Kuba: Natur- und Kulturrundreise vom Westen in den Osten der Insel

Havanna - Viñales - Cienfuegos - Santiago - Baracoa

Kuba   Rundreisen

Ein ganzes Land atmet Vergangenheit. Wir könnten Fidel fast ein bisschen dankbar sein, dass er die Zeit angehalten hat. Was wäre sonst mit dem morbiden Charme, der aus allen Ritzen quillt? Auf welchen Schrottplätzen lägen all die Straßenkreuzer-Dinos in Altrosa und Babyblau, die Kuba zum fahrenden Museum machen? Wo sonst würden die edelsten aller Zigarren noch von Frauenhänden gerollt? Wo wäre dieser Flitter aus den burlesken Zeiten einer Josephine Baker geblieben, der mit leichtbekleidetem Lächeln alle Existenzsorgen hinwegfegt? Nun zieren Sie sich nicht so. Ein bisschen Rum, ein bisschen Rauch, ein bisschen Ruch, was ist schon dabei?

Frau mit Zigarre

Frau mit Zigarre

Die Höhepunkte dieser Reise:

  • Havanna – der Charme der Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe)
  • Mit dem Boot über einen unterirdischen Fluss
  • Cienfuegos, wo Enrico Caruso sang
  • Die Zuckerbäckerpaläste der Sklavenhalter
  • Das Baracoa des Christoph Kolumbus
  • Kubanischer Kochkurs

Reiseverlauf Kuba (15 Tage)

1. Tag: Hinreise

Der Flieger nach Kuba hebt am Nachmittag in Frankfurt ab und das Abenteuer beginnt. Sie landen gegen 20:00 Uhr im lang ersehnten Havanna, wo Ihr Reiseleiter Sie herzlich in Empfang nimmt und sich sogleich fürsorglich um den raschen Transfer zum Hotel kümmert.
Das Hotel „Palacio de Cueto“ thront mit mit wellenförmigen Balkonen, gemeißeltem Mauerwerk und Figuren über dem Haupteingang im historischen Zentrum Havannas an der weitläufigen Plaza Vieja. Das kürzlich renovierte Hotel, vor 100 Jahren noch eine Hutfabrik, verbindet eindrucksvollen Kolonialstil und expressionistische Architektur des frühen 20. Jahrhunderts. Genießen Sie die spektakuläre Aussicht über die Altstadt von der schönen Dach- und Sonnenterrasse mit einem Drink von der Bar. Ein leichter Abendsnack ist im Preis enthalten.
(Fahrstrecke ca. 30 km, ca. 45 Minuten)

2. Tag: Viva Havanna

Auf einem Spaziergang durch die bunten und verwinkelten Gassen und über die imposanten Plätze von Alt-Havanna bestaunen Sie die Plaza de Armas, El Templete, den Palast der Generalkapitäne, den Kathedralenplatz, Hemingways „La Bodeguita“ u.v.m. Havanna verzaubert viele Menschen. Die Klänge kubanischer Musik vermischen sich mit dem Hufgetrappel der Kutschpferde und dem Brummen der Oldtimer. Und was wäre Kuba ohne seine berühmten Zigarren. Sie besuchen eine Tabakfabrik und erfahren, dass kubanische Zigarren immer von Hand gerollt werden. Auf einem Rundgang durch die Fabrik sind die Arbeitsabläufe und die geschickten Hände der „Torcedores“ (Zigarrendreher) beim Produzieren der begehrten Zigarren zu bestaunen.
Anschließend geht es zu einem Besuch des soziokulturellen Projektes „Muraleando“. Hier haben die Bewohner ihr Stadtviertel in ein paar Jahren zu einem Gesamtkunstwerk mit bemalten Fassaden und Kunstobjekten aus Alltagsgegenständen umgestaltet. Lassen Sie sich anschließend auf einer Fahrt in den berühmten bunten Oldtimern verzaubern, vorbei an der altehrwürdigen Uferpromenade Malecón, dem historischen Hotel Nacional, der Avenida de los Presidentes und dem geschichtsträchtigen Plaza de la Revolución. Das Hotel „Palacio de Cueto“ ist auch heute Ihre Unterkunft. F
(Fahrstrecke ca. 15 km, ca. 1 Stunde)

Optionen: Am Abend sollten Sie das „Cabaret Parisien“ nicht verpassen, welches im berühmten „Hotel National de Cuba“ aufgeführt wird. Eine farbenfrohe und exotische Bühnenshow mit vielen Tanzeinlagen sowie voller Temperament erwartet Sie. Lassen Sie sich vom Rhythmus der kubanischen Musik und vom Charme der bezaubernden Tänzerinnen mitreißen. Nach der Vorstellung verwandelt sich das Theater nach Mitternacht in eine Disco.
Termine täglich, Beginn 22:00 Uhr, Dauer 1,5 bis 2 Stunden.
Preise:
30 CUC pro Person (ohne Transfers). Inkludiert: Eintritt
45 CUC pro Person (ohne Transfers). Inkludiert: Eintritt, Abendessen im kreolischem Restaurant „Barraca“ vor Showbeginn
Preise für privaten Hin- und Rücktransfer inklusive Wartezeit für Chauffeur:
55 CUC pro Fahrzeug im Taxi bei 1 bis 3 Personen
77 CUC pro Fahrzeug im Microbus bei 4 bis 6 Personen
Sollten Sie Interesse am „Cabaret Parisien“ haben, teilen Sie uns dies bitte verbindlich bis 1 Woche vor Abreise mit. Die Bezahlung erfolgt dann vor Ort bei Ihrer Reiseleitung.

3. Tag: Die Kommune Las Terrazas in den Hügeln der Sierra del Rosario

Über die Autobahn fahren Sie nach Las Terrazas. Das UNESCO-Biosphärenreservat ist einer der wichtigsten und ältesten Nationalparks auf Kuba. Hier unternehmen Sie einen Spaziergang durch die gleichnamige Kommune, ein soziales und biologisches Projekt in den Hügeln der Sierra del Rosario. Weiter geht es durch die Gemeinde zum urigen „Café de Maria“. Hier warten herrlich duftende Kaffeesorten darauf, probiert zu werden. Frisch gestärkt besuchen Sie im Anschluss eine nostalgische französische Kaffeeplantage. Die Exkursion endet an den von schattenspendenden Bäumen umgebenen Naturpools des San-Juan-Flusses. Ein wunderschöner Platz, um das Mittagessen zu genießen. Nutzen Sie anschließend auch die Gelegenheit, im kühlen Nass zu baden. Nach einem schönen Tag in der Natur führt der Weg weiter in das gemütliche Städtchen Viñales.
Unterkunft: Casa Particular bedeutet „spezielles Haus“, und das ist diese Unterkunft ganz sicher: Sie übernachten in einer privaten Pension bei kubanischen Gastgebern. Wer Sie beherbergt, entscheiden wir kurzfristig. Unterbringung und Mahlzeiten sind bescheiden, aber alle Gastgeber kümmern sich mit Hingabe um ihre Besucher. Sie und Ihre Mitreisenden übernachten in Doppel- oder Einzelzimmern in zwei oder drei Privathäusern. Und selbst wenn nicht alle Gastgeber Englisch sprechen – die Kommunikation mit Händen und Füßen hat auch etwas und gelingt erfahrungsgemäß sehr gut. F/M
(Fahrstrecke ca. 215 km, ca. 4 Stunden)

Denken Sie heute an Ihre Badebekleidung und ein Handtuch. Damit Ihnen die Steine an den Füßen nicht wehtun, empfehlen wir Ihnen, Badeschuhe mitzunehmen. Lassen Sie sich ein Bad nicht entgehen! Am San-Juan-Fluss gibt es ein Restaurant sowie Toiletten.

 

Tabakernte

Tabakernte

4. Tag: Der grüne Westen – das Viñales-Tal

Dicht und grün bewachsene Karstberge, braunrote Erde, bunte Häuschen und Farmer bei ihrer Arbeit auf den Tabakfeldern. Im Viñales-Tal scheint die Zeit stehen geblieben zu sein.Man sagt, hier gibt es den besten Tabak auf Kuba. Machen Sie sich beim Besuch einer dieser berühmten Farmen selbst ein Bild davon und lernen Sie Interessantes über den Tabakanbau und den zeitaufwendigen Herstellungsprozess von Zigarren. Die sorgsam aufgehängten Tabakblätter in den großen Trockenscheunen lassen erahnen, wie viel Sorgfalt und Pflege die Bauern aufwenden.
Auf einer über 100 Meter hohen Felswand im Viñales-Tal wurde auf Fidel Castros Wunsch hin 1961 die Geschichte der Evolution gemalt. Immer wieder verbleichen die einst leuchtend bunten Farben, und Restaurateure seilen sich an der Wand hinab, um die Farbe zu erneuern. Nun wird es Zeit, den Zauber dieses Tales hautnah zu erleben. Sie unternehmen eine zwei- bis dreistündige Wanderung durch die traumhafte Landschaft vorbei an kleinen Farmhäusern und Palmen und bekommen Einblicke in das kubanische Farmerleben. Die Casa Particular vom Vortag beherbergt Sie auch heute. F/M
(Fahrstrecke mit dem Bus ca. 45 Kilometer, die Fahrzeit ca. 1 Stunde)

Der Rundgang über die Tabakfarm hängt davon ab, in welcher Jahreszeit Sie unterwegs sind. Die Tabakpflanzen werden etwa im November auf den Feldern ausgesät und sind dann ab Dezember zu sehen. Im Januar und Februar wird in der Regel geerntet. Danach werden die Pflanzen zwischen Januar und April getrocknet. In den restlichen Monaten ist auf den Feldern und im Trockenhaus nur bedingt etwas zu sehen, weshalb die Besichtigungen dann manchmal kürzer sind oder entfallen.

5. Tag: Über die Schweinebucht nach Cienfuegos, der „Perle des Südens“

Am frühen Morgen starten Sie in Richtung Zentralkuba. Unterwegs machen Sie einen Abstecher in die sogenannte Schweinebucht, wo Sie sich im kühlen Nass erfrischen können. Das glasklare, türkisblaue Wasser eignet sich hervorragend zum Schnorcheln und Beobachten von Fischen. Die Bucht ist hauptsächlich bekannt als der historische Schauplatz der gescheiterten US-Invasion im Jahre 1961. Interessierte können zusammen mit dem Reiseleiter das Museum Playa Girón besuchen, in dem sie mehr über den missglückten Einsatz erfahren. Anschließend geht es weiter in die kleinste Provinz Kubas, Cienfuegos. Die gleichnamige Hauptstadt wird nicht ohne Grund „Perle des Südens“ genannt. Die von französischer Kolonialarchitektur geprägte Altstadt ist die wohl am besten erhaltene in ganz Kuba.
Übernachtung wieder in  Casas Particulares; sie entsprechen vom Standard her Privatunterkünften in anderen Orten auf dieser Reise. F
(Fahrstrecke ca. 520 km, ca. 6 Stunden)

Sollte das Museum Playa Girón geschlossen sein besuchen Sie alternativ die Cueva de los Peces.

6. Tag: Von Cienfuegos über Santa Clara nach Trinidad

Im Morgenlicht spazieren Sie über die Plaza Mayor von Cienfuegos mit dem Teatro Tomás Terry, wo einst Caruso sang, und besichtigen das neoklassizistische Theater. Blumenduft und Farbenfreude: So lautet anschließend das Motto. Im größten botanischen Garten Kubas mit mehr als 2.000 Pflanzenarten und einer Fläche von fast einem Quadratkilometer lässt sich hervorragend ein gemütlicher Spaziergang unternehmen.
In der zentralkubanischen Stadt Santa Clara befindet sich das monumentale Che-Guevara-Denkmal und die wohl größte Attraktion der Gemeinde. Ihr Reiseleiter wird Sie gerne in die Geheimnisse dieses geschichtsträchtigen Ortes einweihen. Hier fand der letzte große Kampf der kubanischen Revolution statt, bevor Fidel Castro mit seinen Rebellen siegreich in Havanna einzog. Der Bau des Denkmales begann zum 20. Todestags Che Guevaras im Jahr 1987 und wurde ein Jahr später, am 30. Jahrestag der Schlacht um Santa Clara, feierlich eröffnet. Zehn Jahre später wurden die sterblichen Überreste des Volkshelden feierlich ins benachbarte Mausoleum überführt. Ihre Reise führt weiter ins UNESCO-Weltkulturerbe Trinidad mit seiner einzigartigen Kolonialarchitektur.
Die heutige Casa Particular kann momentan noch nicht benannt werden. Es entscheidet sich erst kurzfristig, in welcher privaten Pension mit kubanischen Gastgebern Sie übernachten. F
(Fahrstrecke ca. 175 km, ca. 3 Stunden)

Das Mausoleum hinter dem Che-Guevara-Denkmal in Santa Clara ist montags und mitunter auch an anderen Tagen ohne Vorankündigung geschlossen.

7. Tag: Trinidad und Nationalpark El Cubano in der Sierra del Escambray

Morgens schlendern Sie über den Hauptplatz Trinidads, der von den prächtigen Herrenhäusern der Zuckerbarone umgeben ist. Der Palacio Cantero, der das Historische Museum beherbergt, zeigt koloniale Möbelstücke und erklärt Interessantes über den Sklavenhandel. Schon von Weitem sieht man die smaragdgrünen Berge der Sierra del Escambray, dem zweithöchsten Gebirgszug Kubas. Über kurvenreiche Straße schlängelt sich Ihr Weg durch den Regenwald zum El Cubano Nationalpark. Am Fuß der Escambray gelegen, ist der Park ein Paradies für Wanderer, Vogelliebhaber und Botaniker. Eine etwa zweistündige Wanderung führt Sie durch die vielfältige Natur mit endemischer Flora und Fauna bis hin zu einem natürlichen Schwimmbecken unter einem Wasserfall. Lassen Sie sich ein Bad nicht entgehen – das Wasser ist kühl und erfrischend. Je nachdem, wann Sie den Nationalpark verlassen, machen Sie einen Stopp an dem nahe gelegenen Strand Playa Ancón zum Baden, bevor es zurück nach Trinidad geht. Die Casa Particular vom Vortag beherbergt Sie auch heute. F/M/A
(Fahrstrecke ca. 70 km, ca. 1 Stunde)

Die Höhenlage des Nationalparks El Cubano beträgt ca. 800 Meter ü.d.M.
Für die mittelschwere Wanderung empfehlen wir Ihnen leichte Wanderschuhe oder Turnschuhe mit Profil. Nehmen Sie genügend Trinkwasser mit. Je nach Wetterlage und örtlichen Bedingungen bieten sich verschiedene Trails für die Wanderung an.
Denken Sie an Ihre Badebekleidung und ein Handtuch, wenn Sie in einem natürlichen Schwimmbecken im Nationalpark baden möchten. Damit Ihnen die Steine an den Füßen nicht wehtun, empfehlen wir Ihnen, Badeschuhe mitzunehmen.

8. Tag: Von Trinidad über Sancti Spíritus nach Camagüey

Die Reise geht heute weiter ins Valle de los Ingenios, das Tal der Zuckerrohrmühlen. Der Boden hier ist so fruchtbar, dass er sich hervorragend für den Anbau von Zuckerrohr eignet. San Isidro de los Destiladeros ist eine der ältesten Zuckermühlen im Tal. Neben dem Haus und dem einzigartigen Glockenturm gibt es zudem mehrere alte Originalteile der Mühle zu sehen. Sie fahren weiter durch die Ausläufer der Sierra del Escambray in das vom Tourismus noch kaum berührte Kolonialstädtchen Sancti Spíritus. Hier besuchen Sie einen örtlichen Markt. Auf den sogenannten „Agromercados“ können die Kubaner neben Gemüse und Obst auch Fleisch von privater Hand kaufen. Nach einem Stadtrundgang mit Besichtigung der Yayabo-Brücke geht es weiter durch die grüne Zuckerrohrebene nach Camagüey. Das historische Zentrum ist noch sehr gut erhalten und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie besuchen das Sozialprojekt „Camaquito“ und erfahren, wie dieses Kinder und Jugendliche in Kuba in den Bereichen Bildung, Sport, Kultur, Gesundheit und Umwelt unterstützt. Ein Spaziergang am Abend über die Plaza Agramonte und zum Geburtshaus des Freiheitskämpfers Ignacio Agramonte runden diesen erlebnisreichen Tag ab. Die heutige Casa Particular kann momentan noch nicht benannt werden. Es entscheidet sich erst kurzfristig, in welcher privaten Pension mit kubanischen Gastgebern Sie übernachten. F/A
(Fahrstrecke ca. 275 km, ca. 5 Stunden)

9. Tag: Camagüey – Bayamo – Santiago de Cuba im „wilden Osten“

Sind Sie schon einmal mit einem Fahrradtaxi gefahren? In Camagüey lernen Sie in den teilweise bunt bemalten Gefährten die hübsche Stadt aus einer ganz anderen Perspektive kennen. Überall in den Gassen, vor allem vor Hauseingängen und in Innenhöfen, fallen große, bauchige Tonkrüge auf. Da die Stadt früher beständig unter Wassermangel litt, wurde damit Regenwasser aufgefangen. Die Reise geht weiter gen Osten Kubas in die Kutschenstadt Bayamo, wo Carlos Manuel de Céspedes den Freiheitskampf gegen die spanischen Besatzer ausrief. Noch ein Stopp im bedeutendsten Wallfahrtsort Kubas, El Cobre, und an der gleichnamigen Basilika und dann liegt das nächste große Highlight dieser Reise vor Ihnen – Santiago de Cuba. Als ein Schmelztiegel der Kulturen wird die Stadt auch bezeichnet, denn nirgendwo anders in Kuba sind die indianischen, afrikanischen und europäischen Wurzeln so spürbar wie hier.
Das Hotel „Meliá Santiago“ liegt am Stadtrand der karibischsten Stadt Kubas, Santiago de Cuba. Sie übernachten in dem besten Hotel der Gegend mit warmherzigem Personal. Den herrlichen Blick auf die Berge aus Ihrem großen, farbenfroh eingerichteten Zimmer oder bei einem Getränk in der der Panorama-Bar dürfte Ihnen noch lange in Erinnerung bleiben. Zur Abkühlung und Entspannung dient ein großzügiger Poolbereich, an dem Sie nach einem Tag voller Erlebnisse Beine und Seele baumeln lassen können. F
(Fahrstrecke ca. 350 km, ca. 5 Stunden)

 

Havanna: Pferdekutsche

Pferdekutsche

10. Tag: Die karibischste aller kubanischen Städte – Santiago de Cuba

Santiago de Cuba ist die Metropole der Musik und des Karnevals und die Lebensfreude ist an jeder Straßenecke spürbar. Morgens unternehmen Sie einen Stadtbummel und lernen u.a. den Parque Cespedes, die Calle Heredia und die Plaza Dolores kennen. Auf einer anschließenden Erkundungstour fahren Sie vorbei am Platz der Revolution und der von Fidel Castro 1953 erstürmten Moncada-Kaserne. Sie besichtigen die Casa de Diego Velázquez, das älteste noch erhaltene Haus auf Kuba, welches heute ein Museum beherbergt.
Was wäre Kuba ohne seine berühmten Zigarren? Sie besuchen eine Tabakfabrik und erfahren, dass kubanische Zigarren immer von Hand gerollt werden. Auf einem Rundgang durch die Fabrik sind die Arbeitsabläufe und die geschickten Hände der „Torcedores“ (Zigarrendreher) beim Produzieren der begehrten Zigarren zu bestaunen. Auf dem Friedhof Santa Ifigenia sind die wohl beeindruckendsten Gräber die des Nationalhelden José Martí und des ehemaligen Präsidenten Fidel Castro. Am Mausoleum findet alle 30 Minuten die imposante Wachablösung statt, untermalt von militaristischer Musik. Hoch oben über der Bucht von Santiago thront die massive Festung Castillo de San Pedro de la Roca, auch Castillo del Morro genannt. Die 1633 errichtete Befestigungsanlage ist erstaunlich gut erhalten und ein Labyrinth aus Zugbrücken, Gräben, Durchgängen und Treppen. Lassen Sie sich hier in eine andere Zeit zurückversetzen und gehen Sie auf Entdeckungsreise. Das Hotel „Meliá Santiago“ bettet Sie auch heute in weiche Kissen. F
(Fahrstrecke ca. 30 km, ca. 45 Minuten)

Die Tabakfabriken sind an Feiertagen, Wochenenden, während der Ferien (u.a. von 15.07. bis 30.08. und von 20.12. bis 20.01.) und des Tabakfestivals für Besucher geschlossen. Manchmal wird auch an anderen Tagen der Zugang verwehrt, ohne dass dies vorher angekündigt wurde. Wir können nicht garantieren, dass die Fabriken geöffnet sind. Sollte dieser Programmpunkt ausfallen, organisieren wir ein Alternativprogramm.

11. Tag: Santiago de Cuba – Guantánamo – Baracoa an der Honigbucht

Die Reise geht weiter Richtung Guantánamo, einer Hochburg der afrokubanischen Santería und des haitianischen Voodoo-Kultes. In der Nähe liegt auch die berühmt-berüchtigte amerikanische Marinebasis. Die Fahrt geht durch eine wüstenähnliche Kaktuslandschaft und über die atemberaubende Pass-Straße La Farola. Freuen Sie sich auf das Mittagessen auf einer Finca inmitten herrlicher Natur.
Plötzlich wird die umliegende Bergwelt immer grüner und tropischer bis Sie Baracoa erreichen, die älteste Stadt Kubas. Hier war es, wo Kolumbus das erste Mal Kuba entdeckte. Der malerische Ort liegt an der Honigbucht und ist von einer breiten Gebirgskette umgeben. Auf dem Río Toa, dem wasserreichsten Fluss Kubas, fahren Sie später mit regionaltypischen Cayucos. Genießen Sie die Ruhe und lassen Sie die fantastische Landschaft in den kleinen Ruderbooten an Ihnen vorbeiziehen. Übernachtung in Casas Particulares. F/M
(Fahrstrecke ca. 235 km, ca. 4,5 Stunden)

Der Besuch des Aussichtspunkts mit Blick auf die Marinebasis von Guantánamo ist leider nicht mehr möglich, da das Militärgebiet für Besucher geschlossen wurde.

12. Tag: Alexander-von-Humboldt-Nationalpark und Ausflug auf dem Río Toa

Auf der abenteuerlichen Panorama-Küstenstraße fahren Sie zum berühmten Alexander-von-Humboldt-Nationalpark. Das Naturschutzgebiet wurde nach dem deutschen Naturforscher benannt, der die Insel Anfang des 19. Jahrhunderts besuchte. Im Jahr 2001 wurde das einzigartige Gebiet zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt, denn die hier vorkommende Artenvielfalt ist einmalig auf der Welt. Sie unternehmen eine drei- bis fünfstündige Wanderung im Herzen des Nationalparks, je nach Lust und Laune. Es geht vorbei an üppiger und vielfältiger Vegetation und im Hintergrund erklingen zahlreiche Vogelstimmen. Ihr Reiseleiter erklärt Ihnen einiges zur Flora und Fauna, speziell zu den hier wachsenden Heilpflanzen. Wenn Sie möchten, können Sie sich unterwegs in einem Fluss erfrischen.
Ihre heutige Unterkunft kann momentan noch nicht benannt werden. Es entscheidet sich erst kurzfristig, ob Sie in einem einfachen Mittelklassehotel oder einer privaten Pension mit kubanischen Gastgebern (Casa Particular) übernachten. F/L
(Fahrstrecke ca. 40 km, ca. 4 Stunden)

Für die mittelschwere Wanderung empfehlen wir Ihnen Wanderschuhe oder Schuhe mit gutem Profil sowie bei Bedarf Wanderstöcke, da die Tonerde bei Regen rutschig sein kann. Der Wanderweg geht teilweise bergauf und bergab, es wird mehrmals der Fluss bei flachem Wasserstand durchquert (hierfür wären Schuhe geeignet, die nass werden können oder Badeschuhe). Denken Sie an Ihre Badebekleidung und ein Handtuch, wenn Sie zum Alexander-von-Humboldt-Nationalpark fahren. Damit Ihnen die Steine an den Füßen nicht wehtun, empfehlen wir Ihnen, Badeschuhe mitzunehmen.
Bitte beachten Sie, dass die Wege im Nationalpark anspruchsvoll sind und eine gute Fitness verlangen. Wenn Sie die Wanderung nicht mitmachen möchten, können Sie in Baracoa bleiben oder am Eingang des Nationalparks im Schatten verweilen.
Bei schlechter Wetterlage kann die Brücke über den Río Toa wegen Hochwasser gesperrt sein, so dass Sie nicht zum Alexander-von-Humboldt-Nationalpark fahren können. Sie unternehmen alternativ eine drei- bis vierstündige Wanderung auf dem Camino de Yumuri mit einer kurzen Bootsfahrt. Nutzen Sie zudem die Möglichkeit, sich im Yumuri-Fluss zu erfrischen.

13. Tag: Baracoa – Gibara

Entlang der Küstenstraße mit schönen Ausblicken geht es weiter über Moa nach Gibara, das etwa dreißig Kilometer außerhalb von Holguín am Meer liegt. Die Einheimischen des charmanten Küstenstädtchens leben auch heute noch hauptsächlich vom Fischfang. Auf einem Stadtbummel können Sie die alten Häuser aus der Kolonialzeit mit ihren bunten Glasfenstern und hölzernen Veranden bewundern, für die Gibara bekannt ist. Sie besuchen das Kolonialmuseum, das u.a. Gemälde, Möbel und Porzellan aus der Kolonialzeit ausstellt. Das gemeinsame Abschiedsabendessen eignet sich hervorragend, um die erlebten Eindrücke noch einmal Revue passieren zu lassen. Übernachtung in Casas Particulares. F/L/A
(Fahrstrecke ca. 240 km, ca. 5-6 Stunden)

Die Straße von Baracoa nach Moa befindet sich teilweise in einem schlechten Zustand. Es muss daher oft langsam gefahren werden und ein längerer Aufenthalt im Fahrzeug muss an diesem Tag in Kauf genommen werden (insgesamt ca. 5–6 Stunden). Es gibt jedoch keine alternative Route, wenn man diesen landschaftlich sehr schönen, interessanten und sehr typischen Teil Kubas kennenlernen möchte.
Bei schlechter Wetterlage kann die Brücke über den Río Toa wegen Hochwasser gesperrt sein und es muss ggf. der Weg über Santiago de Cuba genommen werden (Fahrzeit insgesamt ca. 7-8 Stunden).

14. Tag: Von Gibara nach Holguín und Abflug

Sie verlassen das idyllische Fischerdörfchen Gibara und fahren in die „Stadt der Parks“ Holguín. Die grüne Stadt besitzt allein im Zentrum sechs Parkanlagen und strahlt eine entspannte und freundliche Atmosphäre aus. Auf einer Erkundungstour besuchen Sie die Kathedrale San Isidro, den Aussichtspunkt Loma de la Cruz, den Park Calixto García und die Kirche San José. Am Nachmittag neigt sich Ihr Abenteuer Kuba leider dem Ende zu und Sie treten die Fahrt zum Flughafen von Holguín an. Der Flieger nach Deutschland schwingt sich gegen Abend in den Himmel. F
(Fahrstrecke ca. 50 km, ca. 1 Stunde)

15. Tag: Wieder daheim

Sie landen am Morgen in Frankfurt und fahren weiter in Ihren Heimatort.

F = Frühstück / M = Mittagessen / L = Lunchpaket / A = Abendessen

Leistungen

  • Linienflug mit Condor von Frankfurt nach Havanna und zurück ab Holguín
  • Rail & Fly innerhalb Deutschlands – Bahnanreise in der 1. Klasse und zurück
  • Reiseminibus mit Klimaanlage
  • 13 Übernachtungen in Hotels und Casas Particulares
  • Täglich Frühstück, 3x Mittagessen, 3x Lunchbox, 1x Snack,, 4x Abendessen
  • Oldtimerfahrt in Havanna und Fahrt mit dem Fahrradtaxi in Camagüey
  • Fahrt im Cayuco auf dem Río Toa
  • Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
  • Reiseliteratur
  • Klimaschutz-Zertifikat
  • Deutsch sprechende, einheimische Reiseleitung
  • Touristenkarte zur Ein- und Ausreise

Nicht enthaltene Leistungen

  • Trinkgelder; Persönliches
  • Nicht aufgeführte Mahlzeiten und Getränke
  • Abflughafensteuern vor Ort in Höhe von derzeit 25 CUC = ca. 19 EUR
  • Evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 01.08.21

Zusatzleistungen

  • Einzelzimmerzuschlag: 400 EUR
  • Anschlussflug ab/bis Deutschland ab: 250 EUR
  • Mögliche Abflughäfen: Berlin, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Leipzig, München, Nürnberg, Stuttgart
  • Anschlussflug ab/bis Österreich, Schweiz ab: 300 EUR
  • Sitzplatzreservierung auf dem Langstreckenflug p.P. ab: 70 EUR
  • Premium-Ecomomy-Class-Flug-Aufpreis ab: 500 EUR
  • Business-Class-Flug-Aufpreis ab: 1.100 EUR
  • 8-Tage-Anschlussprogramm Badeurlaub in Guardalavaca (ab 2 Pers.) ab: 1.039 EUR

Hinweise

  • Termine, Preise & Leistungen ab 01.01.22 unter Vorbehalt.
  • Gesicherte Reisetermine: Garantierte Durchführung aller Termine!
  • Falls einzelne der genannten Unterkünfte nicht verfügbar sind, wird eine möglichst gleichwertige Alternative gebucht.
  • Solange in Kuba aufgrund des Coronavirus Abstandsregeln und Kontaktbeschränkungen gelten, kann es aufgrund der Schutzmaßnahmen auch kurzfristig zu Änderungen einzelner Reiseleistungen kommen. Diese Änderungen sind nicht erheblich und beeinträchtigen den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht.
  • Obwohl wir unsere Reisen sehr sorgfältig und langfristig planen, kann es auf Kuba immer wieder zu spontanen Änderungen (wie z.B. kurzfristige Unterkunftswechsel) kommen, die nicht vorhersehbar waren. Wir bitten Sie um Verständnis, dass auf Kuba alles etwas anders läuft. Zum Ausgleich erleben Sie die gewünschte Ursprünglichkeit und die Zeit der Veränderung hautnah mit. Lernen Sie das karibische Flair und den Erfindungsreichtum der Kubaner kennen, die aus dem Wenigen, das ihnen zur Verfügung steht, das Beste machen. Machen auch Sie das Beste aus Ihrer Reise und genießen Sie die Andersartigkeit!
  • Sie können für diese Reise gern ein Einzelzimmer (gegen entsprechenden Aufpreis) buchen.
  • Hotelreservierung: Die Überraschung, wie man das öffentliche Leben so grundlegend anders gestalten kann als wir es gewohnt sind, gehört immer wieder zu den positivsten Erfahrungen einer Reise. Bis auf einen ganz kleinen Anteil landestypischer Gewohnheiten, die sich wohl nie ändern werden. Dazu gehört, dass die feste Zusage einer Hotelbuchung nur vielleicht fest ist. Meistens klappt das auch, aber manchmal heißt es kurz vor der Reise: alle Zimmer vergeben. Und vergebens ist in solch einem Fall der Hinweis auf die bestehende Reservierung. Weg ist weg. Sollte das in Ihrem Fall passieren, setzen wir alles daran, ein gleichwertiges Hotel für Sie zu buchen.
  • Sie übernachten in charakteristischen, teils geschichtsträchtigen Hotels. Durch die koloniale Bauweise vieler Stadthotels haben nicht alle Zimmer Fenster oder unter Umständen nur in den Innenhof. Wir bemühen uns stets, Zimmer mit Fenster zu reservieren, jedoch kann dies nicht garantiert werden.
  • Der Veranstalter sucht die Aktivitäten nach bestem Wissen und Gewissen aus und bietet Ihnen die Vermittlung als kostenlosen Service an. Die Durchführung der Aktivitäten kann nicht garantiert werden.
  • Ihre Buchungswünsche teilen Sie bitte zum Anfang der Reise Ihrer Reiseleitung mit. Die Reservierung und Bezahlung der gewünschten Aktivitäten erfolgt vor Ort.
  • Die angegebenen Preise entsprechen ohne Aufschlag den Preisen vor Ort. Kurzfristige Preiserhöhungen müssen wir an Sie weiterreichen.
  • Bei den angegebenen Fahrzeiten handelt es sich um die reine Fahrtdauer. Pausen und Fotostopps bleiben unberücksichtigt.
  • Bürger der Bundesrepublik Deutschland sowie Bürger Österreichs und der Schweiz benötigen für die Einreise nach Kuba einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Einreisedatum hinaus gültig sein muss. Kinder unter 13 Jahren benötigen einen eigenen Kinderreisepass. Für die Einreise ist ein Visum in Form der sogenannten Touristenkarte erforderlich, die für eine Aufenthaltsdauer von 30 Tagen gültig ist. Diese Touristenkarte ist bereits im Reisepreis enthalten. Sie wird Ihnen zusammen mit den Reiseunterlagen von Chamäleon zugeschickt. Wenn Sie eine andere Staatsbürgerschaft besitzen, erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei uns oder direkt bei der zuständigen Botschaft nach aktuellen Einreisebestimmungen, Antragsformalitäten und Visagebühren. Einreise- und Visabestimmungen können sich kurzfristig ändern. Auskünfte erteilen auch die zuständigen Konsulate oder Botschaften.
  • Für die Einreise nach Kuba ist außerdem eine Auslandskrankenversicherung verpflichtend (nicht von US-amerikanischen Versicherungen). Wer bei der Einreise keinen Versicherungsnachweis erbringen kann, muss auf dem Flughafen obligatorisch eine kubanische Krankenversicherung abschließen, deren Preis bei ca. 2,50 EUR pro Person/Tag liegt.
  • Zu erforderlichen Impfungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder eines der Tropeninstitute.
  • Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und/oder Aktivitäten ist diese Reise, wie die meisten in unserem Gesamtangebot, grundsätzlich nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Im Einzelfall sind wir jederzeit bemüht, eine Lösung zu finden. Bitte sprechen Sie uns hierzu an.
  • Eine Anzahlung von 20 % muss direkt nach der Buchung und Erhalt der Rechnung nebst Sicherungsschein bezahlt werden.Die Restzahlung wird 4 Wochen vor Reisebeginn fällig. Bis zu der in der AGB genannten Frist vor Reisebeginn kann der Veranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von 1 Personen von der Reise zurücktreten.
  • Informationen zur Verarbeitung von Kundendaten finden Sie unter https://www.intakt-reisen.de/datenschutz/.
  • Durch Ihre Reise erzeugte CO2-Emissionen können Sie durch eine freiwillige Spende an Atmosfair ausgleichen (s. Buchungsformular).
  • Die Spenden werden in Projekte zur Einsparung von Treibhausgasen investiert. Um die CO2-Emissionen des Fluges an anderer Stelle einzusparen sind z.B. für Flüge nach Namibia ca. 137 EUR, nach Costa Rica ca. 155 EUR und nach Vietnam ca. 147 EUR notwendig. Sie erhalten für Ihre Spende eine vom Finanzamt anerkannte Bescheinigung.

Anforderungen

  • Auf unseren Reisen nutzen wir eine Vielzahl unterschiedlicher Transportmittel und Unterkünfte. Wir können dabei keine durchgehende Barrierefreiheit garantieren, so dass unsere Reisen im Allgemeinen nicht für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet sind. Wir beraten Sie gern zu Ihren Bedürfnissen und Ihrem gewählten Reiseziel.
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