Marokko: E-Bike-Tour Marokko

Von Marrakesch am Rand der Sahara entlang durchs Atlas-Gebirge bis zum Atlantik

Marokko   Aktivreisen, Radreisen, Wüstenreisen

Das Königreich Marokko am nordwestlichsten Rand von Afrika ist prädestiniert für eine entspannte E-Bike-Reise:
Die Topographie ist anspruchsvoll, wenn wir uns dem Atlas nähern, und die Saharawinde können uns gehörig um die Ohren pfeifen. Trotzdem oder gerade deshalb ist die Möglichkeit, mit dem E-Bike die volle Vielfalt des Landes zwischen Atlantik, Atlas und Sahara auf einer Radtour zu erleben, einmalig. Freuen Sie sich auf eine nicht nur kulinarisch genussvolle Reise!

Sonnenaufgang Gebirge

Sonnenaufgang im Atlas-Gebirge

Die Höhepunkte unserer E-Bike-Tour durch Marokko:

  • Lebenstraum Sahara: auf zwei Rädern in die Wüste
  • Berge und Täler: Von 2.268 m im Atlas-Gebirge bis zum Meeresspiegel
  • UNESCO-Welterbe in Ait Benhaddou: Hollywood-Kulisse pur!
  • Serpentinen, Täler und Oasen: Orient pur mit viel Genuss
  • Nah an der Natur: Übernachtung im Sahara-Eco-Camp
  • Canyons, Seen und Dörfer: das Paradise Valley
  • Authentisch: Souks, Schlangenbeschwörer und Gewürz-Extase

Reiseverlauf Marokko (10 Tage)

1. Tag: Auf nach Marrakesch!

Mein Hotel in Marrakesch, das charmante „Kech Boutique Hotel & Spa“, liegt gleich neben den bezaubernden Agdal-Gärten, die schon im 12. Jh. angelegt wurden und heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Hier kann ich entspannt ankommen und mich auf die bevorstehende Reise einstimmen. Beim Begrüßungsessen lerne ich meine Mitreisenden kennen – nur 11 an der Zahl.

2. Tag: Spektakuläres Atlas-Gebirge

Mit zwei modernen Kleinbussen, die E-Bikes auf dem Dach, geht es von Marrakesch aus hoch ins Atlas- Gebirge. Über den spektakulären Tichka-Pass auf 2.268 m Höhe fahren wir in Richtung Telouet. Plötzlich taucht sie auf wie eine Fata Morgana: die Burgruine von Telouet. Eine solche orientalische Pracht habe ich nicht erwartet! Der Blick aus dem Palast auf die Oase: unbezahlbar! Nach kurzer Einweisung, den Sattel für mich angepasst, sitze ich bequem auf meinem E-Bike. Das ist ja kinderleicht: Mit fünf Gängen entscheide ich al gusto, wann ich wie viel Unterstützung beim Radfahren brauche. Der Radweg durch das Ounila-Tal, das immer wieder mit Kasbahs und Palmen überrascht, könnte malerischer nicht sein. Die kleine Straße ist zwar asphaltiert, doch von Verkehr keine Spur. Bin ich heute wirklich schon 44 km gefahren? Unglaublich. Unser Hotel „Ksar Ighnda“ toppt alles – ein mit viel Liebe zum Detail renovierter Palast.

Dattelpalmen

Im Tal der Dattelpalmen

3. Tag: Im Tal der Palmen

Habe super geschlafen! Ein Highlight gleich am Morgen: die weltberühmte Kasbah von Ait Benhaddou, UNESCO-Welterbe. Gewaltige Stadttore, dahinter leuchtend gelbe Häuser und Gässchen bis zum Himmel. Wen wundert’s, dass hier zahllose Hollywood-Filme gedreht wurden? Von hier fahren geht die Rundreise weiter durch die dramatische Landschaft des Djebel Saghro. Nach einigen Serpentinen erreichen wir das sagenhafte Draa-Tal, ein dunkelgrünes Meer aus Dattelpalmen, die Lebensader einer ganzen Region. Wenn das nicht ein Grund ist, die E-Bikes zu satteln!
Ich komme aus dem Staunen nicht raus. Unsere 35 km lange Radfahrt endet in Nekob. Hier befindet sich das einladende „Kasbah Hotel Ait Omar“ – ein kleines Juwel mit dem Charme einer echten Kasbah. Die deutschen Besitzer, die das Anwesen mit viel Liebe zum Detail renoviert haben, erzählen sehr unterhaltsam und aufschlussreich von ihrem Leben in Marokko.

4. Tag: Aus dem Atlas-Gebirge in die Sahara

Heute verlassen wir langsam das Djebel Saghro. Unterwegs treffen wir nur wenige Menschen, dafür umso spektakulärere Landschaften. Die verschiedenen Rottöne sind unglaublich! Wir merken, dass wir der Sahara immer näher kommen, die Landschaft wird flacher und verändert sich stark. In einigen wenigen Oasen können wir den Berbern bei der Arbeit zuschauen. Die Kinder sind schüchtern, winken uns aber trotzdem sehr freundlich zu. Nach ungefähr 35 km auf dem E-Bike steigen wir in Tazzarine in unseren Bus um und fahren zur Oase Zagora, dem Tor zur Sahara. Unser Hotel „Riad Dar Sofian“ ist ein wunderbares Boutique-Hotel im Palast-Stil.

5. Tag: Sahara-Feeling

Wir fahren entlang der Wüste und sehen im Hintergrund die dunklen Zelte der Beduinen, die in dieser weiten, kargen Landschaft seit jeher unverändert leben. Bei Foum Zguid, einem Wüstenort wie aus einem Western, satteln wir die Räder. Die asphaltierte Straße führt uns heute ohne größere Steigungen durch die Halbwüste. Es ist ziemlich heiß. Gott sei Dank sind Wasser, Sonnencreme und Hut immer griffbereit in der Satteltasche. Die heutigen 45 km schaffe ich wohl nicht ganz, nach der Hälfte falle ich in ein Motivationsloch. Kein Problem – unser Begleitfahrzeug nimmt mich mit bis Tissint. Hier wartet eine kleine Überraschung. Heute übernachten wir in einem gehobenen Zeltcamp. Das Eco-Camp bietet Einsamkeit, Ruhe pur und einen unvergesslichen Sternenhimmel, aber auch Dusche und WC. Ein absolutes Highlight dieser Marokko-Reise: unser gemeinsames Abendessen am Lagerfeuer.

6. Tag: Garten Eden im Anti-Atlas

Heute verlassen wir unser Zeltlager und fahren 150 km bis zum Anti-Atlas, wo die Radetappe startet. Alte Berberburgen und Türme aus Lehm säumen unseren Weg. Mandeln, Oliven, Obst- und Weingärten. Sieht so der Garten Eden aus? Die letzten Kilometer fahren wir mit unseren Begleitfahrzeugen, denn unser Tagesziel Taroudant ist ein verkehrsreicher Handelsort. Durch die imposante 8 m hohe Lehmmauer gelangen wir zum feinen Boutique-Hotel „Dar Zitoun“. Ich bin stolz und überrascht, dass ich trotz Anstieg über den Anti-Atlas die 42 km ohne Anstrengung gemeistert habe.

Ebikes Gebirge

Mit dem Ebike ins Gebirge

7. Tag: Ins Bergdorf

Heute früh stürze ich mich mit meinen Mitreisenden in den Trubel der Medina von Taroudant. Dann brechen wir mit unseren Begleitfahrzeugen zum Mnizla-Pass am Westende des Hohen Atlas auf. Auf unseren Rädern geht es heute insgesamt 35 km hoch und runter, doch erst einmal hinunter durch grünes Bergland und duftende Wälder rund um den See von Sidi Abdel Moumen. Hier überrascht uns unser Reiseleiter mit einem Picknick am See. Wo kommen nur plötzlich all die marokkanischen Köstlichkeiten her? Am Nachmittag erwartet uns die steilste Etappe: hinauf zum Bergdorf Imouzzer Idou Tanane. Mit dem E-Bike fast ohne Anstrengung zu schaffen. Vom kleinen, recht einfachen Berghotel „Les Cascades“ genieße ich den atemberaubenden Blick über die Berge, die ich heute im Handumdrehen erobert habe.

8. Tag: Paradise Valley – Fischer-Idylle Essaouira

Gleich morgens geht es per Rad 35 km durch das Paradise Valley. Der Name ist Programm – wir bestaunen wilde Canyons, grüne Seen und bunte Dörfchen. Schließlich öffnen sich die Berge und geben die Sicht frei auf den tiefblauen Atlantik. Die letzte Etappe entlang der Küste legen wir mit dem Minibus zurück. Unser Tagesziel ist Marokkos schönster Fischerort, Essaouira. Wir übernachten im prächtigen „Palais des Remparts“, nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt.

9. Tag: Atlantik-Strand und 1.001 Nacht

Heute gönnen wir unseren Rädern eine Pause und erkunden zu Fuß das idyllische Fischerdorf Essaouira. Der Spaziergang direkt am Atlantik sorgt für Appetit. Da trifft es sich gut, dass wir mittags fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte kosten können. Nach dem Mittagessen geht es mit dem Minibus hinauf nach Marrakesch. Hier erwartet uns unser Stadtreiseleiter, der uns sein Marrakesch zeigt. Gemeinsam mit ihm schlendern wir über den Souk und bestaunen die größte Koranschule Marrakeschs. Ein Höhepunkt bei Sonnenuntergang: der Gauklerplatz Djemma-el-Fna. Der Dampf der Garküchen, exotische Düfte, Schlangenbeschwörer, Puppenspieler und Musikanten – welch ein Spektakel! Beim Abendessen im berühmten Restaurant „Dar Yakout“ schwelgen wir in Erinnerungen an Sahara, Atlas und Atlantik.

10. Tag: Adieu Marokko!

Nach dem Frühstück auf der Dachterrasse unseres Riads fällt der Abschied schwer. In 10 Tagen ist mir unsere Gruppe doch ziemlich ans Herz gewachsen. Eine tolle Radreise durch Marokko. Eins steht fest: Das war ganz sicher nicht unsere letzte Reise per E-Bike. Jetzt aber ab zum Flughafen.

Leistungen

  • Flüge Frankfurt – Marrakesch und zurück in der Economy Class mit Royal Air Maroc oder einer gleichwertigen Airline
  • 5 Übernachtungen in Komfort-Riads, 3 Übernachtungen in charmanten Mittelklasse-Hotels, 1 Übernachtung in einem einzigartigen Eco-Camp
  • Leih-E-Bike inkl. Helm und Tasche für das Tagesgepäck
  • Deutsch sprechende Reiseleitung ab Ankunft bis Abflug für maximal 12 Teilnehmer
  • Mahlzeiten: 9x Frühstück, 7x Mittags-Picknick bzw. Mittagessen, 6x Abendessen inkl. Begrüßungs- und Abschiedsabendessen
  • Transfers und Ausflüge lt. Reiseverlauf
  • Rad-Transport auf allen Fahrstrecken
  • Begleitfahrzeug mit Gepäckbeförderung, Mitfahrmöglichkeit und technischer Betreuung
  • Geführte Besichtigungen und sämtliche Eintrittsgelder für Besichtigungen lt. Reiseverlauf
  • Infopaket mit Reiseliteratur
  • Persönliche Trinkflasche mit den Reiseunterlagen
  • Je Reisetermin ein Fahrrad für Schüler in ländlichen Regionen Afrikas als Spende

Nicht enthaltene Leistungen

  • Trinkgelder; Persönliches
  • Evtl. erhöhter Kerosinzuschlag nach dem 01.08.17

Zusatzleistungen

  • Einzelzimmerzuschlag: 395 EUR
  • Rail & Fly – Bahnanreise 2. Klasse innerhalb Deutschlands: 80 EUR
  • Innerdeutsche Anschlussflüge und Business Class-Aufpreis auf Anfrage

Hinweise

  • Preise, Termine & Leistungen gültig bis Katalogwechsel.
  • Zu erforderlichen Impfungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder eines der Tropeninstitute.
  • Durch Ihre Reise erzeugte CO2-Emissionen können Sie durch eine freiwillige Spende an Atmosfair ausgleichen (s. Buchungsformular).
Kontakt
 +49 (0)30 2061 6488-0
 info@intakt-reisen.de
Termine
16.03.2018 - 25.03.2018
2.390 EUR
27.03.2018 - 05.04.2018
2.290 EUR
24.04.2018 - 03.05.2018
2.390 EUR
27.09.2018 - 06.10.2018
2.290 EUR
11.10.2018 - 20.10.2018
2.290 EUR
23.10.2018 - 01.11.2018
2.290 EUR
09.11.2018 - 18.11.2018
2.290 EUR
21.12.2018 - 30.12.2018
2.790 EUR