Rumänien: Floßfahrt, Wanderungen und Radtour in Siebenbürgen

Familienreise mit Kronstadt, Bran, Fluss "Alt" und Hermannstadt

Rumänien   Aktivreisen, Familienreisen, Wanderreisen

Für Kinder ab 8 Jahre empfohlen. Eine Multi-Aktivreise für die ganze Familie. Wir lassen uns einweisen in die Welt des Flößens. Gemeinsam mit unserem Reiseleiter und der Begleitmannschaft bauen wir ein Floß. Mit diesem Gefährt gleiten wir 4 Tage durch das transsilvanische Kernland, vorbei an Dörfern und bewaldeten Bergrücken, vom sanften Dahintreiben bis zur flotten Fahrt im Olt-Durchbruch. Am Abend schlagen wir am Ufer unsere Zelte auf und bereiten die Mahlzeiten am Lagerfeuer zu. Ein Flößer-Diplom wird am Ende der Tour verliehen!
Wanderungen, Ausflüge mit dem Fahrrad durch das malerische Vorbergland der Karpaten und eine Kanutour sind weitere Aktivitäten dieser Reise. Die Wanderungen führen uns durch das Zibins-Gebirge. Auf duftenden Almwiesen begegnen wir Hirten samt ihren Schafherden und gewinnen einen Einblick in das tägliche Hirten-Leben. Für Abwechslung sorgt ein Ausflug in den nahegelegenen Outdoor Park mit Sommerrodelbahn, Trampolin, Kletterpark oder in den Hochseilgarten. Unsere Reise führt auch zur Törzburg, bekannt durch die legendären Geschichten von „Graf Dracula“. Zurück aus den Bergen lockt die Stadt – bei einem Spaziergang durch Sibiu (Hermannstadt) bewundern wir die historische Altstadt und genießen siebenbürgisches Flair.

Flossfahrt

Floßfahrt

Die Höhepunkte dieser Reise:

  • Viertägige Flussfahrt auf der Alt mit einem selbst gebauten Baumfloß
  • Technisch einfache sechsstündige Wanderungen in den Karpaten
  • Fahrradetappen rund um Hermannstadt – leicht bergauf und bergab
  • Lagerfeuer, Geselligkeit und rumänische Gastfreundschaft
  • Übernachtungen im Zelt am Ufer der Alt, im Heu einer Scheune und im Hotel
  • Besuch der Törzburg, bekannt als „Schloss von Graf Dracula

Reiseverlauf Rumänien (13 Tage)

Burg Bran

Burg Bran

1. Tag: Anreise

Individuelle Anreise nach Sibiu/Hermannstadt, Treffpunkt Flughafen. Ein Flughafentransfer bei gemeinsamer Anreise der Gruppe ist im Reisepreis eingeschlossen. Wir übernachten auf einem kleinen Privatcampingplatz in der Nähe von Hermannstadt. Unser rumänisches Begrüßungs-Abendessen nehmen wir in einem rustikalen Kellergewölbe in der Altstadt ein. Anschließend machen wir einen gemütlichen Spaziergang durch die Innenstadt und gehen zurück zu unserem „Basislager“. Übernachtung im Zelt/Heu im „Basislager Neppendorf“. A

2. Tag: Das Burzenland: Bran/Törzburg – Rosenauer Bauernburg

Unser heutiges Ziel ist das so genannte „Burzenland“. Nach einem üppigen Frühstück folgt ein Bustransfer nach Bran, einem kleinen Gebirgsort im Schutz des Karpatenbogens. Gegen Mittag treffen wir dort ein, und nach einem Picknick, bei dem wir uns mit frischem Schafskäse, Brot und Gemüse versorgen, geht’s gestärkt weiter. Hoch auf einem Felsen über dem Städtchen Rosenau thront die gleichnamige Burg aus dem 14. Jahrhundert. Ein kurzer, aber steiler Pfad führt uns 150 Höhenmeter durch den Wald hinauf. Von oben bietet sich uns ein herrlicher Blick auf Rosenau, die Felder ringsum und auf die Karpaten in der Ferne.
Nach einer kurzen Busfahrt (ca. 10 Minuten) treffen wir nachmittags auf dem „Vampire-Campingplatz“ in Bran/Törzburg ein. Wir machen einen Spaziergang durch den Ort und besichtigen die Törzburg (Castelul Bran, 14. Jh.) mit ihren Türmen, Zinnen und Schießscharten. Die Burg liegt auf einer felsigen, bewaldeten Anhöhe; einer einst strategisch wichtigen Stelle an der Pass- und Handelsstraße über die Karpaten. Als „Dracula-Schloss“ wurde die Törzburg zur Attraktion. Mit dem legendären Grafen Dracula (Titelfigur des gleichnamigen Vampir-Romans des irischen Schriftstellers Bram Stoker) wird der rumänische Herrscher Vlad Tepes (15. Jh.) in Verbindung gebracht, der für seine Grausamkeit bekannt war: seine Feinde ließ er zur Abschreckung auf Pfähle spießen und wurde deswegen der „Pfähler“ (Tepes, von rum. teapa = der Pfahl) genannt. In einer nahe gelegenen Gaststätte mit schöner Aussicht auf das Schloss lassen wir uns das Abendessen schmecken. Übernachtung im Zelt „Vampire-Campingplatz“ in Bran/Törzburg. F/M/A
(Fahrzeit: ca. 3 Std.)

3. Tag: Kronstadt in Siebenbürgen – Floßbau

Nach einem „Draculafrühstück“ bringt uns der Bus nach Kronstadt (ca. 30 Min Fahrzeit). Gemütlich spazieren wir durch die Altstadt. Dann führt uns ein Serpentinenweg durch Laubwald auf den Rücken des 967 m hohen Hausberges, der Zinne (Tampa) hinauf. Von hier oben bietet sich an klaren Tagen ein weit reichender Blick auf die schöne Altstadt und ihre bergige Umgebung. Dichtes Grün umrahmt die alten Häuserzeilen. Überragt werden sie vom Rathaus (15. Jh.), dem Mittelpunkt des Marktplatzes und von der Schwarzen Kirche, dem Wahrzeichen der Stadt. Das Innere der dreischiffigen Hallenkirche schmücken anatolische Teppiche (17. und 18. Jh.) sowie ein schönes Chorgestühl aus dem 18. Jahrhundert. Am Marktplatz steht auch das stattliche Hirscherhaus mit seinem langen Laubengang (16. Jh.), das einst dem Kronstädter Bürgermeister Lukas Hirscher gehörte.
Mit der Regionalbahn fahren wir am frühen Nachmittag nach Augustin (1 Std.) und werden dort von unserem Flößer-Team begrüßt. Mit dem Pferdewagen legen wir die letzten 7 km vom  Bahnhof  bis  zum  Floßbauplatz  zurück.  Das  Baumaterial  liegt  schon  am  Olt  bereit, unweit des Dorfes, wo wir auch die Nacht im Zelt verbringen. Unter Anleitung der Flößer bauen wir gemeinsam das Floß. Dabei bleibt uns genügend Zeit für ein Bad im Fluss. Nebenbei wird auch ein zünftiges Abendessen am Lagerfeuer zubereitet. Übernachtung im Zelt. F/M/A
(Aufstieg 320 Hm; Abstieg 320 Hm; Gehzeit: ca. 2 Std.)

4. Tag: Floßtaufe – Erster Floßtag auf dem Alt

Nachdem wir Kaffee und Tee am Lagerfeuer gekocht und unser „Flößer-Frühstück“ zu uns genommen haben, lösen wir das Baulager auf. Es folgt die Floßtaufe, dann beginnt das Abenteuer: Die Fahrt startet in der Nähe von Augustin. Rund um den sog. Geisterwald werden wir den Olt auf seinem oberen Mittellauf befahren. Der Alt (rumän. Olt), Rumäniens drittgrößter Fluss,  entspringt in den Ostkarpaten und mündet nach rund 700 km in die Donau. Sein malerisches, von Pappeln, Weiden, Wiesen und Äckern gesäumtes Tal gehört zu den schönsten Flusstälern Rumäniens. Teilweise ist unsere Fahrt „spritzig“. Wir befinden uns in einem Durchbruch, wo der Olt seinen Lauf an einer natürlichen Barriere scharf nach Westen richtet. Die Engstelle, die mit dem Turzun-Basaltstock bei Racos endet, ist ein eindrucksvoller Abschnitt – trotzdem alles andere als eine Rafting-Tour! Gesteuert wird mit den Rudern, manchmal kann es vorkommen, dass sich das Floß an Felsbrocken verkeilt oder an Steinen aneckt. Mit Hebelkraft und Seilwinden wird es dann wieder flott gemacht.
Unsere Tagesetappen dauern von ca. 10:00-16:00/17:00 Uhr. Anschließend wandern wir zu einem nahe gelegenen Dorf und erleben das abendliche Treiben. Unser Zeltlager richten wir am Olt-Ufer ein, sammeln Holz und kochen am Lagerfeuer. Gesang und gute Laune… und für die Älteren ein Stamperl Schnaps! Übernachtung im Zelt am Alt-Ufer. F/M/A

5. Tag: Zweiter Floßtag

Unsere heutige Fahrt wird gemächlicher. Wir genießen es, vom Fluss getragen lautlos dahinzugleiten und unzähligen Mäandern zu folgen. Wer Lust hat, kann versuchen das Floß mit einem der Ruder zu steuern. Davon gibt es zwei, jeweils 7 m lang, vorne und hinten axial mittig am Floß angebracht. Meist werden sie von zwei Flößern bedient, die aber gerne bereit sind, uns in die Kunst des Steuerns einzuführen. Dabei erfahren wir auch einiges über die Geschichte der Flößerei. Gegen Abend gehen wir an Land. Wir befinden uns voraussichtlich in der Region um Hoghiz, einer Ortschaft, die während des Mittelalters strategisch wichtig war. In der naturparkähnlichen Landschaft stehen hier drei ehemalige Schlösser, teils Ruinen, umgeben von jahrhundertealten Eichen. In unmittelbarer Nähe befand sich das römische Militärlager Pons Vetus, wo 262 n. Chr. an der römischen Olt-Brücke die Schlacht zwischen Goten und Gepiden stattgefunden haben soll. Auf einer Wiese richten wir unser Zeltlager ein und bereiten das Lagerfeuer vor. Nach dem Abendessen sitzen wir noch gemütlich beisammen und tauschen unsere Eindrücke aus. Übernachtung im Zelt auf einer Wiese. F/M/A

6. Tag: Dritter Floßtag

Ein weiterer Tag auf dem Wasser liegt vor uns. Unterwegs winken uns immer wieder erstaunte Fußgänger und begeisterte Kinder von Ufern und Brücken aus zu. Auf dem Floß gibt es auf rustikalen Holzbänken eine Sitzgelegenheit für jeden Fahrgast. Eine überspannte Plane (Tarp) dient als Sonnen- und Regenschutz. Sobald wir in ruhigeres Fahrwasser kommen, halten wir an, um in Dorfnähe die Lebensweise der hiesigen Landbevölkerung auf uns wirken zu lassen. Wer möchte, kann am späteren Nachmittag noch eine kurze geführte Wanderung in der näheren Umgebung unternehmen (1-2 Stunden). Am Abend bauen wir wieder unser Lager auf mit „Holzdienst“, „Lagerfeuerbetreuung“ und allem, was zum Outdoor-Leben dazugehört. Gemeinsam bereiten wir am Lagerfeuer das Abendessen zu und tauchen anschließend bei Mondschein und Sternenlicht, Feuersglut und Kerzenschimmer ein in die Welt siebenbürgischer Sagen und Märchen. Übernachtung im Zelt. F/M/A
(Gehzeit: ca. 1 bis 2 Std.)

7. Tag: Letzter Floßtag – Fahrt ins Zibinsgebirge (Hohe Rinne/Paltinis)

Nach einem kräftigen Frühstück setzen wir zur letzten Floßetappe an. In Comana de Jos können wir kurz an Land gehen und ein kleines, aber sehenswertes ethnographisches Dorfmuseum besichtigen. Bis zum Nachmittag dürften wir es geschafft und Halmeag, das Ziel unserer feucht-fröhlichen Fahrt, erreicht haben. Das Floß wird hier von den Flößern in seine Bestandteile zerlegt und mit einem Holzlaster abtransportiert. Mit dem Bus fahren wir weiter zum höchstgelegenen Kurort Rumäniens, Hohe Rinne (Paltinis, 1.450  m). Dort quartieren wir uns in einer gemütlichen Bergpension ein, die uns für die nächsten 3 Tage als „Basislager“ dient. Den Abend lassen wir dort ausklingen – bei dieser Gelegenheit werden auch die Flößer-Diplome verliehen. Übernachtung in einer Bergpension. F/M/A
(Fahrzeit: ca. 2 bis 2,5 Std.)

8. Tag: Hohe Rinne und Umgebung: Gretchenwiese, Batrana-Gipfel

Nach dem Frühstück unternehmen wir einen Rundgang durch den geschichtsträchtigen Kurort. Wir wandern zur Klosterklause „La Schit“ (sprich: Skit). Weiter geht es rund um die Hohe Rinne durch waldreiches Gebiet. Unter den vielen Pflanzen der Umgebung sind über 30 endemisch. Über die Gretchenwiese steigen wir gemächlich hinauf auf den Batrana-Gipfel (1.911 m). Dies ist der höchste Punkt unserer Tageswanderung und zugleich einer der schönsten Aussichtspunkte der Region. Vom Gipfel kehren wir durch dichten Fichtenwald zur Pension zurück. Unsere Reiseleiter bereiten wieder ein schmackhaftes Essen für uns zu. Übernachtung in einer Bergpension. F/M/A
(Aufstieg 820 Hm; Abstieg 820 Hm; Gehzeit: ca. 5-6 Std.)

Kuhhirtin

Kuhhirtin

9. Tag: Zeit für viele Aktivitäten im Outdoorpark

Der heutige Tag steht für viele Aktivitäten zur freien Verfügung. Im nahegelegenen „Arena-Platos-Resort“ (www.arenaplatos.ro), ein Outdoor-Spielgelände mit Sommerrodelbahn, Kletterpark, Trampolin und weiteren Angeboten können sich die Kinder austoben. Alternativ lockt ein Besuch im Hochseilgarten „ARKA–Adventure Park“ (www.arkapark.ro). Hin und zurück wandern wir jeweils ca. eine Stunde.
Hier kommen alle auf ihre Kosten, Spiel und Spaß ist für alle garantiert. Die jeweiligen Aktivitäten vor Ort sind fakultativ und können je nach Gruppenwunsch variieren. Verlängerbar, je nach Lust und Laune. Wer es etwas ruhiger mag, kann den Tag auch für eine schöne Wald- oder Almwanderung nutzen oder einfach in Ruhe entspannen. Übernachtung in einer Bergpension. F/M/A
(Gehzeit: ca. 2 Std.)

10. Tag: Abstieg über das Hirtendorf Rasinari nach Hermannstadt

Mit unserem Tagesrucksack starten wir zu einer rund 6-stündigen Wanderung. Anders als bei  der gestrigen Hochgebirgstour führt unsere Route heute nur talwärts. Unterwegs besuchen   wir eine Sennhütte. Dabei können wir einen Eindruck vom Wesen der Wanderhirtenschaft (Transhumanz) bekommen und zugleich die einfache Lebensweise der Hirten genauer kennen lernen. Über die Tomnatic-Wiese und blumenreiche Almen geht es zum Dorf Rasinari (Städterdorf, 574 m) hinab. Dieses erstreckt sich entlang zweier Gebirgsbäche am Fuß des Zibinsgebirges. Holzverarbeitung und Schafzucht sind hier die Hauptbeschäftigungszweige. Wir kehren nach Hermannstadt zurück und treffen am späteren Nachmittag in unserem „Basislager Neppendorf“ ein, wo wir die kommenden Nächte verbringen werden. Anschließend können wir den Abend bei einem Spaziergang durch Hermannstadt oder einem Eis ausklingen lassen. Übernachtung im Zelt/Heu im „Basislager Neppendorf“. F/M/A
(Abstieg 850 Hm; Gehzeit: ca. 6 Std.)

11. Tag: Erste Radtour: Kirchenburg und Hirtendorf

Nach dem Frühstück schwingen wir uns auf unsere Fahrräder und legen die ersten Kilometer im Vorbergland über Cisnadioara/Michelsberg nach Cisnadie/Heltau zurück. Dort besichtigen wir die Kirchenburg, die zu den repräsentativsten in Südsiebenbürgen gehört. Zurück in Cisnadioara/Michelsberg, besichtigen wir die dortige Burg (1223 erstmals urkundlich erwähnt) mit der ältesten romanischen Basilika im sächsischen Siebenbürgen. Beim Halben Stein im Silberbachtal in schöner Landschaft lassen wir uns ein ausgiebiges Picknick schmecken. Anschließend fahren wir durch den „Jungen Wald“ in das Dorfmuseum – eines der größten Freilichtmuseen Europas. Über schöne Waldwege fahren wir zurück nach Hermannstadt. Übernachtung im Zelt oder im Heulager. F/M/A
(Fahrstrecke ca. 32 km)

Lagerfeuer

Lagerfeuer

12. Tag: Zweite Radtour: Das malerische Vorbergland der Karpaten

Auf unserer heutigen Tour erhalten wir einen Eindruck vom Vorbergland, das unter dem Namen „Marginimea Sibiului“ bekannt ist. Wir durchqueren die zwei Hirtendörfer Poplaca und Orlat. Hier besichtigen wir auch das orthodoxe Kloster. Beim Gespräch mit einer Nonne können wir einen Eindruck vom Leben in einem orthodoxen Kloster erhalten. Anschließend fahren wir weiter nach Sacel, wo wir uns mit einem Picknick am Seeufer stärken. Hier startet unsere Kanutour. Nach einer kurzen Einweisung fahren wir zunächst gemütlich über den See und beenden die Tour mit einem kleinen Wettkampf. Welches Kanu ist das schnellste? Das Abendessen genießen wir auf einem rumänischen Bauernhof in Sibiel. Transfer zurück nach Hermannstadt. Übernachtung im Zelt oder im Heulager. F/M/A
(Fahrstrecke ca. 30 km)

13. Tag: Sibiu/Hermannstadt

Vormittags steht eine geführte Besichtigung durch die Gassen der Altstadt an (spätgotische evangelische Stadtpfarrkirche mit berühmter Sauer-Orgel, orthodoxe Kathedrale, katholische Kathedrale). Direkt auf dem Bauernmarkt nehmen wir das Mittagessen zu uns. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung und kann für Besichtigungen in Eigenregie genutzt werden (z. B. Brukenthal-Palais, Freilichtmuseum, Stadtbummel…). Hermannstadt kann auf eine über 800-jährige Vergangenheit zurückblicken. Unter dem lateinischen Namen „Villa Hermanni“ 1223 urkundlich belegt, besaß die Stadt 150 Jahre später bereits 19 Zünfte.  Drei Verteidigungsringe mit 5 Basteien und 54 Türmen schützten sie vor Fremdeinfällen. Leider ist von der alten Bausubstanz nicht alles erhalten geblieben, dennoch hat die Stadt ihr historisches Flair bewahrt. Schöne Plätze – der Große und der Kleine Ring mit gotischen und barocken Gebäudefassaden – bilden den Altstadtkern.
Mittelpunkt der ehemaligen Oberstadt mit ihren Patrizierhäusern ist der Große Ring, sein vielleicht schönstes Schmuckstück das Brukenthal-Palais. Der 1785 errichtete Barockbau, der heute ein berühmtes Museum und eine Bibliothek beherbergt, trägt den Namen seines Besitzers, des Kunstkenners und -sammlers Samuel von Brukenthal, der zu Maria Theresias Zeit Gouverneur von Siebenbürgen war. Durch das Tor des Ratsturms gelangt man vom Großen Ring auf den Kleinen Ring. Hier, umgeben von den schönen Arkaden-Häusern der Handwerker und Kaufleute (15./16. Jh.), findet jedes Jahr im Herbst ein im ganzen Land bekannter Töpfermarkt statt. Unter mittelalterlichen Mauerbögen, gesäumt von alten Häusern, führt die  malerische  „Sagstiege“ aus  der  Oberstadt  hinab  zu  den  Gassen  der Unterstadt. Am Nachmittag werden wir zum Flughafen gebracht (10 Minuten). Bustransfer nur in Verbindung mit dem Gruppenflug. F/M

F = Frühstück / M = Mittagessen / A = Abendessen

Leistungen

  • Deutschspr. Reiseleitung ab/bis Sibiu/Hermannstadt
  • Flughafentransfer, nur in Verbindung mit dem Gruppenflug
  • Übernachtung in Pensionen, in Zelten und im Heu
  • Wasser (außer in Pensionen und Gaststätten)
  • 12x Frühstück, 12x Mittagessen, 12x Abendessen
  • 3-4-köpfige Flößermannschaft
  • Gepäcktransport während der Floßfahrt
  • Camping- und Kochausrüstung
  • Leihausrüstung: mehrgängige Marken-Fahrräder, Schwimmwesten, Kanus, Kanuausrüstung
  • Transfers/Fahrten laut Programm
  • Eintrittsgebühren lt. Programm
  • Stornokosten-Versicherung, Reiseabbruch-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service

Nicht enthaltene Leistungen

  • Flug
  • Nicht aufgeführte Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder; Persönliches
  • Individuelle Ausflüge und Besichtigungen

Zusatzleistungen

  • Einzelzimmer- und Einzelzelt-Zuschlag: 100 EUR
  • Flug ab/bis Deutschland nach Sibiu/Hermannstadt auf Anfrage
  • Reisepreis Kind bis 10 Jahre: 760 EUR
  • Reisepreis Kind 11 bis 15 Jahre: 800 EUR

Hinweise

  • Termine, Preise & Leistungen ab 01.01.16 unter Vorbehalt.
  • Vor Ort werden Sie von einem Team, bestehend aus einem ortskundigen, Deutsch und Rumänisch sprechenden Reiseleiter sowie einem Tourbegleiter, betreut. Ihr Rumänisch sprechender Tourbegleiter kümmert sich um organisatorische Aufgaben. Beide verstehen sich als Teil der Gruppe.
  • Bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Zugverspätungen, organisatorische Schwierigkeiten, nicht vorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es bei dieser Reise zu Programmumstellungen und/oder –änderungen kommen.
  • Eine Anzahlung von 20 % muss direkt nach der Buchung und Erhalt des Sicherungsscheines bezahlt werden. Die Restzahlung wird 4 Wochen vor Reisebeginn fällig. Bis zu der in der AGB genannten Frist vor Reisebeginn kann der Veranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von der Reise zurücktreten.
  • Durch Ihre Reise erzeugte CO2-Emissionen können Sie durch eine freiwillige Spende an Atmosfair ausgleichen (s. Buchungsformular).
  • Die Spenden werden in Projekte zur Einsparung von Treibhausgasen investiert. Um die CO2-Emissionen des Fluges an anderer Stelle einzusparen sind z.B. für Flüge nach Namibia ca. 137 EUR und nach Äthiopien ca. 85 EUR notwendig. Sie erhalten für Ihre Spende eine vom Finanzamt anerkannte Bescheinigung.

Anforderungen

  • Diese Reise ist eine ideale Reise für Familien mit Kindern, die gerne in der Natur sind und Spaß an allen Outdoor-Aktivitäten haben. Mithilfe beim Floßbau, Zeltaufbau und -abbau, Lagerfeuer-Machen etc. sind gefragt. Flexibilität und Teamgeist sowie die Bereitschaft zur Improvisation sind weitere wichtige Voraussetzungen zum Gelingen dieser Reise. Wichtig ist in erster Linie, dass Sie aufgeschlossen sind für die ungewöhnliche Kombination der Programmpunkte. Sportlich-aktive Etappen wechseln sich ab mit Besichtigungen. Vor Ort werden Sie von einem ortskundigen, Deutsch
    und Rumänisch sprechenden Reiseleiter betreut.
  • Während der Floßfahrt werden Sie zusätzlich von einem Flößer-Team begleitet. Während der Tour erhalten Sie volle Verpflegung. Gespeist wird teilweise auch in Hütten und Gaststätten. Die Küche ist landestypisch, deftig und schmackhaft. Vegetarisches Essen ist möglich. Ansonsten werden die Mahlzeiten aus den besorgten Vorräten bestritten. Zubereitet wird das Essen während der Floßetappen auf dem Lagerfeuer.
  • Untergebracht sind Sie in Zwei- oder Drei-Personen-Zelten, zu Beginn der Reise und während der Fahrrad-Etappe wahlweise auch im Heu (Heuboden), während der Bergwanderungen in einer gemütlichen Pension in Doppel- , Dreibett- oder auch 4-Bettzimmern (je nach Familie). Während der Floßfahrt schlafen Sie am Ufer des Flusses in der „Wildnis“ ohne jegliche Infrastruktur. In Hermannstadt übernachten Sie auf einem kleinen Privatcampingplatz (am Stadtrand) mit allen nötigen Einrichtungen (Toiletten, Waschräumen, Duschen) und Küche.
  • Die Floßfahrt stellt keine besonderen körperlichen Anforderungen. Schwimmkenntnisse sind nicht erforderlich, Nichtschwimmer müssen jedoch Sicherheitswesten tragen. Die bis zu 6-stündigen Wanderungen auf markierten Pfaden und Hirtensteigen erfordern Ausdauer und Trittsicherheit (gemeint ist sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände). Während der Wanderungen tragen Sie nur Ihren Tagesrucksack.
  • Die beiden Fahrrad-Etappen sind einfach, ca. 30 km jeweils. Fahrradwege gibt es nur teilweise. Die Etappen sind so gewählt, dass Sie, soweit möglich, schwach befahrene Nebenstraßen benutzen. Alle Strecken sind geteert und gut befahrbar, sie verlaufen teilweise leicht bergauf und bergab. Mehrgängige Markenfahrräder werden gestellt. Für Kinder sind in allen Rahmengrößen Fahrräder verfügbar und werden auf die individuellen Bedürfnisse und Größe angepasst. Fahrradhelme können vor Ort ausgeliehen werden. Wir empfehlen jedoch die Mitnahme des eigenen, gut passenden Helms, insbesondere für die Kinder.
Kontakt
 +49 (0)30 2061 6488-0
 info@intakt-reisen.de
Termine
08.07.2018 - 20.07.2018
960 EUR
22.07.2018 - 03.08.2018
960 EUR
05.08.2018 - 17.08.2018
960 EUR