Usbekistan, Armenien, Georgien, Iran, Kasachstan, Kirgisien, Turkmenistan: Zentralasien Rundreise

Usbekistan, Armenien, Georgien, Iran, Kasachstan, Kirgisien, Turkmenistan   Kulturreisen, Rundreisen

Brechen Sie auf zu einer Tour zwischen Kaukasus und Tienschan, in der Gewissheit, dass vor Jahrhunderten schwer beladene Karawanen mit kostbaren Waren vor Ihnen hier unterwegs waren! Unsere „Zentralasien Rundreise“ entlang der Routen der berühmtesten Handelsstraße der Welt entführt Sie zu großartigen Kulturschätzen, in malerische Oasen und über umtoste Gebirgspässe. Entlang der Seidenstraße entstanden seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. Städte und Zivilisationen, die ihre Blütezeit hatten und zum Teil für immer zerfielen. Die Seide machte diese Länder unermesslich reich, denn deren Qualität wurde schon bei den Römern hoch geschätzt. Auch heute noch erleben Sie auf den Basaren das Rascheln der Seide, den Duft der Gewürze, die Intensität der Farben, den Glanz von Gold, Silber und Edelsteinen, die Geräusche fremder Vögel und Tiere und den Geschmack der vielfältigen exotischen Speisen.

Die Große Seidenstraße ist die älteste Verbindung über den Eurasischen Kontinent vom äußersten Osten bis in den tiefen Westen und sie war Bereicherung für beide Himmelsrichtungen. Und doch ist sie im strengen Sinne nicht eine feste Straße – es gab und gibt noch heute verschiedene Routen der Kaufleute, Gelehrten und Armeen, die zusammen ein Netz bilden, in welchem Religionen, Weltanschauungen, Kunst und Wissenschaft zu Hause sind und ihre Verbreitung finden. Im 19. Jh. prägte der deutsche Entdecker Ferdinand von Richthofen den Namen der ewig währenden Verbindung zwischen Byzantinern, Osmanen, Persern, Arabern, Mongolen, Chinesen, Tataren. Einer seiner berühmtesten Studenten war der junge Sven Hedin, der nachfolgend große Erforscher Zentralasiens. Reisen Sie mit uns auf der Achse der Kulturen in die Länder Ihrer Wahl und kombinieren Sie nach Herzenslust Georgien, Armenien, Iran, Turkmenistan, Usbekistan, Kirgistan und Kasachstan – sehen Sie den noch heute regen Handel und interkulturellen Austausch über Grenzen hinweg! Kommen Sie mit uns auf die vom venezianischen Kaufmann Marco Polo beschriebenen Karawanenrouten, folgen Sie den Spuren von Alexander dem Großen und Dschingis Khan! Erleben Sie den Mythos und die Geschichten aus tausendundeiner Nacht selbst!

Die gesamte Reise zählt 42 aufregende und abwechslungsreiche Tage. Da aber nicht alle Reisegäste so viel Zeit zur Verfügung haben, haben wir kreative Spielräume je nach Zeitbudget vorgegeben und so kann jeder Gast einzelne Etappen bereisen. Diese dauern 14, 16, 28 oder 44 Tage.

A = 1. Reiseteil Georgien / Armenien / Iran von Tiflis bis Mashhad (16 Tage)

B= 2. Reiseteil Turkmenistan / Usbekistan von Ashgabat bis Taschkent (14 Tage)

AB = 1. + 2. Reiseteil Georgien / Usbekistan von Tiflis bis Taschkent (28 Tage)

C = 3. Reiseteil Kirgisien / Kasachstan von Osch bis Almaty (16 Tage)

Die Reiseverläufe der 3 Teilstücke sowie die jeweils enthaltenen Leistungen senden wir Ihnen gerne auf Anfrage zu. Die Reisebausteine A und B können zusammen gebucht werden, ebenso die Reisebausteine B und C oder alle 3 Teile der Zentralasienreise. Man kann so z.B. in einem Jahr ein Teilstück bereisen und im nächsten oder später einen anderen Teil. Für den Reiseteil C werden wegen der großen Nachfrage auch spätere Termine im September und Oktober angeboten.

Tienshan Alakulpass

Der Alakulpass im Tienshan-Gebirge

Die Höhepunkte dieser 7-Länder Zentralasien Rundreise:

  • Eine der ältesten Reiserouten entlang der Großen Seidenstraße neu interpretiert
  • Kaukasische, persische und zentralasiatische Kultur
  • Georgien und Armenien – Kirchen im Kaukasus
  • Mosaiken, Moscheen und Menschen im Iran
  • Partherstadt Merv (UNESCO-Welterbe) und Feuerkrater Darvaza in Turkmenistan
  • 1.001 Nacht in Usbekistan
  • Kirgisien: Idyllische Wiesen und Alleen an den Ufern des Song Kul-Sees
  • Nomadenleben in Kirgisien und Gold der Skythen in Kasachstan

Reiseverlauf Usbekistan, Armenien, Georgien, Iran, Kasachstan, Kirgisien, Turkmenistan (44 Tage)

1. Tag: Anreise und Ankunft in Tiflis

Individuelle Anreise und selbständige Fahrt zum Hotel. Gern organisieren wir Ihnen auch einen persönlichen Flughafentransfer. Preis auf Anfrage. Nun kann Ihr großes Abenteuer Seidenstraße beginnen! Zeit zum Ausruhen. Am Abend Tourbesprechung mit dem Reiseleiter. Übernachtung im Hotel.

2. Tag: Tiflis

Stadtbesichtigung von Tiflis. Sie besuchen zunächst die berühmte Metechi-Kirche, weiter geht es ins Bäderviertel mit den überkuppelten Schwefelbädern. Besuchen Sie die Festung Narikala, die Sioni-Kathedrale, die Anchiskhati-Basilika und das Nationalmuseum. Anschließend fahren Sie zur neuen, imposanten Sameba-Kathedrale. Am Abend schlendern Sie entlang des David-Agmashenebeli-Prospekes mit seinen wunderschönen Bauwerken. Willkommensessen in einem traditionellen Restaurant. Übernachtung wie am Vortag. F/A

3. Tag: Klostergeist und Weinkultur

Fahrt nach Kachetien – ins bekannte Weinanbaugebiet Georgiens. Zunächst aber ein Abstecher zum Höhlenkloster Davit Garedscha (6. Jh.) in der Halbwüste. Weiterfahrt entlang der Weinberge und Besuch eines rustikalen Weinkellers mit Einblick in die georgische Weinherstellung. Weiterfahrt in die malerische Stadt Signagi. Besuch der Klöster Ikhalto und Alawerdi im wunderschönen Alasanital. Ziel des Tages ist Telawi, von wo sich ein herrlicher Blick zum Kaukasus öffnet. Übernachtung im Gästehaus. F/A
(Fahrstrecke ca. 4-5 h, 280 km)

4. Tag: Telawi – Sadakhlo – Klöster Haghpat und Sanahin – Jerewan

Am Morgen brechen Sie nun schon auf in das zweite Land Ihrer Seidenstraßenreise. Wie die früheren Karawanen bewegen Sie sich auf den natürlich vorgegebenen ehemaligen Pfaden, die nun für LKWs ausgebaut durch den Kaukasus führen. Nach den Zoll- und Passformalitäten, der Verabschiedung und Begrüßung der Begleitmannschaften an der Grenze in Sadakhlo erfolgt die Weiterreise auf der Klösterstraße in Armenien. Auf der Fahrt nach Jerewan Besichtigung der Klosterkomplexe Haghpat und Sanahin (10. Jh., beide UNESCO-Weltkulturerbe). Diese wunderschönen Klöster im oberen Teil der Debed-Schlucht stimmen Sie auf das reiche kulturelle Erbe des ersten christlichen Staates der Welt ein.
Weiter geht es nach Gyumri, der zweitgrößten Stadt Armeniens. Eine Erkundung dieser alten Stadt hat einen ganz besonderen Charme: Sie unternehmen eine kurze Wanderung durch die alten Straßen. Weiter geht die Fahrt entlang der alten Seidenstraße zum Dorf Aruch. Besichtigung der Kirche des Heiligen Gregor, erbaut im Jahre 666. Neben dieser Kathedrale sind die Ruinen einer dreischiffigen Basilika aus dem 7. Jh. und die Überreste eines fürstlichen Palastes mit einer Säulenhalle sehenswert. Nicht weit vom Dorf Aruch besuchen Sie eine alte Karawanserei. Schließlich erreichen Sie Jerewan. Übernachtung im Hotel. F
(Fahrstrecke ca. 7 h, 360 km)

5. Tag: Jerewan – Sewansee

Am Morgen nach dem Frühstück begeben Sie sich auf eine Stadtrundfahrt, die Ihnen einen guten Überblick über die uralte Millionenstadt gibt. Auf Wunsch können Sie zwischendurch kleine Spaziergänge mit schönen Ausblicken auf die Stadt unternehmen. Sie sehen das Opernhaus, den Platz der Republik und steigen zur Kaskade hinauf, von wo Sie einen fantastischen Blick auf die Stadt und den biblischen Berg Ararat haben. Danach besuchen Sie das historische Museum, wo unter vielen anderen Exponaten auch ein 5.000 Jahre alter Lederschuh zu bewundern ist. Besuchen Sie den Markt und erleben Sie die Vielfalt an frischem Obst und Gemüse. Wenn es zeitlich möglich ist (nur samstags und sonntags geöffnet), können Sie auch den Freiluftmarkt mit seinen vielen interessanten handgemachten Schmuckstücken, Souvenirs aus Holz, Metall und Silber besuchen.
Später verlassen Sie Jerewan und machen sich auf den Weg zum Sewansee, der blauen Perle Armeniens und dem größten Süßwassersee des Kaukasus. Besuch des Sevanavank-Klosters (9-13. Jh.), welches auf einer Halbinsel malerisch im See liegt. Übernachtung in einem schönen, am See gelegenen Hotel. F
(Fahrstrecke ca. 5 h, 290 km)

6. Tag: Sewansee – Goris

Vom Seeufer reisen Sie heute weiter entlang der Seidenstraße über den Selimpass (2410 m) zur Selim-Karawanserei. Die Karawanserei geht zurück auf das Jahr 1332 und bot den Reisenden der Seidenstraße im mittelalterlichen Armenien Schutz und Unterkunft. Heute gilt sie als eine der bekanntesten und am besten erhaltenen in ganz Armenien. Nach einem gemeinsamen Mittagessen verkosten Sie in Areni armenische Weine. Gestärkt begeben Sie sich auf den Weg zu Ihrem nächstes Ziel, dem Kloster Noravank aus dem 13. Jh., das in der Schlucht des Amaghu gelegen ist und insbesondere durch seine schön gestaltete Fassade besticht. Weiterfahrt nach Goris.Unterwegs besichtigen Sie Karahunj, ein uraltes Observatorium. Konstruiert vor mehr als 6.000 Jahren war das Observatorium 4.000 Jahre lang funktionsfähig und ist in seiner Art eines der ältesten erhaltenen Beweise urzeitlicher Zivilisation. Übernachtung im Hotel. F/M
(Fahrstrecke ca. 5 h, 290 km)

7. Tag: Goris – Tatew – Khndzoresk – Goris

Bevor Sie Goris am kommenden Tag verlassen, unternehmen Sie heute einen Spaziergang durch die Stadt und eine Fahrt in die Umgebung. Das wichtigste Ziel des Tages ist das Kloster Tatev, welches Sie mittels einer Seilbahn erreichen. Die Kabinenbahnkonstruktion, die sogenannten Flügel von Tatev, zählen mit 6 km zu den längsten Luftseilbahnen der Welt. In über 320 m Höhe schwebt man über die diabolisch wirkende Schlucht des Worotan. Weiterfahrt zur Höhlensiedlung von Khndzoresk. Wahrscheinlich waren es Siedler, die Unterkünfte für Mensch und Tier, Arbeitsstätten und sogar Kirchräume in den Sandstein einer Schlucht getrieben haben. Das heutige, noch immer bewohnte Dorf Khndzoresk ist eine Erweiterung dieses Höhlendorfes. Rückfahrt nach Goris. Übernachtung wie am Vortag. F
(Fahrstrecke ca. 2 h, 100 km)

8. Tag: Goris – Karahunj – Meghri – Tabriz

Heute verlassen Sie Armenien und wechseln hinüber in den Iran. Eine wunderschöne Fahrt bringt Sie über Kapan zum höchsten Pass des Landes, den Meghri-Pass (2.535 m). An der armenisch-iranischen Grenze bei Meghri wechseln Sie wieder die Begleitmannschaften und weiter geht es auf iranischem Staatsgebiet. Willkommen im Iran, in Persien, im Land der Mosaiken und der Poesie! Zunächst fahren Sie durch das idyllische Arastal nach Jolfa und weiter zum St.-Stephanos-Kloster (UNESCO-Weltkulturerbe). Am Abend erreichen Sie die Stadt Tabriz zu Füßen des Sahand-Gebirges. Übernachtung im Hotel. F/A
(Fahrstrecke ca. 8 h, 400 km)

Iran: Palast auf unserer Zentralasien Rundreise

Iran: Palast auf unserer Zentralasien Rundreise

9. Tag: Tabriz

Tabriz genoss zur Zeit des großen Reisenden Marco Polo im 13. Jh. einen hervorragenden Ruf als Universitäts- und Handelsstadt. Wissenschaftler und Händler aus dem Orient, aus Indien, China und sogar Europa gelangten unter anderem über die Seidenstraße in die florierende Stadt. Auch heute noch ist man hier dem Rest des Landes oft eine Nase weit voraus – so manch neue Technologie erreichte das gesamte Land von der heutigen Messestadt ausgehend. Am Vormittag besichtigen Sie die Blaue Moschee aus dem 15. Jh., deren meisterhafte Dekorarbeiten den Besucher in seinen Bann ziehen.
Anschließend geht es in das Aserbaidschan-Museum, eines der bedeutendsten Museen für Archäologie und Anthropologie im Iran (freitags geschlossen). Nach einem kurzen Spaziergang gelangen Sie zu dem in einem Park gelegenen Dichterfriedhof. Hier sind über 400 Grabstätten von Persönlichkeiten aus Kunst, Politik und Wissenschaft zu sehen. Im El-Goli-Park mit seinen zahlreichen Sitzgelegenheiten, Teestuben und Restaurants im Südosten der Stadt verbringen Sie Ihre Mittagspause. Hier haben Sie die Gelegenheit, die längsten Schaschlikspieße im Iran zu genießen. Am Nachmittag werden Sie den unter UNESCO-Schutz stehenden historischen Basar mit seinen Gewölbegängen, Geschäften, Hofanlagen und Moscheen besuchen. Übernachtung im Hotel. F

10. Tag: Tabriz – Ardebil – Bandar Anzali

Von Tabriz brechen Sie heute auf ans Kaspische Meer. Fünf Länder teilen sich das Ufer dieses gigantischen Sees, welcher von über 100 Flüssen, unter anderem dem mächtigen Wolgastrom, mit Süßwasser versorgt wird. Doch zunächst legen Sie auf Ihrer heutigen Reiseroute einen Stopp in Ardebil ein, um das Sheikh-Safi Heiligtum aus dem 14. Jh. (UNESCO-Weltkulturerbe, montags geschlossen) zu besuchen. Der imposante Klosterkomplex diente dem ehemaligen Oberhaupt eines sunnitischen Ordens als Wirkungsstätte. Obwohl bisher nur wenig über sein Leben bekannt ist, besitzt das Heiligtum heutzutage nicht nur für Iraner eine große Anziehungskraft.
Anschließend fahren Sie über das Hochland und durchqueren zunächst die Weidegebiete der Talesh-Hirten. Kurz darauf erreichen Sie Bandar Anzali, die bedeutendste iranische Hafenstadt am größten Binnensee der Erde. Den Abend lassen Sie gemütlich an der Uferpromenade ausklingen. Übernachtung im Hotel. F
(Fahrstrecke ca. 6 h, ca. 320 km)

11. Tag: Bandar Anzali – Teheran

Am Morgen besuchen Sie den Fischmarkt (täglich außer Do. und Fr.) und schauen, was das Kaspische Meer an Fischen bereithält. Nach diesem kurzen Abstecher in die Schwemmlandebene durchfahren Sie heute wieder die rauere Landschaft des Elburs-Gebirges. Durch ein idyllisches Flusstal gelangen Sie in das kleine Dorf Masuleh. Inmitten dichter Wälder gelegen, schmiegen sich hier die mit hellem Lehm verputzten Häuser terrassenförmig an den Berghang. Nach einem Spaziergang durch die engen Gassen geht es weiter Richtung Teheran. Dabei durchqueren Sie zunächst die Gebirgskette, um dann Ihre Fahrt in der Ebene entlang der südlichen Ausläufer fortzusetzen. Am Abend erreichen Sie die mehr als sieben Millionen Einwohner zählende moderne Weltstadt. Übernachtung im Hotel. F
(Fahrstrecke ca. 9 h, ca. 390 km)

12. Tag: Teheran

Am Morgen spazieren Sie von Ihrem Hotel vorbei am imposanten Bagh-e-Melli-Tor zum Nationalmuseum. Sie besuchen das bedeutendste und älteste Museum des Landes. Es vermittelt einen hervorragenden Eindruck von der Kultur und der Geschichte des Landes. Anschließend schlendern Sie zum Golestan-Palast. Der großzügige Komplex war Regierungssitz der qadjarischen Könige (Bauzeit im 18.-19. Jahrhundert). Hier fanden die letzten Krönungen statt, unter anderem auch die des letzten Herrschers Mohammad Reza Shah. Im Juni 2013 erhielt die architektonisch meisterhafte Anlage den UNESCO-Weltkulturerbetitel. Im nahe gelegenen Stadtpark stärken Sie sich bei einem Picknick. Anschließend gelangen Sie in das Pamenarviertel – ein typisches altes Wohn- und Geschäftsviertel. Zum Abschluss des Nachmittages statten Sie dem Teheraner Basar einen kleinen Besuch ab, der noch heute einen wirtschaftlichen Schwerpunkt der Stadt bildet. Übernachtung im Hotel. F/M

13. Tag: Teheran – Shahroud – Bastam

Heute verlassen Sie Teheran. Sie folgen dem Verlauf der alten Seidenstraße und gelangen zunächst nach Semnan. Hier besichtigen Sie das Stadttor Darvazeh-e Arg aus der qadjarischen Zeit (18.-19. Jahrhundert). Weiter geht es gen Osten in eine der vermutlich ältesten Städte Irans, Damghan. Schon von weitem grüßt Sie das hoch aufragende Minarett der Masdjed-e Chehel Sotun („Moschee der 40 Säulen“). Hier betreten Sie den ältesten, noch erhaltenen muslimischen Sakralbau des Irans, der im Jahre 760 n. Chr. errichtet wurde. Sie bestaunen die Ziegelornamente des Grabturms Pir-e Alamdar aus dem 11. Jh. sowie dessen meisterhaftes Kufi-Schriftband im Innern der Kuppel als besonderes Exemplar der arabischen Kalligrafie.
Vor den Toren der Stadt Damghan liegt die Ausgrabungsstätte Tepe Hissar. Die ehemalige Siedlung, deren Ursprünge zwischen 3500 und 1700 v. Chr. liegen, muss schon damals an einem der alten Handelswege gelegen haben, da neben hochentwickelten Metallerzeugnissen und Resten von Gebäuden auch Fundstücke aus anderen Gegenden des Irans ans Tageslicht gebracht wurden. Nach Besichtigung der Anlage fahren Sie nach Bastam. Übernachtung im einfachen Hotel. F
(Fahrstrecke ca. 6h, 420 km)

14. Tag: Bastam – Sabzevar

Am Vormittag besichtigen Sie das Mausoleum von Sheikh Bayazid Bastami (9.Jh.), einem der Begründer der sufischen Richtung des Islam. Die zu Ehren des Meisters geschaffene Grabanlage, zieht jährlich Hunderttausende von Pilgern an. Auf Ihrem Weg nach Sabzevar legen Sie noch einen Stopp in dem Dorf Miyandasht ein. Hier befindet sich eine große Karawanserei aus safawidischer Zeit (16.-17. Jahrhundert). Der klassische Vier-Iwan-Bau aus Ziegeln mit seinem geräumigen Innenhof bot zahlreichen Reisenden und Tieren einen sicheren Platz. Übernachtung im einfachen Hotel. F
(Fahrstrecke ca. 3 h, ca. 260 km)

15. Tag: Sabzevar – Nishabur – Mashhad

Von Sabzevar geht es heute auf Ihrer letzten Tagesetappe durch den Iran auf einer der Hauptrouten der Seidenstraße. Auf dem Weg ins alte Mashhad halten Sie in Nishabur und besichtigen die Mausoleen der Dichter und Wissenschaftler Omar Khayyam, Farid ad-Din Attar und Imamzadeh Mohammad Mahroqh. Später erreichen Sie Mashhad, die zweitgrößte Stadt Irans. Das Mausoleum des Imam Reza und der daran angeschlossene heilige Bezirk ist Jahr für Jahr Anziehungspunkt für Millionen von Pilgern und außerdem ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Stadt mit zahlreichen Schulen, Universitäten, Bibliotheken, Museen und Krankenhäusern. Übernachtung im Hotel. F
(Fahrstrecke ca. 3 h, ca. 250 km)

16. Tag: Mashhad – Serakhs – Mary

Heute verlassen Sie nun den wunderschönen Iran und begeben sich ganz im Sinne der Karawanen wieder auf den Weg! Sie erreichen die iranisch-turkmenische Grenze in Serakhs. (Die Grenzstelle Serakhs ist täglich von 9:00-18:00 Uhr geöffnet, Mittagspause 13:00-14:00 Uhr.) Nach den Zoll- und Passformalitäten, der Verabschiedung und Begrüßung der Begleitmannschaften reisen Sie weiter nach Mary. Unterwegs besuchen Sie das Serakhs-Baba-Mausoleum der Oase Serakhs an der ehemaligen Route der Seidenstraße von Merw nach Mashhad. In der Blütezeit der Stadt im 11. und 12. Jh. war die Stadt ein Zentrum des Sufismus. Übernachtung im Hotel. F
(Fahrstrecke ca. 6 h, 380 km)

Heute endet die erste Etappe der „Großen Seidenstraße“ in Mashhad. Für die, die nur die erste Etappe der „Seidenstraße“ (Teil A) gebucht haben, geht es heute entweder mit dem Flieger ab Mashhad oder mit dem Pilgerzug und einer zusätzlichen Übernachtung in Teheran von der iranischen Hauptstadt zurück nach Deutschland. Selbständige Fahrt zum Flughafen und individuelle Heimreise. Gern organisieren wir Ihnen einen persönlichen Flughafentransfer – siehe Zusatzleistungen.

Gäste, die nur den zweiten Teil  der „Seidenstraße“ (Teil B oder Teile B und C) gebucht haben, sind bereits an Tag 15 von Deutschland losgeflogen und werden heute von ihrem Reiseleiter empfangen und zum Hotel gebracht.

17. Tag: Die Ruinen von Merw

Nach dem Frühstück geht es zur historischen Stadt Merw, die seit 1999 unter UNESCO-Schutz steht und in der Sie die Anfänge von Wiederaufbauten und Restaurierungen auf dem insgesamt 70 km² großen Areal sehen. Sie werden heute die beeindruckenden Ruinen der einst so bedeutenden Stadt der Seidenstraße besuchen, die immer wieder Ziel großer Eroberungszüge und Belagerungen war. Zunächst passieren Sie das imposante überkuppelte Mausoleum von Sultan Sanjar (gest. 1157) und Ibn Zaid sowie die mittelalterliche Burg Keshk. Am Nachmittag bestaunen Sie die Talkhatan-Baba- und die Ahun-Baba-Medrese. Übernachtung im Hotel. F
(Fahrstrecke ca. 2,5 h, 120 km)

18. Tag: Mary – Ashgabat

Heute fliegen Sie nach Ashgabat. Nach Ankunft Check-in ins Hotel. Ashgabat – die Stadt in der Wüste, die von vielen Erdbeben (1893, 1895, 1929, 1948) schwer heimgesuchte Stadt gehört heute zu den modernsten in Zentralasien mit viel Marmor, Gold und unzähligen Denkmalen in breiten Alleen. Diese und die Parks lassen die Stadt grün erscheinen und die lebensfeindliche Umgebung vergessen: Im Süden die nahezu vegetationslosen Ausläufer des Kopet-Dagh, im Norden die Wüste Karakum. Nach einer kurzen Pause begeben Sie sich aber schon auf die erste kurze Besichtigung des Stadtzentrums: Sie sehen die Ertogrul-Ghazi-Moschee (1990-98), die im Zentrum der Stadt liegt und die größte Moschee der Stadt ist, sowie das Lenin-Monument. Übernachtung im Hotel. F

Ashgabat

Ashgabat

19. Tag: Ashgabat

Nach dem Frühstück begeben Sie sich auf eine weitere Stadtrundfahrt und besuchen das berühmte Teppichmuseum (Samstag-Nachmittag und sonntags geschlossen). „Seele des Volkes“ wird der Teppich genannt, der eine ganz besondere Bedeutung im Leben der Turkmenen hat. Die schönsten und wertvollsten werden Sie im Museum sehen, welches mehr als 2.000 Teppiche sein Eigen nennt. Anschließend reisen Sie weiter in die alte Stadt Nisa ca. 12 km vor den Toren der Hauptstadt. Die ehemalige königliche Residenz wurde bereits im 3. Jh. n. Chr. verlassen. Ein Besuch am berühmten Neutralitätsbogen von Ashgabat rundet den Tag ab. Die mit 75 Metern höchste Erhebung in der Innenstadt wurde 1998 vollendet und ist Symbol für die „immerwährende Neutralität“ Turkmenistans. Im Park der Unabhängigkeit können Sie den Tag ausklingen lassen. Übernachtung im Hotel. F

20. Tag: Ashgabat – Darwaza

Heute besuchen Sie in der Stadt noch die Moschee und  das Mausoleum Turkmenbaschis und natürlich auch den quirligen Altyn Asyr Gundogar-Bazar (am besten donnerstags, sonnabends oder sonntags). Der riesige, wahrhaft orientalische Markt mit den vielen Angehörigen der großen Turkmenenstämme und Clans wie Tekke, Yomud, Ersari, Saryk, Tschaudor, die als Käufer und Verkäufer um günstige Preise feilschen, versetzt Sie wieder in vollendete Seidenstraßenstimmung. Angeboten wird fast alles! Für ausländische Besucher sind jedoch sicher Schmuck und Teppiche die interessantesten Dinge.
Am Nachmittag Fahrt nach Darwaza. Unterwegs Besuch des Dorfes Erbent, welches weithin durch seine Filzprodukte bekannt ist. Weiter geht es durch die Wüste Karakum zu einem der Höhepunkte dieser Reise in Turkmenistan: Nach Ankunft am Feuerkrater werden Sie die Nacht in Zelten verbringen. Vorher jedoch werden Sie ein stimmungsvolles Abendessen in den blauen Abendstunden am Rande des immer heller leuchtenden ewigen Feuerkraters gemeinsam einnehmen. Übernachtung im Zelt. F/A
(Fahrstrecke ca. 3 h, 240 km)

21. Tag: Darwaza – Kunja-Urgentsch – Grenzstelle Schavat – Chiwa

Die Frühaufsteher unter Ihnen können noch einmal am zeitigen Morgen zum Sonnenaufgang das Spiel der Farben in aller Stille genießen und die erwachende Wüste beobachten. Dann jedoch ist es an der Zeit, sich auf den Weg an die turkmenisch-usbekische Grenze in Schavat zu begeben. (Die Grenze ist tgl. von 09:00-18:00 Uhr geöffnet, Mittagspause 13:00-14:00 Uhr). Unterwegs besichtigen Sie noch die historischen Denkmäler in Kunja-Urgentsch.
Nach den Zoll- und Passformalitäten sowie der Verabschiedung und Begrüßung der Begleitmannschaften an der Grenze erfolgt der Transfer in die wundervolle, kleine und sehr gut erhaltene Oase von Chiwa. Nach der Unterbringung im Hotel können Sie den Wüstensand abspülen und den Abend in der stillen Altstadt genießen. Herzlich willkommen in Usbekistan, im Land von 1001 Nacht! Willkommen in der ca. 2.500 Jahre alten Festungsstadt, die einstmals eine wichtige Handelsstation an der Seidenstraße war. Übernachtung im Hotel. F
(Fahrstrecke ca. 6 h, 350 km)

22. Tag: Chiwa

Nach dem Frühstück beginnen Sie mit der Stadtbesichtigung in Chiwa. In die Altstadt gelangen Sie durch eines der alten Stadttore. Die wuchtige Festungsmauer ist noch heute fast komplett erhalten und im Inneren der Altstadt „Itschan-Kala“ (UNESCO-Weltkulturerbe) finden Sie ausschließlich historische Gebäude: Besonders dominant ist das bunte und nur 28 m hohe „Stummelminarett“, das einst so hoch gebaut werden sollte, dass man von der Spitze bis ins weit entfernte Buchara blicken sollte. Sie besichtigen weiterhin heute die Residenz des Khans Kunja-Ark, das Minarett Kok-Minor, die Medrese Muchammad Rachim-Khan, das Minarett und die Moschee Dshuma, das Mausoleum Pachlavan-Machmud, die Medrese und das Minarett Islam-Khodsa, eine Karawanserei, das Stadttor Palvan-Darvosa, die Medrese Kutlymurad-Inak und die Residenz des Khans Tasch-Hauli. Übernachtung wie am Vortag.

23. Tag: Chiwa – Buchara

Sie nutzen die kühlen Morgenstunden und machen sich auf die lange, aber sehr interessante Fahrt durch die Wüste Kysylkum nach Buchara. Am Wegesrand können Sie hin und wieder kleine Oasenstädte sehen, die künstlich mit dem Wasser des Flusses Amudarja bewässert werden. Sie überqueren den berühmten Amudarja und legen ausreichend Fotostopps am Ufer des Flusses und in der Wüste ein, wo Sie auch picknicken. Gegen Abend erreichen Sie die einstige Metropole Buchara. Übernachtung im Hotel. F/M
(Fahrstrecke ca. 7-8 h, 450 km)

Buchara Moschee

Buchara Moschee

24. Tag: Buchara

Heute unternehmen Sie eine große Stadtführung durch die mehr als 2.300 Jahre alte Stadt (UNESCO-Weltkulturerbe). Sie besichtigen den architektonischen Komplex Poi-Kaljan mit dem Minarett und der Moschee Kaljan und der Medrese Miri-Arab, die Festung Ark, die Moschee Bolo-Hauz, das Mausoleum Tschaschma-Ajub, das alte Samaniden-Mausoleum. Am Nachmittag setzen Sie die Führung in der schönen Stadt fort. Sie durchstreifen die überkuppelten Gewölbe und Handelsgassen der Goldschmiede Toki-Sargaron, den Baukomplex der Kosch-Medrese mit den Medresen von Ulugbek und Abdul Asis-Khan, den Basar der Seidenstoffe Tim Abdulla-Khan und die überkuppelten Gewölbe der Mützenmacher Toki Telpak-Furuschon und die der Geldwechsler Toki-Sarrafon.
Im historischen Stadtzentrum des 17. und 18. Jahrhunderts entspannen Sie bei einer Tasse Tee am kühlenden Wasserbecken am Labi-Hauz mit den Medresen Nadir Divan-begi und Kukeldasch und der Herberge für Dervische Chanako Nadir Divan-begi. Am Abend sind Sie zu Gast bei einer Folkloreveranstaltung im kühlen Innenhof der Medrese Nadir Divan-begi. Übernachtung wie am Vortag. F

25. Tag: Buchara – Samarkand

Nach dem Frühstück reisen Sie weiter ins sagenumwobene Samarkand. Unterwegs Besichtigung der Ruinen der Karawanserei Rabati-Malik aus dem 12. Jh. und des Wasserspeichers von Sardoba, wo die voll beladenen Karawanen in alten Zeiten pausierten und im Schutz der Bäume ihre Wasservorräte auffüllen konnten. Nach der Ankunft in Samarkand Unterbringung im Hotel. Noch am Nachmittag begeben Sie sich zu einem weiteren Höhepunkt dieser Reise und stehen staunend auf dem weltberühmten Registan-Platz mit den Medresen Ulugbek, Tilla-Kori und Scher-Dor. Ihr Abendessen wird in einem typisch usbekischen Restaurant diesen spannenden Tag krönen. Übernachtung im Hotel. F/A
(Fahrstrecke ca. 5 h, 300 km)

26. Tag: Samarkand

Sie werden heute den ganzen Tag die Sehenswürdigkeiten der über 2.700 Jahre alten Stadt (UNESCO-Weltkulturerbe) besichtigen: die Moschee Bibi-Khanym, den alten Basar, den beeindruckenden Mausoleenkomplex Schachi-Sinda und nach der Mittagspause die Sternwarte von Ulugbek und das Mausoleum von Gur-Emir, in welchem Timur und einige seiner Söhne und Enkel beigesetzt sind, stehen auf dem Programm. Übernachtung wie am Vortag. F

27. Tag: Samarkand – Taschkent

Nach dem Frühstück Abfahrt nach Taschkent. Nach Ankunft Check-in im Hotel und am Nachmittag Besuch des Theaterplatzes, der Medrese Barak-Khan, des Mausoleums Kaffal-Schaschi und der Medrese Abdul-Kassym, in deren Räumen sich heute Handwerker traditioneller Gewerbe niedergelassen haben. Sie können Ihnen beim Arbeiten über die Schulter schauen, viel Wissenswertes erfahren und sicher auch noch das ein oder andere schöne Stück erwerben. Zum Abschluss besuchen Sie den alten Basar, der zum Teil in einer wunderschönen Halle im Art-déco-Stil untergebracht ist. Übernachtung im Hotel. F
(Fahrstrecke ca. 5 h, 360 km)

28. Tag: Taschkent – Osch

Nach dem Frühstück fahren Sie über den Kamtschik-Pass (2520 m) in Richtung Fergana-Tal und weiter zur Grenzstelle Dustlik an der usbekisch-kirgisischen Grenze. (Die Grenze ist tgl. außer Sa. und So. von 6:00-20:00 Uhr geöffnet.). Hier erfolgt die Verabschiedung der usbekischen Begleitmannschaft sowie die Pass- und Zollkontrolle. In Kirgistan werden Sie herzlich willkommen geheißen und die Fahrt in ein neues, ganz anderes Land der langen Route der Seidenstraße kann beginnen. Willkommen im Land der Nomaden! Weiterfahrt nach Osch, dort Check-in ins Hotel. Zur Begrüßung in Osch werden Sie an diesem Abend bei einer usbekischen Familie zu Gast sein. Das schöne Haus der Gastgeber liegt in einem traditionellen Mahala (Stadtteil) und der Großvater der Familie kocht den besten Plov der Stadt für Sie. Übernachtung im Hotel. F/A
(Fahrstrecke bis zur Grenze ca. 7-8 h, 450 km)

Gäste, die Teil C der Reise nicht mit gebucht haben fahren zum Flughafen von Taschkent und treten von dort die Heimreise an.

Gäste, die nur Teil C der „Seidenstraße“ gebucht haben, gelangen selbständig ins Hotel und treffen am Abend auf die Teilnehmer der Reise aus Usbekistan. Alle zusammen werden an diesem Abend bei einer usbekischen Familie zu Gast sein.

29. Tag: Osch

Ihr Programm beginnt heute mit einer Stadtbesichtigung in dieser interessanten Stadt, die sich irgendwie zwischen den Welten, Nationen und Völkern der Region verortet. Sie erklimmen den Suleiman Too – einen fast monolithisch aus der Ebene der alten Handelsstadt aufragenden Berg, der auch UNESCO-Weltkulturerbeschutz genießt. Sie besichtigen die Babur-Moschee, das Suleiman-Too-Museum, den zentralen Platz der Stadt mit einem der wenigen verblieben Lenin-Monumente und natürlich den Basar. Im Seidenstraßenmuseum werden Sie noch mehr über die Geschichte der Handelsroute, und über die Völker entlang der Routen lernen. Übernachtung wie am Vortag. F

30. Tag: Osch – Kazarman

Heute brechen Sie nach dem Frühstück auf, um sich wie die Karawanen in Vorzeiten aufzumachen, die kirgisischen Ebenen zu überqueren und Pässe zu überwinden. Bequem reisen Sie heute im Vergleich zu damals – entbehrungsreich waren die tagelangen Märsche der Karawanen. Genießen Sie die wundervollen Ausblicke, Landschaften, schneebedecken Spitzen der Berge! Richten Sie sich auf einen sehr langen, aber auch sehr interessanten Fahrtag ein, der von vielen Fotopausen unterbrochen wird. In dem kleinen Städtchen Uzgen legen Sie einen Stopp ein, um Bauwerke der Karakhaniden zu besichtigen. Über den Kaldama-Ashuu-Pass (3.062 m) geht es hinunter ins Dorf Kazarman.  Übernachtung bei einer kirgisischen Gastfamilie in einer Privatunterkunft. F/A
(Fahrstrecke ca. 5 h, 250 km)

31. Tag: Kazarman – Naryn – Tash-Rabat-Karawanserei

Nach dem Frühstück reisen Sie weiter. Sie erleben heute einen weiteren wundervollen Tag, an dem Sie beim Fahren die interessanten Landschaften an sich vorbei ziehen lassen und auch heute halten Sie wieder zu vielen Fotostopps. Auf gut ausgebauten Straßen fahren Sie über Naryn zur wunderbar in einem weiten Tal gelegenen Karawanserei von Tash Rabat. Lassen Sie sich von der Geschichte und vor allem auch von der Lage der Unterkunft der früheren Reisenden auf dem Weg nach China ins sagenumwobene Kashi/Kashgar überraschen. Übernachtung im Jurtencamp. F/M/A
(Fahrstrecke ca. 5 h, 300 km)

32. Tag: Tash-Rabat-Karawanserei – Naryn – Song-Kul-See

Heute heißt es schon wieder Abschied nehmen von diesem Tal, welches schon von so vielen durchschritten wurde. Nach einer kühlen Nacht in den warmen Jurten in Passnähe an der Grenze zu China geht die Fahrt heute zum herrlichen Bergsee Song Kul. Auf dem Weg dorthin passieren Sie die Stadt Naryn. Sie stoppen, um sich den Hauptplatz der Stadt, das Denkmal der Unabhängigkeit, die Blaue Moschee und, so geöffnet, eine Kunstgalerie anzusehen. Über den Kurtkal-Pass (3.660 m), oder auch Moldo Aschuu genannt, geht es schließlich hinauf zum See (3.013 m). Am See haben die kirgisischen Hirten ihre Jailoos, die Sommerweiden. Übernachtung in Jurten. F/A
(Fahrstrecke ca. 6 h, 280 km)

33. Tag: Song-Kul-See

Genießen Sie den Tag am See! In dieser Gegend finden einige Erzählungen Tschingis Aitmatovs ihren Ursprung, wie z. B. „Du meine Pappel mit dem roten Kopftuch“. Sie nutzen den Tag für Wanderungen am See und Begegnungen mit den Nomaden. Wer möchte, kann optional einen Reitausflug unternehmen. Er ist zwar der zweitgrößte See Kirgistans, doch seine Lage, eingebettet in der baumlosen Ebene in bunte Blumenwiesen lassen ihn idyllisch erscheinen. Die voller Edelweiß bestandenen Wiesen bilden die leider nur kurz nutzbaren Sommerweiden für immer noch hier lebende Nomaden. Unternehmen Sie eine leichte Wanderung zu den Petroglyphen und machen Sie sich beim Besichtigen der Jurten noch besser mit dem Leben der Nomaden vertraut. Sie werden es nutzen können, denn heute gilt es für Sie, alle gemeinsam eine besondere Herausforderung zu meistern: Gemeinsam bauen Sie eine Jurte auf! Der Abend bietet eine weitere Überraschung. Das völlige Fehlen von Fremdlicht macht die sternenklare Nacht zu einem Höhepunkt mit einem unfassbar schönen Sternenzelt. Übernachtung wie am Vortag. F/M/A

34. Tag: Song Kul – Kochkor – Karakol

Nach dem entspannten Frühstück in den Jurten reisen Sie ganz in Nomadenmanier weiter. Sie verlassen den Song Kul und fahren durch Pappel-, Aprikosen- und Apfel-Alleen entlang des gewaltigen Issyk Kul in Richtung Osten. Die „Perle Zentralasiens“ ist mit 700 m Tiefe der zweittiefste Binnensee der Erde und friert trotz seiner Höhenlage von 1.700 m selbst im Winter nicht zu, was er – ebenso wie den Namen Issyk Kul (kirg. für „Warmer See“) – seiner Lage mitten im tektonisch aktiven Tienschan und den daraus resultierenden heißen Quellen im See verdankt. Die ökologisch einmalig bevorteilte Lage wird an seinem Fischreichtum ebenso deutlich wie an den Schneeleoparden in den Bergen dahinter – heute leider weltweit den letzten ihrer Art. Auch der Mensch siedelt seit Jahrtausenden in den Oasen rings um den See.
Der sowohl am Nord- als auch am Südufer von schneebedeckten Bergen überragte riesige Issyk Kul ist landschaftlich gesehen sicher einer der faszinierendsten Badeseen der Welt! Bei Wind lässt der starke Wellengang sogar richtiges „Meeres-Feeling“ aufkommen, die Wassertemperaturen sind durchaus badetauglich. Unterwegs in Kotschkor besuchen Sie ein kleines Museum, in dem die alten traditionellen, wunderschön farbenfrohen Shyrdaks hergestellt werden. Sie werden eine Einführung und Demonstration in diese Technik bekommen. Weiter geht es entlang der Südküste des Sees bis in die Kleinstadt Karakol am Ostende des gewaltigen Sees. Übernachtung in einem Gästehaus. F
(Fahrstrecke ca. 8-9 h, 380 km)

35. Tag: Karakol

Nach dem Frühstück brechen Sie zu einer kurzen Stadtbesichtigung in Karakol auf. Diese beschauliche, aber sehr interessante alte russische Stadt wurde im Jahre 1884 von Kosaken als Garnisonstadt gegründet. Der Gründer der Stadt war Baron von Kaulbars. Karakol sieht wie ein typisches russisches Kolonialstädtchen aus. Eine Besonderheit der Stadt ist die chinesische Moschee, welche ganz aus Holz und ohne einen einzigen Nagel erbaut wurde. Sie steht im Kontrast zum Rest der Stadt, da sie wie ein buddhistischer Tempel aussieht. Sie wurde von den Dunganen, chinesischen Moslems errichtet, als sie sich 1883 in Karakol niederließen. Ebenfalls ganz aus Holz ist die russisch-orthodoxe Dreifaltigkeitskirche, welche 1896 in einem Rosengarten erbaut wurde. Sie wurde erst in den 90er Jahren restauriert. Danach fahren Sie in die bekannte Schlucht von Jety Öguz und werden die roten Felsformationen der „Sieben Bullen“ und das „gebrochene Herz“ bei einer leichten kurzen Wanderung sehen. (Fahrstrecke ca. 1 h, 40 km). Später besuchen Sie eine uighurische Familie, kochen gemeinsam und nehmen zusammen ein traditionelles Abendessen ein. Übernachtung wie am Vortag. F/A

36. Tag: Karakol – Cholpon Ata

Heute brechen Sie nach dem Frühstück auf, um sich auf den Weg nach Cholpon Ata zu machen. Unterwegs besuchen Sie das Przhevalskii-Museum und können dort einiges über den berühmten russischen Zentralasienforscher erfahren, der leider während seiner fünften Reise in Karakol verstarb. Weiterhin sehen Sie einen der vielen Grabhügel und Petroglyphen – in Stein gearbeitete Felsbilder aus prähistorischer Zeit. Anders als Felsmalereien wurden diese graviert, geschabt oder gepickt und damit in den Fels eingetieft. Übernachtung im Hotel. F
(Fahrstrecke ca. 4 h, 150 km)

37. Tag: Cholpon Ata – Bischkek

Von Cholpon Ata ausgehend unternehmen Sie heute eine ca. einstündige Bootsfahrt, bei der Sie noch einmal den großen See in aller Stille auf sich wirken lassen können! Die zu beiden Seiten sich im Norden und Süden auftürmenden Berge mit den weißen Spitzen bilden einen fantastischen Rahmen zum blauen See und den grünen Wiesen. Danach begeben Sie sich auf den Rückweg nach Bischkek. Ca. 60 km östlich von Bischkek erreichen Sie den Burana-Turm mit den Bal-Bals (Steinfiguren) und Ruinen der vergangenen Stadt von Balasagun. Dieser an der alten Seidenstraße gelegene Wehrturm aus dem 11. Jh. ist eine der wenigen architektonischen Sehenswürdigkeiten des Landes, das seit Menschengedenken hauptsächlich von der „mobilen“ Kultur der Nomaden geprägt wird. Nach ca. 6 Stunden Fahrt erreichen Sie die Hauptstadt des kleinen schönen Landes, welches auch die Schweiz Zentralasiens genannt wird. Übernachtung im Hotel. F
(Fahrstrecke ca. 6 h, 280 km)

38. Tag: Bischkek

Die Stadt selbst präsentiert sich als eher fast etwas verschlafen wirkende Hauptstadt mit breiten Straßen, schönen grünen Parks und schattigen Platanenalleen. Neben dem zentralen Platz der Unabhängigkeit besteht die Möglichkeit zum Besuch des Nationalmuseums, Sie sehen das Parlament, das „Weiße Haus“, die große Statue von Lenin, die Wachablösung auf dem Ala-Too-Platz und die ewige Flamme auf dem Friedensplatz. Übernachtung im Hotel. F

39. Tag: Bischkek – Taraz

Nach den Zoll- und Passformalitäten (ca. 1 h) und der Verabschiedung sowie Begrüßung der Begleitmannschaften an der Grenze zwischen Kirgistan und Kasachstan bei Chaldybar erfolgt die Weiterreise nach Taraz. Herzlich Willkommen in Ihrem letzten Reiseland dieser langen Reise auf der Seidenstraße! Willkommen im Land des Skytengoldes und der „neuen Seide“ – dem Öl und Gas! Ihr heutiges Etappenziel Taraz war eines der bedeutenden Zentren an der Seidenstraße und erlebte seine Blüte im Zeitraum 10.-12. Jh. als Hauptstadt der Karluken. Sehenswert sind die Mausoleen Karachan und Tekturmas, das Heimatkundemuseum sowie der Marktplatz. Übernachtung im Hotel. F/M/A
(Fahrstrecke ca. 5 h, 280 km)

40. Tag: Taraz – Shymkent – Turkistan

Heute brechen Sie bereits früh am Morgen auf. Nur wenige Kilometer nach Taraz erreichen Sie das Mausoleum von Aischa Bibi – ein beliebter Wallfahrtsort für Liebende. Mystisch wird es anschließend in der beeindruckenden Höhle Ak Metschet (Weiße Moschee) – einem heiligen Ort der Schamanen. Auf Ihrem Weg nach Turkistan legen Sie noch jeweils einen Stopp in Otrar und an der Grabmoschee von Aristan Bab ein. Schließlich erreichen Sie Turkistan. Hier besuchen Sie die Grabmoschee des islamischen Propheten, Poeten und Mystikers Hodzha Achmed Jassawi (UNESCO-Weltkulturerbe). Übernachtung im Hotel. F/M/A
(Fahrstrecke ca. 5 h, 340 km)

41. Tag: Turkistan – Sauran – Kyzylorda

Nach weiteren Besichtigungen am Vormittag in Turkistan, setzen Sie Ihren Weg entlang der Route der alten Seidenstraße in Kasachstan fort. Sie besuchen die Ausgrabungen von Sauran – das am besten erhaltene mittelalterliche Festungserbe Kasachstans. Am Rande der Wüste Kyzylkum führt die Straße parallel zur Bahnstrecke und dem Fluss Syrdaja bis nach Kyzylorda. Sie besichtigen u.a. das schmucke Bahnhofsgebäude sowie das Denkmal zu Ehren Khorkhyt Atas, großer Philosoph und Musiker des 9. Jh., am Fluss Syrdaja. Sehenswert sind weiterhin die russisch-orthodoxe Kirche der Ikone der Gottesmutter und der Basar. Übernachtung im Hotel. F/M/A
(Fahrstrecke ca. 4 h, 300 km)

42. Tag: Kyzylorda – Almaty

Am Vormittag fliegen Sie in die ehemalige Hauptstadt Kasachstans – nach Almaty. Üppige Grünanlagen und moderne Architektur erwarten Sie in der quirligen Millionenmetropole zu Füßen des Alatau-Gebirges. Tauchen Sie ein in die belebten Straßen und Höfe der Stadt, spazieren Sie durch den schönen Panfilov-Park. In der Mitte des Parks befindet sich die Heilige Himmelfahrtskathedrale. Weiterhin werden Sie das in einem wunderschönen Holzhaus untergebrachte Musikinstrumentenmuseum besuchen. Der Hochzeitspalast und die zentrale Moschee sind ebenfalls sehenswert. Am Abend geht es auf den Stadtberg Köktöbe und Sie genießen hier Ihr Abendessen mit wunderbarem Panoramablick auf die Stadt. Übernachtung im Hotel. F/M/A

43. Tag: Almaty

Heute nehmen Sie sich ausgiebig Zeit für den Besuch der Sonderausstellung „Archäologisches Gold Kasachstans“ im Zentralen Staatlichen Museum. Hier befindet sich eine Kopie des weltberühmten „Goldenen Mannes von Issyk“.  Schließlich besuchen Sie noch das Medeo, das Eisschnelllaufstadion von 1951 auf ca. 1.700 m. Es bleibt noch etwas Freizeit für eigene Entdeckungen am Nachmittag. Übernachtung im Hotel. F/M/A

44. Tag: Heimreise

Selbständige Fahrt zum Flughafen (ca. 20 min., 10 km) und individuelle Heimreise. Auf Wunsch organisieren wir Ihnen gern einen persönlichen Flughafentransfer. Preis auf Anfrage.

F = Frühstück / M = Mittagessen / A = Abendessen

Leistungen

  • Ab Tiflis / bis Almaty:
  • Wechselnde deutschsprachige Tourenleitung
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Visabefürwortung/-unterstützung für Iran und Turkmenistan
  • Weinverkostung in Areni
  • Inlandsflug Mary – Ashgabat in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 01.08.16)
  • Inlandsflug Kyzylorda – Almaty in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 01.08.16)
  • Komplette Campingausrüstung für die Übernachtung in Darwaza
  • Gemeinsamer Jurtenaufbau am Song-Kul-See
  • Demonstration der traditionellen Filzteppichherstellung in Kochkor
  • Gemeinsamer Kochabend mit einer uighurischen Familie in Karakol
  • Bootsfahrt auf dem Issyk-Kul (wetterabhängig)
  • 35 Übernachtungen in Hotels im DZ; 3 Übernachtungen in einer Jurte (Mehrfachbelegung, meist 4 Personen); 3 Übernachtungen im Gästehaus; 1 Übernachtung bei einer Gastfamilie; 1 Übernachtung im Zelt
  • Mahlzeiten: 42x F, 11x M, 16x A
  • Reiseliteratur

Nicht enthaltene Leistungen

  • An-/Abreise (Flüge können über uns gebucht werden, s. Zusatzleistungen)
  • Flughafengebühren im Reiseland
  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Optionale Ausflüge
  • Evtl. Foto- bzw. Videogenehmigungen
  • Trinkgelder; Persönliches
  • Turkmenische Einreisegebühren 12 USD (zu zahlen am Flughafen in Ashgabat)
  • Visagebühren für deutsche Staatsangehörige: Iran ca. 50 EUR, Turkmenistan ca. 35 EUR, Usbekistan ca. 70 EUR (bis 15 Tage) zzgl. Versand- und ev. Bearbeitungsgebühren
  • Visagebühren für österreichische Staatsangehörige: Iran ca. 52 EUR, Turkmenistan ca. 35 EUR, Usbekistan ca. 70 EUR (bis 15 Tage), Kasachstan ca. 35 EUR (zzgl. Versand- und ev. Bearbeitungsgebühren)
  • Visagebühren für schweizer Staatsangehörige: Iran ca. 63 CHF, Turkmenistan ca. 35 CHF, Usbekistan ca. 70 CHF (bis 15 Tage), Kasachstan ca. 35 CHF (zzgl. Versand- und ev. Dossiergebühren)
  • Evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 01.08.16

Zusatzleistungen

  • Einzelzimmerzuschlag Gesamtreise: 1.130 EUR
  • Einzelzimmerzuschlag Teil A: 530 EUR
  • Einzelzimmerzuschlag Teile A + B: 790 EUR
  • Einzelzimmerzuschlag Teil B: 280 EUR
  • Einzelzimmerzuschlag Teil C: 340 EUR
  • Verlängerung Teheran im Doppelzimmer ab: 290 EUR
  • Verlängerung Teheran im Einzelzimmer ab: 360 EUR
  • Zuschlag Einzeljurte am Song Kul pro Person: 40 EUR
  • Internationale Flüge je nach Airline, Verbindung und Verfügbarkeit zwischen 750 EUR und 1.250 EUR auf Anfrage
  • Flughafentransfers auf Anfrage

Hinweise

  • Termine, Preise & Leistungen gültig bis Katalogwechsel.
  • 3 % Frühbucherrabatt bis 6 Monate vor Abreise
  • A, B, C – Preis für Teilabschnitt der Reise (s.o.)
  • Änderungen von Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten.
  • Einzelreisende können ein gleichgeschlechtliches halbes Doppelzimmer/Zweibettzimmer buchen. Sofern bei Buchung noch kein/e Zimmerpartner/in gebucht hat, wird zunächst der gesamte Einzelzimmerzuschlag in Rechnung gestellt. Sollte sich bis ca. 4 Wochen vor Reisebeginn ein/e Doppelzimmerpartner/in finden, wird der Zuschlag selbstverständlich wieder gutgeschrieben.
  • Diese Reise ist bereits ab 1 Person zu Ihrem Wunschtermin buchbar ab: 9.890 EUR (gesamte Reise, 44 Tage).
  • Aufgrund der Visabestimmungen können für die 44-tägige Reisevariante leider nur Buchungen bis zu 2,5 Monate vor Abreise entgegengenommen werden!
  • Einreise Iran: Ihr Reisepass darf keinen israelischen Stempel enthalten, ein Stempel der USA ist jedoch kein Problem. Sollte Ihr Reisepass einen israelischen Stempel enthalten, besteht die Möglichkeit, einen zweiten Reisepass zu beantragen. Nähere Informationen hierzu finden Sie in dem jeweils für Sie zuständigen Bürgerbüro.
  • Reisen nach Iran können sich gemäß Gesetzesbeschluss des US-Kongresses vom 18.12.15 zur Änderung des Visa Waiver Programms auf spätere Einreisen in die USA auswirken.
  • Zu erforderlichen Impfungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder eines der Tropeninstitute.
  • Eine Anzahlung von 10% muss direkt nach der Buchung und Erhalt des Sicherungsscheines bezahlt werden. Die Restzahlung wird 21 Tage vor Reisebeginn fällig. Bis zu der in der AGB genannten Frist vor Reisebeginn kann der Veranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von der Reise zurücktreten.
  • Durch Ihre Reise erzeugte CO2-Emissionen können Sie durch eine freiwillige Spende an Atmosfair ausgleichen (s. Buchungsformular).
  • Die Spenden werden in Projekte zur Einsparung von Treibhausgasen investiert. Um die CO2-Emissionen des Fluges an anderer Stelle einzusparen sind z.B. für Flüge nach Tansania ca. 103 EUR und nach Nepal ca. 117 EUR notwendig. Sie erhalten für Ihre Spende eine vom Finanzamt anerkannte Bescheinigung.

Anforderungen

  • Für diese Tour sind keine besonderen körperlichen Voraussetzungen erforderlich, Sie müssen sich aber auf heißes trockenes und an den Pässen und in den Bergen kühles trockenes Klima und lange Fahrtstrecken in Fahrzeugen einstellen. Flexibilität, Teamgeist und zum Teil Komfortverzicht sind unbedingte Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Reise! Die Unterkünfte sind zum Teil sehr einfach und verfügen nur teilweise über Bad/WC.
  • Absolute Pflicht ist es für Frauen aber auch Männer, die islamischen Kleidungsvorschriften zu beachten: In der Öffentlichkeit, d.h. außerhalb des eigenen Hotelzimmers muss immer ein Kopftuch getragen werden. Es reicht ein Kleidungsstück (Jacke, Bluse), welches zumindest den größten Teil der Oberschenkel (am besten bis zum Knie) bedeckt. Bitte denken Sie daran, dass sich die Damen bei der Anreise in den Iran bereits im Flugzeug nach iranischen Vorschriften kleiden müssen, d.h. Kopftuch und Mantel oder ähnliches! Für Männer gilt es, keine kurzen Hosen zu tragen! Die angemessene Bekleidung muss bei den Besichtigungsprogrammen in der Öffentlichkeit als auch in den Hotels getragen werden.
  • Die meiste Zeit übernachten Sie in Hotels und Pensionen internationalen Standards. Ab und an sind allerdings auch sehr einfache Unterkünfte dabei, die nur teilweise über Bad/WC verfügen. Das wären zum einen die Zeltübernachtung in Darawaza und zum anderen die Jurtenübernachtungen in Kirgistan.
  • Zeltübernachtung in Darwaza: Die Nacht in Darwaza verbringen Sie in Campingzelten. Die benötigte Ausrüstung inkl. Schlafsack und Isomatte wird gestellt. Toilettenzelt und Waschgelegenheit sind vorhanden.
  • Jurtenübernachtung in Kirgistan: In den Jurten (4-6 Personen) gibt es Generatorstrom, Trinkwasser wird aus sauberen Bächen/Quellen geholt und es gibt keine Duschen. Die Toiletten und Waschbecken sind außerhalb der Jurten. Nachts werden die Jurten am Song-Kul-See und in Tasch-Rabat geheizt. Einzelbelegung während der Übernachtungen in Jurten nur am Song-Kul-See möglich.
Kontakt
 +49 (0)30 2061 6488-0
 info@intakt-reisen.de
Termine
04.08.2017 - 19.08.2017A
2.590 EUR
11.08.2017 - 24.08.2017B
1.890 EUR
30.08.2017 - 16.09.2017C
2.990 EUR
02.09.2017 - 15.09.2017B
1.890 EUR
27.04.2018 - 09.06.2018
6.990 EUR
27.04.2018 - 12.05.2018A
2.590 EUR
27.04.2018 - 24.05.2018AB
4.290 EUR
11.05.2018 - 24.05.2018B
1.890 EUR
23.05.2018 - 09.06.2018C
2.990 EUR
17.08.2018 - 29.09.2018
6.990 EUR
17.08.2018 - 01.09.2017A
2.590 EUR
17.08.2018 - 13.09.2018AB
4.290 EUR
31.08.2018 - 13.09.2018B
1.890 EUR
12.09.2018 - 29.09.2018C
2.990 EUR