Mongolei: Gobi – Bogd Khan

Mongolei-Rundreise mit atemberaubenden Wanderungen und Ausritten

Mongolei   Naturreisen, Rundreisen, Wüstenreisen

Weite Steppen, galoppierende Pferde und tiefe Gesänge – die Mongolei birgt für uns Europäer viel Fremdartiges und Faszinierendes. Wer einmal in einem Jurtencamp in einer traditionellen Hütte – dem Ger – übernachtet hat, wird begeistert sein! Hier kann man für einige Tage leben wie einst Dschingis Khan, der mit seinen Horden durchs Land zog. Wenige Länder haben so viel von ihrer Eigenheit und ihrem ganz besonderen Charme erhalten wie die Mongolei.

Im Norden grenzt das Land an die endlosen Wälder Sibiriens, den Süden des Landes nimmt die Wüste Gobi ein, wo der Gobi-Bär sein einsames Leben führt. Im Schatten der Großmächte China und Russland bewahrte die Mongolei eine Kultur, die stark von der nomadischen Lebensweise der Viehhirten geprägt ist. Die kargen, unfruchtbaren Landschaften eignen sich nicht für intensive Landwirtschaft. Das Leben hier ist eine lange Wanderung. Weit ist das Land, es vermittelt innere Ruhe. Die Uhr hängt hell leuchtend am Himmel statt wie bei uns am Handgelenk.

Steppe mit Jurten

Unendliche Weite

Die Höhepunkte dieser Reise:

  • Zu Gast bei herzlichen Nomaden und in einem buddhistischen Kloster
  • Wanderungen und Ausritte in der Weite der Steppe und Berge
  • Bei Kamelzüchtern in der Wüste Gobi
  • Wohnen in Gästejurten der Nomaden: Projekt „Extra-Ger
  • Führung im Urpferde-Projekt-Gebiet
  • Besuch eines Konzertes mit Oberton-Musikern
  • Einfache Ausritte mit Pferd und Kamel (keine Reiterfahrung nötig)

 

Um flexibel auf Ihre Reiseplanung eingehen zu können, bieten wir diese Reise in einer 19- und einer 22-tägigen Reisevariante an. Die 19-tägige Variante führt durch die zentrale Mongolei, während die 22-tägige darüber hinaus noch zu Kamelzüchtern in die Wüste Gobi im Süden des Landes führt. Die Termine und Preise für die 19-Tage-Variante teilen wir Ihnen gerne auf Anfrage mit.

Reiseverlauf Mongolei (19/22 Tage)

Das Ger, ein kunstvolles, transportables Zelt, ist das traditionelle Zuhause der Nomaden. Eine kleine Insel aus Geborgenheit in einem Ozean aus Gras. In seiner Mitte brennt heute wie zu Zeiten Dschingis Khans ein wärmendes Feuer, genährt mit Viehmist. Es wird gegorene Stutenmilch gereicht (und vielleicht auch Milchwodka). Fleisch und Milch in allen Variationen sind die Nahrungsgrundlage der Nomaden. Selbst in der Hauptstadt Ulaanbaatar lebt noch ein Drittel der Bevölkerung wie vor tausend Jahren im Ger.

Trotzdem scheint die moderne Hauptstadt mit ihren Monumentalbauten irgendwie nicht zum Rest des Landes dazuzugehören. In der Oper wird Verdi gespielt, zerbeulte Busse röhren über die schlechten Straßen, in den Diskotheken tobt sich die mongolische Jugend aus. Weit draußen in der hügeligen Steppe hört man noch diese einzigartigen kehligen Gesänge. Die Chöömij-Sänger bringen es fertig, zwei Stimmen gleichzeitig zu singen: Eine sehr schwer zu erlernende Kunst. Viel hat sich in der Mongolei in den letzten zehn Jahren geändert. Seitdem sich das Land für Demokratie und Marktwirtschaft geöffnet hat, blüht die Religion des Lamaismus erneut auf.

Alte Traditionen, die vom Kommunismus bekämpft wurden, werden wiederbelebt. Der Schamanismus etwa, eine uralte Religion, kann sich im Norden der Mongolei erneut entfalten. Der Schamane unternimmt wieder magische Reisen in Jenseitswelten, um Geister und Götter für das Wohl der noch Lebenden zu beeinflussen. Doch die Mongolei ist heute eines der ärmsten Länder der Welt. Die massive Wirtschaftshilfe der Sowjetunion ist versiegt. Immer mehr orientiert sich das Land wirtschaftlich an China. Wenig Bodenschätze, eine ungünstige Lage jenseits wichtiger Handelsrouten und die dünne Besiedlung machen die Mongolei wohl noch lange abhängig von Entwicklungshilfe.

Bedingt durch das Nomadentum ist in der Mongolei alles ständig in Bewegung. Dinge können sich sehr schnell wandeln, Familien wohnen in diesem Monat woanders als im letzten – deshalb ist es auch möglich, dass nicht alle Programmpunkte genau in der Reihenfolge wie beschrieben stattfinden werden. Inhaltlich bedeutet dies aber keinerlei Änderungen des Programms. So findet eine Wanderung vielleicht am Morgen anstelle des Abends statt, eine Nomadenfamilie wird an einem anderen Tag besucht (oder einfach noch eine weitere, der wir bei einer Wanderung begegnen) oder die buddhistische Andacht in einem anderen Kloster erlebt. Ein Schuss Flexibilität und Spontaneität werden diese Veränderungen zu besonderen Erlebnissen werden lassen und den Reisegenuss noch erhöhen – echt mongolisch eben!

1.-2. Tag: Flug nach Ulaanbaatar

Abflug von Frankfurt am frühen Nachmittag. Ankunft in Ulaanbaatar am nächsten Morgen. Ulaanbaatar bietet eine faszinierende Mischung aus traditionellem und modernem Leben. Im Vorland des Bogd Khan-Gebirges gelegen ist Ulaanbaatar das Eingangstor in die Mongolei.
Nachmittags machen wir eine kurze Stadttour, lassen das vollkommen Neue auf uns wirken und besichtigen das Gandan-Kloster, die bedeutendste buddhistische Anlage des Landes und das Bogdkhan-Museum, den Palast des letzten theokratischen Herrschers des Landes oder das Chojin Lama Kloster-Museum. Übernachtung im „Edelweiss Hotel“ in Ulaanbaatar. M/A

3. Tag: Nationalpark Hustain Nuruu

Wir fahren zum Naturschutzgebiet Hustain Nuruu, wo ein Projekt zur Wiedereingliederung der Przewalski-Pferde, einer Art „Urahn“ unserer heutigen Pferde, aktiv ist. Wir übernachten am südlichen Rande des Nationalparks in einem Jurtencamp des Projektes „Extra-Ger der Nomaden“, das sich die Einbeziehung der Einheimischen in den Tourismus zum Ziel gemacht hat. 2 Übernachtungen im Projekt-Jurtencamp. F/M/A
(Fahrt: ca. 160 km, 3,5 Std.;Wanderung: einfach, leicht bergauf/bergab; ca. 2 Std.)

4. Tag: Besuch eines Wildpferdeprojektes – Wanderung

Über weite Ebenen spazieren wir im Nationalpark Hustain Nuruu. Unterwegs können wir alte Turk-Denkmäler finden. Im Nationalpark suchen wir Wildpferde und sehen, was für Arbeit das Projekt hier leistet. F/M/A
(Wanderung: einfach, eben; ca. 1,5 Std.; Reiten: einfach, für Anfänger geeignet)

5. Tag: Buddhistisches Kloster – zu Gast bei Pferdezüchtern

Wanderung zu den Ruinen des Klosters Övgön Khiid im herrlichen Khogno Khan Nationalpark. Weiterfahrt zu den Sanddünen von Elsen Tasarkhai und Besuch einer Pferdezüchterfamilie. Hier erfahren wir, wie der berühmte mongolische Airag, vergorene Stutenmilch, hergestellt wird. Übernachtung im Jurtencamp F/M/A
(Wanderung: ca. 1,5-2 Std.; Fahrt: ca. 4-5 Std. Fahrt, 210 km)

6.-7. Tag: Hirschsteine und heiße Quellen

Fahrt zum Shankh-Tempel, wo wir eine buddhistische Andacht erleben können. Weiterfahrt nach Westen mit Picknick unterwegs. Nachmittags erreichen wir unser Jurtencamp im Khangai-Gebirge. Unterwegs finden wir Hirschsteine aus der Bronzezeit und das Dorf Bat-Ulzii. Das Camp liegt direkt an heißen Quellen, in denen wir entspannen können. Danach werden wir per Pferd die Umgebung erkunden – die Gegend ist stark bewaldet und liegt ca. 1.600 m über dem Meeresspiegel. Der nächste Tag steht zur freien Verfügung. Genießen Sie ein Bad in den Quellen, lassen Sie sich massieren. Kommen Sie  mit der Reiseleitung auf eine Wanderung über weite, blühende Steppe oder reiten Sie nochmal aus. 2 Übernachtungen im Jurtencamp. F/M/A
(Fahrt: etwa 180 km; 4-5 Stunden mit Picknick und Pausen; Ausritt: ca. 1,5 Std., für Anfänger und Fortgeschrittene; Wanderung: einfach, eben; ca. 1,5 Std.)

8. Tag: Heiliger Felsen, Wasserfall und Besuch eines Tourismusprojektes der Nomaden – Ausritt

Vormittags Wanderung zum Felsen „Saran Khad“ auf dem Berggipfel, Heiligtum der Urreligion der lokalen Nomaden, Schamanentum. Nachmittags kurze Fahrt zum größten und schönsten Wasserfall der Mongolei (ca. 27 m hoch) Ulaanzutgalan (Orkhon-Wasserfall). Am späten Nachmittag erreichen wir unser Camp, das von einer einheimischen Nomadenfamilie mit Unterstützung der Mongolischen Ökotourismus-Gesellschaft nahe am Wasserfall errichtet wurde. Beim Besuch der Pferdezüchterfamilie erleben wir erneut, wie vergorene Stutenmilch, hergestellt wird. Wir können der Familie auch beim Melken zusehen und mit ihnen gemeinsam kochen. Ausritt in die Umgebung. 2 Übernachtungen im Projekt-Jurtencamp. F/M/A
(Wanderung: einfach, leicht bergauf/bergab; ca. 2,5 Std.; Fahrt: etwa 20 km; 1 Std. mit Picknick und Pausen; Ausritt: ca. 1 Std., für Anfänger und Fortgeschrittene)

9. Tag: Erholung in der weiten Natur

Dieser Tag steht zu Ihrer freien Verfügung. Sie können eine kurze Wanderung oder einen Ausritt machen, einfach entspannen oder im Fluss baden. Wer möchte, lernt mongolische Teigtaschen kneten.
Verleben Sie den heutigen Tag nach Ihren individuellen Wünschen und gestalten Sie ihn nach Ihren Bedürfnisse und persönlichen Vorstellungen. Wir haben für Sie mehrere Empfehlungen vorbereitet. Unsere Kundinnen und Kunden genießen die Inhalte unserer besonderen Erlebnisreisen in der Kleingruppe. Viele von Ihnen möchten allerdings ab und zu Ihre Zeit nach eigenen Wünschen gestalten. Diesem Wunsch kommen wir gerne nach. F/M/A

Kloster Erdene Juu
10.-11. Tag: Kara Khorum, die alte Hauptstadt

Vormittags Fahrt nach Kara Khorum, der alten Hauptstadt des Mongolenreiches, eingebettet im weiten Tal des Flusses Orkhon. Das Kloster Erdene Zuu aus dem 16. Jahrhundert wurde auf den Ruinen der alten Hauptstadt errichtet und ist heute noch ein aktives buddhistisches Zentrum. Anschließend besuchen wir die Ausgrabungsstätte mongolischer und deutscher Wissenschaftler (nicht immer werden gerade aktiv Ausgrabungen vorgenommen). Hier lag der Palast des Ögödei Khan, Sohn des Tschingis Khan. Abends traditionelle Veranstaltung einheimischer Künstler im Camp. Am nächsten Tag unternehmen wir eine Wanderung in die Ebene von Karakorum. 2 Übernachtung im Jurtencamp in Fluss-Nähe. F/M/A
(Fahrt: ca. 4 Std., 140 km; Wanderung: ca. 3-4  Std.)

12. Tag: Blühende Steppe und Provinzhauptstadt

Heute erreichen wir die Provinzhauptstadt Zezerleg („Blumengarten“), wo wir den beeindruckenden Zaya Bandi Tempel besichtigen und über den Markt schlendern können. An der interessanten Steinformation von Taichar Tschuluu hören wir dessen Legende. Übernachtung im Jurtencamp. F/M/A
(Wanderung: einfach, eben; ca. 1 Std.; Fahrt: ca. 3-4 Std.)

13. Tag: Fahrt in das Gebiet des „Weißen Sees“ – Ausritt

Uns steht eine längere Fahrt durch faszinierende Natur zum Terkhin Zagaan Nuur, dem malerisch in eine Vulkanlandschaft eingebetteten „Weißen See“, bevor. Gemeinsamer Ausritt in die Umgebung (auch für Anfänger geeignet). 2 Übernachtungen im Jurtencamp am See-Ufer. F/M/A
(Fahrt: ca. 180 km, ca. 4 Std. mit Picknick und Pausen)

14. Tag: Vulkankrater-Wanderung

Heute besteigen wir einen der Vulkankrater, steigen in Höhlen, die durch das Abkühlen von Lava entstanden sind und wandern an den „Weißen See“. F/M/A
(Wanderung: unebenes Gelände (teils spitzes Lavagestein), Trittsicherheit und feste Sohlen wichtig, eben und bergauf; ca. 3 Std.)

15. Tag: Durch die Steppe

Durch eine abwechslungsreiche Steppen- und Flusslandschaft geht es in Richtung Ulaanbaatar. Nach einem Picknick am Fluss Khanuj Gol pausieren wir wieder in der hübschen Provinz-Hauptstadt Zezerleg. Kurze Wanderung zu einer Nomadenfamilie. Wir übernachten in der weiten Landschaft. Übernachtung im Jurtencamp. F/M/A
(Fahrt: ca. 240 km, etwa 6 Std. mit Pausen)

16. Tag: Ögii Nuur

Heute erreichen wir den schönen, von hunderten Wasservögeln besuchten See Ögii Nuur, wo wir uns bei einem kühlen Bad im See erfrischen und von der gestrigen langen Fahrt erholen können. Abschiedsabend mit Fahrern und Team am Lagerfeuer. Übernachtung im Jurtencamp. F/M/A
(Wanderung: einfach; ca. 1 Std.; Fahrt: ca. 90 km, 2,5 Std.)

17. Tag: Hauptstadt Ulaanbaatar

Heute erreichen wir nach einer letzten längeren Etappe wieder Ulaanbaatar. Unterwegs besuchen wir die Ruinen der alten Türkenstadt Balgas aus dem 8. Jahrhundert. Abends können wir durch die Hauptstadt bummeln und uns nach zahlreichen Nächten in Jurten mal wieder auf ein festes Dach über dem Kopf freuen. 2 Übernachtungen im „Edelweiss Hotel“ in Ulaanbaatar. F/M/A
(Fahrt: ca. 320 km, 4 Std. mit Picknick)

18. Tag: Ulaanbaatar zur freien Verfügung (19-tägige Variante)

Der heutige Tag steht Ihnen ganz zur freien Verfügung. Sie können einkaufen gehen, das Zanbazar Museum of fine arts und den Palast von Bogskhan besuchen. Oder Sie begleiten uns auf einen Tagesausflug (fakultativ) zum Jurtencamp „13. Jahrhundert“, das das Leben in der früheren Mongolei darstellt. Unterwegs sehen Sie das Monument des Chinggis Khan, das höchste Reiterstandbild weltweit (über 40 m hoch). Mittags im Jurtencamp traditionelles Mittagsessen in einer Königsjurte. Anschließend Besichtigung des historischen Dorfes. Auf dem Rückweg nach Ulaanbaatar Abendessen im Hotel „Mongolia“, dass der alten Hauptstadt Kharakhorum nachempfunden ist. Transfer zum Hotel. F/M/A

19. Tag: Heimflug (19-tägige Variante)

Morgens Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt. Ankunft am frühen Nachmittag.

Kamelhirtin beim Melken

Um flexibel auf Ihre Reiseplanung eingehen zu können, bieten wir diese Reise als 19- und einer 22-tägige Reisevariante an. Die 19-tägige Variante führt durch die zentrale Mongolei, während die 22-tägige darüber hinaus noch in die Wüste Gobi im Süden des Landes führt.

18. Tag: In die Wüste Gobi

Beginn der 22- tägigen Reisevariante. Voraussichtlich morgens (häufig Änderungen durch die Airline, Teile des Gepäcks können in Ulaanbaatar gelassen werden, Gepäckmenge für den Inlandsflug max. 10 kg) kurzer Flug in die Wüste Gobi – immer noch einer der unberührtesten Plätze des Landes. Sie bedeckt etwa 30% der Mongolei und ist nach der Sahara die zweitgrößte Wüste der Welt. Dabei handelt es sich aber nicht um leblose, unwirtliche Wüstenflächen, sondern um ein Gebiet mit Steppenlandschaft und bis zu 2.800 m hohen Gipfeln. Salzbecken wechseln sich ab mit Dünenfeldern, Oasen und felsigen Ebenen. Verschiedenste Tierarten leben hier ebenso wie eine recht große nomadische Bevölkerung.
Wir fahren zu unserem schönen Jurtencamp Bayanzag, am Rande des Saxaulwaldes mit Blick auf das herrliche Panorama der Glühenden Felsen. Diese Gegend ist eine weltweit bekannte Fundstätte von Dinosaurierfossilien. Hier bleiben wir die nächsten Nächte. 2 Übernachtungen im Jurtencamp. F/M/A
(Wanderung: einfach, eben; ca. 2-3 Std.; Fahrt zur Geierschlucht: ca. 50 km; 1 Std.; Fahrt zum Jurtencamp: ca. 120 km; 2 Std.)

19. Tag: Zu den Sanddünen

Ausflug zu den Sanddünen Molzog Els (ca. 1 Std. entfernt). Wir können barfuß den Sand auf den Dünen erspüren und zwischen den Sanddünen bummeln. Kamelreiten ist möglich. Unterwegs Picknick. Abends wandern wir durch die glühenden Felsen zurück zu unserem Camp. F/M/A
(Wanderung: einfach, eben; ca. 1,5 Std.)

20. Tag: Auf den Spuren des Weinenden Kamels

Morgens können Sie zu Fuß den angrenzenden Saxaulwald erforschen. Anschließend besuchen wir eine Kamelzüchterfamilie, wo wir einen Einblick in die Lebensweise der Nomaden bekommen und zum Beispiel bei der Bearbeitung von Kamelmilch und Kamelwolle zusehen können. Ein Ausritt auf den Kamelen der Familie rundet den Besuch ab. Schnell gewöhnt man sich an die schwankenden Bewegungen unserer Reittiere. Unterwegs machen wir ein Picknick.
Fahrt zur Geierschlucht(Yol Valley), die sich zwischen den faszinierenden Gipfeln des Gurvan Saikhan Gebirges hindurch zieht. Wir werden durch die beeindruckenden Felsformationen der Schlucht wandern, in der bis weit in den Sommer hinein die meterhohe Eisschicht eines gefrorenen Flusses den Weg versperrt. Anschließend Fahrt zum Jurtencamp in der Nähe des Flughafens. Übernachtung im Jurtencamp. F/M/A
(Kamelritt: ca. 1 Std., keine Vorkenntnisse nötig)

21. Tag: Freizeit in Ulaanbaatar

Voraussichtlich morgens (Flugzeiten variieren) kurzer Rückflug nach Ulaanbaatar. Heute haben Sie noch einmal Zeit durch die Stadt zu bummeln, auf Wunsch eine kleine Kaschmirfabrik besuchen oder einzukaufen. Am Abend genießen wir ein gemeinsames Abschiedsessen mit traditionellen Tänzen. Übernachtung im „Edelweiss Hotel“ in Ulaanbaatar. F/M/A

22. Tag: Heimflug

Morgens Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt. Ankunft am frühen Nachmittag. F

F = Frühstück / M = Mittagessen / A= Abendessen

Leistungen

  • Linienflug Frankfurt – Ulaanbaatar – Frankfurt mit MIAT Mongolian Airlines in der Economy-Klasse
  • Luftverkehrsabgabe in Höhe von 45 EUR
  • Alle Transfers laut Programm (russische Minibusse mit Fahrern)
  • Insg. 17 Übernachtungen (DZ): 3x Hotel mit Du/WC, 14x 2-Personen-Jurte (Gemeinschaftsbäder)
  • Vollverpflegung
  • 9 geführte Wanderungen
  • 3 Ausritte mit dem Pferd (für Anfänger geeignet)
  • Stadtführung in Ulaanbaatar
  • Urpferd-Projekt-Besuch
  • Traditionelles Oberton-Konzert
  • Besichtigungen und Eintritte laut Detailprogramm
  • Qualifizierte, lokale Reiseleitung in Deutsch
  • Informationsmaterial Mongolei
  • Zusätzliche Leistungen 22-tägige Reisevariante:
  • Inlandsflüge Ulaanbaatar – Gobi – Ulaanbaatar
  • Transfers laut Programm im Privatfahrzeug
  • Insg. 3 Übernachtungen in 2-Personen-Jurte mit Gemeinschaftsbad
  • Vollpension
  • 1 Kamelritt
  • 2 Wanderungen

Nicht enthaltene Leistungen

  • Fakultative Ausflüge oder zusätzliche Ausritte
  • Nicht genannte Verpflegung, Getränke (außer Tee)
  • Trinkgelder (gesamt max. 200 EUR); Persönliches
  • Visum für Schweizer und Österreicher
  • Evtl. erhöhter Kerosinzuschlag

Zusatzleistungen

  • Einzelzimmerzuschlag Hotels + Jurten: 310 EUR
  • * Einzelzimmerzuschlag Hotels + Jurten 19 Tage: 210 EUR
  • Ausritt per Pferd, Durchführung ab 1 Person: 6 EUR
  • Rail & Fly (innerdeutsche Bahnanfahrt 2. Klasse): 75 EUR
  • Rail & Fly 1. Klasse: 135 EUR
  • Business-Class-Flugaufschlag auf Anfrage ab: 900 EUR

Hinweise

  • Termine, Preise & Leistungen gültig bis Katalogwechsel.
  • Frühbucherrabatt auf den Grundreisepreis: bis 6 Monate vor Reisebeginn 3 %.
  • * Kürzere 19-Tage-Termine.
  • Die Buchung eines halben Doppelzimmers für Alleinreisende ist möglich. Sollte noch kein(e) entsprechende(r) ZimmerpartnerIn gebucht haben, berechnen wir vorab 60% des Einzelzimmer-Zuschlags. Sobald sich ein Zimmerpartner findet, werden diese gutgeschrieben. Selbstverständlich können Sie auch von vornherein ein Einzelzimmer bei uns buchen.
  • Einzeljurten-Belegung kann nicht immer garantiert werden.
  • Durchführung der Reise bei 2-6 Teilnehmern auf Anfrage gegen Aufpreis möglich.
  • Seit September 2013 benötigen deutsche, österreichische und schweizerische Staatsangehörige für einen Aufenthalt von maximal 30 Tagen kein Visum mehr für die Einreise in die Mongolei. Alle Reisedokumente müssen noch mindestens sechs Monate gültig sein.
  • Für die Reservierungen vor Ort benötigen wir eine Kopie Ihres Reisepasses.
  • Für die Einhaltung der Einreisebestimmungen sind Sie selbst verantwortlich.
  • Zu erforderlichen Impfungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder eines der Tropeninstitute.
  • Änderungen, die den Charakter der Reise nicht verändern, sind vorbehalten.
  • Eine Anzahlung von 20% muss direkt nach der Buchung und Erhalt des Sicherungsscheines bezahlt werden. Die Restzahlung wird 4 Wochen vor Reisebeginn fällig. Bis zu der in der AGB genannten Frist vor Reisebeginn kann der Veranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von der Reise zurücktreten.
  • Durch Ihre Reise erzeugte CO2-Emissionen können Sie durch eine freiwillige Spende an Atmosfair ausgleichen (s. Buchungsformular).
  • Die Spenden werden in Projekte zur Einsparung von Treibhausgasen investiert. Um die CO2-Emissionen des Fluges an anderer Stelle einzusparen sind z.B. für Flüge nach Vietnam ca. 198 EUR und auf die Azoren ca. 40 EUR notwendig. Sie erhalten für Ihre Spende eine vom Finanzamt anerkannte Bescheinigung.

Anforderungen

  • Die neun bzw. elf vorgesehenen Wanderungen sind moderat und dauern 1-4 Stunden.
  • Komfortverzicht, Offenheit und Teamfähigkeit sind für diese Reise sehr wichtig. Wir übernachten schließlich überwiegend im traditionellen Ger sowie in Zelten! Wer das Leben der Nomaden aus dieser Nahperspektive kennen lernen möchte, sollte bereit sein, auf einige lieb gewonnene Annehmlichkeiten zu verzichten. Die Wanderungen und Ausritte mit Pferd und Kamel sind bei durchschnittlicher Fitness gut zu schaffen. Sie brauchen keine Reiterfahrung.
  • Bei dieser Reise kann es bedingt durch Verschiebungen der Inlandsflüge, Straßen- und Wetterverhältnisse, organisatorischen Bedingungen oder Festivalverschiebungen zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partneragentur, alle Programmpunkte zu erreichen, doch können wir für die exakte Durchführung der vorliegenden Ausschreibung keine Garantie geben. Der Charakter der Reise wird aber in jedem Fall beibehalten. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Kontakt
 +49 (0)30 2061 6488-0
 info@intakt-reisen.de
Termine
02.07.2017 - 23.07.2017
3.690 EUR
02.07.2017 - 20.07.2017*
3.260 EUR
09.07.2017 - 30.07.2017
3.690 EUR
09.07.2017 - 27.07.2016*
3.260 EUR
30.07.2017 - 20.08.2017
3.690 EUR
30.07.2017 - 17.08.2017*
3.260 EUR
13.08.2017 - 03.09.2017
3.690 EUR
13.08.2017 - 31.08.2017*
3.260 EUR