Costa Rica: Monteverde

Zu den bekannten und versteckten Höhepunkten Costa Ricas

Costa Rica   Rundreisen

Eine Rundreise zu den beeindruckendsten Naturschauplätzen des Landes: Naturkundliche Führungen im Regenwald, Erkundung aktiver und erloschener Vulkane sowie ein Tag bei den Maleku-Indios. Costa Rica – das Naturparadies zwischen den Ozeanen!

Die Reise führt zum Vulkan Irazú und weiter über den höchsten Pass Zentralamerikas in die abgelegenen Gebiete des artenreichen Piedras-Blancas-Nationalparks mit dem Schutzgebiet „Regenwald der Österreicher“. Sie entdecken die traumhaften Strände des tierreichen Manuel-Antonio-Nationalpark und erkunden die beinahe mystisch anmutenden Nebelwälder von Monteverde. In den trockenen Ebenen der Provinz Guanacaste und am Vulkan Arenal gelangen Sie in das Einflussgebiet karibischen Klimas. Ein besonders eindrucksvolles Erlebnis ist der Besuch bei den Maleku-Indios. Die Hotels und im Regenwald versteckten Lodges guter Mittelklasse sind alle gemütlich, sauber und werden mit persönlichem Engagement geführt.

Traumhaft schön sind die Strände an der Karibikküste oder am Pazifik auf der Halbinsel Nicoya, an denen Sie Ihren Urlaub bei Buchung eines Anschlussprogramms ausklingen lassen können.

Laubfrosch

Costa Rica: Laubfrosch

Die Höhepunkte dieser Reise:

  • Quetzalbeobachtung im Savegre-Tal
  • Traditionelles Mittagessen bei einer costa-ricanischen Familie
  • Urwald und Sandstrände im Manuel-Antonio-Nationalpark
  • Wanderung im Arenal-Nationalpark am Fuß des Vulkans
  • Besuch des indigenen Stammes der Maleku

Reiseverlauf Costa Rica (15 Tage)

1. Tag: Anreise – Ankunft in San José

Abflug von Ihrem Wunschflughafen in Deutschland nach Madrid und von dort Weiterflug nach Costa Rica. Sie landen am späten Nachmittag, voraussichtlich um 16:00 Uhr, in San José und werden von Ihrem Reiseleiter am Flughafen abgeholt und ins Hotel gebracht.
Die „Posada Canal Grande“ liegt in Piedades de Santa Ana westlich von San José und nicht weit entfernt vom Flughafen, aber trotzdem sehr ruhig. Sie ist im spanischen Stil erbaut und sehr geschmackvoll eingerichtet. In den altmodisch dekorierten Zimmern haben Sie das Gefühl, in einer kleinen Oase zu übernachten. Vom tropischen Garten und vom Swimmingpool haben Sie einen weiten Blick ins grüne Tal und bei guter Sicht auch auf die Vulkane Poás und Irazú.
(Fahrstrecke ca. 14 km, ca. 30 Minuten)

Für die ersten beiden Abende haben wir eine Liste mit Restaurantempfehlungen und Öffnungszeiten sowie Taxikosten zusammengestellt. Diese bekommen Sie in San José von Ihrem Reiseleiter.

2. Tag: San José

Morgens besuchen Sie den Bauernmarkt in Zapote, wo exotische Früchte und Gemüse angeboten werden. Danach geht es ins Nationalmuseum, und Sie erhalten einen Einblick in die Geschichte Costa Ricas, bevor Sie die Innenstadt auf einem Spaziergang entdecken. Anschließend fahren Sie in die „Hexenstadt“ Escazú, zum Projekt El Encanto, wo alteingesessene Familien Sie nicht nur in die Zubereitung kleiner typischer Gerichte der Region einweihen, sondern auch in die Legenden und Hexengeschichten. Am Nachmittag besuchen Sie eine private Maskenmanufaktur. Die „Posada Canal Grande“ ist auch heute Ihre Unterkunft. F/M
(Fahrstrecke ca. 50 km, ca. 1,5 Std.)

3. Tag: Vulkan Irazú – Cartago – Fahrt zum Naturparadies am Cerro de la Muerte

Der Irazú ist mit 3.432 Metern der höchste Vulkan Costa Ricas. Sie werden beeindruckt sein von der fantastischen Aussicht auf die Landschaft. Auf einer kurzen Wanderung erleben Sie tropische Gebirgsvegetation wie auch die bizarre Vulkanlandschaft. Weiter geht es nach Cartago, wo Sie u.a. die Basilica de Nuestra Señora de Los Angeles besichtigen. Über die Panamericana fahren Sie dann in die Berge bis ins Savegre-Tal, welches die größte Vielfalt an endemischen Pflanzenarten in ganz Zentralamerika beherbergt. Ihre Unterkunft liegt nahe dem Cerro de la Muerte, dem Todesberg und höchsten Berg Costa Ricas, der mit dem Fahrzeug erreicht werden kann. In früheren Zeiten war er berühmt-berüchtigt, denn als es noch keine Autos gab, hat so manch einer den Marsch über den Berg nicht überlebt.
Die „Trogon Lodge“ am Fuße des 3.491 Meter hohen Cerro de la Muerte liegt in einem nahezu unberührten Tal. In den Wäldern ringsum leben unzählige Vögel, und man findet hier die größte Vielfalt an endemischen Pflanzenarten Zentralamerikas. Die Zimmer sind relativ einfach, aber geschmackvoll eingerichtet. Viel Holz und frische Farben dominieren das Bild. Von der Terrasse des Restaurants aus können Sie das Leben im Naturpark beobachten. F/A
(Fahrstrecke ca. 170 km, ca. 5,5 Std.)

4. Tag: Savegre-Tal – Paraíso del Quetzal

Frühmorgens, wenn der Wald langsam erwacht, gehen Sie auf Pirsch. Denn Sie wollen den Quetzal aufspüren, den Göttervogel der Maya und Azteken. Scheu und wunderschön ist er mit seinen langen Schwanzfedern und den flauschigen Schopffedern. Haben Sie schon einmal eine Forelle gefangen? Falls nicht, ist dazu heute die Gelegenheit. In privat angelegten Forellenteichen tummeln sich sehr viele dieser Fische und wenn Sie möchten, können Sie heute selbst einmal Ihr Anglerglück versuchen. Anschließend laden wir Sie zu einem leckeren Mittagessen ein, natürlich gibt es auch die soeben gefangenen und frisch zubereiteten Forellen. Am Nachmittag können Sie auf eigene Faust die Gegend um die Lodge erkunden oder es sich in Ihrer Unterkunft gut gehen lassen.
Übernachtung wie am Tag zuvor. F/M
(Fahrstrecke ca. 230 km, ca. 5 Std.)

Regenwaldbegehung

5. Tag: Auf dem Weg in den Süden Costa Ricas

Sie starten in Richtung Süden, hinunter von der Cordillera de Talamanca auf der Panamericana in das Pazifische Tiefland. Am Strand von Dominical erreichen Sie das erste Mal auf Ihrer Rundreise das Meer. Begleitet von Wellenrauschen können Sie einfach den Strand genießen oder sich auch kurz in die Fluten stürzen. Dann bleibt noch etwas Zeit, um geheimnisvolle Steinkugeln aus Granit aus der präkolumbianischen Zeit zu bewundern. Sie gelten als einige der imposantesten archäologischen Relikte Südamerikas. Ein paar von ihnen haben einen Durchmesser von zwei Metern und bis zu 15 Tonnen Gewicht. Am Abend erreichen Sie Ihre Unterkunft im Süden von Costa Rica.
Die „Esquinas Rainforest Lodge“ liegt in der Nähe des Dorfes La Gamba versteckt im dichten Tieflandregenwald des Piedras-Blancas-Nationalparks. Sie ist umgeben von tausenden von Hektar unberührter Wildnis und ein Zufluchtsort für Naturliebhaber. Der schön angelegte Garten und der Swimmingpool laden zur Entspannung nach einem erlebnisreichen Tag ein. Die Anlage besteht aus sieben Hütten mit insgesamt 14 Zimmern. Alle Zimmer sind farbenfroh eingerichtet; die Stoffe wurden von Guaymí und Boruca gewebt. F/A
(Fahrstrecke ca. 224 km, ca. 5,5 Stunden)

6. Tag: Wanderung im Regenwald der Österreicher

Freuen Sie sich heute auf das Erlebnis Regenwald: Auf einer Wanderung im Piedras-Blancas-Nationalpark, genauer gesagt im Esquinas-Regenwald, erkunden Sie die Pflanzen- und Tierwelt. 1991 wurde hier das Naturschutzprojekt „Regenwald der Österreicher“ gegründet, welches den Esquinas-Wald langfristig vor Holzrodungen schützt und ihn in den Piedras-Blancas-Nationalpark integriert. Hier liegt auch die Biologische Station La Gamba, wo Sie erfahren, was alles zum Schutz dieses empfindlichen Ökosystems unternommen wird. Die Tropenstation der Universität Wien bewahrt aber nicht nur den Regenwald vor Fällungen, sondern dient auch als Lehrinstitution für Studenten- und Forschergruppen.
Das „Casa Roland Marina Resort“ liegt ca. 10 Fahrminuten von der Golfito-Bucht entfernt. Die Zimmer sind angenehm groß und geschmückt mit Bildern der Malerin Deirdre Hyde. Hier werden Sie sich bestimmt sofort wohlfühlen. Genießen Sie die tropische Atmosphäre in der schönen, großzügigen Poollandschaft und erfrischen Sie sich mit einem Sprung ins kühle Nass. Auch für den kulinarischen Genuss ist gesorgt, denn das Hotelrestaurant verwöhnt Sie mit nationalen sowie internationalen Speisen. F/M
(Fahrstrecke ca. 14 km, ca. 30 Minuten)

7. Tag: Bootstour am Golfo Dulce

Heute erkunden Sie den malerischen Golfo Dulce. Mit etwas Glück wird Ihr Boot von Delfinen durch das grüne Meerwasser begleitet. Genießen Sie den fantastischen Blick auf die mit Urwald bewachsene Felsküste. Im klaren Wasser sind vom Boot aus bunte Korallenfische und vielleicht sogar Mantarochen zu sehen. Auch im Mündungsbereich des Rio Coto gibt es hervorragende Tierbeobachtungsmöglichkeiten. Dank des Nährstoffreichtums dieses Lebensraumes im Flussdelta ist der Artenreichtum hier sehr groß. Anschließend verlassen Sie die südlichste Region Costa Ricas und fahren entlang der Pazifikküste durch große Ölpalmenplantagen zum beliebten Badeort Manuel Antonio. Nach so vielen neuen Eindrücken sorgt Ihr Hotel für die entsprechende Erholung.
Das „Parador Resort & Spa“ befindet sich in Punta Quepos ganz in der Nähe des bekannten Manuel-Antonio-Nationalparks. Die Lage auf einer Anhöhe mitten im Regenwald bietet einige traumhafte Blicke auf die Bucht des „Manuel Antonio“ und ist nur ca. 15 Gehminuten von einem der schönsten Strände Costa Ricas entfernt. Es fahren jedoch auch regelmäßig Shuttlebusse zum Strand, die Sie nutzen können. Schon mehrfach wurde das Resort für seine Bemühungen im Umweltschutz ausgezeichnet und ist für die hohe Qualität in Ausstattung und Service bekannt. F/P

Wir empfehlen Ihnen, leichte, wasserbeständige Schuhe zu tragen, da der Untergrund beim Ausstieg aus dem Boot eventuell nass und steinig ist.

8. Tag: Tierwelt und Strand im Manuel-Antonio-Nationalpark

Im Manuel-Antonio-NP sind Urwald und paradiesische Sandstrände eine einzigartige Symbiose eingegangen. Sie starten den Tag mit einer ein- bis zweistündigen Wanderung im Nationalpark, oft unterbrochen von Erkundigungen, denn der Artenreichtum hier ist unübertroffen. Mit etwas Glück treffen Sie auf Vertreter der vier in Costa Rica vorkommenden Affenarten und auch auf Nasenbären, Leguane oder Faultiere. Zum Ausklang können Sie am weißen Traumstrand Meer und Sonne genießen – und weiterhin die Tierwelt bewundern, denn im Manuel Antonio NP kommen Affen und Leguane auch schon mal bis an den Strand. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Entspannen Sie sich in Ihrer Unterkunft oder am nahe gelegenen Strand. Das „Parador Resort & Spa“ ist auch heute Ihre Unterkunft. F

In der Hochsaison und besonders an Wochenenden ist der Manuel-Antonio-NP sehr beliebt. Nun wurde von den Behörden vor Ort beschlossen, dass sich täglich nur eine begrenzte Anzahl von Gästen gleichzeitig im Park aufhalten darf. Wir halten den Besuch trotzdem für empfehlenswert, denn hier haben Sie besonders gute Chancen, Tiere zu sehen, insbesondere Faultiere, die sonst nicht so leicht zu finden sind. Spätestens ein Bad an einem der traumhaften Strände des Nationalparks wird Sie überzeugen. Daher: heute unbedingt die Badesachen mitnehmen.
Um Ihnen einen Besuch des Nationalparks zu ermöglichen, wird Ihr Guide eventuell versuchen, bereits sehr früh morgens mit Ihnen am Eingang des Parks zu sein. Bitte stellen Sie sich daher heute auf eine frühzeitige Abfahrt vom Hotel ein.
Der Pazifik ist rau und manchmal herrscht ein hoher Wellengang mit entsprechender Strömung, die je nach Jahreszeit mal stärker, mal schwächer ist. Januar bis März herrschen eher starke Winde, dann ist der Wellengang tendenziell stärker. Mögen Sie eher ruhige Gewässer, so empfehlen wir zum Baden die Hotelpools.

9. Tag: Krokodile im Tárcoles-Fluss und Monteverde-Naturreservat

Am Río Tárcoles gehen Sie an Bord eines Bootes und erkunden den Mangrovenwald. Zahlreiche Wasservögel wie Reiher, Ibisse, Wasserhühner, aber auch Brüllaffen, Klammeraffen und Kapuzineräffchen, Leguane und Fledermäuse treffen Sie hier an. Und auf den Sandbänken sonnen sich oft Krokodile. Ein kräftiges Mittagessen in einem einfachen Restaurant am Fluss, und dann geht es weiter in Richtung Norden in die grünen Berge von Monteverde. Dort erleben Sie eine etwa anderthalbstündige Abendwanderung durch den Nebelwald und beobachten die nachtaktiven Tiere. Los geht’s in der Dämmerung.
Die „Arco Iris Lodge“ ist eine kleine Unterkunft, die von ihrer Besitzerin mit viel Charme geführt wird. Sie liegt inmitten eines tropischen Gartens am Rand des Dorfes Santa Elena in der Nähe des Naturreservats Monteverde. Trotzdem sind es bis zur Dorfmitte mit Geschäften, Bank und Restaurants nur wenige Gehminuten. Bei der Ausstattung der Lodge wurde viel Wert auf natürliche Materialien aus der Umgebung in Verbindung mit einheimischer Handwerkstradition gelegt. Sie übernachten in einem der zwölf Bungalows. F/M
(Fahrstrecke ca. 205 km, ca. 5 Stunden)

10. Tag: Nebelwald im Monteverde-Naturreservat

Die Nebelwaldreservate Monteverde und Santa Elena zeigen eine Artenvielfalt, dass es kaum zu glauben ist: Über 2.500 Pflanzenarten, 100 Säugetier-, rund 400 Vogel- sowie 10.000 Insektenarten leben hier. Ihre Reiseleitung entführt Sie zunächst in die geheimnisvolle Welt der Fledermäuse. Sie erfahren Erstaunliches über diese ungewöhnlichen Kreaturen und ihre überragenden Sinnesleistungen – am Riesenhörtrichter bekommen Sie eine Ahnung, wie empfindlich das Gehör dieser Tiere ist. Auf einem ca. zweistündigen einfachen Spaziergang über ein Hängebrückensystem spüren Sie das Leben im Kronendach des Nebelwaldes hautnah. Trotz der Höhe können Sie sich absolut sicher fühlen, denn die Hängebrücken sind so stark gespannt, dass sie kaum schwanken. Die „Arco Iris Lodge“ ist auch heute Ihre Unterkunft. F
(Fahrstrecke ca. 30 km, ca. 1,5 Stunden)

Je nach Wetterverhältnissen kann die Hängebrückenwanderung auch am Vormittag stattfinden.

Optionen: Besuchen Sie einen Schmetterlingsgarten, in dem viele farbenprächtige Falter aus nächster Nähe zu sehen sind. Preis ca. 15 USD pro Person.
Oder nehmen Sie an einer Canopytour teil. In einem Gurt sitzend sausen Sie an einem Stahlseil durch den Nebelwald. Preis ca. 50 USD pro Person.

11. Tag: Kaffeefarm und Vulkan Arenal

Der Tag beginnt mit einem Besuch bei der Familie Bello. Sie betreibt eine ökologische Kaffeefarm, und ein Familienmitglied erzählt Ihnen auf einem Rundgang über die Finca viel Interessantes über Kaffeeanbau und die Geschichte des Kaffees. Nach der Theorie folgt dann die Praxis, und im vom Urgroßvater erbauten Haupthaus wartet köstlich duftender Kaffee auf Sie. Und weil es inzwischen Mittagszeit ist, gibt es dazu hausgemachte traditionelle Spezialitäten. So gestärkt geht es weiter bis zu Ihrem Tagesziel, die Gegend um den Vulkan Arenal. Überall in der Umgebung speist der Vulkan heiße Quellen, so auch in Ihrer Unterkunft. Genießen Sie ein warmes Bad und bei gutem Wetter den Ausblick auf den Arenal.
Das Hotel „Arenal Manoa“ liegt am Fuße des Vulkans Arenal in einem üppigen tropischen Garten. Die Anlage ist sehr weitläufig und die Zimmer sind ausgesprochen groß. Vom Balkon Ihres Zimmers haben Sie bei entsprechendem Wetter einen herrlichen Blick auf den Vulkan. Nach einem erlebnisreichen Tag können Sie sich im großzügigen Pool oder den heißen Quellen entspannen oder durch die wunderschöne Grünanlage schlendern. F/M
(Fahrstrecke ca. 110 km, ca. 4,5 Stunden)

Blick auf den Arenal

12. Tag: Stelldichein bei den Maleku und der Vulkan Arenal

Gestern haben Sie ihn vielleicht schon von Weitem gesehen, heute fahren wir bis zum Fuß des Arenals. In circa anderthalb Stunden wandern Sie im Arenal-Nationalpark zum Aussichtspunkt. Bei gutem Wetter haben Sie von hier einen herrlichen Blick, aber auch bei Nebelschwaden und mystischer Stimmung lohnt sich der Weg. Anschließend wartet ein weiteres Erlebnis. Sie besuchen die Maleku, einen in der Nähe lebenden indigenen Stamm. Heutzutage leben nur noch ca. 300 Maleku; ihre Bräuche und Traditionen sind bedroht. Mit Ihrem Besuch unterstützen Sie den Stamm bei der Bewahrung seiner Kultur. Die Maleku erzählen Ihnen vom Leben früher und heute sowie von ihren Schwierigkeiten in der modernen Welt. Das Mittagessen ist etwas ganz Besonderes: Es wird traditionell gekocht und serviert auf einem Bananenblatt. Sie essen im Dorfrancho bei den Maleku. Am Abend lassen sich beim Abschiedsabendessen die vielen Eindrücke und Erlebnisse noch einmal Revue passieren. Aber keine Angst, noch ist Ihre Reise nicht vorbei. Das Hotel „Arenal Manoa“ ist auch heute Ihre Unterkunft. F/M/A
(Fahrstrecke ca. 100 km, ca. 3 Stunden)

Heute erwartet Sie ein besonderes Erlebnis: Sie werden bei den Maleku zu Gast sein. Die Maleku tragen ihre traditionellen Trachten heutzutage nicht mehr. Die Gemeinde versucht jedoch, die Traditionen für kommende Generationen zu erhalten. Mit Ihrem Besuch leisten Sie einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation vor Ort, indem die Gastgeber sich ein zusätzliches kleines Einkommen erwirtschaften. Außerdem lernen Sie eine besondere Facette Costa Ricas kennen.
Sollte der Ausflug zum Vulkan Arenal aufgrund schlechter Wetterverhältnisse nicht möglich sein, so wird er auf den nächsten Tag verschoben.
Wir empfehlen Ihnen, auf der heutigen Wanderung gutes Schuhwerk auch tagsüber Mückenschutz zu tragen. Wenn Sie nicht die komplette Wanderung mitmachen möchten, können Sie sich an einem Lavahang ausruhen und warten, bis die anderen Teilnehmer auf demselben Weg zurückkommen.
Die Aktivität des Vulkans Arenal unterliegt natürlichen Schwankungen. Zurzeit ist der Arenal ungewöhnlich still. Daher ist nur sehr selten austretende Lava zu sehen.

13. Tag: Finca Educativa Ecológica

Dass Lernen Spaß machen kann, erleben Sie bei einem Besuch der Finca Educativa Ecológica, wo Ihnen auf einem Spaziergang sehr unterhaltsam zum Beispiel die Möglichkeiten der biologischen Schädlingsbekämpfung mithilfe von Kräutern erklärt wird. Es gibt viel zu kosten: exotische Früchte, wilde Kräuter und Zuckerrohr einmal roh und dann in seiner gebrannten Form. Und sogar Zuckerrohrsaft dürfen Sie selbst herstellen. Weiter geht’s nach Sarchi, wo Sie die traditionelle Herstellung und Bemalung der in Costa Rica bekannten Ochsenkarren erleben werden. Und schon sind Sie zurück in San José.
Das „Studio Hotel“ liegt günstig im Zentrum des Stadtteils Santa Ana und bietet eine tolle Aussicht auf das umliegende Valle Central. Es ist sehr geschmackvoll dekoriert mit Kunstgegenständen verschiedenster Art – fühlen Sie sich wie in einer Galerie. Und wollen Sie sich entspannen, so haben Sie die Qual der Wahl: ein Bad im Pool auf der Dachterrasse oder lieber ein Drink, entweder gleich am Pool oder auf der Restaurantterrasse. F
(Fahrstrecke ca. 130 km, ca. 3 Stunden)

14. Tag: San José und adiós Costa Rica

Nehmen Sie sich ein Taxi und erkunden Sie San José auf eigene Faust. Sich im Park auf eine Bank setzen und dem alltäglichen Treiben zuschauen, ein Andenken kaufen, einen letzten Kaffee trinken – alles ist möglich. Auch das nahe gelegene Centro de Conversation de Santa Ana ist einen Besuch wert. Die große Grünanlage ist ideal für Gäste, die noch einmal dem Stadtrummel entkommen möchten. Am Nachmittag geht es dann zum Flughafen, und gegen 18:00 Uhr heißt es Abschied nehmen vom grünen Paradies. F
(Fahrstrecke ca. 25 km, ca. 30 Minuten)

Sollten Sie ein Anschlussprogramm mit einer frühen Abreise gebucht haben, erhalten Sie vom Hotel ein Frühstückspaket.
Heute verlassen Sie Ihr Hotelzimmer bis Mittag. Sollten Sie einen Late Check Out wünschen, erfragen Sie bitte die Verfügbarkeit direkt im Hotel.
Haben Sie einen optionalen Ausflug gebucht, checken Sie bereits am Morgen aus. Ihr Gepäck wird dann in den Bus gebracht und dort bis zu Ihrer Abreise zum Flughafen aufbewahrt.

15. Tag: Wieder daheim

Nach der Zwischenlandung in Madrid gegen 11:00 Uhr geht es am Nachmittag weiter zum Zielflughafen und in Ihren Heimatort – voller Eindrücke und sicherlich mit wehem Herzen.

F = Frühstück / M = Mittagessen / A = Abendessen

Leistungen

  • Linienflug mit Iberia ab/bis Deutschland über Madrid nach San José und zurück
  • Mögliche Abflughäfen Düsseldorf, Frankfurt a.M., München, Berlin, Hamburg
  • Rail & Fly – Bahnanreise innerhalb Deutschlands in der 2. Klasse
  • Reisebus mit Klimaanlage
  • 13 Übernachtungen in Hotels, Lodges und Haciendas
  • Täglich Frühstück, 6x Mittagessen, 1x Picknick, 3x Abendessen
  • 1 Bootsfahrt auf dem Golfo Dulce, 1 Bootsfahrt in den Mangroven
  • Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
  • Reiseliteratur
  • Klimaschutz-Zertifikat
  • Deutsch sprechende, einheimische Reiseleitung

Nicht enthaltene Leistungen

  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder; Persönliches
  • Flughafensteuern bei Abflug vor Ort in Höhe von 29 USD
  • Evtl. erhöhter Kerosinzuschlag nach dem 01.08.19

Zusatzleistungen

  • Einzelzimmerzuschlag: 899 EUR
  • Aufpreis bei Flug ab/bis Wien oder Zürich ab: 199 EUR
  • Business-Class-Flug-Aufpreis (inkl. Rail & Fly 1. Klasse) 2019 ab: 3.200 EUR
  • Business-Class-Flug-Aufpreis 2020 ab: 3.100 EUR
  • Aufpreis zu Rail & Fly 1. Klasse: 99 EUR
  • Anschlussprogramme:
  • Tortuguero Nationalpark und Karibik 6 Tage ab: 649 EUR
  • Baden in der Karibik 5 Tage ab: 499 EUR
  • Baden im Pazifik 5 Tage ab: 399 EUR
  • Mindestteilnehmerzahl der Anschlussprogramme 2 Personen.

Hinweise

  • Termine, Preise & Leistungen ab 01.01.21 unter Vorbehalt.
  • Gesicherte Reisetermine: Garantierte Durchführung aller Termine!
  • Falls einzelne Unterkünfte nicht verfügbar sind, wird eine gleichwertige Alternative gebucht.
  • Sie können für diese Reise gern ein Einzelzimmer (gegen entsprechenden Aufpreis) buchen. Einzelbuchern bieten wir auch ein halbes Doppelzimmer ohne Aufpreis an, sofern ein(e) Zimmerpartner/-partnerin gefunden wird. Falls kein(e) Zimmerpartner/-partnerin gefunden werden kann, übernimmt der Veranstalter die Hälfte des in diesem Fall üblicherweise anfallenden Einzelzimmerzuschlags. (Ausnahmen: Bei relativ kurzfristiger Reiseanmeldung innerhalb von 60 Tagen vor Abreise sowie bei Anmeldung für den letzten Platz einer Reise wird der volle Einzelzimmerzuschlag berechnet, falls kein(e) Zimmerpartner/-partnerin zur Verfügung steht.)
  • Darüber hinaus raten wir davon ab, Aktivitäten über das Internet im Vorfeld zu buchen, da das Wetter und auch die vorgesehenen Ankunfts- und Abfahrtszeiten nicht völlig planbar sind.
  • Sollten Sie die optionalen Ausflüge buchen wollen, bitten wir Sie, diese vor Ort bei Ankunft in bar zu bezahlen. Eine Zahlung per Kreditkarte ist leider nicht möglich.
  • Ihre Buchungswünsche teilen Sie bitte Ihrer Reiseleitung mit.
  • Alle genannten Aktivitäten sind spanisch- oder englischsprachig, falls nicht anders angegeben.
  • Bei den angegebenen Fahrzeiten handelt es sich um die reine Fahrtdauer. Pausen und Fotostopps bleiben unberücksichtigt.
  • Zu erforderlichen Impfungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder eines der Tropeninstitute.
  • Eine Anzahlung von 20 % muss direkt nach der Buchung und Erhalt des Sicherungsscheines bezahlt werden. Die Restzahlung wird 4 Wochen vor Reisebeginn fällig. Bis zu der in der AGB genannten Frist vor Reisebeginn kann der Veranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von der Reise zurücktreten.
  • Durch Ihre Reise erzeugte CO2-Emissionen können Sie durch eine freiwillige Spende an Atmosfair ausgleichen (s. Buchungsformular).
  • Die Spenden werden in Projekte zur Einsparung von Treibhausgasen investiert. Um die CO2-Emissionen des Fluges an anderer Stelle einzusparen sind z.B. für Flüge nach Namibia ca. 137 EUR, nach Costa Rica ca. 155 EUR und nach Vietnam ca. 147 EUR notwendig. Sie erhalten für Ihre Spende eine vom Finanzamt anerkannte Bescheinigung.

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