Äthiopien: Zu den Völkern im Südwesten und Omo Nationalpark

Rundreise zu den Ari, Dorze, Konso und Mursi

Äthiopien   Kulturreisen, Rundreisen

Erleben Sie einen Teil Afrikas wie Sie ihn sonst nirgendwo auf dem schwarzen Kontinent finden werden. Reisen Sie durch eine Region, die vom Übergang vom abessinischen Hochland hin zum subsaharischen Afrika gekennzeichnet ist. Von Norden kommend reisen Sie zuerst im Großen Afrikanischen Grabenbruch entlang der großen Seen durch savannenartige Landschaften nach Süden. Im Osten und Westen ragen die schroffen Gebirgsketten des Grabenbruchs auf. Auf der Fahrt kommen Sie zuerst durch das Gebiet der oromosprachigen Völker wie der Borena, die traditionell von der Rinderzucht, zunehmend aber auch von Ackerbau leben. Auf der weiteren Fahrt Richtung Südwesten lassen Sie die Berge immer mehr hinter sich und reisen hinunter in die heißen Ebenen des Omo-Flusses, an dessen Ufern sie auf ein einzigartiges Mosaik verschiedenster Völker vorfinden, die mit ihren einmaligen Frisuren, Körperbemalungen und -schmuck viele Jahrzehnte Ethnologen aus der ganzen Welt angezogen haben. Ganz ungezwungen erleben Sie auf den bunten Wochenmärkten den Alltag dieser Menschen. Mit etwas Glück werden Sie Zeuge des Initiationsrituals der Hamer – dem Bullensprung. Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch bei den Mursi, deren Frauen durch das Schönheitsideal der Tellerlippen bekannt geworden sind. Eine Übernachtung in der Gartenstadt Awassa am gleichnamigen See beschließt diese abwechslungs- und erlebnisreiche Reise nach Südäthiopien.

Karo-Frau

Bunter Schmuck bei den Karo

Die Höhepunkte dieser Reise:

  • Für ethnologisch interessierte Naturliebhaber
  • Abyata-Shalla- und Mago-Nationalpark
  • Naturphänomen El-Sod-Krater und „Singende Brunnen“
  • Wanderung zu den Konso
  • Zu Gast bei den Ari, Mursi und Dorze
  • Bunte Wochenmärkte in Dimeka und Key Afer
  • Krokodile und Nilpferde im Chamo-See

Reiseverlauf Äthiopien (14 Tage)

 1. Tag: Anreise

Flug nach Addis Abeba. Ankunft und Transfer zum Hotel. Übernachtung im „Nexus Hotel“.

2. Tag: Entlang des ostafrikanischen Grabenbruchs

Genießen Sie die frische Morgenbrise auf 2.355 Metern! Nach dem Frühstück brechen Sie mit Allradfahrzeugen gen Süden auf und es erwartet Sie eine abwechslungsreiche und kurzweilige Fahrt. Auf der neuen Mautstraße verlassen Sie den urbanen Großraum Addis Abeba und entlang von rasant wachsenden Wohnsiedlungen, Windanlagen und neuen Gewerbeparks bekommen Sie Eindrücke vom aufstrebenden Äthiopien. Danach geht die Fahrt durch besiedeltes Savannengebiet vorbei an den malerischen Krater-Seen von Debre Zeyt und den Seen des Großen Afrikanischen Grabenbruchs. Kleine Marktflecken wie Koka, wo sich Gemüse- und Fischverkäufer den Platz mit Marabus teilen, oder Überraschendes, wie der Werksverkauf von Rift-Valley-Weinen in Ziway, laden zu kurzen Stopps ein. Ab Awassa befinden Sie sich dann bereits im Regionalstaat (Bundesland) „der südlichen Nationen, Nationalitäten und Völker“. Jetzt sind es nur noch wenige Kilometer bis Yirga Alem, wo sich Ihre schöne Unterkunft im traditionellen Sidama-Baustil befindet. Gut zu wissen! Bei Dämmerung locken die Besitzer der Lodge oftmals Hyänen und Geier auf eine Waldlichtung, die Sie bei einem St.-George-Bier ganz wunderbar vom Lagerfeuer beobachten können. Übernachtung in der „Aregash Lodge“. F/A
(Fahrstrecke ca. 330 km, ca. 5-6 h)

3. Tag: Sidamo-Region – Kaffeeanbau – Nomadenvolk der Borana

Früh am Morgen setzen Sie Ihre Fahrt auf dem Trans-African-Highway Richtung Süden fort. Die Wegstrecke ist holprig und führt durch eine sattgrüne, klimatisch begünstigte Landwirtschaftsregion, in der falsche Bananen (Ensete) und erstklassiger Kaffee gedeihen. Der Anbau des „schwarzen Goldes“ erfolgt durch Bauern und Kooperativen, die Ihre Kaffeebeeren zur Fermentierung und Trocknung an kleine ‚Kaffeefabriken‘ verkaufen. Am Nachmittag erreichen Sie dann erneut trockenes Grassavannenland und haben Gelegenheit eine Siedlung sesshafter Borana zu besuchen. Die Borana führen traditionell eine halbnomadische Lebensweise und ihre politische Ordnung basiert auf einem Altersklassensystem (Gada). Bis heute ziehen viele Borana bis zu viermal jährlich mit ihren Rindern, Kamelen, Eseln und Ziegen zu besseren Weidegründen weiter. Da ist es nur praktisch, dass die von den Borana-Frauen geflochtenen, tragbaren Grashütten (Dasse) für die saisonalen Dörfer leicht mitgeführt werden können. Übernachtung im „Yabelo Motel“. F/A
(Fahrstrecke ca. 270 km, ca. 4-5 h)

4. Tag: Singende Brunnen – El-Sod-Krater – Konso

Am heutigen Morgen ist zunächst etwas Ausdauer gefragt! Nach einer einstündigen Fahrt Richtung Süden erreichen Sie den beeindruckenden El-Sod-Krater, eine Caldera von 1,8 km Durchmesser und über 300 Meter Tiefe. Am Grunde des Kraters liegt ein See aus dem die Borana salzhaltigen Schlamm für Ihre Tiere gewinnen. Nach 2,5 Kilometern Weg (ca. 50 min) hinunter in den Krater können Sie hautnah erleben, wie die Männer ihrer schweren Arbeit nachgehenden – das heißt den Schlamm ernten, am Ufer trocknen und in kleinen Eselskarawanen hinauf zum Kraterrand transportieren. Danach halten Sie im Ort Dubuluk bei den sogenannten „singenden Brunnen“. Alle Borana-Klans besitzen einige dieser bis zu 15 Meter tiefen Brunnen, die selbst in sehr trockenen Jahren nicht versiegen. Mit etwas Glück können Sie an einem Brunnen erleben, wie junge Männer das wertvolle Nass über mehrere Stufen singend nach oben reichen. Die gesungenen Lieder handeln meist von den geliebten Rindern und sollen für einen guten Arbeitsrhythmus sorgen. Im Anschluss fahren Sie über Yabello zum heutigen Etappenziel Konso-Karat. Übernachtung in der „Kanta Lodge“. F/A
(Fahrstrecke ca. 130 km, Fahrzeit ca. 3-4h)

Kinder bei einem Fest

5. Tag: Das Volk der Konso

Der heutige Tag ist der ausgiebigen Erkundung des Konso-Königreiches gewidmet, dessen Rituale, Architektur und genialer Terrassenfeldbau zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Am Vormittag begeben Sie sich in die schroffe Hügellandschaft und entdecken eines der Dörfer und die anliegenden Felder zu Fuß. Bestaunen Sie die massiven steinernen Ringmauern des Dorfes, seiner „Stadtviertel“ (Kanta) und Gehöfte! An zentralen Orten, wie dem Versammlungsplatz und dem Haus der Jungmänner, werden die Geschichte und Kultur der Konso lebendig und Sie erfahren viel Wissenswertes über die Klanorganisation, die Geschlechterbeziehungen, den Begräbniskult und die Textilweberei. Nicht minder faszinierend ist der praktizierte Mischfeldbau, ein gern bemühtes Beispiel für ökologisch nachhaltige Landwirtschaft. Seit Jahrhunderten terrassieren die Konso ihre Berghänge und haben dabei eine einzigartige Kulturlandschaft geschaffen. Nach einer Mittagspause spazieren Sie von der Lodge zum nahen Konso-Museum. Dort erwartet Sie eine eindrucksvolle Sammlung von Waka-Figuren, Grabstelen für namhafte Krieger und Würdenträger, und Ihr Reiseleiter wird Ihnen erläutern, warum die Konso Ihre toten Könige mumifizieren. Übernachtung wie am Vortag. F/A

6. Tag: Konso – Markt in Key Afer – Jinka

Von den bewirtschafteten Hügeln Konsos führt der Weg durch die trockene Ebene des Weyto-Tals – dem Land der Tsamay – nach Key Afer („rote Erde“). Dort finden sich allwöchentlich Ari und Benna zu einem äußerst lebhaften und sprichwörtlich bunten Wochenmarkt ein. Bei einem Rundgang durch die verschiedenen Marktecken können Sie nicht nur sehen wie Rinder und Ziegen, Getreide und wilder Honig, oder Plastikhaarspangen und Transistorradios aus Fernost gehandelt werden, sondern erleben auch die neuesten Styling-Trends der Benna-Jugendlichen auf Brautschau und den lebhaften Austausch der letzten regionalen Neuigkeiten. Mischen Sie sich mit Ihrem Reiseleiter einfach unter die Völker und unternehmen Sie erste Versuche die ethnische Vielfalt der Region anhand von Kleidung und Schmuck zu unterscheiden! Ihr Wissen können Sie dann in Jinka bei einem Besuch des „South Omo Research Center“ (SORC) vertiefen, einem internationalen Forschungszentrum mit angegliedertem Museum, das anhand von Alltagsgegenständen und Schautafeln einen hervorragenden Überblick über die ethnischen Gruppen der Südomo-Region bietet. Übernachtung im „Jinka Resort“. F/A
(Fahrstrecke ca. 160 km, ca. 3-4 h)

7. Tag: Besuch bei den Mursi und Ari – Turmi

Der Besuch bei den Mursi, bekannt für ihre Tellerlippen, ist sicherlich ein Höhepunkt Ihrer Reise. Der Weg führt Sie vom Hochland Jinkas in den wenig erschlossenen und durch dichte Buschvegetation geprägten Mago-Nationalpark. Tiersichtungen im Park sind schwierig, aber mit etwas Glück können Sie einen Kudu oder eine Gruppe von Pavianen entdecken. Die Mursi selbst leben in einfachen Siedlungen im Nationalparkgebiet und bauen Sorghumhirse, Mais und Bohnen im Schwemmland des Omo- und Magoflusses an. Ihr größter Reichtum sind ihre unzähligen Rinder, deren Milch und Blut sie nutzen und denen sie enorme soziale und rituelle Bedeutung zusprechen. Fragen Sie Ihren Reiseleiter doch einmal nach der Höhe des Brautpreises, den ein Vater für die Hochzeit seines Sohnes aufbringen muss! Bei der Gelegenheit können Sie auch gleich nach der Bedeutung der runden Tonscheiben fragen, mit denen sich Mursi-Frauen die Lippen und Ohren verzieren, oder nach den dekorativen Schmucknarben, die sich Mursi-Männer setzen. Zurück in Jinka wartet eine kurze Mittagspause und ein anschließender Besuch in einem typischen Ari-Dorf. Mit ihrem Anbau von Mais, Gemüse und Kaffee sind die Ari die Landwirte der Südomo-Region und für ihre Schmiedekunst, Töpferei und Schnapsbrennerei (Areke) bekannt. Nachdem Sie gelernt haben wie man unter einfachsten Bedingungen ein Beil schmiedet oder das landestypische Fladenbrot (Injera) herstellt, fahren Sie am Nachmittag weiter nach Turmi. Übernachtung in der „Emerald Lodge“.
(Fahrstrecke ca. 260 km, ca. 5-6 h)

8. Tag: Besuch bei den Dessanech – Wochenmarkt der Hamer in Dimeka – Turmi

Am Morgen fahren Sie nach Omorate, das am südlichsten Abschnitt des Omo-Flusses liegt, kurz bevor dieser in den Turkana-See mündet. Dort leben die Dessanech, deren Name „Menschen des Deltas“ bedeutet und die als begnadete Krokodiljäger bekannt sind. Auch für die Dessanech bilden Rinder den zentralen Angelpunkt des Lebens. Ihre Gesellschaft setzt sich aus größeren Klans zusammen, denen jeweils unterschiedliche Mächte, wie das Hervorbringen von Regen oder die Heilung bestimmter Krankheiten, zugesprochen werden. Nachdem Sie mit dem Einbaum über den Omo gesetzt sind und eine Dessanech-Siedlung erkundet haben, fahren Sie nach Dimeka zum Wochenmarkt der Hamer. Dort werden Nahrungsmittel, Kleidung und beliebte Genussmittel wie Schnupftabak und Kaffeeschalen gehandelt. Auch das Ockerpulver (Asile) und die Butter, die verheiratete Hamer-Frauen für Ihre kunstvoll gezwirbelten Haare und ihre Hautpflege verwenden, finden Sie dort. Gehen Sie auf Entdeckungstour und versuchen Sie herauszufinden, wie man schon optisch eine „Erstehefrau“ von einer „Zweitehefrau“ unterscheiden kann! Übernachtung wie am Vortag. F/A
(Fahrstrecke ca. 200 km, ca. 3-4 h)

9. Tag: Das Volk der Karo
Entlang von Trockenflussläufen (Shets), Termitenhügeln und Dornbuschsavanne fahren sie in das abgelegene Gebiet der Karo, welche in drei Hauptsiedlungen direkt am Omo leben. Egal ob Korcho, Duss oder Labuk – von allen drei Siedlungen aus können Sie einen fantastischen Blick auf den Flusslauf genießen und nach am Ufer ruhenden Krokodilen Ausschau halten. Das Leben der Karo basiert auf Viehwirtschaft, Imkerei, Schwemmlandanbau sowie Fischerei und bei einem Rundgang durch das Dorf können Sie Einblicke in den lokalen Alltag gewinnen. Die Karo sind bekannt für Ihren auffallenden Körper- und Kopfschmuck. Während die Männer ihre Körper mit bedeutsamen Mustern aus Erdfarben bemalen und nach der Heirat oft eine dekorierte „Lehmhaube“ als Statussymbol tragen, schmücken sich die Frauen mit Lippennagel, knubbeliger Ockerfrisur und Perlenketten. Zurück in Turmi steht Ihnen der restliche Nachmittag zur freien Verfügung. Übernachtung wie am Vortag. F/A
(Fahrstrecke ca. 130 km, ca. 3-4 h)

 

Dig Dig Antilope

10. Tag: Turmi – Besuch bei den Arbore – Arba Minch

Heute gilt: „Der Weg ist das Ziel“. Von Turmi führt die Strecke entlang der faszinierenden Buska-Berge zurück ins Weyto-Tal und bei guter Sicht können Sie einen flüchtigen Blick auf den funkelnden Stefaniesee (Chew Bahir) erhaschen. Die heißen nördlichen Ebenen des Sees werden von den Arbore bewohnt, die vorwiegend pastoralistisch leben und gute Beziehungen zu den benachbarten Tsamay und Borana unterhalten. Bei einem Besuch in einem Arbore-Dorf können Sie nicht nur die Kuppelhütten und den aufwendigen Perlenschmuck der Frauen bewundern, sondern auch erfahren, wie man jedes Jahr zum Ende der Regenzeit das neu sprießende Gras segnet, indem man alle Rinder durch vier platzierte Türmarkierungen treibt. Im Anschluss fahren Sie über Konso zurück in den großen Grabenbruch, wo ein gesegneter Regenfall und reiche Böden einen intensiven Feldbau und die Anlage von Bananenplantagen ermöglichen. Am späten Nachmittag erreichen Sie Ihr idyllisch gelegenes Hotel in Arba Minch, das einen grandiosen Blick auf den Chamo-See und den Nechi-Sar-Nationalpark bietet. Bei einem Sundowner auf der Terrasse des Hotels können Sie das Erlebte der letzten Tage Revue passieren lassen. Übernachtung im „Emerald Resort“. F/A
(Fahrstrecke ca. 280 km, ca. 5-6 h)

11. Tag: Bootsfahrt auf dem Chamo-See – Besuch bei den Dorze

Am Vormittag unternehmen Sie eine ca. 2-stündige Bootstour auf dem Chamo-See, bei der Sie einige der größten Nilkrokodile Afrikas, Flusspferde und eine Vielzahl von Wasservögeln – wie afrikanische Schreiseeadler, Pelikane, Reiher, Nimmersatt-Störche und Komorane – unmittelbar aus der Nähe beobachten können. Zurück von der Bootspirsch fahren Sie von 1.100 Metern auf 2.700 Meter hoch hinauf in die Chencha-Berge zu den Dorze. Hier oben ist das Wetter deutlich frischer und Sie haben einen spektakulären Blick auf den Chamo- und Abaya-See. Die Dorze bauen bienenkorbartige Häuser aus Bambus und Enseteblättern und sind als Meisterweber in ganz Äthiopien bekannt. Gemeinsam mit einem lokalen Guide erkunden sie die Dorze-Siedlung und werden viel Interessantes zur Kultivierung der „falschen Banane“ (Ensete) und der Tradition der Baumwollweberei erfahren. Schauen Sie zu wie Ihr frisches Ensete-Brot (Kocho) hergestellt wird und genießen Sie je nach Laune, einen Bissen mit Wildhonig oder feuerscharfem Chili! Kleiner Tipp für Souvenirjäger – Sie sollten die Möglichkeit nicht verstreichen lassen, äthiopische Baumwolltücher direkt in der Kooperative zu erstehen. Übernachtung wie am Vortag. F/A

12. Tag: Die Gartenstadt Äthiopiens

Heute fahren Sie entlang der Seen-Kette durch das Land der Wolayta und Alaba nach Awassa, der grünen Gartenstadt am Rande des gleichnamigen Sees. Der komplette Nachmittag steht Ihnen zur Entspannung und für selbständige Erkundungen zur freien Verfügung. Mischen Sie sich unter die Leute, unternehmen Sie eine Spaziergang entlang der Seepromenade Richtung Tabor-Berg und genießen Sie den einmaligen Sonnenuntergang über dem See! Übernachtung im „South Star Hotel“. F/A
(Fahrstrecke ca. 280 km, ca. 5 h)

13. Tag: Die Seen Abyata und Shalla – Rückreise

Auf Ihrem Endspurt zurück in die Hauptstadt besuchen Sie den Abyata-Shalla-Nationalpark, berühmt für seine unzähligen Flamingos, Marabus und andere Vogelarten. Bei Ankunft in Addis Abeba halten Sie in einer Kaffeerösterei und erfahren mehr über die Herstellung und Verarbeitung von Kaffee. Anschließend haben Sie Gelegenheit letzte Souvenireinkäufe zu tätigen. Am Abend bringt Sie Ihr Reiseleiter zum Flughafen und Sie treten die Heimreise nach Europa an. Tageszimmer im „Sabon Hotel“. F

14. Tag: Wieder daheim

Am Morgen Ankunft in Deutschland.

F = Frühstück / A = Abendessen

Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt nach Addis Abeba und zurück mit Turkish Airlines oder anderer Fluggesellschaft in der Economy Class
  • Deutsch sprechende, lokale Tourenleitung
  • Deutsche Tourenleitung ab 8 Teilnehmern
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Bootstour auf dem Chamo-See
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • 7 Übernachtungen im Hotel im DZ; 1 Übernachtung im Hotel (einfach); 4 Lodge-Übernachtungen im DZ; Tageszimmer am Abreisetag
  • Mahlzeiten: 12× F, 11× A
  • Reiseliteratur

Nicht enthaltene Leistungen

  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Visum (ca. 50 USD)
  • Trinkgelder; Persönliches
  • Flughafengebühren im Reiseland
  • Optionale Ausflüge
  • Foto- und Videogebühren
  • Evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 01.08.18

Zusatzleistungen

  • Einzelzimmerzuschlag: 190 EUR
  • Rail & Fly – innerdeutsche Anreise mit der Deutschen Bahn zum Flughafen 2. Klasse: 50 EUR
  • Zubringerflug auf Anfrage
  • Verlängerung 3 Tage UNESCO-Weltkulturerbe Lalibela, ab 2 Pers., englischsprachige Tourenleitung, ab: 440 EUR
  • Verlängerung 4 Tage „Weiße“ Stadt Harar, ab 2 Pers., englischsprachige Tourenleitung, ab: 740 EUR
  • Verlängerung 7 Tage Sansibar aktiv, ab 2 Pers., Ausflüge mit deutschsprachigem Guide, ab: 550 EUR

Hinweise

  • Termine, Preise & Leistungen gültig bis Katalogwechsel
  • 3 % Frühbucherrabatt bis 6 Monate vor Abreise.
  • Beim Besuch der verschiedenen Ethnien des Südens werden Sie, vor allem bei den Mursi, mit Geldforderungen für jedes Foto konfrontiert. I.d.R. zahlt man 5-7 Birr pro Bild bzw. verhandelt den Preis. Alle Fotos ohne Bezahlung können unangenehme Folgen für die gesamte Gruppe haben.
  • Beim Besuch der Dörfer sollte der Fotoapparat nicht das erste sein was die Bewohner von Ihnen sehen, sondern Ihr freundliches Gesicht. Natürlich können Sie ausgiebig fotografieren. Wir bitten aber um respektvolle Aufmerksamkeit gegenüber der jeweiligen Situation. Bei Porträts holen Sie sich am besten kurz das Einverständnis der betreffenden Person. Dazu reicht oftmals ein Lächeln und ein freundliches deuten auf die Kamera. Bitte treten Sie den Menschen freundlich und respektvoll gegenüber.
  • Beim Besuch der verschiedenen Ethnien des Südens werden Sie, vor allem bei den Mursi, mit Geldforderungen für jedes Foto konfrontiert. I.d.R. zahlt man 5-7 Birr pro Bild bzw. verhandelt den Preis. Alle Fotos ohne Bezahlung können unangenehme Folgen für die gesamte Gruppe haben.
  • Aufgrund von schlechten Witterungsverhältnissen und dadurch bedingt unpassierbaren Pisten können Programmänderungen erforderlich werden. Es kann häufiger zu Unterbrechungen der Wasser- und Stromversorgung kommen.
  • Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten.
  • Einzelreisende können ein gleichgeschlechtliches halbes Doppelzimmer/Zweibettzimmer buchen. Sofern bei Buchung noch kein/e Zimmerpartner/in gebucht hat, wird zunächst der gesamte Einzelzimmerzuschlag in Rechnung gestellt. Sollte sich bis ca. 4 Wochen vor Reisebeginn ein/e Doppelzimmerpartner/in finden, wird der Zuschlag selbstverständlich wieder gutgeschrieben.
  • Diese Reise ist auch als Privatreise ab 2 Personen zum Wunschtermin buchbar englischsprachige Tourenleitung, Sept.-April). Preis ab 2.590 EUR p.P. im Doppelzimmer.
  • Zu erforderlichen Impfungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder eines der Tropeninstitute.
  • Eine Anzahlung von 15% muss direkt nach der Buchung und Erhalt des Sicherungsscheines bezahlt werden. Die Restzahlung wird 21 Tage vor Reisebeginn fällig. Bis zu der in der AGB genannten Frist vor Reisebeginn kann der Veranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von der Reise zurücktreten.
  • Durch Ihre Reise erzeugte CO2-Emissionen können Sie durch eine freiwillige Spende an Atmosfair ausgleichen (s. Buchungsformular).
  • Die Spenden werden in Projekte zur Einsparung von Treibhausgasen investiert. Um die CO2-Emissionen des Fluges an anderer Stelle einzusparen sind z.B. für Flüge nach Tansania ca. 103 EUR und nach Nepal ca. 117 EUR notwendig. Sie erhalten für Ihre Spende eine vom Finanzamt anerkannte Bescheinigung.

Anforderungen

  • Teamgeist, gute Ausdauer und Kondition für mehrstündige Fahretappen, die Bereitschaft zum Komfortverzicht sowie Interesse und Toleranz für andere Kulturen sind Grundvoraussetzung für diese Tour. Sie sind auf zum Teil schlechten Pisten in nicht klimatisierten Geländewagen mit Allradantrieb unterwegs. Vier Reisende und ein Fahrer teilen sich ein Fahrzeug. In Südäthiopien ist die Infrastruktur schlecht ausgebaut bzw. teilweise gar nicht vorhanden, was einerseits die Faszination der Region ausmacht, andererseits für europäische Reisende eine Herausforderung in punkto Komfort und Hygiene darstellen kann. Die Hotels des Landes entsprechen nicht immer den gewohnten Verhältnissen aus Deutschland.
  • Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.
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