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Auge in Auge mit dem Gorilla
Auge in Auge mit dem Gorilla

Diese Reise nach Uganda steht im Zeichen der Tierbeobachtung, selbst wenn Sie sich gegen das optionale Gorilla-Trekking entscheiden. Auf zahlreichen Safaris durch die Nationalparks des Landes haben Sie die Möglichkeit u. a. Nashörner, Elefanten, Büffel, Löwen, Giraffen und Schimpansen zu beobachten.

Unsere Nationalparkreise Uganda in kleiner Gruppe führt Sie auf den Spuren der Forscherin Dian Fossey zu den Berggorillas im Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark in Süd-Uganda, mit einheimischen Naturführern auf Safaris in den Kibale-, Queen Elizabeth- und Murchison Falls Nationalpark und zum Victoriasee.

Die Höhepunkte dieser Reise

  • Breitmaulnashörner im Ziwa-Schutzgebiet
  • Safari im Murchison Falls Nationalpark
  • Schimpansen im Kibale Nationalpark
  • Eine morgendliche Pirschfahrt im Queen Elizabeth Nationalpark
  • Gorilla-Trekking im Bwindi Impenetrable Forest

Reiseverlauf Uganda (15 Tage)

1. Tag: Los geht`s!

Die Koffer sind gepackt, nun geht es los. Du landest auf dem Flughafen von Entebbe, wo du von deiner Reiseleitung freudig erwartet und zum Hotel gebracht wirst.
Erstmal die Beine hochlegen und entspannen. Vom Flughafen gelangst du in nur wenigen Minuten nach Entebbe in das ruhig gelegenen „The Boma Hotel“. Die gemütlichen Zimmer sind mit handgefertigten Holzmöbeln aus der Region ausgestattet und bieten einen Blick in die üppige Gartenanlage. Schnapp dir ein Buch aus der hauseigenen Bibliothek und entspann dich am Pool oder beobachte die vielen Vögel, die sich hier genauso wohlfühlen wie du. Umweltschutz und soziale Verantwortung werden hier großgeschrieben: Es gibt eine Solaranlage auf dem Dach, einen Regenwassertank zur Bewässerung des tropischen Gartens und alle Erledigungen werden, soweit möglich, mit dem Fahrrad getätigt.
(Fahrstrecke ca. 5 km)
Bei Flügen mit Brussels Airlines machst du einen kurzen Zwischenstopp in Kigali (Ruanda), bitte bleibe im Flugzeug sitzen.

Blick auf Kampala
Blick auf Kampala

2. Tag: Erste Einblicke in Kampala

Vormittags besuchst du ein spannendes Projekt ca. 40 Kilometer westlich von Kampala. In der Social Innovation Academy, kurz „SINA“, wird jungen Erwachsenen Raum zur Selbstentfaltung gegeben, um ihre persönlichen Erfahrungen in etwas Positives zu verwandeln und eine eigene und langfristige Existenzgrundlage daraus zu schaffen. Lerne ein paar der Jugendlichen kennen und erfahre mehr über ihre Geschichten und Ideen. Wie baut man zum Beispiel Häuser aus Plastikflaschen und welche Mittel helfen gegen Moskitostiche? Vielleicht hast ja auch du eine Idee, was als Nächstes verwirklicht werden könnte? Anschließend geht es weiter nach Kampala. Die quirlige Hauptstadt wurde einst auf sieben Hügeln erbaut, doch inzwischen ist die Millionenmetropole weit darüber hinaus gewachsen. Gleichermaßen faszinierend und verdrießlich ist das tägliche Verkehrschaos, das unter anderem durch die vielen Bodabodas (Motorradtaxis) verursacht wird. Vom Minarett der Nationalmoschee kannst du dir einen guten Überblick über die Weite der Stadt verschaffen.
Hoch oben auf der Kuppe des Buziga Hills erwartet Sie die „Cassia Lodge“ mit einem traumhaften Blick über die quirlige Metropole Kampala und den Victoriasee. Das Hotelteam erwartet Sie bereits und bereitet Ihnen einen herzlichen Empfang. Sie übernachten in einem der komfortablen Zimmer, die im Safaristil eingerichtet sind und über einen eigenen Balkon verfügen. Erfrischen Sie sich nach einem erlebnisreichen Tag im Swimmingpool und genießen Sie bei Sonnenuntergang vom Restaurant und der Bar aus das fantastische Panorama.
(Fahrstrecke ca. 140 km)

Frühstück

3. Tag: Dickhäuter ganz nah im Ziwa-Nashorn-Schutzgebiet

Die Reise in die atemberaubende Natur Ugandas beginnt. Durch zahlreiche Dörfer und Buschlandschaft fährst du in das Ziwa-Nashorn-Schutzgebiet, wo seit 1997 die in freier Wildbahn ausgestorbenen Breitmaulnashörner wieder in ihrem ursprünglichen Lebensraum angesiedelt werden. Das Reservat ist sehr weitläufig, doch die Rangerinnen und Ranger kennen und bewachen ihre Schützlinge so gut, dass du sicherlich den einen oder anderen Dickhäuter aus nächster Nähe beobachten kannst. Und wer es genau wissen will, dem erzählen die Rangerinnen bzw. Ranger gern von ihrer Arbeit.
Nach diesem beeindruckenden Erlebnis setzt du deine Fahrt fort in Richtung Norden, denn das nächste Naturschauspiel wartet bereits auf dich: Bei den Murchison Falls zwängt sich der Victoria-Nil mit gewaltiger Kraft durch einen nur sieben Meter breiten Spalt und fällt etwa 40 Meter in die Tiefe. Schließlich überquerst du den Nil über eine Brücke und wenn du ein wenig Glück hast, kannst du hier auch ein paar Tiere entdecken, die zum Trinken an den Fluss kommen.
Die „Paraa Safari Lodge“ liegt mitten im Murchison-Falls-Nationalpark mit Blick auf den Nil. Ein ausgezeichneter Ort, um das wahre Afrika zu entdecken. Die Zimmer sind in warmen Naturfarben gehalten und sehr geräumig. Eine kleine Veranda lädt ein zur Entspannung nach einem aufregenden Tag. Oder du springst zur Abkühlung in den Pool und genießt beim Baden den Blick auf den Fluss. 2 Übernachtungen.
Wir weisen dich darauf hin, dass in deiner Unterkunft zwischen 11:30 Uhr und 14:30 Uhr sowie 16:00 Uhr und 18:00 Uhr kein Strom zur Verfügung steht.
(Fahrstrecke ca. 350 km)

FrühstückAbendessen

4. Tag: Auf Safari im Murchison-Falls-Nationalpark

Der heutige Tag ist für Safarierlebnisse in Ugandas größtem Schutzgebiet, dem Murchison-Falls-Nationalpark, reserviert. Der Park wird durch den Nil geteilt, und obwohl das Areal südlich des Flusses weitaus größer ist, leben die meisten Tiere in der hügeligen Savannenlandschaft des kleineren nördlichen Teils. Gut für dich, denn am Vormittag steigst du für etwa drei Stunden in den Geländewagen, um dich hier auf die Suche nach Elefanten, Büffeln und Löwen zu machen. Außerdem gibt es im Nationalpark eine besonders große Population von Rothschild-Giraffen und den heimischen Uganda-Kob-Antilopen.
Am Nachmittag hast du dann die Gelegenheit, das Ganze nochmals aus einer anderen Perspektive zu beobachten. Was du vom Safariwagen aus noch nicht gesehen hast, siehst du vermutlich, wenn du für etwa drei Stunden auf dem Nil schipperst: Flusspferde und Nilkrokodile. Und egal wo du gerade bist, auf dem Land oder auf dem Wasser, immer begleitet dich eine Geräuschkulisse von ca. 450 Vogelarten. Allen voran der scheue Schuhschnabel, der sich in der Nähe des Wassers besonders wohlfühlt.
(Fahrstrecke 50 bis 100 km)

FrühstückMittagessenAbendessen
Colobus-Affe
Colobus-Affe

5. Tag: Fort Portal

Nach einem zeitigen Frühstück verlässt du den Murchison Falls Nationalpark und fährst entlang des großen afrikanischen Grabenbruchs in Richtung Süden. Die Route führt dich vorbei am Albertsee, dem zweitgrößten See Ugandas. Bei guter Sicht kannst du bis zu den Blauen Bergen am anderen Ufer schauen, die bereits in der Demokratischen Republik Kongo liegen. Je weiter du nach Süden fährst, desto kühler und feuchter wird das Klima wieder. Die Vegetation wird dafür immer grüner. Du fährst durch eine üppige Plantagenlandschaft, in der vor allem die Bananenstaude vorherrschend ist. In Uganda gibt es an die 50 verschiedene Bananensorten, die sich in vier Kategorien einteilen lassen: Matoke-Bananen werden zum Kochen verwendet, Gonja zum Grillen, das Destillat der Mbide wird zur Herstellung von Bananenbier genutzt und die süße Menvu wird direkt verspeist. Für den Großteil der Bevölkerung ist die Banane nicht nur Hauptanbaufrucht, sondern auch Nahrungsmittel Nummer eins. Am frühen Abend erreichst du schließlich Fort Portal, dein heutiges Etappenziel.
„Kluges Gästefarm“ liegt zwischen Papyruswald und tropischem Regenwald in den Ausläufern des Ruwenzori-Gebirges und wird von dem ugandisch-deutschen Ehepaar Mariam und Stefan Kluge geleitet. Das Essen ist hier besonders frisch und lecker, denn Gemüse und Obst kommen aus dem hauseigenen Garten. Du übernachtest in einem der Bungalows mit Blick auf die Ruwenzori-Berge. Aber vorher empfehlen wir noch einen Sprung in einen der beiden Swimmingpools. 2 Übernachtungen.
(Fahrstrecke ca. 400 km)

FrühstückLunchpaketAbendessen

6. Tag: Schimpansen im Kibale Nationalpark

Nicht im Preis eingeschlossen, aber unbedingt empfehlenswert: Gehe auf Pirsch im Kibale Nationalpark. Zur Belohnung gibt es unsere nächsten Verwandten, die Schimpansen, ganz nah. Garantieren können wir das natürlich nicht, doch dein einheimischer Guide kennt die bevorzugten Futter- und Schlafplätze in den dichten Wäldern und kann schon aus der Ferne am Geräusch erkennen, ob Schimpansen, Rotschwanz-Meerkatzen, Stummelaffen oder andere Primaten unterwegs sind. Die erfahrenen Rangerinnen und Ranger kennen viele der rund 800 eigentlich scheuen Schimpansen so gut, dass sie ihnen Namen gegeben haben. Die Chancen stehen also nicht schlecht, welche zu sehen, statistisch gesehen bei 90 Prozent. Nach der Schimpansen-Wanderung bist du zum traditionellen Mittagessen bei der Tinka-Familie eingeladen. Während du dich genüsslich stärkst, erzählt John oder einer seiner Söhne mehr über die lokale Essenskultur.
Am Nachmittag unternimmst du eine zwei- bis dreistündige Wanderung im Bigodi Wetland Reserve, eine weite Sumpflandschaft, die sich direkt an den Kibale Nationalpark schmiegt. Dieses Eldorado ist nicht nur Heimat des leuchtend blauen Riesenturako, auch verschiedene Papageienarten, Kraniche, Eisvögel und viele weitere Wasservogelarten fühlen sich hier sichtlich wohl.
(Fahrstrecke ca. 100 km)
Für die Schimpansen-Wanderung empfiehlt es sich, feste Wander- oder Trekkingschuhe anzuziehen und ausreichend Wasser mitzunehmen.
Der Weg durch das Bigodi Wetland Reserve ist teilweise durch Holzbohlen verstärkt. Bei Feuchtigkeit kann es daher recht rutschig werden. Auch hier empfehlen wir festes Schuhwerk mit ausreichend Profil.
Wir weisen dich darauf hin, dass die Wanderung im Bigodi Wetland Reserve aufgrund der Fahrzeit und -strecke in Kombination mit der Schimpansen-Wanderung stattfindet. Dein Guide begleitet dich auf der Fahrt zu der Wanderung, nimmt aber nicht an dieser teil, denn hierfür sind ausgebildete Rangerinnen und Ranger vorgesehen. Wenn du nur die Wanderung im Bigodi Wetland Reserve machst und auf die Schimpansen-Wanderung verzichten möchtest, kann ein zusätzliches Fahrzeug für den Transfer zum Ausgangspunkt der Sumpf-Wanderung angemietet werden. Die Kosten für das angemietete Fahrzeug betragen ab ca. 30 US-$ pro Person und sind vor Ort zu zahlen.

FrühstückMittagessenAbendessen
Flusspferd
Flusspferd

7. Tag: Wandern in den Mondbergen

Nach dem Frühstück machst du dich auf den Weg in die legendären Ruwenzoriberge, auch Mondberge genannt, die seit 1994 zum UNESCO-Weltnaturerbe gehören. Es gibt viele Erklärungen, woher der Begriff Mondberge stammen könnte. Nach Interpretation der Einheimischen liegen die Gipfel der Berge tagsüber meistens im Nebel und sind nur nachts – bei Mondschein – sichtbar. Fakt ist, dass die Ruwenzoris mit einer Höhe von bis zu 5.109 Metern das dritthöchste Gebirge Afrikas bilden und nicht nur eine einzigartige Natur, sondern sogar Vergletscherungen aufweisen. Du begibst dich auf eine etwa dreistündige Wanderung durch den Regenwald und kannst mehr von dieser Natur erleben. Vielleicht zeigt sich auch eines der seltenen Dreihornchamäleons, die in dieser Gegend leben? Am Nachmittag verlässt du die Region und fährst weiter Richtung Süden, um die nächsten drei Nächte in unmittelbarer Nähe zum Äquator zu verbringen.
Die „Marafiki Safari Lodge“ empfängt dich auf einer Anhöhe am Rande des Queen Elizabeth Nationalparks. Das Haupthaus sowie die Gästeunterkünfte wurden mithilfe von Handwerksbetrieben aus den umliegenden Gemeinden errichtet und bestehen aus umweltfreundlichen und lokalen Materialien. Du übernachtest entweder in einem der gemütlichen Cottages oder großzügigen Bandas. Von deiner privaten Terrasse aus kannst du den Blick auf den Nationalpark und den Lake George genießen.
(Fahrstrecke ca. 200 km)
Der Startpunkt der Wanderung befindet sich auf einer Höhe von etwa 1.600 Metern. Wir empfehlen wasserdichtes, festes Schuhwerk, da du mitunter Gewässer durchqueren wirst. Es ist ein gewisses Maß an Trittsicherheit und Kondition erforderlich.

FrühstückMittagessenAbendessen

8. Tag: Queen-Elizabeth-Nationalpark

Heute steht die Erkundung des Queen-Elizabeth-Nationalparks auf dem Programm. Der älteste und zweitgrößte Nationalpark des Landes sowie UNESCO-Biosphärenreservat ist eine beliebte Safaridestination, was nicht zuletzt am hohen Artenreichtum und vielfältigen Landschaftsformen liegt. Etwa 100 Säugetier- und mehr als 500 Vogelarten fühlen sich hier pudelwohl. Du begibst dich auf eine ausgedehnte Pirschfahrt, um Elefanten, Büffel und verschiedene Antilopenarten zu suchen. Sei wachsam, denn wo Antilopen leben, sind auch Löwen, Leoparden und Hyänen nicht fern. Am Nachmittag besuchst du eine Kaffeeplantage, die von einer lokalen Frauen-Kooperative betrieben wird. Der ökologisch angebaute Kaffee wird in kompletter Handarbeit produziert und du erfährst hier alles von der Herstellung bis hin zum fertig gebrühten Kaffee. Am Ende der Tour darfst du den edlen Tropfen natürlich auch probieren, viel frischer wirst du echten ugandischen Kaffee kaum bekommen.
(Fahrstrecke 100 bis 150 km)

FrühstückAbendessen
Bunyonyi-See
Bunyonyi-See

9. Tag: Queen-Elizabeth-Nationalpark

Runde zwei im Queen-Elizabeth-Nationalpark: Wer gestern noch nicht genug bekommen konnte, hat heute eine zweite Chance. Auf Pirschfahrt hast du erneut die Möglichkeit, die bunte Tierwelt des Parks zu beobachten. Oder du legst deinen Fokus heute mal auf die verschiedenen Landschaften. Hauptsächlich fährst du durch Savannen- und Buschland, das von dornigen Akazienbäumen dominiert wird. Im Südosten des Parks wächst tropischer Regenwald, während nördlich des Georgesees ausgedehnte Papyrussümpfe vorzufinden sind. Sind dir die baumhohen Kakteengewächse schon aufgefallen? Diese riesigen Sukkulenten, mit lateinischem Namen Euphorbia candelabrum, stammen aus der Familie der Wolfsmilchgewächse und gedeihen ganz prächtig in dieser Region.
Am Nachmittag unternimmst du eine circa dreistündige Bootstour auf dem Kazinga-Kanal. Der gut 40 Kilometer lange Kanal verbindet den Eduardsee im Westen mit dem Georgesee im Osten. Hier lebt die wohl größte Nilpferdpopulation Afrikas, und einige davon bekommst du garantiert vor die Linse. Und wer es kleiner mag: In der Uferregion gibt es unzählige Vögel, darunter Kronenkraniche und Malachit-Eisvögel.
(Fahrstrecke 100 bis 150 km)

FrühstückAbendessen

10. Tag: Kleinstadtleben in Bushenyi

Heute begibst du dich auf eine sehr interessante Reise vom Queen-Elizabeth-Nationalpark in Richtung Bwindi Impenetrable Nationalpark (UNESCO-Weltnaturerbe) im Südwesten Ugandas; dicht an den Grenzen zu Ruanda und dem Kongo. Du durchfährst einen wunderschönen Teil des Landes, der auch als „Schweiz von Afrika“ bekannt ist. Die Landschaft wechselt von Savanne über Sumpf zu Regenwald, immer mit der Kulisse der Virunga-Berge im Hintergrund. Der Weg führt vorbei an Dörfern und kleinen Städten, bis du schließlich in einem dieser Orte Rast machst.
Wie sieht das typische ugandische Kleinstadtleben aus? Auf einer Farm machst du dir selbst einen Eindruck und erhältst tiefe Einblicke in den Alltag der Dorfbewohnerinnen und -bewohner. Es wird dir Matoke, ein ugandisches Nationalgericht aus Kochbananen, serviert. Wer selbst mit anpacken möchte, darf gerne beim Zubereiten der Kochbananen helfen. Sobald der Hunger einsetzt, ist es Zeit für das Mittagessen, denn mindestens einmal solltest du so essen wie „bei Muttern“.
Am späten Nachmittag erreichst du deine Unterkunft in der Nähe des Bwindi Impenetrable Nationalparks. Kannst du die Gorillas schon hören? Entspanne noch etwas in deiner Unterkunft und ruhe dich aus, bevor es morgen auf die Suche nach unseren haarigen Verwandten geht.
Die „Chameleon Hill Lodge“ liegt südlich vom Bwindi Nationalpark am Lake Mutanda. Die Unterkunft fällt besonders durch ihre bunten Farben und verschiedenen Formen auf und macht durch diese Vielfalt ihrem Namen alle Ehre. Dein buntes Chalet ist gemütlich eingerichtet und verfügt über einen eigenen kleinen Garten mit Veranda. Sowohl von der grünen Gartenanlage der Lodge als auch von der Dusche mit Panoramafenster hast du einen atemberaubenden Blick auf den See mit den dahinterliegenden Vulkanen. Probiere die Spezialitäten des Hauses: Brot aus dem Holzofen, selbstgemachtes Müsli und Obst und Gemüse aus eigenem Anbau. 3 Übernachtungen.
(Fahrstrecke ca. 270 km)

FrühstückMittagessenAbendessen

11. Tag: Auf zu den Gorillas im Bwindi Impenetrable Nationalpark

Es ist optional und nicht ganz preiswert, aber eine einmalige Gelegenheit, die Gorillas in freier Wildbahn zu sehen – und das nur wenige Meter von dir entfernt. Der Gorilla-Tourismus ist ein erfolgreiches Modell, um den Lebensraum der Gorillas nachhaltig zu schützen. So konnte die Population dieser seltenen Art kontinuierlich wachsen und gleichzeitig profitieren die Dorfgemeinden rund um die Nationalparks von der Schaffung von Arbeitsplätzen. Pro Tag werden nur maximal acht Personen an eine der insgesamt elf im Bwindi Nationalpark an Menschen gewöhnten Gorillafamilien herangelassen. Nach einer kurzen Einweisung durch die speziell ausgebildeten Rangerinnen bzw. Ranger machst du dich auf die Suche nach den sanften Riesen. Da die Gorillas in einem recht großen Revier umherwandern und frei sind zu tun, was sie wollen, gibt es leider keine Garantie, sie auch wirklich zu sehen. Aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch, denn die Rangerinnen bzw. Ranger folgen den Fressspuren und wissen, wo sich die Gorillafamilie am Tag zuvor aufgehalten hat. Also nichts wie hinterher durch den unwegsamen Dschungel – du wirst es mit Sicherheit nicht bereuen.
(Fahrstrecke ca. 50 km)
Die mindestens zwei- bis sechsstündige Gorilla-Wanderung durch das dichte Unterholz kann nicht zuletzt wegen der Höhenlage (ca. 1.400 bis 2.000 Meter ü.d.M.) recht anstrengend sein. Für die mittelschwere Wanderung empfiehlt es sich, feste Wander- oder Trekkingschuhe anzuziehen und ggf. Walkingstöcke zu verwenden.

FrühstückLunchpaketAbendessen
Der "Chef" ganz nah
Der "Chef" ganz nah

12. Tag: Bwindi Impenetrable Nationalpark

Gestalte diesen Tag ganz nach deinem Gusto. Wenn du den Gorillas einen weiteren Besuch abstatten möchtest, kannst du eine zusätzliche Gorilla-Wanderung unternehmen. Ein weiteres Highlight dieser Region sind die Goldmeerkatzen im Mgahinga Gorilla Nationalpark, deren einziger Lebensraum sich aufgrund der Abholzung auf die Virungas beschränkt. Nach dieser Wanderung weißt du, dass es sich hierbei nicht um Katzen, sondern um Primaten mit goldgelber Behaarung auf dem Rücken und im Gesicht handelt. Oder du nutzt den Tag zur Erholung und verbringst entspannte Stunden in deiner Unterkunft.
(Die Fahrstrecke richtet sich nach der von dir gewählten optionalen Aktivität. Die Fahrzeit ist variabel.)
Wir weisen dich darauf hin, dass du nicht unbedingt von deiner Reiseleitung zum Startpunkt der Goldmeerkatzen-Wanderung im Mgahinga Nationalpark gefahren wirst. Sollten deine Mitreisenden parallel eine Gorilla-Wanderung im Bwindi Nationalpark gebucht haben, werden sie von der Reiseleitung dorthin begleitet. In diesem Fall muss ein zusätzliches Fahrzeug für den Transfer zum Ausgangspunkt der Goldmeerkatzen-Wanderung für dich angemietet werden. Die Kosten für das angemietete Fahrzeug betragen ca. 250 US-$ für bis zu 7 Personen und sind vor Ort zu zahlen. Je nach Teilnehmerzahl errechnet sich der Preis pro Person.

FrühstückAbendessen

13. Tag: Lake Mburo Nationalpark

Winke den Gorillas noch einmal zum Abschied, bevor es heute weiter geht zum Lake Mburo Nationalpark. Auf dem Weg erzeugen intensiv bewirtschaftete Berge und tiefe Täler ein interessantes Muster in der sonst üppigen grünen Landschaft der Gorilla Highlands. Es ist erstaunlich, wie die Menschen die steilen Berghänge bearbeiten und dort Irish Potatoes, Kohl, Zwiebeln und Tee anbauen. Weiter geht es durch das ehemalige Königreich der Ankole. Mit etwas Glück kannst du am Straßenrand die beeindruckenden Ankole-Rinder mit ihren gewaltigen Hörnern beobachten.
Am Nachmittag erreichst du den Lake-Mburo-Nationalpark und begibst dich auf eine circa zweistündige Pirschfahrt. Bekannt ist dieser Park vor allem wegen der großen Population von Steppenzebras und einer Vielzahl an Wasservögeln, die in den Sumpf- und Papyrusgebieten des Sees gute Brutstätten finden.
Auf einem erhöhten Felsen, vor den Toren des Lake Mburo Nationalparks empfängt dich die familiengeführte „Rwakobo Rock Lodge“. Nach einem erlebnisreichen Tag erwarten dich Zimmer in einzeln stehenden Strohdachhütten oder in einem größeren Gebäude mit insgesamt fünf Zimmern, liebevoll eingerichtet mit rustikalen Holzmöbeln. Genieße auf dem gesamten Gelände den Blick in die atemberaubende, grüne Landschaft. Das Restaurant ist an einem Wasserloch gelegen, und mit etwas Glück stillen hier Zebras, Impalas oder Buschböcke ihren Durst, während du die Spezialitäten des Hauses probierst.
(Fahrstrecke ca. 260 km)

FrühstückAbendessen
Goldmeerkatze
Goldmeerkatze

14. Tag: Zurück nach Entebbe und zum Victoriasee

Heute heißt es noch einmal früh aufstehen, denn zum Abschluss der Reise begibst du dich auf eine Fußpirsch im Lake Mburo Nationalpark. Mit etwas Glück wirst du dich ganz nah an die nur hier lebenden Topis, Oribis und Impalas heranschleichen können. Am Mittag passierst du auf dem Rückweg nach Entebbe erneut den Äquator – hast du schon den Wasserstrudeltrick gemacht? Die Corioliskraft ist ausgiebig physikalisch untersucht worden und bestimmt kein Mythos, aber tritt sie hier wirklich in Erscheinung? Mache dir selbst ein Bild. Zurück in Entebbe kannst du den Tag ganz entspannt am Victoriasee ausklingen lassen. Der größte See Afrikas, und der zweitgrößte Süßwassersee der Erde, wirkt fast so, als stünde man vor einem Ozean. Probiere hier doch mal einen frisch gegrillten Tilapia, eine regionale Delikatesse. Danach heißt es Abschied nehmen von der „Perle Afrikas“, denn heute startet dein Rückflug von Entebbe zurück nach Hause.
(Fahrstrecke ca. 230 km)
In Entebbe steht ein Tageszimmer im „The Boma Hotel“ für dich bereit, damit du dich vor dem Heimflug etwas ausruhen und erfrischen kannst.

Frühstück

15. Tag: Wieder daheim

Nach der Landung reist du mit einem Koffer voller Erinnerungen individuell weiter in deinen Heimatort.

Termine & Preise

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug mit Brussels Airlines nach Entebbe und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Geländewagen mit Hubdach und garantiertem Fensterplatz
  • 13 Übernachtungen in Hotels und Lodges
  • Tageszimmer am Abreisetag
  • Täglich Frühstück, 4x Mittagessen, 2x Lunchbox, 12x Abendessen
  • 4 Safaris im Geländewagen: 1 im Murchison Falls NP, 2 im Queen Elizabeth NP und 1 im Lake Mburo NP; 2 Bootsfahrten: auf dem Victoria-Nil und auf dem Kazinga-Kanal; 1 Safari zu Fuß im Lake Mburo NP
  • Besuch der „Social Innovation Academy“
  • Chamäleons suchen im Ruwenzori-Gebirge
  • Kaffeegenuss bei einer Frauen-Kooperative
  • Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
  • 149 m² Regenwald auf deinen Namen
  • Deutsch sprechende, einheimische Reiseleitung  

Nicht enthaltene Leistungen

  • Trinkgelder; Persönliches
  • Visum für Uganda (50 USD, vor Reiseantritt im Internet zu beantragen; Visum Ruanda (30 USD)
  • Evtl. erhöhte Flugkosten nach dem 01.06.23

Zusätzliche Leistungen…

  • Einzelzimmerzuschlag ab: 900 EUR
  • Aufpreis für Abflughäfen Deutschland ab: 100 EUR
  • Aufpreis für Abflughafen Österreich, Schweiz ab: 200 EUR
  • Sitzplatzreservierung auf dem Langstreckenflug ab: 90 EUR
  • Aufpreis für Premium-Economy-Linienflug ab: 500 EUR
  • Business-Class-Flug-Aufpreis ab: 1.400 EUR
  • Andere Linienfluggesellschaft auf Anfrage.
  • Gorilla-Wanderung im Bwindi Impenetrable NP: 800 EUR
  • Schimpansen-Wanderung im Kibale Nationalpark: 250 EUR
  • Jeweils in Begleitung eines Englisch sprechenden Rangers. Bitte teilen Sie uns bei der Buchung die Anzahl der gewünschten Gorilla-Wanderungen mit und ob Sie an der Schimpansen-Wanderung teilnehmen möchten.
  • Verlängerung Kalagala Island, 4 Tage p.P. im DZ ab: 860 EUR
  • Verlängerung Lake Mburo Nationalpark, 3 Tage p.P. im DZ ab: 630 EUR

Hinweise

  • Gesicherte Reisetermine: Garantierte Durchführung aller Termine!
  • Falls einzelne Unterkünfte nicht verfügbar sind, wird eine möglichst gleichwertige Alternative gebucht.
  • Sie können für diese Reise gern ein Einzelzimmer (gegen entsprechenden Aufpreis) buchen.
  • Die Überraschung, wie man das öffentliche Leben so grundlegend anders gestalten kann als wir es gewohnt sind, gehört immer wieder zu den positivsten Erfahrungen einer Reise. Bis auf einen ganz kleinen Anteil landestypischer Gewohnheiten, die sich wohl nie ändern werden. Dazu gehört, dass die feste Zusage einer Hotelbuchung nur vielleicht fest ist. Meistens klappt das auch, aber manchmal heißt es kurz vor der Reise: alle Zimmer vergeben. Und vergebens ist in solch einem Fall der Hinweis auf die bestehende Reservierung. Weg ist weg. Sollte das in Ihrem Fall passieren, setzen wir alles daran, ein gleichwertiges Hotel für Sie zu buchen.
  • Bei den angegebenen Fahrzeiten handelt es sich um die reine Fahrtdauer. Diese kann je nach Witterungslage und Zustand der Straßen variieren. Pausen und Fotostopps bleiben unberücksichtigt.
  • Trekkings jeweils in Begleitung eines englischsprachigen Führers.
  • Für die Schimpansen-Wanderung an Tag 6 sowie für die Gorilla-Wanderung an den Tagen 11 und 12 müssen im Vorfeld der Reise Permits gesichert werden. Bitte teilen Sie uns bereits bei der Buchung mit, an welchen Wanderungen Sie teilnehmen möchten. Der Preis für diese optionalen Aktivitäten ist zusätzlich zur üblichen Anzahlung zu bezahlen und im Falle einer Stornierung nicht erstattungsfähig. Wir raten zum Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung.
  • Der Veranstalter sucht die Aktivitäten nach bestem Wissen und Gewissen aus und bietet Ihnen die Vermittlung als kostenlosen Service an. Die Durchführung der Aktivitäten kann nicht garantiert werden.
  • Ihre Buchungswünsche für die in US-$ angegebenen Aktivitäten teilen Sie bitte zu Beginn der Reise Ihrer Reiseleitung mit. Die angegebenen Preise entsprechen den Preisen vor Ort und können sich auch kurzfristig ändern. Die Reservierung und Bezahlung der gewünschten Aktivitäten erfolgt vor Ort durch die Reiseleitung.
  • Kurzfristige Preiserhöhungen müssen wir an Sie weiterreichen.
  • Diese Reise können Sie mit Familie oder Freunden exklusiv ab 4 Teilnehmern gegen Aufpreis buchen. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!
  • Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und/oder Aktivitäten ist diese Reise, wie die meisten in unserem Gesamtangebot, grundsätzlich nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Im Einzelfall sind wir jederzeit bemüht, eine Lösung zu finden. Bitte sprechen Sie uns hierzu an.
  • Eine Anzahlung von 20% muss direkt nach der Buchung und Erhalt der Rechnung nebst Sicherungsschein bezahlt werden. Die Restzahlung wird 21 Tage vor Reisebeginn fällig. Bis zu der in der AGB genannten Frist vor Reisebeginn kann der Veranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von 4 Personen von der Reise zurücktreten.
  • Informationen zur Verarbeitung von Kundendaten finden Sie unter https://www.intakt-reisen.de/datenschutz/.
  • Durch Ihre Reise erzeugte CO2-Emissionen können Sie durch eine freiwillige Spende an Atmosfair ausgleichen (siehe Buchungsformular). Die Spenden werden in Projekte zur Einsparung von Treibhausgasen investiert. Um die CO2-Emissionen des Fluges an anderer Stelle einzusparen sind z.B. für Flüge nach Tansania ca. 103 EUR und nach Nepal ca. 117 EUR notwendig. Sie erhalten für Ihre Spende eine vom Finanzamt anerkannte Bescheinigung.
  • Mit Buchung der Reise kann, je nach Zeitpunkt der Buchung, eine Anzahlung notwendig sein. Die Bedingungen hierzu finden Sie in den Veranstalter-AGB.
  • Zu erforderlichen Impfungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder eines der Tropeninstitute.

Anforderungen

  • Für die Einreise nach Uganda ist der Nachweis einer Gelbfieberimpfung erforderlich.
  • Trittsicherheit, Hitzeverträglichkeit sowie sehr gute Ausdauer und Kondition für mehrstündige Wanderetappen, Bereitschaft zum Komfortverzicht und Toleranz gegenüber anderen Kulturen werden vorausgesetzt.
  • Bitte beachten Sie, dass die 2- bis 6-stündige Gorilla-Wanderung durch das dichte Unterholz nicht zuletzt wegen der Höhe (ca. 2.400 bis 3.200 m über dem Meeresspiegel) recht anstrengend sein kann. Für die mittelschwere Wanderung empfiehlt es sich, feste Wander- oder Trekkingschuhe anzuziehen und ggf. Walking-Stöcke zu verwenden.
  • Um die Gorillas vor Krankheiten zu schützen, dürfen „Kranke“, auch wenn sie „nur“ einen Schnupfen haben, und Kinder unter 15 Jahren nicht an den Gorilla-Trekkings teilnehmen.