Rundreisen in Afrika, Amerika, Asien, Arktis-Antarktis, Europa
Madagaskar: Lemur
Madagaskar: Lemur

Sie müssen sich Namen wie Andrianampoinimerina nicht unbedingt merken. Aber dass Madagaskar die viertgrößte Insel der Welt ist, sollte zu Ihrem Wissensschatz gehören. Mit Tieren und Pflanzen, die nirgendwo sonst auf der Welt zu finden sind. Mit Vulkanseen, die Stoff für schaurige Legenden liefern, und Thermalquellen, die legendäre Behaglichkeit versprechen. Mit dem kulturellen Erbe der Merina-Könige und einem Touch Savoir-vivre aus französischen Zeiten. Mit dem Glanz mächtiger Saphirvorkommen und glänzenden Stunden am nahtlosen Übergang butterweicher Strände ins türkisklare Wasser des Indischen Ozeans.

Die Höhepunkte dieser Reise

  • Mit einer Rikscha zu den Thermalquellen
  • Betsileo, Schnitzkunst als Welterbe
  • Filmkulissen im Isalo Nationalpark
  • Lemuren im Ranomafana Nationalpark
  • Die türkisblaue Lagune von Anakao

Reiseverlauf Madagaskar (17 Tage)

1. Tag: Anreise

Mit gepackten Koffern und voller Vorfreude begeben Sie sich zum Flughafen und fliegen nach Madagaskar.

2. Tag: Ankunft in Antananarivo

Abendessen

Nach der Landung in Antananarivo werden Sie freudig von Ihrer Reiseleitung in Empfang genommen und zum Hotel gebracht. Nachdem Sie in Ruhe eingecheckt haben und sich etwas erfrischen konnten machen Sie sich auf den Weg, um sich einen ersten Eindruck von der Stadt zu verschaffen. Übersetzt bedeutet Antananarivo, kurz Tana, so viel wie „Stadt der Tausend“. Der Name entstand im 18. Jahrhundert, als der Merina-König Andrianjaka eine Festung auf der höchsten Erhebung der Stadt erbaute und von einer tausend Mann starken Armee gegen Angreifer verteidigen ließ.
Nachdem Sie eingecheckt haben und sich etwas erfrischen und ausruhen konnten, machen Sie sich auf den Weg zum Treffpunkt mit Ihren Mitreisenden und Ihrer Reiseleitung. Mit einem leckeren Cocktail in der Hand können Sie den ersten madagassischen Sonnenuntergang und den Ausblick über die Stadt genießen.
Das Hotel „Les 3 Métis“ erwartet Sie im Herzen von Antananarivo in der Nähe der Faravohitra-Kirche und nahe dem Stadtteil Chinatown. Das Gebäude wurde zur Kolonialzeit errichtet. Die gemütlichen Zimmer sind in neutralen Farben gehalten und mit Fotografien madagassischer Landschaften und Menschen dekoriert. Die meisten verfügen zudem über einen Balkon oder eine Terrasse mit Blick auf die Stadt oder den Innenhof. Die Badezimmer sind liebevoll mit farbigen Mosaiken verziert. Lassen Sie sich im hauseigenen Restaurant französische und internationale Leckereien schmecken.
(Fahrstrecke ca. 20 km, ca. 1 Stunde)
Antananarivo liegt ca. 1.350 Meter ü.d.M.

Hotel Les 3 Métis
Hotel Les 3 Métis

3. Tag: Peyrieras-Reservat – Maromizaha-Schutzgebiet

FrühstückAbendessen

Frisch gestärkt machen Sie sich nach dem Frühstück auf den Weg Richtung Andasibe. Unterwegs besuchen Sie das von einem Schweizer gegründete private Naturreservat Peyrieras. In diesem Reptilienpark leben von Brandrodung bedrohte Tiere wie Chamäleons, Frösche, Krokodile, Schlangen, Eidechsen und Geckos und werden nun geschützt. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, zahlreiche Schmetterlinge und Insekten zu beobachten.
Danach halten Sie beim Schutzgebiet Maromizaha, das von der Organisation GERP (Groupe d’Étude et de Recherche sur les Primates de Madagascar) unterhalten wird. Der Verein wurde 1994 in Madagaskar gegründet und setzt sich für den Erhalt der madagassischen Biodiversität in Flora und Fauna ein. In Maromizaha kümmert sich der Verein um den Schutz des Regenwaldes, der durch die umliegenden Dörfer stark bedroht wird. Dazu werden den Menschen vor Ort beispielsweise Formen der nachhaltigen Landwirtschaft und alternative Einkommensquellen vermittelt. Auch Sie tragen heute zum Schutz des Regenwaldes bei, indem Sie einige endemische Baumarten im Schutzgebiet pflanzen. Nach verrichteter Arbeit fahren Sie weiter zu Ihrer Unterkunft in Andasibe.
Die „Andasibe Lemurs Lodge“ liegt am Rande des Andasibe Nationalparks und ist von tropischer Vegetation umgeben. Von der Veranda Ihres rustikalen Bungalows haben Sie einen schönen Blick auf den Garten und den umliegenden Regenwald. Lassen Sie die hier herrschende Ruhe auf sich wirken, die nur von den Rufen der Tiere unterbrochen wird, oder erfrischen Sie sich im Pool.
(Fahrstrecke ca. 150 km, ca. 8 Stunden)
Für den Besuch der GERP-Organisation empfehlen wir festes Schuhwerk.

4. Tag: Die Tiere Madagaskars im Andasibe Nationalpark

FrühstückAbendessen

Nach dem Frühstück bekommen Sie im Andasibe Nationalpark die ersten Lemuren zu Gesicht. Hier residiert unter anderem der berühmte Indri Indri, der Sie womöglich mit seinen eindringlichen Rufen geweckt hat, mit einer Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 90 Zentimetern die weltweit größte Lemurenart. Die Flora und Fauna des Nationalparks ist üppig. So gibt es unter anderem Chamäleons und Frösche, die in der artenreichen Umgebung von seltenen Orchideenarten und vielen weiteren tropischen Gewächsen leben. Zahlreiche mit Seerosen bewachsene Seen zaubern eine mystische Atmosphäre.
Anschließend verlassen Sie über die kurvenreiche Nationalstraße allmählich das zentrale Hochland der Insel, das gen Osten steil abfällt und somit eine Wand für die vom Indischen Ozean kommenden Winde und Wolken bildet. Durch die Feuchtigkeit, die sich dadurch über das ganze Jahr sammelt, konnte zwischen der Ostküste und dem zentralen Hochland ein immergrüner tropischer Regenwald entstehen.
In der kleinen Stadt Brickaville steigen Sie dann in einen Geländewagen um, der Sie weiter bis nach Manambato am Pangalanes-Kanal bringt. Der Pangalanes-Kanal verbindet mehrere natürliche Lagunen und erstreckt sich über eine Länge von insgesamt 700 Kilometern. Damit bildet er die Hauptverkehrsader zwischen den kleinen Dörfern der Ostküste bis hin zur größten Hafenstadt Madagaskars, Toamasina (Tamatave). In Manambato gehen Sie an Bord eines Motorbootes und fahren etwa ein bis zwei Stunden auf dem Pangalanes-Kanal bis in die ruhige und abgelegene Region Ankanin’ny Nofy. Übersetzt bedeutet der schwierig auszusprechende Name „Traumnest“. Sie werden feststellen, dass der Name gut zu dem Ort passt.
Die „Palmarium Beach Lodge“ liegt in Ankanin’ny Nofy inmitten des privat geführten Naturreservats Palmarium. Die charmanten Bungalows sind aus Naturmaterialien gebaut, einfach eingerichtet, haben alle eine Terrasse, und die Betten verfügen über Moskitonetze. Das Restaurant im Hauptgebäude serviert leckere einheimische Speisen. Rings um die verstreut liegenden Bungalows wachsen wunderschöne tropische Pflanzen. Im Naturreservat leben viele Lemuren, Chamäleons und andere endemische Tiere. Machen Sie einen Spaziergang durch das schöne Reservat und lassen Sie die Ruhe auf sich wirken. 2 Übernachtungen.
(Fahrstrecke ca. 140 km, ca. 4 Stunden)
Der Andasibe Nationalpark liegt 900 bis 1.250 Meter ü.d.M.
Die leichte bis mittelschwere Wanderung im Andasibe Nationalpark dauert etwa drei bis vier Stunden. Da Sie auf der Suche nach den Lemuren teilweise durch Geäst unterwegs sind und der Boden feucht und rutschig sein kann, empfehlen wir, festes Schuhwerk zu tragen und Moskitoschutz mitzunehmen.
Falls Sie an der Wanderung nicht teilnehmen möchten können Sie am Vormittag im Hotel bleiben.

Indri Indris
Indri Indris

5. Tag: Ankanin’ny Nofy – Natur pur

FrühstückAbendessen

Raus aus den Federn, um einen zauberhaften Tag inmitten wunderschöner Natur zu erleben! Zu Fuß erkunden Sie ausgiebig das private, etwa 50 Hektar große Palmarium-Naturreservat am Lac Ampitabe. Bestaunen Sie auf einer Wanderung durch den Palmenwald die Vielzahl an endemischen Tier- und Pflanzenarten. Im Naturreservat leben verschiedene Lemurenarten, darunter zum Beispiel der seltene weiße Seidensifaka. Mit der Zeit sind die Tiere recht zutraulich geworden, weshalb Sie gute Chancen haben, sie vor die Linse zu bekommen oder sogar aus der Nähe zu betrachten. Auch die Fauna hat einiges zu bieten: Vanille, Tamarinde, Rosenholz und Zimtbäume sind nur einige davon.
Am Nachmittag haben Sie noch etwas Zeit, um die schöne Gegend zu genießen und um den erlebnisreichen Tag Revue passieren zu lassen. Lauschen Sie den Rufen der Tiere, während Sie glücklich in den Schlaf fallen.

6. Tag: Von der Ostküste zurück nach Tana

FrühstückAbendessen

Am frühen Morgen fahren Sie etwa ein bis zwei Stunden auf dem Pangalanes-Kanal mit dem Motorboot zurück nach Manambato, wo Sie für ein kurzes Stück in den Geländewagen und anschließend wieder in den Tourbus umsteigen, um sich auf den Weg nach Tana zu machen. Übernachtung erneut im Hotel „Les 3 Métis“.
(Fahrstrecke ca. 270 km, ca. 7 Stunden)

7. Tag: Das Leben der Madagassen

FrühstückAbendessen

Heute bringen wir Ihnen die madagassische Kultur näher. Nach dem Frühstück brechen Sie auf Richtung Süden. Dabei durchqueren Sie fruchtbares Bergland und saftige Reisfelder, sehen weites Ackerland sowie rote Erde. Im zentralen Bergland Madagaskars leben die Merina, die größte ethnische Gruppe auf der Insel. Ihre Vorfahren, die Malaien, wanderten vom Malaiischen Archipel ein, weshalb noch heute die indonesischen Merkmale der Merina zu erkennen sind.
Gegen Mittag erreichen Sie Antsirabe, die Hauptstadt der Vakinankaratra-Region und bekannt durch ihre typische Vulkanlandschaft und heißen Quellen. Mit einer Rikscha, dem hier wohl gebräuchlichsten Fortbewegungsmittel, begeben Sie sich auf die Stadtbesichtigung. Erkunden Sie die schöne Innenstadt Antsirabes, die aufgrund der kühlen Bergluft und der Thermalquellen den Beinamen „Vichy Madagaskars“ trägt. Bestaunen Sie die Handfertigkeiten in den Pousse-Pousse-Werkstätten oder lassen Sie sich von den Edelsteinen und Mineralien in den Künstlerwerkstätten bezaubern. Schließlich geht Ihre Fahrt weiter vorbei an dem ehemaligen Bahnhof bis zu dem berühmten Kolonialhotel „Hotel des Thermes“.
Die Eco Lodge „Les Chambres du Voyageur“ befindet sich in Antsirabe, unmittelbar in der Nähe von einigen bekannten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Sie übernachten in komfortablen Zimmern, die mit einem Schreibtisch, Kleiderschrank und eigenem Bad ausgestattet sind. Zimmerservice wird auf Nachfrage angeboten. Das Hotel verfügt außerdem über ein Restaurant, eine Gemeinschaftslounge, eine Bibliothek, einen saisonalen Außenpool mit Sonnenterrasse im tropischen Garten sowie einer Bar.
(Fahrstrecke ca. 170 km, ca. 5 Stunden)

8. Tag: Einmalige Einblicke in die Kultur

FrühstückMittagessenAbendessen

Früh am Morgen verlassen Sie Antsirabe und fahren ins Dorf Manandona. Nach einer einstündigen Wanderung gelangen Sie schließlich in das Dorf Ambohitrimanjato, wo Sie die örtliche Grundschule besuchen und einen Einblick in den Schulalltag der Kinder erhalten. In der Schule werden Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren unterrichtet. Im Anschluss zaubern Ihnen die Familien des Dorfes im „Bakobako Guesthouse“ ein leckeres Mittagessen aus besten, lokalen Zutaten. Gestärkt geht es weiter nach Ambositra, dem Tor zum Betsileo-Land. Die Betsileo sind die drittgrößte Bevölkerungsgruppe Madagaskars und berühmt für den Reisanbau auf Terrassen mit meisterhaften Bewässerungssystemen.
Die kleine Stadt Ambositra, was übersetzt so viel bedeutet wie „wo es viele Rinder gibt“, spielt eine wichtige Rolle für Madagaskars Kunsthandwerk und gilt als Hauptstadt der typischen madagassischen Möbel und Schnitzereien. Machen Sie sich selbst ein Bild, wenn Sie ein traditionelles Holzhandwerksgeschäft besuchen und beim gemächlichen Rundgang die kleine Stadt entdecken.
Das Hotel „Thermal Ranomafana“ liegt mitten im Dorf Ranomafana und nur wenige Kilometer vom gleichnamigen Nationalpark entfernt. Die ehemalige Therme wurde erst kürzlich renoviert, doch der Charme eines Thermalbads ist erhalten geblieben. Sie übernachten in klimatisierten Zimmern, die mit ihrer Einrichtung aus hellem Holz und frischen Farben sehr gemütlich sind. Das Hotel bietet darüber hinaus ein Restaurant, eine Bar und einen schönen, großen tropischen Garten.
(Fahrstrecke ca. 240 km, ca. 5 Stunden)
Der Besuch der Grundschule kann nicht garantiert werden, z. B. an unterrichtsfreien Tagen fällt er aus. Von Mitte Juli bis Ende September ist die Schule wegen Sommerferien geschlossen.

9. Tag: Endemische Tierarten und die „kleine Schwester von Tana“

FrühstückAbendessen

Im 40.000 Hektar großen Ranomafana Nationalpark, der zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört, gehen Sie heute auf Entdeckungsreise. Etliche Lemurenarten, über hundert endemische Vogelarten, Reptilien und Amphibien und zahlreiche einzigartige Pflanzen erwarten Sie.
Am Nachmittag fahren Sie nach Fianarantsoa, in die Hauptstadt des Betsileo-Landes. Die Stadt umfasst sowohl eine Altstadt mit wunderschöner traditioneller Architektur, als auch eine Neustadt, den Handelsbezirk. Genießen Sie die Erkundungstour durch die „kleine Schwester von Tana“ und bewundern Sie die Werke von Pierrot Men, dem wahrscheinlich bekanntesten Fotografen Madagaskars bei einem Besuch in seinem Fotoatelier.
Das Hotel „La Rizière“ befindet sich in einem historischen Backsteingebäude am Stadtrand von Fianarantsoa zwischen Reisfeldern und malerischen Bergen. Sie übernachten in farbenfrohen, mit hellen Holzmöbeln eingerichteten Zimmern. Lassen Sie sich im Restaurant mit lokalen Speisen verwöhnen, deren Zutaten frisch vom Markt stammen. Das Hotel ist gleichzeitig eine Hotel- und Cateringschule. Durch Ihren Aufenthalt unterstützen Sie die Ausbildung und tragen dazu bei, einheimischen Jugendlichen eine Zukunftschance zu geben. Genießen Sie den tollen Blick über die Stadt vom Garten des Hotels.
(Fahrstrecke ca. 90 km, ca. 2 Stunden)
Der Ranomafana Nationalpark erstreckt sich von 800 bis 1.200 Meter ü.d.M.
Die anspruchsvolle Wanderung im Ranomafana Nationalpark dauert etwa drei bis vier Stunden. Die Wege führen bergauf und bergab und über einige unebene Stufen. Da Sie auf der Suche nach den Lemuren teilweise durch Geäst unterwegs sind und der Boden feucht und rutschig sein kann bitten wir Sie, festes Schuhwerk zu tragen und Moskitoschutz mitzunehmen. Zur zusätzlichen Trittsicherheit empfehlen wir Trekkingstöcke.
Falls Sie an der Wanderung nicht teilnehmen möchten, können Sie am Vormittag im Hotel bleiben. Oder Sie machen die Wanderung nur teilweise mit und gehen mit einem der lokalen Guides früher zurück, sollte es zu anstrengend werden.

Wanderung im Ranofama Nationalpark
Wanderung im Ranofama Nationalpark

10. Tag: Auf dem Weg zum Isalo-Nationalpark

FrühstückAbendessen

Am Morgen bekommen Sie spannende Einblicke in die Herstellung von Wildseide und beobachten Sie in einer Manufaktur in Ambalavao, wie das „Antemoro“-Papier hergestellt wird. Das für Madagaskar typische Papier wird aus der Rinde des Havoha-Baumes gefertigt, mit getrockneten Blüten verziert und hauptsächlich für Lampenschirme, Wanddekorationen und Glückwunschkarten verwendet.
Im Anschluss fahren Sie weiter zum kleinen, von Dorfbewohnerinnen und -bewohner geführten Anjà-Naturreservat. Dort haben Sie die Möglichkeit, zahlreiche endemische Tierarten, unter anderem Kattas, Chamäleons und Schlangen, zu beobachten.
Auf der weiteren Fahrt durch das Betsileo-Land verändert sich die Landschaft merklich in eine Savannenlandschaft, und Sie  bekommen weitläufige Wiesen und Satrana-Palmen zu Gesicht. Auf der Hochebene werden Sie große Zebuherden weiden sehen, die von nomadischen Hirten der Volksgruppe der Bara gehalten werden. Die besondere Rinderrasse gilt als Symbol für Wohlstand und Stolz. Am späten Nachmittag erreichen Sie Ranohira am Isalo Nationalpark.
Die „Satrana Lodge“ liegt in der Nähe des Eingangs zum Isalo-Nationalpark am Rande eines großen Sandsteinmassivs. Die romantischen und geräumigen Zeltbungalows sind auf Plattformen aus Holz errichtet und kombinieren Safarierlebnis mit modernem Komfort. Jeder Bungalow hat eine Innen- und eine Außendusche sowie eine große Terrasse. Entspannen Sie sich bei Sonnenuntergang am Swimmingpool oder an der Bar mit wunderschönem Blick auf das Isalo-Gebirge mit seinen Canyons. 2 Übernachtungen.
(Fahrstrecke ca. 300 km, ca. 7 Stunden)
Die Wanderung im Anjà-Naturreservat ist leicht.
Im Juli und August kann es im Isalo Nationalpark abends und nachts recht kalt werden. Wir empfehlen warme Kleidung mitzunehmen.

Satrana Lodge
Satrana Lodge

11. Tag: Isalo Nationalpark

FrühstückLunchpaketAbendessen

Der Isalo Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von 81.540 Hektar. Seine ungewöhnliche Gestalt verdankt das Gebirge dem weichen Sandstein, aus dem es aufgeworfen wurde. Die Wandermöglichkeiten durch bizarre Landschaften, zu fantastischen Felsformationen, in grüne Oasen und zu klaren Bächen und Naturpools sind nahezu unerschöpflich. Sie unternehmen je nach Lust und Laune eine halb- oder ganztägige Wanderung mit einer lokalen Reiseleitung. Mittags gibt es ein Picknick im Nationalpark. Lassen Sie sich von der artenreichen Flora und Fauna begeistern. Begeben Sie sich auf die Suche nach dem Katta und dem Larvensifaka. Am Abend sollten Sie den Sonnenuntergang nicht verpassen, denn er taucht die Felsen in wunderschöne Rot- und Orangetöne.
Der Isalo Nationalpark liegt zwischen 800 und 1.250 Meter ü.d.M.
Die anspruchsvolle Wanderung im Isalo Nationalpark dauert ca. vier Stunden. Da der Boden je nach Wetter feucht und rutschig sein kann, bitten wir Sie, festes Schuhwerk zu tragen und Moskitoschutz mitzunehmen. Wenn der Fluss viel Wasser führt, kann es sein, dass Sie etwas durchs Wasser waten müssen, deshalb sind Schuhe, die nass werden können, am geeignetsten. Zur zusätzlichen Trittsicherheit empfehlen wir Trekkingstöcke.
Bitte denken Sie an Ihre Badesachen, um in den erfrischenden Naturpools zu baden.

12. Tag: Affenbrotbäume und Saphirrausch

FrühstückAbendessen

Auf dem Weg in Richtung Tuléar entdecken Sie die ersten Baobab-Bäume, auch Affenbrotbaum genannt. Von diesen Bäumen ist weltweit nur eine Gattung mit insgesamt acht Arten bekannt, von denen eine in Ostafrika und sieben endemisch auf Madagaskar vorkommen. Sie befinden sich nun im Land der Antandroy und der Mahafaly, zwei der wichtigsten ethnischen Gruppen in Madagaskar.
Unterwegs fahren Sie an der Stadt Ilakaka vorbei, die seit 1998 besondere Aufmerksamkeit und Anziehungskraft hat. Das damals noch kleine Dorf wurde eine unkontrollierbare „Wildweststadt“, in der inzwischen mehr als 100.000 Menschen leben, die ihren Lebensunterhalt mit der Saphirsuche verdienen. Die Region gilt inzwischen unter Fachleuten als das vermutlich ergiebigste Edelsteinfundgebiet der Welt. Die gesamte Region ist mittlerweile im „Saphirrausch“, weshalb Ihnen in den umliegenden Dörfern besonders viele Steinhändler auffallen werden.
Sie durchqueren die Hafenstadt Tuléar, neben Fort Dauphin die wichtigste Stadt im Süden und zugleich ein bedeutendes Handelszentrum. Deshalb ist die Bedeutung des Namens Tuléar (auch Toliara), „wo man gut ankern kann“, sehr zutreffend. Von französischen Architekten aus der Kolonialzeit geplant, ist das Stadtbild geprägt von großen Villen und Gärten an breiten Alleen.
Das „Moringa Hotel“ im Zentrum von Tuléar liegt einen kleinen Spaziergang vom Markt und der Einkaufsstraße entfernt. Die geräumigen Zimmer sind mit freundlichen hellen Holzmöbeln eingerichtet und verfügen alle über eine eigene Terrasse oder einen Balkon. Im Restaurant werden köstliche nationale und internationale Speisen angeboten. Entspannen Sie sich im gemütlichen Lesezimmer, im Café, beim Billardspielen oder im Garten.
Alle Souvenirs und Kleider, die Sie nicht nach Ifaty mitnehmen möchten können Sie heute separat verpacken und morgen dem Tourbus für die Rückfahrt nach Antananarivo mitgeben. So können Sie das Gewicht Ihres Gepäcks für den Inlandsflug reduzieren.
(Fahrstrecke ca. 240 km)

13. Tag: Erholung an der Küste

FrühstückAbendessen

Nach einem gemütlichen Frühstück machen Sie sich auf den Weg nach Ifaty. Genießen Sie die vorbeifliegende Landschaft und lassen Sie Ihre Vorfreude steigen, denn jetzt beginnt der entspannte Teil Ihrer Reise. Nun heißt es: Seele baumeln lassen und und nichts tun. Am Traumstrand von Ifaty lässt es sich so nämlich wunderbar aushalten. Dort haben Sie schon ab dem Mittag ausreichend Zeit zum Baden, Schnorcheln oder Relaxen am Pool.
(Fahrstrecke ca. 30 km)
Das Hotel „Les Dunes d’Ifaty“ empfängt Sie direkt am weißen Sandstand von Ifaty. Die gemütlichen Zimmer sind schlicht dekoriert und laden zum Wohlfühlen ein. Doch die meiste Zeit werden Sie vermutlich unter den Schatten spendenden Palmen und Tamarindebäumen verbringen – entweder am Pool oder direkt am Strand. Im hauseigenen Restaurant können Sie sowohl internationale Küche als auch frischen Fisch und lokale Gerichte genießen.

Fischerboote auf dem Weg zur Lagune von Anakao
Fischerboote auf dem Weg zur Lagune von Anakao

14. Tag: Strände und Reniala-Reservat

In der so genannten „Straße von Mosambik“ bieten sich Wassersportaktivitäten am besten morgens oder vormittags an. Ob Schnorcheln, Tauchen, Schwimmen oder doch lieber einfach nur im Puderzucker-Sand liegen – Sie entscheiden, wonach Ihnen der Sinn steht.
Am Nachmittag besuchen Sie das Reniala-Naturreservat. Reniala bedeutet „Baobab“ auf Südmadagassisch. Die sechs endemischen Arten der imposanten Bäume sind im westlichen Teil von Madagaskar von Norden nach Süden zu finden. Im Reniala-Reservat bewundern Sie vorwiegend die für die hiesige Region besonders typische Adansonia rubrostipa. Neben den majestätischen Baobabs beherbergt das Reservat eine vielfältige Pflanzenwelt, unter anderem etliche endemische Heilpflanzen. Am späten Nachmittag kehren Sie zurück in Ihre Unterkunft.
Sollten Sie eines der Wassersportangebote in Anspruch nehmen wollen, dann sprechen Sie bitte Ihre Reiseleitung an. Sie ist Ihnen bei der Buchung gern behilflich. In der Regel werden die Angebote vom Hotel organisiert.

15. Tag: Zurück nach Tana

FrühstückAbendessen

Heute heißt es früh aufstehen und Abschied nehmen vom Traumstrand in Ifaty, denn der Flieger, der Sie zurück nach Antananarivo bringt, hebt pünktlich zum Sonnenaufgang ab. Zurück in Tana haben Sie am Nachmittag die Möglichkeit, über den berühmten Kunsthandwerksmarkt zu schlendern. Über einen Kilometer lang reihen sich die Verkaufsstände und von Holzschnitzereien bis zu Spielzeug, das aus alten Blechdosen gebastelt wurde, bekommt man hier alles, was das Herz begehrt. Übrigens: Feilschen ist ausdrücklich erwünscht.
(Fahrstrecke ca. 35 km)
Nicht selten kommt es zu kurzfristigen Änderungen der Flugpläne von Air Madagascar. In Ausnahmefällen kann es auch einen Zwischenstopp in Tolagnaro (Fort Dauphin) geben. Unsere madagassische Partneragentur fragt jedoch täglich die aktuellen Flugzeiten ab, sodass Sie Ihren Flug nach Antananarivo auf jeden Fall pünktlich erreichen. Der momentane Reiseverlauf wurde auf der Grundlage eines Abflugs am frühen Morgen geplant. Sollte der Flug auf den Nachmittag fallen, besichtigen Sie am Vormittag Tuléar.
Das idyllisch gelegene Hotel „Au Bois Vert“ erwartet Sie etwas außerhalb von Antananarivo in der Nähe des berühmten Handwerkermarktes. Die geräumigen Zimmer sind mit individuellen Zementfriesen und Schnitzereien geschmückt, die von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hotels kreiert wurden. Sie sollen an die madagassischen Landschaften erinnern und die traditionelle Lebensweise repräsentieren. Viele Details verleihen den Räumen einen unvergleichlichen Charme. Relaxen Sie am großen Swimmingpool oder in der schönen Gartenanlage des Hotels und genießen Sie die frisch gegrillten Spezialitäten des Hauses.

16. Tag: Tschüß, ihr Lemuren!

Frühstück

Sie werden zum Flughafen von Antananarivo gebracht und fliegen wieder zurück nach Hause. 
(Fahrstrecke ca. 5 km)

17. Tag: Wieder daheim

Nach der Landung treten Sie Ihre weitere Heimreise an. Im Gepäck sind viele schöne Erinnerungen an eine abenteuerliche Reise.

Termine & Preise

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab Frankfurt mit Ethiopian Airlines (Mitglied der Star Alliance) nach Antananarivo und zurück
  • Inlandsflug mit Air Madagascar von Tuléar nach Antananarivo
  • Rail & Fly – Anreise in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück
  • Reiseminibus mit Klimaanlage
  • 14 Übernachtungen in Hotels und Lodges
  • Täglich Frühstück, 1x Mittagessen im Isalo NP, 1x Picknick, 14x Abendessen
  • 1 Rikschafahrt in Antsirabe
  • Motorbootfahrten auf dem Pangalanes-Kanal, nach Anakao und zurück sowie von Anakao nach Nosy Ve und zurück
  • Begegnungen in der Gemeinde von Manandona und in einer Grundschule
  • Bäume pflanzen im Maromizaha-Schutzgebiet
  • Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
  • 177 m² Regenwald auf Ihren Namen
  • Deutsch sprechende, einheimische Reiseleitung

Nicht enthaltene Leistungen

  • Nicht aufgeführte Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder; Persönliches
  • Evtl. erhöhte Flugkosten nach dem 01.06.24

Zusätzliche Leistungen…

  • Einzelzimmerzuschlag ab: 900 EUR
  • Anschlussflug Deutschland & Österreich ab: 200 EUR
  • Anschlussflug Schweiz ab: 300 EUR
  • Aufschlag für Linienflug in der Business Class auf Anfrage
  • Anschlussprogramm Badeurlaub in Nosy Bé 4 Tage ab: 840 EUR
  • Mindestteilnehmerzahl beim Anschlussprogramm 2 Personen

Hinweise

  • Gesicherte Reisetermine: Garantierte Durchführung aller Termine!
  • * Termine 2024 mit geändertem Reiseverlauf, den wir Ihnen auf Anfrage gerne zusenden.
  • Falls einzelne Unterkünfte nicht verfügbar sind, wird eine gleichwertige Alternative gebucht.
  • Sie können für diese Reise gern ein Einzelzimmer (gegen entsprechenden Aufpreis) buchen.
  • Bei den angegebenen Fahrzeiten handelt es sich um die reine Fahrtdauer. Pausen und Fotostopps bleiben unberücksichtigt.
  • Länge und Schwierigkeitsgrad der Wanderungen können je nach Witterungsbedingungen und Fitness der Gruppe variieren.
  • Die optionalen Aktivitäten werden nach bestem Wissen und Gewissen ausgesucht und die Vermittlung als kostenloser Service angeboten. Die angegebenen Preise entsprechen den Preisen vor Ort und können sich auch kurzfristig ändern. Die Durchführung der Aktivitäten kann nicht garantiert werden.
  • Ihre Buchungswünsche teilen Sie bitte zum Anfang der Reise Ihrer Reiseleitung mit. Die Reservierung und Bezahlung der gewünschten Aktivitäten erfolgt vor Ort.
  • Die Überraschung, wie man das öffentliche Leben so grundlegend anders gestalten kann als wir es gewohnt sind, gehört immer wieder zu den positivsten Erfahrungen einer Reise. Bis auf einen ganz kleinen Anteil landestypischer Gewohnheiten, die sich wohl nie ändern werden. Dazu gehört, dass die feste Zusage einer Hotelbuchung nur vielleicht fest ist. Meistens klappt das auch, aber manchmal heißt es kurz vor der Reise: alle Zimmer vergeben. Und vergebens ist in solch einem Fall der Hinweis auf die bestehende Reservierung. Weg ist weg. Sollte das in Ihrem Fall passieren, setzen wir alles daran, ein gleichwertiges Hotel für Sie zu buchen.
  • Bürger der Bundesrepublik Deutschland sowie Bürger Österreichs und der Schweiz benötigen für die Einreise nach Madagaskar ein Visum, welches bei Ankunft am Internationalen Flughafen von Antananarivo gegen eine Gebühr von ca. 35 EUR ausgestellt wird. Bitte halten Sie das Geld in bar bereit. Es ist auch möglich, in USD oder Schweizer Franken zu bezahlen.
  • Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und/oder Aktivitäten ist diese Reise, wie die meisten in unserem Gesamtangebot, grundsätzlich nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Im Einzelfall sind wir jederzeit bemüht, eine Lösung zu finden. Bitte sprechen Sie uns hierzu an.
  • Eine Anzahlung von 20% muss direkt nach der Buchung und Erhalt der Rechnung nebst Sicherungsschein bezahlt werden. Die Restzahlung wird 21 Tage vor Reisebeginn fällig. Bis zu der in der AGB genannten Frist vor Reisebeginn kann der Veranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von 4 Personen von der Reise zurücktreten.
  • Informationen zur Verarbeitung von Kundendaten finden Sie unter https://www.intakt-reisen.de/datenschutz/.
  • Durch Ihre Reise erzeugte CO2-Emissionen können Sie durch eine freiwillige Spende an Atmosfair ausgleichen (siehe Buchungsformular). Die Spenden werden in Projekte zur Einsparung von Treibhausgasen investiert. Um die CO2-Emissionen des Fluges an anderer Stelle einzusparen sind z.B. für Flüge nach Tansania ca. 103 EUR und nach Nepal ca. 117 EUR notwendig. Sie erhalten für Ihre Spende eine vom Finanzamt anerkannte Bescheinigung.
  • Mit Buchung der Reise kann, je nach Zeitpunkt der Buchung, eine Anzahlung notwendig sein. Die Bedingungen hierzu finden Sie in den Veranstalter-AGB.
  • Zu erforderlichen Impfungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder eines der Tropeninstitute.

Anforderungen