Italien: Wanderreise Vesuv, Stromboli und Ätna

Liparische Inseln, Sizilien, Neapel, Pompeji und Capri

Italien   Aktivreisen, Rundreisen, Wanderreisen

Für die alten Römer war Kampanien „gesegnetes Land“ (Campania Felix), denn hier war das Klima mild, es gab ausreichend Wasser und die Böden waren fruchtbar. Während Sie die Kraterkante des Vesuvs entlang wandern, können Sie den herrlichen Blick auf den Golf von Neapel genießen. Am Fuß des Vulkans besuchen Sie mit einem örtlichen Führer die Ruinen der antiken römischen Stadt Pompeji. Plätze, Theater, Thermen und Wohnhäuser lassen ein lebendiges Bild vom Leben in diesem einst reichen Handelsplatz entstehen. Eingebettet ins natürliche „Amphitheater“ des Golfs, im Hintergrund der Kegel des Vesuv, wird Neapel als eine der landschaftlich schönsten Städte der Erde gepriesen. Zu Fuß durchstreifen Sie die beliebte Insel Capri, auf der einst Kaiser Tiberius wohnte, und verweilen an schönen Aussichtspunkten. Mit der Nachtfähre setzen Sie über auf die Insel Stromboli.

Einer der Höhepunkte der Reise ist der Aufstieg zum Gipfelkrater des Stromboli (926 m) – aus unmittelbarer Nähe beobachten Sie, wie glühende Schlacken und Lavafetzen aus den Kratern geschleudert werden. In den nächsten Tagen erwandern Sie die vegetationsreiche Insel Vulcano mit ihrem dampfenden „Gran  Cratere“ (386 m) und besteigen auf der Insel  Salina den Monte Fossa delle Felci (962 m), den höchsten Gipfel der Äolischen Inseln. Mit Sizilien ist der südlichste Punkt Ihrer Route erreicht. Hier besuchen Sie die Stadt Taormina, bekannt für ihre wunderschöne Lage auf einer Terrasse zwischen Felskuppen und dem Ionischen Meer. Als krönenden Abschluss besteigen Sie den Ätna. Europas höchster Vulkan ist seit Frühjahr 2013 auch UNESCO-Welterbe.

Vesuv 1900

Vesuv 1900

Die Höhepunkte dieser Reise:

  • Vulkanwanderreise mit 2- bis 5-stündigen Tagesetappen
  • Vesuv, aktiver Stromboli und Europas höchster Vulkan – Ätna
  • Liparische Inseln: Salina, Vulcano, Lipari und Stromboli
  • Kunst & Kultur im lebendigen Neapel und malerischen Taormina
  • Durch die Ruinen von Pompeji mit einem örtlichen Führer
  • Ausgewählte Unterkünfte (3-4 Sterne) mit regionaler Küche

Reiseverlauf Italien (14 Tage)

Vesuv:
Seit 1944 „schläft“ der Vesuv unter den Augen wachsamer Vulkanologen. Es ist nicht bekannt, wann er wieder aus seinem Schlaf erwachen wird. Ein erneuter Vulkanausbruch könnte durch die Vulkanologen allerdings ein paar Tage vorher vorausgesagt werden. Aus heutiger Sicht steht der Besteigung steht also nichts im Wege.

Stromboli:
Der „Leuchtturm des Mittelmeeres“ ist mit seinen stetigen Ausbrüchen ein zuverlässiger Feuerspucker. Glühende Lavafontänen schießen rund um die Uhr aus einem der vier Krater. Seit vielen Jahren übt die Daueraktivität des Stromboli großen Reiz auf seine Besucher aus. Nach einem Ausbruch im Frühjahr 2003, war die Besteigung des Stromboli einige Jahre nicht mehr erlaubt. Nach einer weiteren Eruption im Jahr 2006 kam es zu einer teilweisen Sperrung des Pizzo (920 m). Seit 2011 können wieder Gruppen in die oberen Regionen des Vulkans geführt werden – mit kurzfristigen Sperrungen muss allerdings immer gerechnet werden. Unter www.stromboli.net finden Sie archivierte Bilder der Stromboli-Livecam.

Ätna:
Der Ätna ist seit 2006 immer wieder aktiv. Am 5.September 2007 erhob sich an der Ostflanke des SEC (SouthEastCrater) eine Lavafontäne, die in östliche Richtung getragen wurde und einen Ascheregen bis über die ionische Küste hinaus verursachte. Die Fontäne erreichte eine Höhe von 300 m bis 400 m und das pyroklastische Material wird bis über den Rand der Valle del Bove geworfen. Seit Sommer 2008 und über das Jahr 2009 verteilt ereigneten sich immer wieder Erdbeben. Nach einer heftigen Explosion im August 2010 wurde auf Anordnung der Präfektur von Catania hin der Zugang zu den Gipfelkratern längere Zeit gesperrt. Mit Frühjahr 2013 trat eine neue Verordnung in Kraft, die Besuchern den Aufstieg zu den Gipfelkratern in Begleitung von Vulkanführern und unter Einhaltung gewisser Vorgaben bis auf Weiteres wieder ermöglicht. Im Juni 2013 wurde der Ätna zum UNESCO-Welterbe ernannt.

1. Tag: Anreise

Flug nach Neapel. Gemeinsam mit unserer Reiseleitung fahren wir zu unserem Hotel im Zentrum von Sorrent. Je nach Ankunft haben wir eventuell vor dem Abendessen noch Zeit für einen ersten Stadtbummel. Unterkunft im Hotel „Michelangelo“ in Sorrent o.ä. A
(Fahrstrecke: ca. 50 km, Fahrzeit ca. 2 Std.)

2. Tag: Besteigung des Vesuv – Besichtigung von Pompeji

Wir brechen auf zu unserer ersten Vulkanwanderung. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren wir von Sorrent zum Ausgangspunkt unserer Etappe und wandern in ca. 30 Min. hinauf zum Krater. Der Weg entlang der Kraterkante bietet einen herrlichen Rundblick über den Golf von Neapel. Der Aschenkegel und einige Fumarolen (Wasserdampfquellen) zeugen noch vom letzten Ausbruch (1944). Berühmt wurde der Vesuv 79 n. Chr., als eine verheerende Eruption einige Städte, darunter auch Pompeji, verschüttete und vernichtete.
Wir kehren zum Parkplatz zurück und fahren nach Pompeji, um – gemeinsam mit einem örtlichen Führer – die Ausgrabungen zu besichtigen. Über das Forum, den Hauptverkehrsplatz, gelangen wir zum Amphitheater, das sowohl für Theateraufführungen als auch für Musik- und Tanzdarbietungen genutzt wurde. Danach erreichen wir die Zone der neuesten Ausgrabungen. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Thermen, das Haus des Fauns und nicht zuletzt das reich ausgestattete Haus der Vettier, einer pompejanischen Adelsfamilie. Übernachtung wie am Vortag. F/A
(Gehzeit ca. 1-2 Std.; Fahrstrecke ca. 90 km; Aufstieg 150 m; Abstieg 150 m)

3. Tag: Neapel – Stadtrundgang und Nationalmuseum

Heute erreichen wir Neapel -die Stadt am Fuße des Vesuv. Zunächst besuchen wir mit einem örtlichen Führer das Nationalmuseum – weltweit eines der umfangreichsten und bedeutendsten Museen antiker Kunst. Nach dem Mittagessen unternehmen wir einen Rundgang durch die Altstadt von Neapel und besichtigen einige Sehenswürdigkeiten aus der Fülle beachtenswerter Plätze und Bauten der Stadt, z. B. Castel Nuovo. Dieser strenge Bau diente den neapolitanischen Königen und Vizekönigen einst als Residenz und war zugleich Festung. Zwischen seine Wachtürme wurde ein skulpturenreicher Triumphbogen eingebaut, der zu den herausragenden Kunstwerken des 15. Jh. in Neapel zählt. Auch der Dom des San Gennaro, die Chiesa Gesù Nuovo und die quirlige Spaccanapoli dürfen nicht fehlen. Der Dom, ein bedeutender, häufig umgebauter Sakralbau aus dem Ende des 13. Jh., ist auch wegen des Januaris-Wunders berühmt, das die Neapolitaner als Schicksalszeichen für ihre Stadt ansehen. Übernachtung wie zuvor. F/A
(Fahrstrecke ca. 100 km)

4. Tag: Insel Capri

Wir starten zu einem Ausflug mit der Fähre nach Capri. Die schöne Lage, das angenehme Klima und die artenreiche Flora haben Capri zu einer beliebten Urlaubsinsel gemacht. Hier bietet sich eine Wanderung entlang der Steilküste zum Arco Naturale, einem faszinierenden Felsenbogen an. Fakultativ können u.a. die Ruinen der Villa Jovis (einstiger Hauptwohnsitz des Kaisers Tiberius) besichtigt werden. Je nach Wetter und Schiffsplan besteht evtl. die Möglichkeit für eine zusätzliche Wanderung über den Pass nach Anacapri und zur Villa San Michele. Übernachtung noch einmal im „Hotel Michelangelo“. F/A
(Gehzeit: 2-3 h; Auf- und Abstieg je: 300 m)

5. Tag: Phlegräische Felder – Fährüberfahrt nach Stromboli

Der Vormittag steht uns zur freien Verfügung. Gegen Mittag bringt uns ein Bus samt Reisegepäck nach Pozzuoli. Hier besuchen wir den letzten aktiven Vulkan der Phlegräischen Felder und das Flavische Amphitheater – nach dem Kolosseum in Rom und der Arena von Santa Maria Capua das drittgrößte Amphitheater Italiens. Wenn Zeit bleibt, spazieren wir durch den Stadtkern von Pozzuoli, besuchen das Serapaeum (eine antike Tempelausgrabung) oder den Botanischen Garten. Am Abend treten wir die Schiffsüberfahrt nach Stromboli an. Nachtfähre in Kabinen. F
(Fahrstrecke ca. 100 km)

6. Tag: Besteigung des Stromboli

Am frühen Morgen landet die Fähre an – wir sind auf Stromboli! Während unser Gepäck abgeholt wird, vertreten wir uns noch ein bisschen die Beine und laufen zu unserem Hotel. Hier gibt es erst einmal Frühstück, dann haben wir Zeit, den Hauptort der Insel zu erkunden. Am Nachmittag treffen wir uns wieder, dann brechen wir mit unserem örtlichen Vulkanführer auf zum Gipfel des Stromboli, einem der weltweit aktivsten Vulkane. Versehen mit Proviant, warmer Kleidung und Stirnlampen steigen wir langsam durch Schlackehalden auf.
Es wird langsam dunkel, die Luft riecht schwefelig, Dampf zischt zwischen den Erdspalten, und schließlich sehen wir das Naturfeuerwerk des Vulkans in leuchtendem Rot und Gelb. Glühende Lavafontänen schießen rund um die Uhr aus einem der vier Krater. Schon im Dunkeln geht es wieder hinunter. Stirnlampe und Mundschutz nicht vergessen – der Abstieg über Aschefelder ist zwar knie- und konditionsschonend, aber ziemlich staubig! Übernachtung im „La Sirenetta Parkhotel“ (oder gleichwertige Alternative). F/A
(Aufstieg ­ 950 Hm; Abstieg 950 Hm; Gehzeit: ca. 4-4,5 Std.)

7. Tag: Stromboli

Am verbleibenden Tag auf Stromboli haben wir Zeit, uns auszuruhen, zu baden, einen Spaziergang oder fakultativ eine Bootsfahrt um die Insel zu machen. Wir übernachten auf Stromboli im Ortsteil Ficogrande. Übernachtung wie am Tag zuvor. F/A

8. Tag: Ginostra – die Ruhe erwandern

Nach dem Frühstück nehmen wir ein Privatboot, welches uns an einen Ort voller Ruhe bringt. Keine Auto- oder Motorengeräusche durchbrechen die Stille in Ginostra. Noch heute werden Esel im Hafen als Lasttiere eingesetzt. Der Strom wird seit kurzer Zeit aus einer Solaranlage gespeist und neue Wasserleitungen ersetzen alte Zisternen. Je nach Wetter können wir eine kleine Wanderung unternehmen. Eine Möglichkeit wäre eine Rundwanderung direkt vom Hafen aus. Leicht bergan wandern wir durch den Ort bis wir die „Sciara del Fuoco“, die berühmte „Feuerrutsche“ im Blick haben. Unterwegs haben wir die Möglichkeit in einem typischen Gasthaus bei einer italienischen „Mama“ einzukehren. Wer möchte, badet an der Steinküste im tiefblauen Meer bevor es am Nachmittag mit der Fähre zurück nach Stromboli geht. Übernachtung wie zuvor. F/A
(Gehzeit ca. 3-4 Std.; Aufstieg 350 m; Abstieg 350 m)

9. Tag: Lipari

Der Morgen steht uns zur freien Verfügung, bevor wir am späten Mittag das Schiff nach Lipari nehmen. Wir erreichen die Insel am späten Nachmittag. Wir laufen durch Lipari-Stadt zu unserem Hotel, während unser Gepäck transportiert wird. Übernachtung im „Hotel Giardino sul Mare“ (oder gleichwert. Alternative). F/A

10. Tag: Vulcano: Besteigung des Gran Cratere

Vulcano wird nur durch einen schmalen Meereskanal von Lipari getrennt und ist wohl die interessanteste der Liparischen Inseln mit üppiger, subtropischer Vegetation; Ginster-, Johannisbrot-, Feigen- und Eukalyptusbäume gedeihen hier. Natürlich gehört auch zu dieser Insel ein Vulkan. Dieser ist das Ziel unserer nächsten Wanderung.
Der Gran Cratere (386 m) bildet den Kern der Insel, war aber seit 1890 nicht mehr explosiv tätig. 1-1,5 Std. sind wir unterwegs bis zum Krater. Interessant sind hier vor allem die sehr aktiven Schwefel-Fumarolen, aber auch die Solfataren-Tätigkeit des Gran Cratere. Nach dem Rückmarsch bietet sich uns vielleicht die Gelegenheit zu natürlichen Sulfurfangobädern oder zum Baden im „geheizten Meer“.
Mit dem Boot kehren wir nach Lipari zurück und können dort durch die Altstadt bummeln. Wenn die Zeit es erlaubt, können wir das Museo Eolina besuchen (fakultativ), das an der Stelle der Akropolis des antiken Lipari steht. Dicht daneben befinden sich die Ausgrabungen aus der Frühzeit Liparis mit Funden, die durch den konservierenden Einfluss des Vulkanbodens bestens erhalten sind, z. B. vierfarbig bemalte griechische Vasen. Übernachtung wie am Tag zuvor. F/A
(Gehzeit ca. 3-4 Std.; Aufstieg 450 m; Abstieg 450 m)

11. Tag: Ausflug zur Insel Salina

Wir besuchen eine weitere Insel dieses Archipels. Ob es, wie geplant, Salina oder eine andere Insel ist, hängt von der Wetterlage bzw. den Fährdiensten ab. Bekannt ist die Insel Salina vor allem für ihren vorzüglichen weißen Malvasia-Wein sowie die angeblich besten Kapern Siziliens und vielleicht weniger dafür, dass einer ihrer Berge, der konisch geformte M. Fossa delle Felci (962 m), der höchste Gipfel der Äolischen Inseln ist. Diesen erloschenen Vulkan wollen wir heute erklimmen. Vom Ort Valdichiesa, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung, benötigen wir für den Aufstieg rund 3 Std. Der Abstieg führt bis nach Santa Marina oder Lingua. Pflanzenliebhaber werden auf Salina Ginster, Myrthe und Meerzwiebel, Kapernbüsche und Kaktusfeigen und in den höheren Lagen Pappeln, Kastanien und Steineichen entdecken können. Zur Übernachtung kehren wir nach Lipari zurück. Übernachtung wie zuvor. F/A
(Gehzeit ca. 4-5 Std.; Aufstieg 650 m; Abstieg 950 m)

12. Tag: Ankunft auf Sizilien

Mit dem Schiff setzen wir am Morgen nach Milazzo, an der Nordküste Siziliens, über. Hier entdecken wir eine völlig andere Welt. Viele verschiedene Landschaften prägen das Bild dieser Insel, die im Zentrum des Mittelmeeres und nur 140 km von der afrikanischen Küste entfernt liegt. Sanftes Bergland mit tief eingeschnittenen Tälern, verstreut aufragende Sandsteingipfel, blühende Gärten, aber auch öde verkarstete Kalklandschaften reihen sich aneinander. Das Inselinnere besteht aus unregelmäßigem, zerschnittenem Hügelland. Der Osten ist stark vulkanisch geprägt – halb blühender Garten, halb Aschenwüste, wirkt er anziehend und abschreckend zugleich.
In Milazzo werden wir vom Bus abgeholt und zu unserem Hotel in der Umgebung von Taormina gebracht. Anschließend bzw. unterwegs haben wir noch Zeit für eine kurze Stadtbesichtigung. Sehenswert sind z. B. das griechische Theater (das zweitgrößte Siziliens mit hervorragender Akustik), in dem heute noch Aufführungen stattfinden und der Dom aus dem 13. Jahrhundert. Berühmt ist der prachtvolle Blick vom Teatro Greco auf den Ätna in der Ferne. Übernachtung im „Villa Sonia“ in Castelmola (oder gleichwert. Alternative). F/A
(Gehzeit ca. 1-2 Std.; Fahrstrecke ca. 90 km; Aufstieg 500 m; Abstieg 500 m)

13. Tag: Besteigung des Ätna

Wenn die Wetterbedingungen und die vulkanische Tätigkeit es zulassen, wollen wir den meist schneebedeckten Ätna besteigen. Mit seinen derzeit durchschnittlich 3.369 m Höhe – die Angaben variieren infolge der vulkanischen Tätigkeit – ist der Ätna Europas höchster Vulkan. Von den Einheimischen wird er ehrfürchtig „Il Monte“ oder „Mongibello“ genannt, da er Siziliens Berge um ein Mehrfaches überragt. „Mongibello“ bedeutet „Berg der Berge“ und leitet sich ab von „Monte“ und „Gibel“ = „Berg“ im Arabischen.
Zunächst fährt uns der Bus zur Talstation der Seilbahn. Unsere Route führt uns über die Südseite zunächst mit der Gondel und anschließend mit einem Geländewagen bis auf etwa 2.900 m Höhe. Von hier geht es etwa 2 Std. mit einem örtlichen Führer bis zum Rand des Hauptkraters. Bei guter Sicht bietet sich uns ein herrlicher Blick über ganz Sizilien, einen Teil Kalabriens und die Liparischen Inseln. Der Abstieg verläuft meist über Aschehänge zum Rifugio Sapienza (1.920 m). Bei dieser Route kann ein Teil des Abstiegs  zur  Talstation (fakultativ) auch wieder mit der Seilbahn gemacht werden. Hier wartet der Bus und bringt uns zurück zum Hotel.
Der Aufstieg zum Ätna ist stark von den Wetterverhältnissen abhängig, da der Vulkan leider oft von starken Winden, von Wolken und Regen heimgesucht wird. Je nach Witterungsbedingungen kann es auch vorkommen, dass wir unseren Ätna-Aufstieg von der Nordseite aus starten: Mit Jeeps geht es wiederum hinauf bis auf 2.900m, von dort überqueren wir das Gipfelplateau an den aktiven Kratern vorbei von Nord nach Süd. Bei Schlechtwetter kann der Gipfel leider nicht bestiegen werden, sondern es wird alternativ eine Wanderung am Ätna-Massiv unternommen. Übernachtung wie zuvor. F/A
(Gehzeit 4-5 Std.; Fahrstrecke ca. 120 km; Aufstieg 450 m; Abstieg 1.300 m)

14. Tag:
Heimreise

Wir nehmen Abschied von der größten Mittelmeerinsel und werden nach Catania gebracht für unseren Rückflug nach Deutschland. F

F = Frühstück / M = Mittagessen / A = Abendessen

Leistungen

  • Flug mit Lufthansa München – Neapel / Catania – München
  • Rail & Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • Transfers – teilweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln; Flughafentransfer nur in Verbindung mit dem Gruppenflug
  • Übernachtungen – 4x „Hotel Alpha“, 1x Nachtfähre Neapel – Stromboli in Kabinen (teilweise Mehrbettkabinen), 3x „La Sirenetta Parkhotel“, 3x Hotel „Giardino sul Mare“, 2x „Hotel D’Orange“
  • Mahlzeiten: 13x Frühstück, 12x Abendessen
  • Deutsche Reiseleitung ab/bis Deutschland
  • Örtlicher Vulkanführer für die Besteigung von Stromboli und Ätna
  • Örtlicher Führer in Pompeji und im Nationalmuseum in Neapel
  • Eintrittsgebühren lt. Programm
  • Top-Versicherungs-Schutz: Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service

Nicht enthaltene Leistungen

  • Nicht angegebene Mahlzeiten und Getränke (ca. 150 EUR)
  • Trinkgelder (im eigenen Ermessen)
  • Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
  • Evtl. erhöhter Kerosinzuschlag

Zusatzleistungen

  • Einzelzimmerzuschlag: 420 EUR
  • Anschlussflüge nach Verfügbarkeit ab anderen deutschen Städten: 90 EUR
  • Anschlussflüge ab Österreich/Schweiz auf Anfrage

Hinweise

  • Termine, Preise & Leistungen ab 01.01.18 unter Vorbehalt.
  • Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aufgrund der Vulkanaktivität, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Beachten Sie bitte, dass Feiertage, Streiks oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können.
  • Während der Wanderungen tragen Sie jeweils nur Ihr Tagesgepäck (2l-Wasserflasche, Regenschutz, Kamera, Snacks…), das Hauptgepäck bleibt in der jeweiligen Unterkunft bzw. wird transportiert.
  • Die Besteigung der Vulkane ist jeweils vom Wetter und von der vulkanischen Tätigkeit abhängig und kann nicht garantiert werden.
  • Eine Anzahlung von 20 % muss direkt nach der Buchung und Erhalt des Sicherungsscheines bezahlt werden. Die Restzahlung wird 4 Wochen vor Reisebeginn fällig. Bis zu der in der AGB genannten Frist vor Reisebeginn kann der Veranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von der Reise zurücktreten.
  • Durch Ihre Reise erzeugte CO2-Emissionen können Sie durch eine freiwillige Spende an Atmosfair ausgleichen (s. Buchungsformular).
  • Die Spenden werden in Projekte zur Einsparung von Treibhausgasen investiert. Um die CO2-Emissionen des Fluges an anderer Stelle einzusparen sind z.B. für Flüge nach Namibia ca. 137 EUR und nach Äthiopien ca. 85 EUR notwendig. Sie erhalten für Ihre Spende eine vom Finanzamt anerkannte Bescheinigung.

Anforderungen

  • Geübte Wanderer, die sich für Vulkane sowie für die Lebensweise und Kultur Süditaliens (Hellenismus bis Barock) interessieren, sind auf dieser Reise genau richtig. Die Aufstiege zu den einzelnen Vulkanen erfordern 4-5 Stunden Gehzeit und sind zum Teil (Stromboli und Ätna) sehr anstrengend, da Höhenunterschiede im Aufstieg von 900 und 1.300 m im Abstieg überwunden werden müssen. Die Abstiege nehmen weniger Zeit in Anspruch. Sie sind größtenteils auf Vulkangestein unterwegs. Deshalb sind vor allem Trittsicherheit (gemeint ist sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände), aber auch gute Kondition und Ausdauer Voraussetzungen für diese Reise.
  • Klettertechnisches Können ist nicht erforderlich.
  • Viele Wege bieten nur wenig Schatten, und die Sonnenintensität ist selbst bei wechselnder Bewölkung hoch.
Kontakt
 +49 (0)30 2061 6488-0
 info@intakt-reisen.de
Termine
02.04.2018 - 15.04.2018
2.595 EUR
23.04.2018 - 06.05.2018
2.595 EUR
30.04.2018 - 13.05.2018
2.655 EUR
07.05.2018 - 20.05.2018
2.595 EUR
21.05.2018 - 03.06.2018
2.695 EUR
28.05.2018 - 10.06.2018
2.655 EUR
10.09.2018 - 23.09.2018
2.695 EUR
24.09.2018 - 07.10.2018
2.695 EUR
01.10.2018 - 14.10.2018
2.655 EUR
15.04.2019 - 28.04.2019
2.695 EUR