Russland (Asien): Vulkantrekking auf Kamtschatka

Wanderreise mit 7-tägigem Trekking um den Vulkan Tolbatschik, Baden in heißen Quellen

Russland (Asien)   Aktivreisen, Naturreisen, Trekkingreisen

Begeben Sie sich auf eine Reise, die Sie geologische Urgewalten in unberührter Natur erleben lässt und Ihnen tiefe Einblicke in die Entstehungsgeschichte unseres Planeten gibt! Erste Eindrücke vulkanischer Aktivität erleben Sie bei der Besteigung des 2.750 m hohen aktiven Vulkans Awatschinskij. Vom Kraterrand haben Sie einen fantastischen Blick weit über die Kamtschatka-Bucht bis hin zu den Gipfeln des Vulkans Goreli, dessen türkisfarbenen Kratersee Sie bei einer Wanderung entlang der Kette seiner Krater bestaunen werden.

Bei einer Exkursion ins Kraterinnere des Mutnowski gehen Sie auf eine Zeitreise von mehreren hunderttausend Jahren: Feuer und Eis prägen diesen Tag zwischen Wasserdampfsäulen, Fumarolen, Schlammvulkanen und Gletschern. Auf einer 7-tägigen Trekkingtour um den Vulkan Tolbatschik werden Sie mit ein wenig Glück auch den König der Taiga, den Braunbären, beobachten können. Bei der Besteigung des Tolbatschik und der Exkursion zum Bezymianny bieten sich Ihnen atemberaubende Blicke auf den größten Stratovulkan der Erde, den 4.750 m hohen Kljutschewskij.

Vulkan

Vulkan auf Kamtschatka

Die Höhepunkte dieser Reise:

  • Touren zu Awatschinski, Goreli und Bezymianny
  • Urgewalten im Krater des Mutnowski
  • Exkursion zu den jüngsten Eruptionskratern des Tolbatschik
  • 7 Tage Trekking im nördlichen Vulkangebiet mit Trägern
  • Optional: Hubschrauberexkursion zum Tal der Geysire oder zum Kurilensee

Reiseverlauf Russland (Asien) (21 Tage)

Vulkanische Rauchschwaden

1. Tag: Anreise

Individuelle Anreise nach Kamtschatka.

2. Tag: Willkommen auf Kamtschatka

Ankunft am Vormittag, Abholung vom Flughafen und Transfer zum Hotel. Zeit zur freien Verfügung. Begrüßungsabendessen. Übernachtung im Hotel. A

3. Tag: Fahrt zum Hochplateau zwischen Goreli und Mutnowski

Nachdem alles verpackt ist und letzte Einkäufe getätigt sind, geht es mit dem mächtigen Geländetruck gen Süden zum ersten großen Abenteuer. Keine Geringeren als die legendären Vulkanklassiker Goreli und Mutnowski erwarten Sie. Die Fahrt führt über Pisten vorbei am Vulkan Viljutschinski zur Hochebene, wo Sie Ihr Lager errichten. Dieses Gebiet ist vulkanisch äußerst aktiv. Unweit des Mutnowski befindet sich ein Geothermalkraftwerk. Auf etwa 1.000 m errichten Sie das Lager für die nächsten drei Tage. Übernachtung im Zelt. F/M/A

4. Tag: Goreli (1.828 m)

Sie begeben sich auf eine Tagestour zum Goreli (1.828 m). Ziel ist die Besteigung dieses zuletzt 2010 aktiven Vulkans mit einer Wanderung entlang seiner mit Seen gefüllten Krater. Abends kehren Sie nach der Vulkanexkursion ins Lager zurück. Übernachtung im Zelt. F/L/A
(Gehzeit ca. 6 h, 1000 m bergauf und bergab)

5. Tag: Mutnowski

Die Tour in das Innere des Vulkans Mutnowski ist als Naturschauspiel zweifelsohne eine der Höhepunkte dieser Reise. Sofern es die Wetterbedingungen zulassen, geht es mit dem Allradbus über Blocklavaströme und Schneefelder bis direkt zum Fuß des 2.323 m hohen Vulkans – andernfalls wäre ein zwölf Stunden langer Fußmarsch notwendig. Über eine Bresche in der Kraterwand betritt man das Innere des Kraters, in dem aus Öffnungen im Gletscher gewaltige Wasserdampfsäulen emporsteigen. Und noch tiefer, in diese von Feuer und Eis gestaltete Welt, führt Sie der Weg hinein bis zu den Fumarolenfeldern, zu rotbraunen Seen mit mineralischen Ablagerungen und zu den Schlammvulkanen. Den Abschluss bildet der hinterste Kratersee, in dessen schwefelsäurehaltiges und türkisfarbenes Wasser eine 200 m hohe Gletscherwand kalbt. Nach der Wanderung erreichen Sie voller Eindrücke wieder Ihr Zeltlager. Übernachtung im Zelt. F/L/A
(Gehzeit ca. 4-10 h, je nach Transportmöglichkeit)

6. Tag: Fahrt zum Lager am Awatschinski – Pik Werbljud

Nachdem das Lager abgebaut ist, fahren Sie wieder zurück in die Zivilisation. Unterwegs können Sie noch einmal Ihren persönlichen Proviant auffrischen. Auch das Team wird Besorgungen für die nächsten zwei Tage tätigen müssen. Denn es geht im Prinzip gleich weiter zum Hausvulkan von Petropawlowsk – dem Awatschinski. Von Elisovo sind es ca. 30 km bis in den Sattel zwischen den Vulkanen Awatschinski und Korjakski, wo Sie in einfachen Holzhütten (900 m) Quartier beziehen. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Wanderung auf den Pik Werbljud („das Kamel“). Optional können Sie sich am Abend in der Banja (= russische Sauna) entspannen. Übernachtung in Berghütten. F/M/A
(Gehzeit ca. 2-4 h)

7. Tag: Besteigung Awatschinski (2.750 m)

Das Vulkanabenteuer beginnt. Auf gutem Pfad geht es zunächst zum Rand der alten Caldera. Asche- und Schneefelder mit bis zu 30° Neigung führen über einen langgezogenen Sattel hinauf zum Kraterrand des Awatschinski (2.750 m). Lohn für die Anstrengung ist der grandiose Blick über die zentrale Vulkankette Kamtschatkas. Vom Kraterrand selbst sind die blumenkohlartigen Strukturen des heißen und wachsenden Domes im Kraterinneren zu beobachten – stete Erinnerung an die hohe Aktivität des 1991 letztmalig ausgebrochenen Vulkans und permanente Sorge der russischen Vulkanologen in Petropawlowsk-Kamtschatski. Rückkehr zum Lager. Übernachtung wie am Vortag. F/L/A
(Gehzeit ca. 8-10 h, 1.850 m bergauf und bergab, 17 km)

8. Tag: Freier Tag in Paratunka

Rückfahrt zum Hotel in Paratunka und Freizeit. Dieser Tag kann unter Umständen auch als Reservetag genutzt werden. Heute sind auch optional Hubschrauberflüge ins Tal der Geysire oder zum Kurilensee möglich. Organisiert wird alles vom örtlichen Team. Übernachtung im Hotel. F

9. Tag: Paratunka – Nördliches Vulkangebiet

Mit unverwüstlichen russischen Bussen begeben Sie sich auf den Weg zu den Vulkanen Tolbatschik und Bezymianny. Beide liegen im sogenannten „nördlichen Vulkangebiet“, das vom Vulkan Kljutschewski, dem größten Stratovulkan Eurasiens dominiert wird. Durch diese atemberaubende Landschaft werden Sie sich sieben Tage bewegen und dabei versuchen, einen der eindrucksvollsten Vulkane zu besteigen. Doch zunächst fahren Sie einen ganzen Tag über scheinbar endlose, von Birkenwäldern gesäumte Straße mehr als 500 km fast immer schnurgerade nach Norden. Zu Mittag essen Sie im Städtchen Milkowo. Nach Überquerung des Kamtschatka-Flusses über die neue Brücke erreichen Sie schon bald das Kosakendorf Kosyrewsk. Vielleicht bleibt noch etwas Zeit für einen Rundgang und eine kurze Stippvisite im urigen Dorfladen. Im Norden ragen direkt vor Ihnen schon die schneebedeckten Vulkanriesen auf. Übernachtung im Zelt (gegebenenfalls auch in kleinen Doppelhütten). F/M/A

Kamtschatka-Braunbär

10. Tag: Unser Lager im Toten Wald

Sie verlassen die Hauptstraße am Fluss Kamtschatka Richtung Osten und fahren auf abenteuerlichen Pisten durch Waldtundra, ausgewaschenen Flussbetten und über Aschefelder bis an den Fuß des Vulkans Tolbatschik. Zur 70 km langen Fahrt gilt es früh aufzubrechen, um die Flüsse bei Niedrigwasser überwinden zu können. Ziel der Fahrt ist das Kraterhochland am Tolbatschik. Das alte Basislager Lunochodtschik auf 1.250 m Höhe wurde 2013 durch den Ausbruch komplett zerstört. In den 60er Jahren haben russische Wissenschaftler hier ihre Mondmobile getestet. Bei seinem gewaltigen Ausbruch 1975-76 sowie 2012-13 vernichtete der Tolbatschik alles Leben in der Umgebung – Lavaströme, Aschefelder und vulkanische Bomben zeugen noch heute davon. Das neue Lager mit angeschlossener Berghütte befindet sich im Toten Wald auf 600 m und wurde erst kürzlich errichtet. Der Hauptkrater des Tolbatschik ist von den letzten Eruptionen nicht betroffen, lediglich die Seitenkrater waren äußerst aktiv. Sie unternehmen eine erste Erkundung zum Ausbruchskrater Zvezda (dt. Stern). Übernachtung im Zelt. F/M/A

11. Tag: Besteigung des Ploski Tolbatschik (3.082 m)

Über dem Lager erheben sich die Zwillinge Ploski Tolbatschik und Ostri Tolbatschik (3.082 m und 3.672 m), also der „Flache“ und der „Spitze“ Tolbatschik. Sie brechen auf, um den technisch einfachen Ploski Tolbatschik zu besteigen. Zunächst bringt Sie der Gelände-LKW ca. 10 km hinauf zum Punkt Kleshnaya (1.400 m). Hier startet die lange, anstrengende Gipfeltour. Ausblicke auf das gesamte nördliche Vulkangebiet entschädigen für die Mühen. Der „Gipfel“ des Ploski Tolbatschik besteht aus einer eisgefüllten Caldera – einem vulkanischen Einsturzkrater von fast 4 m Durchmesser. Eingenistet im Westen dieser Hochfläche liegt der aktive Krater mit 1.700 m Durchmesser und 400 m Tiefe. Übernachtung wie am Vortag. FL/A
(Gehzeit ca. 12 h, 1500 m bergauf und bergab)

12. Tag: Reservetag oder Ganztagesexkursion am Tolbatschik

Sie brechen auf zu einer Ganztagesexkursion – diesmal zu den südlichen Nebenkratern. Ebenso besuchen Sie den während einer früheren Eruption entstandenen Toten Wald. Unter Umständen kann dieser Tag auch als Reservetag wertvoll sein. Übernachtung im Zelt. F/L/A
(Gehzeit ca. 8-10 h, 18 km, 200 m bergauf und bergab)

13. Tag: Tolud

Beginn der Trekkingtour. Träger übernehmen das Gemeinschaftsgepäck, Ihre eigenen Rucksäcke bis zu 15 kg werden Sie von nun ab selbst tragen. Je nach Notwendigkeit und Situation müssen die Teilnehmer noch Teile der Verpflegung bzw. Ausrüstung mit befördern. Vom Lager Lunochodtschik wandern Sie 12 km zum Fluss Tolud. Oft verschwindet der Pfad in dichter Bergtundra, dann wieder führt er über die nun schon bekannten wüsten Aschefelder. An der Tolud-Hütte wird das Nachtlager errichtet. Übernachtung im Zelt. F/L/A
(Gehzeit ca. 4-5 h)

14. Tag: Tolud-Pass (1.500 m)

Auf der ca. 18 km langen Tagesetappe erklimmt der Weg zunächst sanft den Tolud-Pass. Unterwegs sind zahllose kleine Flussläufe zu queren, bevor sich am Pass selbst der Blick öffnet, hinein ins Innere des nördlichen Vulkangebiets. Nur ca. 50 km Luftlinie trennen Sie vom schneegekrönten Kljutschewski, der sich in perfektem Kegel mächtig vom Meeresspiegel bis in fast 5.000 m Höhe aufschwingt! Übernachtung im Zelt. F/L/A
(Gehzeit ca. 7-8h).

15. Tag: Lager an den Kratern „Mars“ und „Jupiter“

Über den Tolbatschik-Pass (1.500 m) geht es in einer kürzeren Etappe zu den Kratern „Mars“ und „Jupiter“. Ihr Camp befindet sich nicht weit eines tosenden Wasserfalls, sodass die Frischwasserversorgung für die Gruppe gesichert ist. Vom Lager hat man einen bezaubernden Blick zu den Vulkanen Kamen und Tolbatschik. Übernachtung im Zelt. F/M/A
(Gehzeit ca. 3-4 h)

16. Tag: Plotina-Hütte am Bezymianny

Ruhetag im Lager. Dieser Tag dient entweder als Reservetag bei schlechtem Wetter oder der Erholung vom anstrengenden Trekking. Wanderungen in die Umgebung des Lagers und Erkundungen des Bezymianny sind natürlich genauso möglich. Das legendäre Lager „Plotina“ ist das Primärziel des Tages. Der Bezymianny ist einer der aktivsten und gefährlichsten Vulkane Kamtschatkas. Nach 1.000 Jahren Ruhe brach er von 1955 bis 1956 in einer kataklastischen Eruption aus. Im Jahr 1997 wurde er erneut mit Ascheeruptionen aktiv und seit Januar 2004 wächst ein Dom im Inneren des Kraters. Aufgrund seiner meist hohen Aktivität ist der Bezymianny oft nicht gefahrlos besteigbar – Sie können aber zumindest zu einer Exkursion zu einem sicheren Aussichtspunkt am Kraterrand aufbrechen. Übernachtung wie am Vortag. F/L/A

17. Tag: Über den Bezymianny-Pass zum Edelweißcamp

Entlang der Flanken von Bezymianny und Kamen wendet sich Ihre Trekkingtour nun nach Westen. Dabei ist zunächst der Bezymianny-Pass (1.600 m) zu überschreiten. Nach ca. 15 km und einer sechsstündigen leichten Wanderetappe schlagen Sie die Zelte auf. Übernachtung im Zelt. F/L/A
(Gehzeit ca. 6 h)

18. Tag: Kopyto – Kosyrewsk

Nach Ihrem Aufbruch liegen nur noch die drei Stunden „Auslaufen“ zum Berg Kopyto vor Ihnen, dem Endpunkt Ihrer Trekkingtour. Bei günstigen Wetterverhältnissen gibt es noch einmal eine Vulkanparade vom Feinsten! Sie fahren hinab ins Tal bis nach Kosyrewsk. Übernachtung im Zelt. F/M/A
(Gehzeit ca. 3 h; Fahrzeit ca. 2 h)

19. Tag: Rückfahrt nach Petropawlowsk-Kamtschatski

Heute fahren Sie zurück in die Hauptstadt Kamtschatkas. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel. F/M

20. Tag: Petropawlowsk-Kamtschatski

Die heutige Stadtbesichtigung in Petropawlowsk-Kamtschatski beginnt mit einem schönen Spaziergang entlang der Bucht, wo ein herrlicher Aussichtspunkt auf Sie wartet. Vorbei an einer kleinen Holzkirche geht es dann schon in das Stadtzentrum (Möglichkeit zum Geldtausch) zum großen Basar: Lachs, Kaviar, Pelze, Waldbeeren und Pilze bestimmen diesen typisch russischen Markt. Anschließend haben Sie noch die Möglichkeit für Einkäufe und individuelle Erkundungen. Eine sehr schöne Geschichte ist der Besuch des neuen Vulkanarium, eine Ausstellung zu Vulkanen der Insel mit Schautafeln, Animationen und Lavasammlungen. Im angeschlossenen Café kann man bestens entspannen. Auch heute bietet sich noch einmal die Möglichkeit für Hubschrauberexkursionen oder für eine Schiffstour in die Awatscha-Bucht. Übernachtung wie am Vortag. F

21. Tag: Heimreise oder Verlängerung

Transfer zum Flughafen. F

F = Frühstück / M = Mittagessen / L = Lunch-Box / A = Abendessen

Leistungen

  • Ab/an Petropawlowsk-Kamtschatski
  • Einladungsschreiben für Russlandvisum
  • Alle Fahrten in privaten (Allrad-)Fahrzeugen
  • Deutsche Tourenleitung; örtliche, russisch sprechende Bergführer
  • Begleitmannschaft und Köchin
  • Träger für die Gemeinschaftsausrüstung an den Trekkingtagen
  • Campingausrüstung (Zelte, Mannschaftszelt, Kochutensilien)
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • 4 Übernachtungen im Hotel im DZ; 2 Übernachtungen in einfacher Holzhütte im Mehrbettzimmer; 13 Übernachtungen im gestellten Doppelzelt
  • Mahlzeiten: 19x Frühstück, 7x Mittagessen, 9x Lunch-Box, 16x Abendessen
  • Reiseliteratur

Nicht enthaltene Leistungen

  • An-/Abreise
  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Evtl. Unterwegsverpflegung (z.B. Schokolade und Energieriegel) für die Wanderetappen
  • Visum (ca. 90 EUR für deutsche Staatsbürger)
  • Optionale Ausflüge
  • Flughafengebühren im Reiseland
  • Trinkgelder; Persönliches

Zusatzleistungen

  • EZ-/Einzelzelt-Zuschlag: 250 EUR
  • Rail & Fly – innerdeutsche Anreise mit der Deutschen Bahn zum Flughafen 2. Klasse: 50 EUR
  • Internationale Flüge auf Anfrage (ab 1.200 EUR)
  • Ausflugsoptionen: Hubschrauber-Tagesausflüge zum Kurilensee oder ins Tal der Geysire, vor Ort buchbar, ab 600 EUR p.P.,  bitte Preis dort erfragen
  • Bootsausflug Awatscha-Bucht (vor Ort zubuchbar, ab ca. 130 EUR)

Hinweise

  • Termine, Preise & Leistungen gültig bis Katalogwechsel.
  • 3 % Frühbucherrabatt bis 6 Monate vor Abreise.
  • Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten.
  • Alle Ausflüge bzw. Wanderungen zu Vulkanen unterliegen der Freigabe durch die jeweilige Nationalparkverwaltung bzw. des Vulkanologischen Instituts in Petropawlowsk. Der Grad der Aktivität der Vulkane bestimmt demnach eine Durchführung der ausgeschriebenen Exkursionen oder eines Alternativprogramms.
  • Wir weisen darauf hin, dass Hubschrauberflüge stets abhängig von der Wetterlage sind. Das Wetter für einen Sichtflug muss sowohl am Startpunkt als auch am Ziel entsprechend stabil sein. Daher können angesetzte Flüge auch ausfallen bzw. verschoben werden. Es kann daher zu Programmumstellungen kommen.
  • Flugkapazitäten nach Kamtschatka sind generell sehr begrenzt. Wir blockieren für unsere Reisetermine Gruppenflüge ab/an Berlin Schönefeld mit Aeroflot. Berlin Schönefeld hält ab Deutschland eine der besten Umstiegs-Verbindungen nach Petropawlowsk-Kamtschatski. Gern unterbreiten wir Ihnen ein Angebot. Zudem organisieren wir Ihnen auch gern einen Anschlussflug zum Gruppenkontingent aus Österreich, der Schweiz oder anderen deutschen Flughäfen. Auch bei Reservierungen in Airport-Hotels in Berlin sind wir Ihnen behilflich.
  • An den sogenannten Puffer- oder Reservetagen haben wir kein festes Programm vorgesehen. In aller Regel wird vom Reiseleiter an freien Tagen ein Programm organisiert. Die Kosten dafür sind von den Reisegästen vor Ort direkt zu zahlen. Diese Herangehensweise stellt für Sie die flexibelste und fairste Möglichkeit für solche Ausflüge dar.
  • Um Ihnen auf Kamtschatka möglichst viel zu zeigen, kann es vorkommen, dass Ihre Reiseleitung das Reiseprogramm umstellen muss, sofern die Wetterbedingungen es erfordern. Flexibilität beim Programmablauf ist auf Kamtschatka unabdingbar.
  • Einzelzimmer gelten nur für die Übernachtungen im Hotel in Paratunka, Petropawlowsk-K. und im Zelt. In den (Berg-)Hütten am Awatschinskij und in Kosyrewsk wird in Mehrbettzimmern bzw. in Doppelzimmern/-hütten übernachtet.
  • Zu erforderlichen Impfungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder eines der Tropeninstitute.
  • Zur Beantragung der erforderlichen Genehmigungen benötigen wir eine Kopie Ihres Reisepasses; die Passdaten allein reichen nicht aus.
  • Eine Anzahlung von 15% muss direkt nach der Buchung und Erhalt des Sicherungsscheines bezahlt werden. Die Restzahlung wird 21 Tage vor Reisebeginn fällig. Bis zu der in der AGB genannten Frist vor Reisebeginn kann der Veranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von der Reise zurücktreten.
  • Durch Ihre Reise erzeugte CO2-Emissionen können Sie durch eine freiwillige Spende an Atmosfair ausgleichen (s. Buchungsformular).
  • Die Spenden werden in Projekte zur Einsparung von Treibhausgasen investiert. Um die CO2-Emissionen des Fluges an anderer Stelle einzusparen sind z.B. für Flüge nach Tansania ca. 103 EUR und nach Nepal ca. 117 EUR notwendig. Sie erhalten für Ihre Spende eine vom Finanzamt anerkannte Bescheinigung.

Anforderungen

  • Trittsicherheit, sicheres Gehen in unwegsamem Gelände über Asche und Schnee, ausreichende Kondition für bis zu 10-stündige Wanderetappen und Kraft für die Begehung von bis zu 30°steilen Flanken. Gegebenenfalls Unterstützung der Trägerschaften beim Gemeinschaftsgepäck.
  • Wichtig für jede Reise ins entlegene Kamtschatka sind natürlich auch eine gesunde Portion Abenteuergeist, Bereitschaft zur Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten wie beispielsweise Lageraufbau sowie die passende Ausrüstung.
  • Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.
Anfrage/Buchung(bitte Termin auswählen)