und verfügt über einen Swimmingpool, ein Wellness-Center mit Spa sowie ein gemütliches Restaurant. Die Zimmer der Unterkunft sind mit weichen Farben und traditionellen Elementen gestaltet und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. F/M/A
(Fahrstrecke ca. 270 km, ca. 4 Std.)

Stehen Sie früh auf und unternehmen Sie vor dem Frühstück einen Kamelritt in den Dünen von Erg Chebbi, um den einzigartigen Sonnenaufgang über dem Dünenmeer zu genießen. Der Preis beträgt 20 EUR pro Person.

Ait Benhaddou

7. Tag: Hollywoodfilme, der Koran und die Sahara

Am Morgen fahren Sie von Skoura nach Ait Benhaddou, einem befestigten Dorf am Fuße des Hohen Atlas. Die markanten, ineinander verschachtelten Lehmbauten kommen Ihnen vielleicht bekannt vor, dienten Sie doch schon häufiger als Kulisse für diverse Hollywoodfilme wie „Sodom und Gomorrha“, „Lawrence von Arabien“ oder „Gladiator“. Aug dem Weg Richtung Süden passieren Sie später das Wadi Draa, ein ausgetrocknetes Flusstal, das nach seltenen aber intensiven Regenfällen zum längsten Fluss des Landes anschwillt.
Am Nachmittag gelangen Sie nach Tamegroute. Hier wurde im 17. Jahrhundert der Nasiriyya-Orden gegründet, der schnell zu einem der einflussreichsten Orden des Islam aufstieg. Die Bruderschaft hat im Laufe der Zeit eine Bibliothek gegründet, die wahre Schätze beherbergt: An die 4.000 mittelalterliche Handschriften, mitunter Hadithe und Korane, Texte über Fès und das alte Alexandria sowie Lehrbücher der Medizin, Astronomie und Mathematik. Am späten Nachmittag erreichen Sie den Ort Zagoura, wo Sie heute übernachten werden.
Eingebettet in einen Palmenhain lädt das Riad „Dar Sofian“ zur Erholung ein. Die imposante Anlage im typisch marokkanischen Stil wird Ihnen bestimmt gefallen. Die komfortablen Zimmer sind geschmackvoll eingerichtet und verfügen über eine Klimaanlage. Im Haus gibt es außerdem einen großen blauen Salon, ein Kaminzimmer und einen schönen Pool im Schatten der Palmen. Das Restaurant serviert traditionelle südmarokkanische Speisen, die Zutaten stammen aus lokalem Anbau und die Karte variiert mit den Jahreszeiten. Ob Sie ihr Essen lieber am Pool, im Kakteen-Garten oder im großen Berberzelt einnehmen möchten, überlassen wir ganz Ihnen. F/A
(Fahrstrecke ca. 240 km, ca. 4 Std.)

8. Tag:  Sanddünen von Erg Chegaga in der Sahara

Nach dem Frühstück brechen Sie auf in Richtung Mhamid, ein kleiner Ort, der am Rande der Sahara liegt. Mit einer Fläche von neun Millionen Quadratkilometern – das entspricht in etwa der Fläche der Vereinigten Staaten von Amerika – ist die Sahara die größte Trockenwüste der Erde. Einen sehr kleinen, aber nichtsdestotrotz beeindruckenden Teil davon werden Sie heute per Geländewagen erkunden. Verabschieden Sie sich für die kommenden Stunden von der Zivilisation, denn Sie lassen die letzten menschlichen Siedlungen hinter sich und begeben sich in ein Meer aus Sand. Auf Ihrer Fahrt durch die weite Wüstenlandschaft durchqueren Sie zunächst die Hammada, die typische Stein-und-Fels-Wüste, die ein Großteil der Sahara ausmacht, und erreichen gegen Mittag Ihr komfortables Zeltcamp zwischen den Sanddünen von Erg Chegaga.
Da es sich in der Wüste nun mal so ziemt, wechseln Sie Ihr Gefährt und steigen um auf ein Wüstenschiff. Auf dem Rücken eines Kamels erkunden Sie dann die Wüstenlandschaft. Reiten Sie auf eine große Düne, um den unvergesslichen Moment des Sonnenuntergangs in der Wüste zu erleben, und genießen Sie am Abend die Atmosphäre am Lagerfeuer Ihres Wüsten-Zeltcamps. Bei gutem Wetter haben Sie einen zauberhaften Blick in den prachtvollen Sternenhimmel.
Das „Touareg Dream Camp“ liegt umgeben von endlosen Sanddünen der Sahara mitten in der marokkanischen Wüste. Sie übernachten in einem geräumigen und komfortablen Zelt das mit gemütlichen Betten, einer Sitzecke und einem eigenen Badezimmer ausgestattet ist. Zum Abendessen wird Ihnen ein üppiges Menü auf den Dünen serviert. Genießen Sie die absolute Stille und eine außergewöhnliche Nacht im Sandmeer von Marokko. F/M/A
(Fahrstrecke ca. 160 km, ca. 4 Std.)

Aktivitäten mit Tieren sind immer mit einem gewissen Risiko verbunden, da diese sich unvorhersehbar verhalten können. Für den Kamelritt ist zudem ein gutes Maß an Kraft und Ausdauer erforderlich, um sich vor allem beim Aufsteigen, aber auch während des Ritts am Sattel festhalten zu können. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Reiseleiter, falls Sie sich nicht sicher sind, ob diese Aktivität für Sie geeignet ist.
Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen, für die Übernachtung in der Wüste eine warme Jacke oder einen Pullover einzupacken, da es nach Sonnenuntergang mitunter recht kühl wird.

9. Tag: Entlang der ehemaligen Rallye-Dakar-Strecke – Taroudant

Durch die atemberaumbende Wüstenlandschaft der Sahara fahren Sie heute im Geländewagen auf einem Teilstück der ehemaligen Rallye-Dakar-Strecke Richtung Westen. Bis zur Verlegung auf den südamerikanischen Kontinent im Jahr 2009 führte die bekannteste Wüstenrallye der Welt zuletzt regelmäßig über die abgeschiedenen Pisten im Süden Marokkos. Gegen Mittag erreichen Sie die kleine Berber-Oase Foum Zguid und steigen wieder in den Tourbus um. Durch die aufregende Berglandschaft des Anti-Atlas geht die Fahrt über Taliouine weiter nach Taroudant. Der ehemalige Berberfürstensitz wird auch als die kleine Schwester von Marrakesch bezeichnet. Noch heute zeugen die quirligen Souks, in denen Silberwaren, Leder- und Kunsthandwerk hergestellt und feilgeboten werden, von der einst wichtigen Rolle der Stadt als Handels- und Karawanenzentrum.
Das „Dar Zitoune“ erwartet seine Gäste mit in warmen Farben gehaltenen Bungalows mit Klimaanlage und schönen Tadelakt-Badezimmern. Außerdem verfügt das „Haus der Oliven“ über einen schön angelegten Swimmingpool sowie eine gepflegte Gartenanlage, in der Oliven, Papayas, Zitronen, Orangen, Rosen und Palmen wachsen. Im Restaurant wird authentische marokkanische sowie europäische Küche serviert, und viele der verwendeten Zutaten kommen aus dem eigenen Garten. F/A
(Fahrstrecke ca. 420 km, ca. 8,5 Std.)

10. Tag: Tagesausflug zur Oase von Tiout

Nach der längeren Fahrt am Vortag erreichen Sie heute bereits nach 35 Minuten Fahrt Ihr Ziel. Vom Souss-Tal, durch eine savannenähnliche und künstlich bewässerte Gegend am nördlichen Rand des Anti-Atlas, erleben Sie viele und abwechslungsreiche Eindrücke auf Ihrer Fahrt. Die Gegend ist durch den kommerziellen Anbau von Mais oder Banane sowie durch Felder zum reinen Eigenbedarf von Bauern geprägt, was einen starken Kontrast darstellt. An der Oase angekommen, kann es tierisch werden. Denn hier kommt es schon mal vor, dass Ziegen in den Arganbäumen grasen. Zudem besteht die Chance, Eidechsen, Landschildkröten und Vögel zu beobachten.
Hier erhalten Sie auch einen Einblick in das traditionelle Leben der Bauern, das durch die Pflege der Bewässerungsgräben geprägt ist. Davon kann Ihnen auch die lokale Familie berichten, bei der Sie heute zum Mittagessen eingeladen sind. Mit Ihrem Besuch leisten Sie einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation vor Ort, indem die Gastgeber sich ein zusätzliches kleines Einkommen erwirtschaften. Vorher besuchen Sie noch das Grab eines islamischen Heiligen und die auf einem Hügel gelegene Kasbah, eine alte Burgruine mit herrlichem Ausblick. Am Nachmittag werden Sie dann wieder zurück in Ihr Hotel gefahren, wo Sie sich in Ruhe entspannen können. Das „Dar Zitoune“ ist auch heute Ihre Unterkunft. F/M/A
(Fahrstrecke ca. 50 km, ca. 1 Std.)

11. Tag: Taroudant – Essaouira

Am Morgen nehmen Sie Abschied vom Antiatlas-Gebirge und fahren auf der Küstenstraße N1 in Richtung Essaouria. Bei einem Zwischenstopp am Strand von Taghazout lernen Sie eine weitere Facette Marokkos kennen. Das kleine Fischerdorf hat sich seit den 1990ern zu einem Surf- und Badeort entwickelt und bietet einen herrlichen Blick auf den Atlantik. Nicht überall scheint die Zeit wie im Märchen aus Tausendundeiner Nacht stehen geblieben zu sein. Später besuchen Sie in der Nähe des Dorfes Akhsmou eine Arganöl-Kooperative, wo Ihnen bei einem Rundgang die Gewinnung des wertvollen Öls aus der Arganfrucht gezeigt wird. Sie wollen diese Kooperative unterstützen? Kein Problem, denn zum Abschluss des Besuches pflanzen Sie einen Arganbaum. Nach diesem kleinen Ausflug in die Botanik setzen Sie Ihre Fahrt gen Norden fort und erreichen am Nachmittag Ihre Unterkunft in der malerischen Küstenstadt Essaouira.
Das „Palais des Remparts“ ist im traditionellen Stil eines marokkanischen Riads errichtet und bietet gemütliche Zimmer mit Blick auf den Patio oder die Altstadt. Es gibt ein Wellnesscenter mit Hammam und Whirlpool, eine gemütliche Bar, sowie zwei Restaurants, in denen lokalen Köstlichkeiten wie Tapas, frische Fischgerichte und marrokanischer Wein serviert werden. Vom Restaurant auf der Dachterrasse haben Sie eine tollen Ausblick auf die Medina, den Strand und das Meer. Außerdem können Fahrräder im Hotel gemietet werden. F
(Fahrstrecke ca. 260 km, ca. 3,5 Std.)

12. Tag: Essaouira

Während eines Spaziergangs durch die „weiße Perle“, wie Essaouira auch liebevoll genannt wird, erkunden Sie am Morgen die Scala de la Kasbah und den Hafen. Hier werden noch Schiffe in traditioneller Handarbeit aus Holz gefertigt, Netze geflickt und Angelschnüre mit Ködern bestückt. Später erkunden Sie die seit 2001 zum UNESCO-Welkulturerbe gehörende, zauberhafte Altstadt mit ihren geheimnisvollen verwinkelten Gassen und bewundern Sie das vielfältige Kunsthandwerk. Am Nachmittag bleibt Zeit einen Strandspaziergang zu unternehmen oder sich am Strand von der Sonne verwöhnen zu lassen, oder erkunden Sie die Stadt auf eigene Faust. Viele kleine Fischrestaurants laden zum abendlichen Verweilen ein. Das „Palais des Remparts“ ist auch heute Ihre Unterkunft. F

13. Tag: Essaouira – Marrakesch

Heute sollten Sie nur ein kleines Frühstück zu sich nehmen, denn nachdem Sie morgens von Essaouira nach Marrakesch gefahren sind, bereiten Sie am Vormittag während des Besuchs des Kochkurses „Faim d’Epices“ gemeinsam ein köstliches traditionelles Mittagessen zu. Unter fachkundiger Anleitung und mit viel Spaß tauchen Sie in die Geheimnisse der marokkanischen Küche ein. Ihre Freunde oder Verwandten werden es Ihnen danken, wenn Sie nach der Reise das eine oder andere Gericht zu Hause für sie nachkochen können. Zum Abschluss des Kochkurses lassen Sie sich ihr selbst zubereitetes Menü auf der gemütlichen Terrasse zwischen Zitronen- und Olivenbäumen schmecken.
Am Nachmittag werden Sie zu Ihrer Unterkunft in der Altstadt von Marrakesch gebracht und lassen das abendliche Treiben in den Souks und auf dem Djemaa-el-Fna-Platz auf sich wirken. Die hier tätigen Schlangenbeschwörer, Märchenerzähler, Feuerschlucker, Wahrsager und Akrobaten werden sicher auch Sie mit ihrer Vorstellung in den Bann ziehen.
Das Riad „Tamarrakecht“ liegt im östlichen Teil der Medina von Marrakesch. Das äußerst komfortable, im marokkanischen Stil errichtete Gästehaus ist nur wenige Gehminuten vom berühmten Bahia-Palast und dem Djemaa-El-Fna-Platz entfernt. Es gibt mehrere gemütliche Dachterrassen sowie einen gemütlichen Innenhof mit einem kleinen Swimmingpool. Sie übernachten in einem der 10 authentisch eingerichteten und individuell gestalteten Zimmern mit zauberhaftem Ambiente und Komfort. F/M
(Fahrstrecke ca. 180 km, ca. 2,5 Std.)

14. Tag: Marrakesch

Seien Sie bereit für einen Tag voller Eindrücke, denn Marrakesch wird Ihnen heute Erlebnisse im Überfluss verschaffen. Kaum irgendwo anders fühlt man sich so in Tausendundeine Nacht zurückversetzt wie in Marrakesch. Beginnen Sie mit dem kunstvoll angelegten botanischen Garten Jardin Majorelle. Besinnlich geht es weiter mit der imposanten Koranschule Medersa Ben Youssef, die durch ihre Architektur und wunderschöne Mosaiken auffällt. Hinter Mauern versteckt befindet sich, wie der Name schon andeutet, der Bahia-Palast, wobei „bahia“ mit „schön“ übersetzt werden kann. Vielleicht hatte die Namensgebung auch etwas mit der früheren Nutzung dieses Palastes zu tun, denn hier befand sich einst der Haremshof mit angeschlossenem Garten.
Sie erkunden darüber hinaus die marmornen Saadier-Gräber und besichtigen die beeindruckende Koutoubia-Moschee. Sie stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist damit eine der ältesten Moscheen in Marokko.
Auf einem Rundgang durch die Altstadt spazieren Sie am Nachmittag durch die Souks, die auch heute noch als wichtige Zentren des lokalen Kunsthandwerks gelten. Metallwaren, Leder, Gewürze, Textilien und Teppiche – alles, was das Herz begehrt, wird hier feilgeboten. Das Treiben in den engen Gassen scheint seit den Sklavenmärkten nicht abgeebbt zu sein. Die Erkundungstour endet am berühmten Djemaa-el-Fna-Platz unweit Ihrer Unterkunft. Lassen Sie sich von der eigenen Dynamik des Platzes treiben. Abends sind Sie dann zu einer marokkanischen Familie nach Hause eingeladen. Hier erleben Sie beim Abendessen die typische Gastfreundschaft. Mit Ihrem Besuch leisten Sie einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation vor Ort, indem die Gastgeber sich ein zusätzliches kleines Einkommen erwirtschaften. Im Anschluss können Sie sich gern auf eigene Faust wieder unter die Menschen auf dem Djemaa-el-Fna-Platz mischen. Das „Riad Tamarrakecht“ ist auch heute Ihre Unterkunft. F/A

Die Koranschule Medersa Ben Youssef ist aufgrund von Restaurierungsarbeiten bis voraussichtlich 2020 geschlossen und kann nur von außen betrachtet werden. Ein genauer Eröffnungstermin ist bisher noch nicht bekannt.

15. Tag: Tagesausflug zum Toubkal-Nationalpark

Ausgeschlafen und ausgeruht erkunden Sie heute die Tier- und Pflanzenwelt des Toubkal-Nationalparks zu Fuß. Am Morgen geht es ein kleines Stück südlich zum Toubkal-Nationalpark, der in den 1940er Jahren zum Schutz seiner Biodiversität als erster Nationalpark Marokkos gegründet wurde. Heute leben hier 16 Säugetierarten, darunter Mähnenspringer, Cuviergazellen, Streifenhyänen, Berberaffen und Atlashörnchen, sowie etliche Vogelarten. Die Wanderung beginnt in dem kleinen Ort Imlil und führt Sie durch das Toubkal-Tal, vorbei an grünen Wäldern und kleinen Berberdörfern. Unterwegs können Sie die Landschaft und die tolle Aussicht genießen und mit etwas Glück sogar einige Tiere beobachten. Am späten Nachmittag bleibt Ihnen Zeit, letzte Souvenirs zu erwerben, das lebendige Ambiente der Stadt zu erfahren, die Souks zu erkunden oder über den Djemaa-el-Fna-Platz zu schlendern. Das Abschiedsessen wird am Abend in einem alten Palast in der Altstadt von Marrakesch serviert. Das „Riad Tamarrakecht“ ist auch heute Ihre Unterkunft. F/P/A

16. Tag: Wieder daheim

Am Morgen werden Sie zum Flughafen von Marrakesch gebracht und fliegen um 9:00 Uhr von Marrakesch nach Casablanca. Abflug von Casablanca am Vormittag, die Landung in Frankfurt erfolgt am Nachmittag. Anschließend Weiterreise per Bahn in Ihren Heimatort. F

2020:
1. Tag: Anreise

Per Bahn oder Flugzeug reisen Sie zum Flughafen Frankfurt, von wo aus Sie am späten Abend nach Casablanca fliegen. Nach der Landung gegen 1:00 Uhr in der Nacht werden Sie von Ihrer Reiseleitung mit einem Lächeln erwartet und in Ihre Unterkunft gebracht. Das „Park Suites Hotel & Spa“ heißt Sie im geschäftigen Zentrum von Casablanca willkommen. In diesem modernen Hotel mit nur 20 Suiten wohnen Sie in einem gemütlichen und geräumigen Zimmer mit einer kleinen Küchenzeile. Im hauseigenen Restaurant werden marokkanisch-französische Speisen serviert, und an der Bar können Sie zu Beginn der Reise mit einem leckeren Cocktail anstoßen.
(Fahrstrecke ca. 30 km, ca. 45 Minuten)

Ihre Reiseleitung empfängt Sie vor der Tür, außerhalb der Ankunftshalle.

2. Tag: Über Rabat in Richtung Norden

Nach dem Frühstück starten Sie Ihr marokkanisches Abenteuer. Los geht’s in Casablanca, denn Sie statten der berühmten, 1993 eingeweihten, Hassan-II-Moschee einen Besuch ab. Die moderne Moschee mit ihrem 210 Meter hohen Minarett ist nicht nur das größte Gotteshaus des Landes, sondern auch die zweitgrößte Moschee der Welt. Etwa 100 Kilometer weiter nördlich liegt Rabat. Nicht nur Hauptstadt Marokkos (seit 1912), sondern auch die erste Königsstadt auf Ihrer Reise. Bei einer Erkundungstour durch die seit 2012 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Stadt besichtigen Sie unter anderem den Hassanturm, der das bekannteste Wahrzeichen der Stadt darstellt, sowie das prunkvolle Mausoleum Mohammed V. Nicht weit entfernt, an der Mündung des Bou Regreg in den Atlantik, liegt die Kasbah des Oudaias und der prachtvolle Andalusische Garten. Entlang der Atlantikküste geht es weiter bis zum kleinen Fischerdorf Asilah. Die gut erhaltene Medina stammt aus der Zeit der portugiesischen Eroberung und war einst wichtiger Handelsstützpunkt. Unternehmen Sie einen Spaziergang über die alte Stadtmauer, besichtigten Sie die Medina oder testen Sie die Temperatur des Atlantiks.
Am späten Nachmittag setzen Sie die Reise fort bis in die Millionenmetropole Tanger. Die Stadt an der Nahtstelle zwischen europäischem und afrikanischem Kontinent hat in den letzten Jahren eine Renaissance erlebt. Morgen erfahren Sie mehr darüber. F/A
(Fahrstrecke ca. 350 km, ca. 5 Stunden)

3. Tag: Mythos Tanger und das Rif-Gebirge

Während der Protektoratszeit in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Tanger eine internationale Freihandelszone und unterlag einigen Steuerprivilegien – ein Eldorado für Exzentriker aller Art. Spekulanten, Schmuggler, Drogenkuriere, Waffenschieber aber auch Glücksritter und Kreative strandeten hier. Nach der Unabhängigkeit im Jahre 1956 stagnierte die Stadtentwicklung weitestgehend. Inzwischen hat die Regierung neue Pläne für die Stadt, um ihr zu altem Glanz zu verhelfen. Sie erkunden zunächst die Medina, die auf einem Hügel liegt und den alten Hafen überblickt. Besonders sehenswert ist der spanisch geprägte „Petit Socco“ – der kleine Platz – im Herzen der Altstadt. Unmittelbar daneben liegt die Große Moschee und etwas weiter nördlich die Kasbah, die auf dem höchsten Punkt der Medina erbaut wurde. Weiter geht’s zum Kap Spartel, dem nordöstlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents. In der Nähe befinden sich auch die Herkulesgrotten. Erinnert Sie die meerseitige Öffnung vielleicht an etwas? Sie fahren weiter auf der reizvollen Küstenstraße N 16, immer zwischen Mittelmeer und Rif-Gebirge und können ein paar schöne Blicke auf das Meer werfen. Bei der Kleinstadt Tetouan verlassen Sie die Küste und fahren bis zum Talassemtane Nationalpark, um sich die Beine zu vertreten. Eine Wanderung durch das traumhafte Rif-Gebirge führt Sie zu den „Petit Cascades“ der Akchour-Wasserfälle. Am frühen Abend erreichen Sie schließlich die kleine Stadt Chefchaouen.
In einer ruhigen Seitengasse am Rande der Medina von Chefchaouen liegt das Riad „Cherifa“. Das detailverliebte Ambiente der zusammengelegten, ehemaligen Wohnhäuser wird Sie zum Staunen bringen. Alle Zimmer sind individuell und gemütlich gestaltet und laden zum Wohlfühlen ein. Entspannen Sie sich nachmittags im hauseigenen Hamam oder erfrischen Sie sich im Pool. F/A
(Fahrstrecke ca. 230 km, ca. 4 Stunden)

Für die leichte Wanderung zu den Akchour-Wasserfällen (etwa 3 Stunden) empfehlen wir festes Schuhwerk.

4. Tag: Die blaueste Stadt der Welt

Die blaue Medina der Kleinstadt Chefchaouen nistet sich zwischen zwei Berge und zählt zu den schönsten in ganz Marokko. 1470 als Bollwerk gegen die ausländischen Eroberer errichtet, zeigt sich die Stadt heute friedlich mit weiß-blau getünchten Häusern. Werfen Sie auch einen Blick auf die ungewöhnlichen blauen Haustüren. Sie werden feststellen, dass kaum eine der anderen gleicht. Am Vormittag unternehmen Sie eine Erkundungstour durch die Medina. Durch die engen Gassen, die von den Bewohnern liebevoll bepflanzt werden, steigen Sie die vielen Windungen empor bis zum zentralen „Place Outa Hammam“. Hier gibt es viele kleine Geschäfte und Cafés, von denen aus Sie das Treiben auf dem Platz beobachten können. Probieren Sie doch mal den hausgemachten Ziegenkäse. Eine lokale Spezialität, die auf die traditionelle Ziegenzucht in der Region zurückzuführen ist. Die Ziegen ernähren sich von einheimischen Pflanzen, die sehr aromagebend sind. Typischerweise genießt man den Käse mit etwas Olivenöl und Brot. Wer ein wenig Ruhe vom Trubel der Stadt braucht ist im üppigen Garten im Innenhof der Kasbah gut aufgehoben. Übrigens: Die Mauern der Kasbah sind begehbar und eröffnen einen wunderbaren Ausblick über die Stadt. Nach so vielen Eindrücken steht Ihnen der Nachmittag zur freien Verfügung. Entspannen Sie sich in Ihrer Unterkunft oder erkunden Sie auch die letzten Winkel von Chefchaouen. Das Riad „Cherifa“ ist auch heute Ihre Unterkunft. F/A

5. Tag: Eintauchen in die Geschichte Marokkos

Heute steigen Sie wieder in den Tourbus und fahren in Richtung Süden. Ihr erster Stopp ist die antike Römerstadt Volubilis. Die Ruinenstätte steht seit 1997 unter dem Status des UNESCO-Weltkulturerbes und ist inzwischen zu einem interessanten Freilichtmuseum geworden. Das Ensemble vermittelt einen guten Eindruck von der Lebensweise vor etwa 2.000 Jahren. Besonders beeindruckend sind die gut erhaltenen und detailreichen Fußbodenmosaike. In direkter Nachbarschaft liegt die heilige Stadt Moulay Idriss, die im Jahre 877 gegründet wurde. Der Gründer der Stadt, Moulay Idriss I, war ein direkter Nachkomme des Propheten Mohammed und brachte den Islam nach Nordmarokko. Noch heute ist die Stadt, insbesondere der Zaouia-Komplex, ein wichtiger Pilgerort. Nichtmuslime dürfen die heilige Grabstätte nicht betreten, es ist aber möglich die Anlage zu umrunden und dabei einige Blicke in das Innere zu werfen. Weiter geht es in die Königsstadt Meknès, die auch das Versailles Marokkos genannt wird. Die Lage an verschiedenen Karawanenstraßen brachte der Handelsstadt schon frühzeitig einen großen Aufschwung, so dass sie im 17. Jahrhundert von Sultan Moulay Ismail zur Residenzstadt gemacht wurde. Auf einem Rundgang durch die Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe) und das jüdische Viertel sehen Sie unter anderem das mit Marmorsäulen verzierte Stadttor „Bab El Mansour“, das prachtvolle Mausoleum Moulay Ismails sowie den Königspalast. Am frühen Abend erreichen Sie den letzten Stopp des Tages und die dritte Königsstadt auf dieser Reise: Fès.
Das Riad „Salam“ befindet sich im Herzen der Medina von Fès. Es erwarten Sie im traditionellen Stil eingerichtete Zimmer, die um einen mit Mosaiken ausgelegten Patio angeordnet sind. Das gemütliche Gästehaus überzeugt durch seine authentische Atmosphäre und verfügt über einen Hamam sowie einen kleinen Pool. Von der Dachterrasse haben Sie einen schönen Blick auf die Altstadt von Fès. F/A
(Fahrstrecke ca. 270 km, ca. 5 Stunden)

6. Tag: Die Königsstadt Fès

Fès ist die älteste der vier Königsstädte und bis heute spirituelles sowie Kunst- und Handwerkszentrum des Landes. Von der Festungsanlage „Borj Sud“ aus verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick über die gesamte Stadt. Im Anschluss gehen Sie auf Erkundungstour durch die von den Meriniden gegründete mittelalterliche Neustadt „Fès El Djedid“. Hier befinden sich der Königspalast und das jüdische Viertel. Die meisten Bewohner sind in den 1960er Jahren nach Israel ausgewandert, doch die Häuser können noch heute betrachtet werden. Weiter geht es in die alte Medina „Fès El Bali“, die im Jahr 1980 von der UNESCO in die Liste des kulturellen Welterbes aufgenommen wurde. Während Sie einen Blick in die Koranschule „Bou I nania“ werfen und am Mausoleum von Idris II sowie dem Karaouine-Komplex vorbei spazieren, erklärt Ihre Reiseleitung Ihnen die Bedeutung dieser Orte für gläubige Muslime.
Nicht unweit dieser alten Bildungsstätte befindet sich das berühmte Gerberviertel. Hier werden Tierfelle in riesige Bottiche mit Naturfarben getaucht und zum Trocknen aufgehängt. Streifen Sie noch etwas durch die Gassen der Souks, wo noch heute gewebt, gezimmert, geschmiedet und um die Wette gefeilscht wird. Eine gute Gelegenheit um Ihr Verhandlungsgeschick mit den Fassis, wie die Bewohner von Fés genannt werden, zu testen. Am Nachmittag fahren Sie in die Neustadt und erleben eine ganz andere Seite von Fès. In einem gemütlichen Café an der Allee Hassan II lassen Sie das Treiben auf sich wirken. Anschließend kehren Sie zurück in die Altstadt und haben Zeit sich in Ihrer Unterkunft zu entspannen oder die Souks auf eigene Faust zu erkunden. Das Riad „Salam“ ist auch heute Ihre Unterkunft. F

7. Tag: Über den Hohen Atlas in den Süden Marokkos

Heute nehmen Sie Abschied von Fès und fahren zunächst durch große Zedernwälder des Mittleren Atlas in Richtung Süden. Nahe dem Ort Azrou, was so viel bedeutet wie „Felsen“, machen Sie einen kleinen Zwischenstopp, um sich die Beine zu vertreten. Mit etwas Glück können Sie auch die hier beheimateten Makaken beobachten. Insgesamt gibt es 23 Makakenarten, die vorwiegend in Asien beheimatet sind. Lediglich die Berberaffen leben im nördlichen Afrika, davon 70 Prozent in Marokko. Im Anschluss geht es weiter gen Süden. Sie werden bemerken, dass die grünen Wälder und Berge des Nordens allmählich weichen und mehr und mehr schroffe Felsformationen des Hohen Atlas die Landschaft prägen. Nach einer Mittagspause im kleinen Ort Midelt passieren Sie das Ziz-Tal und kommen am frühen Abend in Merzouga an. Genießen Sie zum Abschluss des Tages einen Spaziergang zum Sonnenuntergang in den Dünen von Erg Chebbi oder entspannen Sie sich im Hotel.
Das Riad „Madu“ liegt friedlich am Fuße der Sanddünen von Erg Chebbi und eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt zur Erkundung der marokkanischen Wüste. Für den Bau der im traditionellen Berberstil errichteten Unterkunft wurden vorwiegend natürliche Materialien verwendet. Tadelakt und Fliesen in warmen Farben sorgen für authentischen Wüstencharme. Ein gemütlicher Innenhof und eine Terrasse mit Pool laden zum Entspannen ein, und das hauseigene Restaurant bietet köstliche marokkanische Spezialitäten an. F/M/A
(Fahrstrecke ca. 460 km, ca. 8 Stunden)

Wir empfehlen für die Fahrt durch die Berge eine Jacke mitzunehmen, da es aufgrund der Höhenlage recht kühl werden kann.

8. Tag: Entlang der Straße der Kasbahs

Erg Chebbi ist nicht nur das größte zusammenhängende Sandwüstengebiet Marokkos, auch die Dünen hier sind die höchsten, die Sie im Land finden werden. Wer möchte kann heute früh aufstehen, um dem Sonnenaufgang auf einem Kamel entgegen zu reiten und das besondere Licht- und Schattenspiel in den Dünen zu beobachten. Nach dem Frühstück geht es weiter über kleine Berberdörfer wie Jorf, Touroug und Tinejdad bis Sie die Straße der Kasbahs erreichen. Eine Kasbah ist eine typische Festungsanlage der Berber, die als Wohnanlage und Gemeinschaftsspeicher genutzt wird. Das Bauwerk aus Stampflehm besteht aus einem mehrstöckigen Zentralbau, der von einer hohen Mauer mit Ecktürmen umrundet ist. Wie auf einer Perlenkette reiht sich auf den nächsten Kilometern eine malerische Lehmburg an die nächste. Später am Vormittag erreichen Sie die markante Todra-Schlucht mit ihren senkrecht aufragenden und überhängenden, fast 300 Meter hohen Felswänden. Lassen Sie die imposante Natur auf sich wirken, bevor Sie die Fahrt auf der Straße der Kasbahs und durch viele grüne Oasensiedlungen fortsetzen. Besonders schön ist die Oase El Kelaa des M’Gouna, denn hier gibt es ausgedehnte Obst- und Rosenplantagen. Aus den Rosen wird Öl gewonnen, das zur Parfümherstellung genutzt wird. Am späten Nachmittag treffen Sie in Skoura ein. Die Stadt ist bekannt für die Palmenoase, die dank guter Bewässerungskanäle auf fruchtbarem Land gedeihen kann. Auch Dattel-, Granatapfel-, Oliven- und Mandelbäume gedeihen hier vortrefflich.
Die „Ksar El Kabbaba“ liegt in der kleinen Oase Skoura an der Straße der Kasbahs. Das familiengeführte Gästehaus ist den für die Gegend typischen Burgen nachempfunden und ermöglicht Ihnen einen erholsamen Aufenthalt in traditioneller Atmosphäre. Der Swimmingpool und der Wellnessbereich laden zu entspannten Stunden ein, während das estaurant für Ihr leibliches Wohl sorgt. Die Zimmer der Unterkunft sind mit weichen Farben und traditionellen Elementen gestaltet und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. F/M/A
(Fahrstrecke ca. 320 km, ca. 5 Stunden)

Aktivitäten mit Tieren sind immer mit einem gewissen Risiko verbunden, da diese sich unvorhersehbar verhalten können. Für den Kamelritt ist zudem ein gutes Maß an Kraft und Ausdauer erforderlich, um sich vor allem beim Aufsteigen, aber auch während des Ritts am Sattel festhalten zu können. Bitte sprechen Sie mit Ihrer Reiseleitung, falls Sie sich nicht sicher sind, ob diese Aktivität für Sie geeignet ist.

9. Tag: Hollywoodfilme und das Draatal

Am Morgen brechen Sie in Skoura auf und fahren nach Ait Benhaddou, einem befestigten Dorf am Fuße des Hohen Atlas. Der Ortskern zählt seit 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe, und die markanten, ineinander verschachtelten Lehmbauten kommen Ihnen vielleicht sogar bekannt vor. Denn sie dienten als Filmkulisse für diverse Hollywoodfilme wie „Sodom und Gomorrha“, „Lawrence von Arabien“ oder „Gladiator“. Auf dem weiteren Weg in Richtung Süden passieren Sie ein ausgetrocknetes Flusstal, das Wadi Draa, das bei seltenen, aber intensiven Regenfällen zum längsten Fluss des Landes anschwillt. Im kleinen Ort Tamegroute machen Sie am Nachmittag halt. Hier wurde im 17. Jahrhundert der Nassiriya-Orden gegründet, der schnell zu einem der einflussreichsten Orden des Islam aufstieg. Die Bruderschaft hat im Laufe der Zeit eine Bibliothek gegründet, die wahre Schätze beherbergt: An die 4.000 mittelalterliche Handschriften, mitunter Hadithe und Korane, Texte über Fès und das alte Alexandria sowie Lehrbücher der Medizin, Astronomie und Mathematik. Am späten Nachmittag erreichen Sie den Ort Mhamid, wo Sie heute übernachten werden.
Das Hotel „Dar Azawad“ befindet sich etwas außerhalb von Mhamid. Zwischen Palmenhainen und den Dünen der Sahara erwartet Sie dieses charmante Hotel. Bei der orientalisch geprägten Einrichtung wurden vorwiegend traditionelle Naturelemente genutzt. Entstanden sind gemütliche Räumlichkeiten, die ein authentisches Übernachtungserlebnis garantieren. Zur Abkühlung und Entspannung steht Ihnen ein Swimmingpool und ein Hamam zur Verfügung. F/A
(Fahrstrecke ca. 360 km, ca. 6 Stunden)

10. Tag: Sand so weit das Auge reicht

Nach dem Frühstück brechen Sie auf in Ihr Wüstenabenteuer. Mit einer Fläche von neun Millionen Quadratkilometern – das entspricht in etwa der Fläche der Vereinigten Staaten von Amerika – ist die Sahara die größte Trockenwüste der Erde. Einen sehr kleinen, aber nichtsdestotrotz beeindruckenden Teil davon werden Sie heute per Geländewagen erkunden. Verabschieden Sie sich für die kommenden Stunden von der Zivilisation, denn Sie lassen die letzten menschlichen Siedlungen hinter sich und begeben sich in ein Meer aus Sand. Auf Ihrer Fahrt durch die weite Wüstenlandschaft durchqueren Sie zunächst die Hammada, die typische Stein-und-Fels-Wüste, die ein Großteil der Sahara ausmacht, und erreichen gegen Mittag Ihr komfortables Zeltcamp zwischen den Sanddünen von Erg Chegaga. Hier wechseln Sie das Fortbewegungsmittel erneut und steigen um auf den Rücken eines Kamels, um die beeindruckende Wüstenlandschaft zu erkunden und den Sonnenuntergang zu erleben.
Genießen Sie im Anschluss den Abend in gemütlicher Lagerfeuer-Atmosphäre in Ihrem Zeltcamp. Bei guter Wetterlage werden Sie heute Nacht einen einzigartigen Blick auf den Sternenhimmel werfen können.
Das „Caravane du Sud – Touareg Dream Camp“ liegt umgeben von endlosen Sanddünen der Sahara mitten in der marokkanischen Wüste. Sie übernachten in einem geräumigen und komfortablen Zelt, das mit gemütlichen Betten, einer Sitzecke und einem eigenen Badezimmer ausgestattet ist. Zum Abendessen wird Ihnen ein üppiges Menü auf den Dünen serviert. Genießen Sie die absolute Stille und eine außergewöhnliche Nacht im Sandmeer von Marokko. F/M/A
(Fahrstrecke ca. 160 km, ca. 4 Stunden)

Ihr Tourbus wird Sie am folgenden Tag wieder in Empfang nehmen. Für die Übernachtung in der Wüste reicht es, wenn Sie eine kleine Tasche mit den wichtigsten Dingen packen. Ihr restliches Gepäck können Sie im Bus lassen.
Wir empfehlen wir Ihnen, für die Übernachtung in der Wüste eine warme Jacke oder einen Pullover einzupacken, da es nach Sonnenuntergang mitunter recht kühl wird.

11. Tag: Auf der Rallye-Paris-Dakar-Strecke ins Tal der Ammeln

Durch die atemberaubende Wüstenlandschaft der Sahara fahren Sie heute im Geländewagen auf einem Teilstück der ehemaligen Rallye-Paris-Dakar-Strecke in Richtung Westen. Bis zur Verlegung auf den südamerikanischen Kontinent im Jahr 2009 führte die bekannteste Wüstenrallye der Welt zuletzt regelmäßig über die abgeschiedenen Pisten im Süden Marokkos. Gegen Mittag erreichen Sie die kleine Berberoase Foum Zguid und steigen wieder in den Tourbus um. Durch die Berglandschaft des Antiatlas geht die Fahrt über Tata weiter nach Tafraoute. Die im Tal der Ammeln gelegene Kleinstadt ist von bizarren Granitformationen umgeben, die das Sonnenlicht je nach Tageszeiten golden oder rosa in den Talkessel reflektieren. Über der Stadt thront der „Chapeau de Napoléon“, ein Felsen, der nach dem Dreispitz des französischen Kaisers benannt ist. Die erdfarbenen Häuser im Tal fügen sich hervorragend in die Landschaft ein, und es gibt zahlreiche Mandelbäume sowie Palmen- und Olivenhaine.
Das „Chez Amaliya“ liegt etwas außerhalb von Tafraoute auf ca. 1.000 Metern Höhe und ist von Felsenketten umgeben. Die Unterkunft zwischen Argan- und Mandelbäumen wurde im traditionellen Kasbah-Stil errichtet und verfügt über insgesamt 14 Zimmer sowie einen erfrischenden Swimmingpool. Abends können Sie von der Terrasse des Hotels aus den prächtigen Sonnenuntergang genießen. F/M/A
(Fahrstrecke ca. 300 km, ca. 8 Stunden)

12. Tag: Von Tafraoute nach Taroudannt

Am Morgen schlendern sie über den örtlichen Markt von Tafraoute und machen sich dann auf den Weg nach Norden durch die Berge des Antiatlas. Diese Region von Marokko ist bekannt für seine Arganbäume, die nur hier gedeihen. Aus den Früchten der Bäume wird Arganöl gewonnen, das auch das „weiße Gold Marokkos“ genannt wird. Der aufwendige Herstellungsprozess, also das Ernten, Schälen, Sortieren, Rösten, Mahlen und Pressen der Samenkerne ist seit jeher Frauensache. Für einen einzigen Liter Arganöl werden etwa 100 kg Arganfrüchte benötigt. Kein Wunder, dass die Preise für das international gefragte Produkt durch die Decke gehen. Arganöl wird nicht nur in der Kosmetikbranche verwendet, sondern findet auch in der Küche sowie der Alternativmedizin Anwendung. Mit etwas Glück können Sie auf der Fahrt auch die baumkletternden Ziegen beobachten, die ebenfalls auf den Geschmack der Früchte gekommen sind. Schon bald erreichen Sie das heutige Etappenziel Taroudannt. Die Stadt zwischen Oliven- und Orangenplantagen ist nahezu vollständig von einer 8 km langen und bis zu 8 Meter hohen Mauer umgeben. Der ehemalige Berberfürstensitz wird auch als die kleine Schwester von Marrakesch bezeichnet. Noch heute zeugen die quirligen Souks, in denen Silberwaren, Leder- und Kunsthandwerk hergestellt und feilgeboten werden, von der einst wichtigen Rolle der Stadt als Handels- und Karawanenzentrum.
Das „Dar Zitoune“ erwartet seine Gäste mit in warmen Farben gehaltenen Bungalows mit Klimaanlage und schönen Tadelakt-Badezimmern. Außerdem verfügt das „Haus der Oliven“ über einen schön angelegten Swimmingpool sowie eine gepflegte Gartenanlage, in der Oliven, Papayas, Zitronen, Orangen, Rosen und Palmen wachsen. Im Restaurant wird authentische marokkanische sowie europäische Küche serviert, und viele der verwendeten Zutaten kommen aus dem eigenen Garten. F/A
(Fahrstrecke ca. 160 km, ca. 3 Stunden)

13. Tag: Entlang der Atlantikküste bis nach Essaouira

Genießen Sie einen entspannten Morgen in Ihrer Unterkunft, dann heißt es Abschied nehmen vom Antiatlas und weiter geht es entlang der Küstenstraße N1 in Richtung Essaouira. Bei einem Zwischenstopp am Strand von Taghazout lernen Sie eine weitere Facette Marokkos kennen. Das kleine Fischerdorf hat sich seit den 1990ern zu einem Surf- und Badeort entwickelt und bietet einen herrlichen Blick auf den Atlantik. Im Anschluss beschäftigen Sie sich nochmals mit dem Thema Arganöl und besuchen eine Frauenkooperative, die Ihnen bei einem Rundgang die Gewinnung des wertvollen Öls zeigen wird. Sie wollen diese Kooperative unterstützen? Kein Problem, denn zum Abschluss des Besuches pflanzen Sie einen Arganbaum. Weiter geht’s gen Norden bis Sie am späten Nachmittag Essaouira, auch die“weiße Perle“ genannt, erreichen.
Das „Palais des Remparts“ überzeugt durch seinen traditionellen Stil eines marokkanischen Riad und erwartet Sie mit einer gemütlichen Atmosphäre. Die Zimmer sind freundlich eingerichtet und blicken in den Patio oder auf die Altstadt. Erholen Sie sich im Wellnessbereich mit Hamam und Whirlpool, gönnen Sie sich ein erfrischendes Getränk in der gemütlichen Bar oder probieren Sie lokale Köstlichkeiten wie Tapas, frische Fischgerichte und marokkanischen Wein in einem der zwei Restaurants. Übrigens haben Sie vom Restaurant auf der Dachterrasse einen tollen Blick auf die Medina, den Strand und das Meer. F
(Fahrstrecke ca. 260 km, ca. 5 Stunden)

14. Tag: Essaouira, die „weiße Perle“

Essaouira, die zwischen Halbinsel und Meeresbucht gelegene weiße Stadt, zählt zu den sehenswertesten Orten Marokkos. Die rechtwinklig (!) angelegte Medina ist von einer hohen Mauer umgeben und steht seit 2001 auf der Welterbeliste der UNESCO. Erkunden Sie die Festungsanlage „Scala de la Kasbah“ mit ihren mächtigen Mauern und die unterhalb liegenden Holzkunstwerkstätten, die bekannt sind für ihre detailreichen und hochwertigen Intarsienarbeiten. Im Fischereihafen sehen Sie, wie Schiffe noch in traditioneller Handarbeit aus Holz gefertigt, Netze geflickt und Angelschnüre mit Ködern bestückt werden. Nutzen Sie die Zeit, um durch die Souks zu schlendern oder einen Strandspaziergang zu unternehmen bevor es am späten Nachmittag weiter geht nach Marrakesch.
Das Riad „Tamarrakecht“ liegt im östlichen Teil der Medina von Marrakesch. Das äußerst komfortable, im marokkanischen Stil errichtete Gästehaus ist nur wenige Gehminuten vom berühmten Bahia-Palast und dem Djemaa-El-Fna-Platz entfernt. Es gibt mehrere gemütliche Dachterrassen sowie einen gemütlichen Innenhof mit einem kleinen Swimmingpool. Sie übernachten in einem der 10 authentisch eingerichteten und individuell gestalteten Zimmer mit zauberhaftem Ambiente und Komfort. F/M
(Fahrstrecke ca. 180 km, ca. 2,5 Stunden)

15. Tag: 1.001 Nacht in Marrakesch

Seien Sie bereit für einen Tag voller Eindrücke, denn kaum irgendwo anders fühlt man sich so in Tausendundeine Nacht zurückversetzt wie in der Königsstadt Marrakesch. Beginnen Sie die Erkundungstour mit dem kunstvoll angelegten botanischen Garten Jardin Majorelle. Danach geht es in die Medina (UNESCO-Weltkulturerbe) zur Medersa Ben Youssef, der ehemals größten Koranschule des gesamten Maghreb. Ihr Weg für Sie weiter zum Bahia-Palast mit seinem mosaikverzierten Innenhof und zu den prachtvollen Saadier-Gräbern. Die etwa 500 Jahre alte Nekropole wird ebenfalls von Mosaiken, Stuck und Zedernholz geziert. Sieben Sultane und ihre Angehörigen finden hier ihre letzte Ruhe. Architektonisches Wahrzeichen der Stadt ist das 70 Meter hohe Minarett der Koutoubia-Moschee, die wiederum in unmittelbarer Nähe zum berühmten Djemaa-el-Fna-Platz liegt. Von hier aus starten Sie einen Rundgang durch die ausgedehnten Souks, die auch heute noch als wichtige Zentren des lokalen Kunsthandwerks gelten. Metallwaren, Leder, Gewürze, Textilien und Teppiche – alles, was das Herz begehrt, wird hier feilgeboten. Die Erkundungstour endet am Djemaa-el-Fna-Platz. Lassen Sie sich von der eigenen Dynamik des Platzes treiben. Das Riad „Tamarrakecht“ ist auch heute Ihre Unterkunft. Das Abschiedsessen am Abend wird Ihnen im Restaurant L’Ibzar serviert. Küchenchefin Assia Kabous kombiniert traditionelle Rezepte, inspiriert von marokanischen Hausfrauen, mit moderner Küche. F/A

Wir weisen Sie darauf hin, dass die Koranschule Medersa Ben Youssef aufgrund von Restaurierungsarbeiten bis voraussichtlich 2020 geschlossen ist und nur von außen betrachtet werden kann. Ein genauer Eröffnungstermin ist bisher noch nicht bekannt.

16. Tag: Wieder daheim

Nutzen Sie den Vormittag, um ein paar letzte Souvenirs zu kaufen oder zum Entspannen in Ihrer Unterkunft. Gegen 10:00 Uhr werden Sie zum Flughafen von Marrakesch gebracht und fliegen voraussichtlich um 12:45 Uhr zurück nach Frankfurt. Anschließend erfolgt die Weiterreise per Bahn oder Flugzeug in Ihren Heimatort. F
(Fahrstrecke ca. 20 km, ca. 20 Minuten)

F = Frühstück / M = Mittagessen / P = Picknick / A = Abendessen

Leistungen

  • Linienflug mit Royal Air Maroc (2019) bzw. Lufthansa (2020) von Frankfurt a.M. nach Casablanca und zurück von Marrakesch
  • Rail & Fly – Bahnanreise innerhalb Deutschlands in der 2. Klasse
  • Reisebus mit Klimaanlage sowie Fahrten per Geländewagen in der Wüste an den Tagen 8 und 9
  • 15 Übernachtungen in Hotels und Gästehäusern (Riads) sowie 1 Übernachtung in einem komfortablen Zeltcamp mitten der Sahara
  • Täglich Frühstück, 5x Mittagessen, 11x Abendessen
  • Kamelritt in der Sahara
  • Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
  • Reiseliteratur
  • Klimaschutz-Zertifikat
  • Deutsch sprechende, einheimische Reiseleitung

Nicht enthaltene Leistungen

  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder; Persönliches
  • Evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 01.08.19

Zusatzleistungen

  • Einzelzimmerzuschlag: 1.099 EUR
  • Linienflüge mit Royal Air Maroc (2019):
  • Anschlussflug innerhalb Deutschlands mit Lufthansa ab: 299 EUR
  • Mögliche Abflughäfen nach Verfügbarkeit: Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Leipzig, München, Münster/Osnabrück, Nürnberg, Stuttgart
  • Anschlussflug ab/bis Graz, Linz, Innsbruck, Salzburg, Wien mit Lufthansa oder Austrian Airlines ab: 299 EUR
  • Anschlussflug ab/bis Basel, Genf, Zürich mit Lufthansa oder Swiss ab: 299 EUR
  • Business-Class-Flug-Aufpreis (inkl. Rail & Fly 1. Klasse) ab: 1.100 EUR
  • Aufpreis zu Rail & Fly 1. Klasse: 99 EUR
  • Linienflüge mit Lufthansa (2020):
  • Innerdeutscher Anschlussflug bis/ab Frankfurt mit Lufthansa: 99 EUR
  • Mögliche Abflughäfen: Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Friedrichshafen, Hamburg, Hannover, Leipzig, München, Münster/Osnabrück, Nürnberg, Stuttgart
  • Anschlussflug nach Frankfurt bis/ab Graz, Innsbruck, Linz, Salzburg, Wien mit Lufthansa oder Austrian: 99 EUR
  • Anschlussflug nach Frankfurt bis/ab Basel, Genf, Zürich mit Lufthansa oder Swiss: 99 EUR
  • Anschlussprogramm Badeurlaub in Essaouira, 5 Tage (2019) ab: 399 EUR
  • Anschlussprogramm Badeurlaub in Essaouira, 3 Tage (2020) ab: 329 EUR
  • Anschlussprogramm Königsstadt Marrakesch, 3 Tage ab: 129 EUR
  • Alle Anschlussprogramme buchbar ab 2 Personen!

Hinweise

  • Termine, Preise & Leistungen ab 01.01.21 unter Vorbehalt.
  • Gesicherte Reisetermine: Garantierte Durchführung aller Termine!
  • * Termine mit neuem Reiseverlauf 2020.
  • Falls einzelne der genannten Unterkünfte nicht verfügbar sind wird eine möglichst gleichwertige Alternative gebucht.
  • Sie können für diese Reise gern ein Einzelzimmer (gegen entsprechenden Aufpreis) buchen. Einzelbuchern bieten wir auch ein halbes Doppelzimmer ohne Aufpreis an, sofern ein(e) Zimmerpartner/-partnerin gefunden wird. Falls kein(e) Zimmerpartner/-partnerin gefunden werden kann, übernimmt der Veranstalter die Hälfte des in diesem Fall üblicherweise anfallenden Einzelzimmerzuschlags. (Ausnahmen: Bei relativ kurzfristiger Reiseanmeldung innerhalb von 60 Tagen vor Abreise sowie bei Anmeldung für den letzten Platz einer Reise wird der volle Einzelzimmerzuschlag berechnet, falls kein(e) Zimmerpartner/-partnerin zur Verfügung steht.)
  • Bitte beachten Sie, dass Sie beim Umsteigen in Madrid das Terminal wechseln müssen. Unter Umständen benötigen Sie ca. 45 bis 60 Minuten für die Fahrt mit der U-Bahn sowie die Pass- und Gepäckkontrolle.
  • Bei den angegebenen Fahrzeiten handelt es sich um die reine Fahrtdauer. Pausen und Fotostopps bleiben unberücksichtigt.
  • Sitzplatzreservierungen nur unter Vorbehalt möglich.
  • Zu erforderlichen Impfungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder eines der Tropeninstitute.
  • Eine Anzahlung von 20 % muss direkt nach der Buchung und Erhalt des Sicherungsscheines bezahlt werden. Die Restzahlung wird 4 Wochen vor Reisebeginn fällig. Bis zu der in der AGB genannten Frist vor Reisebeginn kann der Veranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von der Reise zurücktreten.
  • Durch Ihre Reise erzeugte CO2-Emissionen können Sie durch eine freiwillige Spende an Atmosfair ausgleichen (s. Buchungsformular).
  • Die Spenden werden in Projekte zur Einsparung von Treibhausgasen investiert. Um die CO2-Emissionen des Fluges an anderer Stelle einzusparen sind z.B. für Flüge nach Namibia ca. 137 EUR, nach Costa Rica ca. 155 EUR und nach Vietnam ca. 147 EUR notwendig. Sie erhalten für Ihre Spende eine vom Finanzamt anerkannte Bescheinigung.

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