Iran: Kulturreise durch das alte Persien

Kermanschah, Teheran, Isfahan, Yazd, Zagros-Gebirge, Schiras, Persepolis

Iran   Kulturreisen, Rundreisen

Der Iran, das alte Persien, ist ein kulturelles Märchen. Und während Märchen üblicherweise in einer weit zurückliegenden Zeit spielen, von denen oft nur eine traumhafte Vorstellung bleibt, leben sie hier fort. Kermanschah war die Sommerresidenz der Könige des Sassanidenreiches von 226 bis 650. Die Steinreliefs von Taq-e Bostan trotzen seither Wind und Regen und zählen dennoch zu den feinsten und besterhaltenen Beispielen persischer Kultur. Bestaunen Sie das 5.000 Jahre alte Hamadan, von wo sich die Heiligen Drei Könige nach Bethlehem aufgemacht haben. Erleben Sie mit uns hautnah den sagenhaften Iran auf unserer Kulturreise Persien.

Isfahan: Blaue Moschee

Isfahan: Blaue Moschee

Die Höhepunkte dieser Reise:

  • Das Iranische Nationalmuseum in Teheran
  • Die grandiose Landschaft um Matinabad
  • Die schönste Stadt Persiens: Isfahan
  • Yazd, die architektonische Schmuckschatulle Persiens
  • Ein Hauch märchenhafter Romantik in Schiras
  • Persepolis, die „Stadt der Perser“, am Ende der Reise als unbestrittener Höhepunkt

Reiseverlauf Iran (15 Tage)

1. Tag: Anreise

Sie fliegen von Ihrem Wunschflughafen in Deutschland nachmittags in den Iran ab. In Teheran begrüßt Sie Ihr Reiseleiter gegen 1:30 Uhr des Folgetages (*2018: gegen 21:25 Uhr) herzlich. Gern bringt er Ihnen in den nächsten Tagen seine Heimat näher. Schon auf dem Weg ins Hotel merken Sie, dass Sie hier in einer ganz anderen Welt gelandet sind.
Das „Parsian Kowsar Hotel“ liegt im Herzen von Teheran in einer ruhigen Seitenstraße. Zu Fuß erreichen Sie in kürzester Zeit viele Geschäfte und Restaurants. Das Hotel hat eine hübsche Rezeption mit gemütlichem Empfangsbereich und ein Restaurant, in dem leckere einheimische Speisen serviert werden. Die Zimmer sind traditionell mit Holzmöbeln eingerichtet und strahlen eine warme Atmosphäre aus.
(Fahrstrecke ca. 13 km, ca. 20-30 Minuten)

2. Tag: Die Hauptstadt Teheran

Iran, das ehemalige Persien, ist ganz anders als alles, was Sie bisher kennengelernt haben. Das merken Sie heute schnell. Nachdem Sie sich ausgeruht haben, starten Sie zur Erkundung der iranischen Hauptstadt Teheran. Sie besichtigen unter anderem den Golestan-Palast und das berühmte Nationalmuseum. Das bedeutendste und älteste Museum des Landes besteht aus zwei Gebäuden: dem klassischen Bau mit der vorislamischen Abteilung und einem Neubau mit der islamischen Abteilung. Mit über 300.000 antiken Gegenständen besitzt es die größte Sammlung an Artefakten in Persien. Viele Objekte werden regelmäßig an Museen in aller Welt verliehen. Die Sammlung des Iranischen Nationalmuseums zählt zu den weltweit bedeutendsten. Einige Objekte reichen bis zur Altsteinzeit zurück, weitere stammen aus der Achämeniden-, Sassaniden- und islamischen Zeit. Im modernen Teheran stehen aufgeregte Geschäftigkeit und viel Verkehr auf der Tagesordnung. Wir entfliehen dem Trubel in ein traditionelles Restaurant, in dem es leckere iranische Spezialitäten gibt – ideal, um sich zu entspannen und den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Das „Parsian Kowsar Hotel“ ist auch heute Ihre Herberge. F/A

3. Tag: Teheran – Soltanije – Zandschan

Auf dem Weg nach Zandschan besuchen Sie die Ortschaft Soltanije, die „Kaiserliche“, in einer steppenähnlichen Ebene. Das heutige UNESCO-Weltkulturerbe war einst die Sultansresidenz. Das kühle Sommerklima und die fruchtbaren Weidegründe machten die Region für die mongolischen Herrscher attraktiv. Anschließend fahren Sie weiter nach Zandschan. Das Hochbecken von Zandschan hat aufgrund seiner Höhenlage und der die Stadt in drei Himmelsrichtungen umgebenden Berge schneereiche Winter und damit ausreichend Wasser im Frühjahr und Sommer. Die Provinz ist noch heute geprägt von Getreideanbau, Weide- und Viehwirtschaft sowie Obstanbau. Wenn Sie nicht zu spät in Zandschan ankommen, haben Sie noch Zeit für den Basar, dessen Gassen überwiegend nach Zünften gegliedert sind. Hier werden Silber- und Goldschmuck, hochwertiges Besteck, Textilien sowie Obst und Gemüse feilgeboten. Lassen Sie sich von dem orientalischen Flair verzaubern.
Das „Grand Hotel Zanjan“ am Stadtrand von Zandschan ist von Bergen und Wald umgeben. Die modern eingerichteten Zimmer sind farbenfroh gestaltet und klimatisiert. Das Hotel verfügt unter anderem über ein Café und ein Restaurant. Das freundliche Personal ist sehr aufmerksam. Lassen Sie sich im Restaurant traditionelle persische Speisen schmecken. F/A
(Fahrstrecke ca. 359 km, 7-8 Stunden)

Die Höhenlage von Soltanije beträgt ca. 1.800 Meter und die von Zandschan ca. 1.900 Meter ü.d.M.

4. Tag: Zandschan – Tacht-e Soleiman – Sanandadsch

Heute fahren Sie zu der bedeutenden Feuertempelanlage Tacht-e Soleiman – der Name bedeutet „Thron Salomons“. Die Anlage wurde von den Sassaniden auf einer natürlichen Anhöhe an einem kleinen tiefblauen Quellsee erbaut und gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das Tal trennt zwei Gebirgszüge mit früher erheblicher vulkanischer Aktivität, von der noch eine Reihe unterirdischer warmer Quellen zeugen. Nach einer ausführlichen Besichtigung der Ausgrabungsstätte besuchen Sie den Bergkegel Zedan-e Soleiman. Durch eine mit Gasen angereicherte Quelle ist hier ein 110 Meter hoher Kegel mit einem 70 Meter breiten Krater im Inneren aufgeschichtet worden. Von der Spitze des Kraterbergs haben Sie einen schönen Blick über das Plateau von Tacht-e Soleiman. Danach fahren Sie weiter nach Sanandadsch. Hier besuchen Sie die Freitagsmoschee, die sich durch ihr stummelartiges Doppelminarett zu beiden Seiten des Eingangs-Iwans auszeichnet.
Das „Shadi Hotel“ ist das beste Hotel in Sanandadsch in der Provinz Kordestan. Die Zimmer sind modern und gemütlich eingerichtet und im Restaurant werden leckere persische sowie internationale Spezialitäten angeboten. Das Hotel liegt nahe der Innenstadt und ist somit ein idealer Ausgangspunkt, um Sanandadsch zu erkunden. F/A
(Fahrstrecke ca. 374 km, 5-6 Stunden)

Tacht-e Soleiman liegt ca. 2.400 Meter ü.d.M. und Sanandadsch ca. 1.480 Meter ü.d.M.

Im April liegt in Tacht-e Soleiman manchmal noch Schnee und es kann dort sehr kalt sein. Bitte nehmen Sie ausreichend warme Kleidung mit.

5. Tag: Kermanschah, Taq-e Bostan, Bisotun und Hamadan

Am Morgen fahren Sie Richtung Kermanschah und besuchen die etwa fünf Kilometer nordöstlich gelegenen Felsgrotten und Flachreliefs von Taq-e Bostan. Die hier zu bewundernden Gartengrotten und Wasserbassins gehören zu den Überresten eines sassanidischen Königspalastes und bilden ein parkähnliches Gelände. Anschließend lernen Sie den imposanten Bisotun-Felsen kennen, auch „Ort der Götter“ genannt, der mit seinen Reliefs zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Die Entschlüsselung der Keilschrift in der Felswand ist eine der kulturgeschichtlich bedeutendsten Leistungen der Iranistik. Da kommen Sie aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Die Universitätsstadt Hamadan liegt am Fuße des Alvand-Massivs. Die Sommer sind wegen der Höhe kühl und angenehm, die Winter dafür lang und kalt. Genießen Sie am Abend das milde Klima bei einem kleinen Spaziergang durch die Stadt auf eigene Faust.
Das „Baba Taher Hotel“ liegt im Norden von Hamadan nicht weit entfernt vom Grabmal des berühmten persischen Dichters Baba Taher und bietet einen schönen Blick auf den Baba-Taher-Park und das Alvand-Gebirge. Die modern eingerichteten Zimmer sind klimatisiert und farbenfroh gestaltet. Zum Hotel gehören ein Teehaus, ein traditionelles Restaurant und eine Sauna. F/A
(Fahrstrecke ca. 319 km, 4-5 Stunden)

Die Höhenlage von Kermanschah beträgt ca. 1.350 Meter und die von Hamadan ca. 1.826 Meter ü.d.M.

6. Tag: Hamadan – Malayer – Arak

Morgens besuchen Sie das älteste Gebäude in Hamadan, das sogenannte Mausoleum von Esther und Mordechai, die bedeutendste jüdische Pilgerstätte im Iran. Weiter geht’s zum Mausoleum des Abu Ali Ibn Sina, in Europa als Avicenna bekannt, das dem Arzt, Philosophen und Mathematiker gewidmet ist. Es beherbergt auch ein kleines Museum, in dem einige seiner Werke ausgestellt sind. Vom Dach des Museums bietet sich ein großartiger Blick auf die Stadt sowie den Alvand-Berg. Ein Muss für jeden Besucher in Hamadan ist ein Ausflug zum Gandjnameh, zwei achämenidischen Felsinschriften am Fuße des Alvand-Massivs. Bei den Inschriften handelt es sich nicht nur um die einzigen sichtbaren Zeugnisse der Achämeniden-Zeit, sondern der Ort ist auch ein beliebtes Ausflugsziel, an dem Sie sich in einem der Teehäuser entspannen können und gleichzeitig eine interessante Begegnung mit Einheimischen möglich ist. Eine weitere eindrucksvolle Ausgrabungsstätte, der Tepe Nushejan, liegt auf dem Weg nach Arak in der Nähe von Malayer. Hier befindet sich u.a. der älteste im Iran nachweisbare Feuertempel aus dem 8. Jahrhundert v. Chr. und eine teilweise erhaltene medische Festung. Nach einer Besichtigung der Ausgrabungsstätte fahren Sie nach Arak, das aufgrund seiner Höhe auch im Sommer ein angenehm kühles Klima garantiert.
Das Hotel „Amir Kabir“ liegt etwas außerhalb von Arak auf einem Hügel inmitten einer weitläufigen begrünten Parkanlage. Die freundlichen Zimmer sind gemütlich eingerichtet und haben einen schönen Blick auf den Garten. Das moderne Hotel verfügt über einen Freizeitbereich mit Fitnessraum, Billardtisch, Schwimmbad, Sauna und Jacuzzi. In den vier Restaurants werden zahlreiche persische Spezialitäten angeboten, von denen Sie unbedingt eine probieren sollten. F/A
(Fahrstrecke ca. 191 km, 2-3 Stunden)

Die Höhenlage von Arak beträgt ca. 1.800 Meter ü.d.M.

7. Tag: Arak – Kashan – Matinabad

Weiter geht es nach Kashan, das bekannt für seine Teppiche, Granatäpfel und sein Rosenwasser ist. Der Fin-Garten in der Nähe des gleichnamigen Dorfes, einige Kilometer südwestlich von Kashan, birgt architektonische Elemente aus der Safawiden-, der Zand- und der Kadscharenzeit. Mit seinen zahlreichen Fontänen, Wasserbecken, Wasserläufen und alten Bäumen zählt er zu den berühmtesten und schönsten Gärten im Iran. Genießen Sie einen Spaziergang durch das heutige UNESCO-Weltkulturerbe und kühlen Sie Ihre Füße in den Wasserbecken. Nach einer Teepause fahren Sie weiter nach Matinabad am Rande der Wüste Dasht-e Kavir. Setzen Sie sich auf die Dachterrasse Ihrer Unterkunft und betrachten Sie den Sternenhimmel bei einem Rosenwasser oder Minzgetränk.
Das „Matinabad Desert Eco-Camp“ liegt südöstlich von Kashan am Rande der Wüste Dasht-e Kavir. Das Hauptgebäude, in dem Sie übernachten, ist im Stil einer Karawanserei errichtet. Von der Teestube mit Dachterrasse haben Sie einen schönen Blick auf die Umgebung. Die klimatisierten Zimmer sind gemütlich eingerichtet und haben einen Kühlschrank sowie Moskitogitter an den Fenstern. Im Restaurant werden traditionelle Speisen und Getränke aus eigenem Anbau und eigener Herstellung angeboten. Erkunden Sie zu Fuß das Gelände der Farm mit Biogarten, Straußenfarm und Kleintierzucht. Warmwasser und Heizungswärme werden aus Solarenergie gewonnen. Campingfreunde können auf dem Gelände auch im Zelt übernachten. F/A
(Fahrstrecke ca. 313 km, 3-4 Stunden)

Auf Wunsch können Sie im „Matinabad Desert Eco-Camp“ im Zelt übernachten. Die Zwei- oder Dreipersonenzelte verfügen über elektrisches Licht, Klimaanlage und Stromanschluss. Sie übernachten auf einfachen Matratzen, und es werden Decken und Kissen zur Verfügung gestellt. Gemeinschaftsduschen und -toiletten (nach Geschlechtern getrennt) liegen in unmittelbarer Nähe. Bitte teilen Sie uns frühzeitig vor Reiseantritt mit, wenn Sie im Zelt übernachten möchten, damit wir Ihre Reservierung von einem Zimmer in ein Zelt umbuchen können.

8. Tag: Matinabad, Natanz und Abyaneh

Die wunderschöne Landschaft rund um Matinabad lädt zum Wandern und zu Tierbeobachtungen ein. Am Morgen unternehmen Sie einen kurzen Kamelritt in die Umgebung. Wenn es Ihnen lieber ist, können Sie auch neben der Kamelkarawane her wandern, die Kamele laufen sehr gemächlich. Zurück auf dem Gelände Ihrer Unterkunft, pflanzen Sie einen einheimischen Baum, der später mithelfen wird, die Sanddünen auf natürliche Art und Weise zu stabilisieren. Am Nachmittag fahren Sie in die grüne Wüstenstadt Natanz und besuchen das Archäologische Museum und die Jame-Moschee. Danach geht’s in das malerische Bergdorf Abyaneh, dessen rotbraune Lehmziegelhäuser sich in Stufen einen Hang entlangziehen. Wieder zurück in Matinabad besuchen Sie eine einheimische Familie und erfahren mehr über das Alltagsleben der Iraner. Lassen Sie sich bei einem Kochkurs in die Geheimnisse der Zubereitung persischer Speisen einweihen. Sie werden begeistert sein, was Sie sich für ein leckeres Abendessen zaubern! Das „Matinabad Desert Eco-Camp“ ist auch heute Ihre Herberge. F/A
(Fahrstrecke ca. 171 km, 2-3 Stunden)

Auf dem Ausflug in die Wüste bitten wir Sie, feste Schuhe zu tragen und ausreichend Sonnenschutz (Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Sonnencreme) sowie Trinkwasser mitzunehmen.
Aktivitäten mit Tieren bergen immer ein gewisses Risiko, da Tiere sich unvorhersehbar verhalten können. Für den Kamelritt ist zudem ein gutes Maß an Kraft und Ausdauer erforderlich, um sich vor allem beim Aufsteigen, aber auch während des Ritts am Sattel festhalten zu können. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Reiseleiter, falls Sie sich nicht sicher sind, ob diese Aktivität für Sie geeignet ist.
Der Familienbesuch kann unter Umständen auf einen anderen Tag verschoben werden. Jeder Reiseleiter besucht eine Familie seiner Wahl. Deshalb kann ein Besuch auch in einer anderen Stadt stattfinden. Wenn Sie der Familie ein kleines Gastgeschenk mitbringen möchten, empfehlen wir Ihnen, Schokolade mitzubringen. Darüber freuen sich Jung und Alt immer.

9. Tag: Matinabad – Isfahan

Am Morgen fahren Sie weiter in die wohl schönste Stadt Persiens: Isfahan. Die Stadt ist bekannt für ihre Teppiche, Stoffdrucke sowie Miniaturmalereien und erinnert in vieler Hinsicht an die Geschichten aus Tausendundeiner Nacht. Die schönen Brücken über den Zayandeh-Fluss und das viele Grün machen die Stadt sehr idyllisch. Ein Besuch der malerischen Khaju-Brücke und der bekannten 33-Bogen-Brücke ist geradezu ein Muss. Sie begeben sich auf armenische Spuren und besuchen die Vank-Kathedrale mit ihren persischen, byzantinischen und europäischen Architekturelementen. Auf dem Gelände befindet sich auch ein Museum, in dem die Geschichte der armenischen Christen im Iran veranschaulicht wird. Nach einer Erholungspause in einem armenischen Café fahren Sie zu Ihrem Hotel und haben Zeit, sich frisch zu machen oder Isfahan auf eigene Faust zu erkunden.
Vom „Setareh Hotel“ im Herzen Isfahans sind es etwa fünf Gehminuten zum schönen Imam-Platz mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten. Das Hotel liegt in einer interessanten Straße mit vielen Einkaufsmöglichkeiten, Cafés und Restaurants. Sie übernachten in einfach eingerichteten, klimatisierten Zimmern. Von der Dachterrasse mit Restaurant haben Sie einen beeindruckenden Blick auf Isfahan. F/A
(Fahrstrecke ca. 211 km, 2-3 Stunden)

Die Höhenlage von Isfahan beträgt 1.575 Meter ü.d.M.

Iran Kulturreise Persien: Imam-Platz Isfahan

Imam-Platz in Isfahan

10. Tag: Ein Tag in der grünen Stadt Isfahan

Diesen Tag verbringen Sie komplett in der grünen Stadt Isfahan. Sie besuchen den Chehel-Sotoon-Palast, der auch 40-Säulen-Palast genannt wird, mit seinem schönen Garten. Der Imam-Platz, von Einheimischen auch „Abbild der Welt“ genannt, gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Mit 510 mal 160 Metern ist er nach Pekings Tiananmen-Platz der größte und zugleich einer der schönsten Plätze der Welt. Hier befinden sich eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten wie die Imam-Moschee, die Lotfollah-Moschee und der Ali-Qapu-Palast. Anschließend besuchen Sie die Werkstatt eines Miniaturmalers und schauen ihm bei der Arbeit zu. Die ruhige Hand und die Geduld des Malers sind bewundernswert. Am Nachmittag schlendern Sie über den Basar am Imam-Platz und können schönes Kunsthandwerk kaufen. Wenn die Füße müde sind, machen Sie eine kleine Pause auf dem Imam-Platz – ein einmaliges Erlebnis. Vor Sonnenuntergang kommen viele Einheimische hierher und genießen die tolle Atmosphäre des wunderschön beleuchteten Platzes und lauschen den Gebetsgesängen. Wer möchte, kommt hier schnell mit den freundlichen Iranern ins Gespräch. Zum Tagesausklang empfehlen wir Ihnen den Besuch eines Teehauses oder einen Eisbecher im bekannten „Abbasi Hotel“. Das „Setareh Hotel“ bettet Sie auch heute weich. F/A

In der Lotfullah-Moschee steht fast das ganze Jahr über ein Gerüst mit einem Sonnendach, damit die Besucher beim Beten vor der Sonne geschützt sind. Dieses Gerüst ist leider auf Fotos nicht schön anzusehen, aber sehr hilfreich für die Betenden.

11. Tag: Isfahan – Nain – Meybod – Yazd

Nach dem Frühstück begeben Sie sich auf den Weg nach Yazd. In der Teppichstadt Nain besuchen Sie die Jame-Moschee. Das Minarett mit seinem oktogonalen Grundriss und dem von Palmetten geschmückten umlaufenden Balkon stammt aus dem 11. Jahrhundert. Auf der Weiterreise bietet sich Ihnen in Meybod das Bild einer fast einheitlich in Lehmziegelbauweise erhaltenen mittelalterlichen persischen Stadt. Wegen des überwiegend wüstenartigen Charakters ist die Provinz Yazd nur dünn besiedelt. Neben den vielen Oasenorten der Region ist die Provinzhauptstadt Yazd die interessanteste Wüstengroßstadt im Iran. Sie ist umgeben von Gebirge, Salz- und Sandwüste. Genießen Sie den Rest des Tages in Ihrer schönen Unterkunft.
Das „Moshir al-Mamalek Garden Hotel“ liegt etwas außerhalb der Innenstadt von Yazd. Im großen Innenhof des traditionellen Hauses gibt es einen schönen Garten mit kleinen Springbrunnen. Die klimatisierten Zimmer sind gemütlich und im traditionellen Stil eingerichtet. Im orientalisch dekorierten Restaurant werden köstliche persische Gerichte serviert; bei schönem Wetter können Sie auch im Innenhof speisen. Genießen Sie am Abend die friedliche Atmosphäre im Garten oder trinken Sie noch einen Tee in der benachbarten Teestube. F/A
(Fahrstrecke ca. 330 km, 4-5 Stunden)

12. Tag: Wüstenstadt Yazd

Sie bleiben heute im schönen Yazd, das bekannt ist für seine Lehmhäuser und seine aufwendigen Brokatstoffe. Sie besichtigen den neuen Feuertempel, wo die zarathustrische Gemeinde ihre Gottesdienste abhält. Das darin brennende Feuer ist ein Symbol der Anwesenheit Gottes und soll bereits um 500 n.Chr. in der Provinz Fars gebrannt haben. Anschließend können Sie das zarathustrische Erbe bewundern: die berühmten Schweigetürme. In den zoroastrischen Bestattungstürmen legten die Priester die Toten ab, damit sie von Geiern und Krähen gefressen wurden. Unterhalb der Türme ist der moderne zoroastrische Friedhof zu sehen, denn diese Bestattungsmethode ist heute verboten. Sie besuchen eine zoroastrische Familie und erfahren viel über ihr Leben und die Religion. Am Nachmittag besichtigen Sie die farbenprächtige Jame-Moschee mit ihren wunderschönen blauen Mosaikfliesen und das Wassermuseum.
Vom Amir-Chaqmaq-Platz aus schlendern Sie durch die verlassenen Gassen der Wüstenstadt. Sie besuchen ein Zurkhaneh, ein „Haus der Stärke“. Hier können Sie die traditionellen Kampf- und Kraftsportübungen der iranischen Männer beobachten, die hier allabendlich trainieren. So etwas bekommt man nicht oft zu sehen. Das „Moshir al-Mamalek Garden Hotel“ beherbergt Sie auch heute. F/A
(Fahrstrecke ca. 125 km, 1-2 Stunden)

Iran Kulturreise Persien - Persepolis

Persepolis

13. Tag: Yazd – Pasargadae – Persepolis – Naqsh-e Rostam – Schiras

Heute fahren Sie entlang der Salzwüste über einen 2.450 Meter hohen Pass in Richtung Schiras. Auf dem Weg besuchen Sie Pasargadae. Hier ließ Kyros der Große die erste persische Residenzstadt errichten, von der fast nur noch sein eigenes Grab erhalten ist, das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Dann ist es so weit! Sie nähern sich dem lang ersehnten i-Tüpfelchen dieser Reise: Persepolis, die „Stadt der Perser“. Das UNESCO-Weltkulturerbe liegt am Fuße des Berges Kuh-e Rahmat nördlich von Schiras und ist die wohl eindrucksvollste historische Stätte im Iran. Obwohl Alexander der Große die Stadt zerstören ließ, sind hier glücklicherweise noch sehr viele Reliefs und Säulen erhalten geblieben. Für diese einmaligen Eindrücke nehmen Sie sogar Staub und Hitze in Kauf. Nach einer ausführlichen Besichtigung fahren Sie zur nicht weit entfernt liegenden Nekropole der Achämenidenkönige Naqsh-e Rostam. Ihre Grabstätten sind mit riesigen Reliefs geschmückt, die in die Felswände geschlagen wurden.
Dann geht es weiter nach Schiras, das heute als die Stadt der Rosen, Nachtigallen und Dichter gilt. Hier lebten die persischen Dichter Hafis und Saadi, und sie gilt als Wiege der persischen Zivilisation. Wenn Sie in die Stadt reinfahren machen Sie einen Stopp am Korantor. Hier treffen sich viele Einheimische, um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen. Das Tor enthält in seinem mittleren Bogen einen Koran, der die Reisenden segnen soll. Oberhalb des Tores führt ein Weg zur Grabstätte des Sufi-Dichters Khwaju Kermani. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick über die Stadt. Ein idealer Ort, um einen aufregenden Tag ausklingen zu lassen.
Das „Karim Khan Hotel“ liegt in der Altstadt von Schiras. Es besticht durch seine reizvolle Architektur mit Mosaiken, Schnitzereien und bunten Glasfenstern, die an die Märchen von Tausendundeiner Nacht erinnern. Sie übernachten in gemütlich eingerichteten, klimatisierten Zimmern, die iranische Architektur und Moderne kombinieren. Im Hotel befindet sich ein traditionelles orientalisches Teehaus, in dem Sie unbedingt einen Kräutertee, das Eis oder ein iranisches Dessert probieren sollten. F/A
(Fahrstrecke ca. 452 km, 5-6 Stunden)

Die Höhenlage von Schiras beträgt 1.500 Meter ü.d.M.

Für die Besichtigung von Persepolis und Naqsh-e Rostam bitten wir Sie, feste Schuhe zu tragen und ausreichend Sonnenschutz (Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Sonnencreme) sowie Trinkwasser mitzunehmen. In die Ausgrabungsstätten dürfen Sie keine Rucksäcke mitnehmen. Kleine Handtaschen sind erlaubt.

14. Tag: Die Stadt der Rosen, Nachtigallen und Dichter

Auf einer Erkundungstour durch Schiras besuchen Sie unter anderem die Nasir-ol-Molk-Moschee mit ihren bunten Fenstern und den Naranjestan-Garten oder »Garten der Orangenbäume«, der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Danach schlendern Sie an der Zitadelle vorbei über den nahe gelegenen Vakil-Basar. Hier werden hochwertige Textilien, Teppiche, Gewürze und Schmuck angeboten. Besonders der südliche Teil um den Moshir-Hof mit seinen Kunsthandwerks- und Antiquitätengeschäften ist sehenswert. Machen Sie zwischendurch eine Pause in einem traditionellen Teehaus. Anschließend besuchen Sie das Hafis-Mausoleum. Der persische Dichter Hafis besang die Liebe und den Wein als mystische Gottesgeschenke. Seine Dichtkunst und Freiheit des Denkens wurden von Goethe zutiefst bewundert, der Hafis im „West-östlichen Divan“ ein literarisches Denkmal setzte. Machen Sie letzte Fotos und nehmen Sie langsam schweren Herzens Abschied von diesem geschichtsträchtigen Land. Am Abend können Sie das wunderschön beleuchtete Shah-Cheragh-Heiligtum von außen bewundern. Wenn Sie Glück haben, gelingt es dem Reiseleiter, Sie mit hineinzunehmen. Das „Karim Khan Hotel“ ist auch heute Ihr Quartier. F/M

Den Einlass in das Shah-Cheragh-Heiligtum in Schiras können wir nicht garantieren. Normalerweise ist Nicht-Muslimen der Eintritt verboten; manchmal wird er – abhängig von der Gruppengröße, dem Reiseleiter und den Personen am Einlass – dennoch erlaubt. Sollte Ihnen kein Einlass gewährt werden, können Sie die Moschee nur von außen betrachten und den Gebetsgesängen lauschen. Sie dürfen keine Rucksäcke in das Shah-Cheragh-Heiligtum mitnehmen. Kleine Handtaschen sind erlaubt. Das Filmen und Fotografieren ist strengstens untersagt (außer mit Mobilfunkgeräten).

Option: Werfen Sie einen Blick in die sehenswerte Vakil-Moschee. Die Moschee wurde zur selben Zeit errichtet wie der gleichnamige Basar und später renoviert. Die Motive auf den Fliesen in der farbenprächtigen Moschee zeigen überwiegend Blumen, Ranken und Vögel, die sehr naturalistisch abgebildet sind. Im Unterschied zu den klassischen Farben der Safaviden-Zeit treten bei ihnen erstmals Rosa und Gelb stark in den Vordergrund.

15. Tag: Abflug zurück ins Abendland

Kurz nach Mitternacht werden Sie zum Flughafen von Schiras gebracht und fliegen voraussichtlich um 2:35 Uhr über Istanbul (2018: voraussichtlich um 4:20 Uhr über Wien) zurück nach Deutschland. Die Landung auf Ihrem Wunschflughafen in Deutschland erfolgt am Vormittag.

F = Frühstück / M = Mittagessen / A = Abendessen

Leistungen

  • 2017: Linienflug mit Turkish Airlines von Deutschland über Istanbul nach Kermanschah und zurück von Schiras
  • Mögliche Abflughäfen: Berlin, Düsseldorf, Frankfurt a. M., Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, München, Münster/Osnabrück, Nürnberg, Stuttgart
  • * Ab 2018 mit Lufthansa nonstop nach Teheran und zurück mit Austrian Airlines ab Schiras via Wien mit Austrian Airlines
  • Rail & Fly innerhalb Deutschlands in der 2. Klasse zum Flieger
  • Reiseminibus mit Klimaanlage
  • Übernachtungen in Hotels sowie 2 Übernachtungen im „Matinabad Desert Eco-Camp“
  • Täglich Frühstück, 1x Picknick, 12x Abendessen
  • Kochkurs, Baumpflanzen und Kamelreiten in Matinabad
  • Besuch eines Zurkhaneh in Isfahan
  • Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
  • Reiseliteratur
  • Klimaschutz-Zertifikat
  • Deutsch sprechende, einheimische Reiseleitung

Nicht enthaltene Leistungen

  • Trinkgelder; Persönliches
  • Nicht aufgeführte Mahlzeiten und Getränke
  • Evtl. erhöhter Kerosinzuschlag nach dem 01.08.16

Zusatzleistungen

  • Einzelzimmerzuschlag: 649 EUR
  • Aufpreis zu Rail & Fly 1. Klasse: 99 EUR
  • Anschlussflug ab/bis Graz, Linz, Wien mit Lufthansa oder Austrian Airlines ab: 199 EUR
  • Anschlussflug ab/bis Basel, Genf, Zürich mit Lufthansa oder Swiss Air ab: 229 EUR
  • Business-Class-Flug-Aufpreis (inkl. Rail & Fly 1. Klasse) ab: 1.700 EUR
  • Lounge-Aufenthalt für max. 3 Stunden am Flughafen von Düsseldorf, Frankfurt bzw. München: 39 EUR

Hinweise

  • Termine, Preise & Leistungen ab 01.01.18 unter Vorbehalt.
  • Gesicherte Reisetermine: Garantierte Durchführung aller Termine!
  • Änderungen im Programmablauf können z.B. aus Witterungsgründen vorkommen, um einzelne Programmpunkte an die gegebenen Umstände vor Ort anzupassen.
  • Falls einzelne der genannten Unterkünfte nicht verfügbar sind, wird eine möglichst gleichwertige Alternative gebucht.
  • Bei den angegebenen Fahrzeiten handelt es sich um die reine Fahrtdauer. Pausen und Fotostopps bleiben unberücksichtigt.
  • Bürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz benötigen für ihren Aufenthalt im Iran ein Visum. Visagebühren sind nicht im Reisepreis eingeschlossen. Ihr Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über die Reise hinaus gültig sein. Ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte dem Beiblatt „Wichtige Visainformationen“, das Sie nach der Buchung zusammen mit den Bestätigungsunterlagen erhalten.
  • Der Veranstalter empfiehlt deutschen Staatsbürgern die Visabeschaffung über die Firma Visa Dienst Bonn GmbH & Co. KG. Österreichischen und Schweizer Staatsbürgern empfehlen wir die Visabeantragung über deren Partner Kurier Service (AT) bzw. Consular Service Fly GmbH (CH). Wenn Sie eine andere Staatsbürgerschaft besitzen, erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei uns oder direkt bei der zuständigen Botschaft nach aktuellen Einreisebestimmungen, Antragsformalitäten und Visagebühren. Einreise- und Visabestimmungen können sich kurzfristig ändern. Auskünfte erteilen auch die zuständigen Konsulate oder Botschaften.
  • Wichtig: Seit dem 23.09.11 ist mit dem Visaantrag eine Kranken- und Unfallversicherungspolice einer anerkannten iranischen oder ausländischen Versicherungsgesellschaft in schriftlicher oder elektronischer Form vorzulegen.
  • Da Sie auf dieser Reise viele Moscheen und Heiligtümer besichtigen und es auch in Privathäusern und vielen Teestuben üblich ist, die Schuhe auszuziehen (die Schuhe bleiben vor dem Eingang des Gebäudes stehen), empfehlen wir Ihnen, offene Schuhe mitzunehmen, die sich schnell an- und ausziehen lassen. In einigen Moscheen müssen Frauen Tschadors tragen. Diese werden in einem solchen Fall am Eingang ausgeteilt.
  • Zu erforderlichen Impfungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder eines der Tropeninstitute.
  • Eine Anzahlung von 15% muss direkt nach der Buchung und Erhalt des Sicherungsscheines bezahlt werden. Die Restzahlung wird 4 Wochen vor Reisebeginn fällig. Bis zu der in der AGB genannten Frist vor Reisebeginn kann der Veranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von der Reise zurücktreten.
  • Durch Ihre Reise erzeugte CO2-Emissionen können Sie durch eine freiwillige Spende an Atmosfair ausgleichen (s. Buchungsformular).
  • Die Spenden werden in Projekte zur Einsparung von Treibhausgasen investiert. Um die CO2-Emissionen des Fluges an anderer Stelle einzusparen sind z.B. für Flüge nach Namibia ca. 137 EUR, nach Costa Rica ca. 155 EUR und nach Vietnam ca. 147 EUR notwendig. Sie erhalten für Ihre Spende eine vom Finanzamt anerkannte Bescheinigung.

Kontakt
 +49 (0)30 2061 6488-0
 info@intakt-reisen.de
Termine
08.09.2017 - 22.09.2017
3.449 EUR
15.09.2017 - 29.09.2017
3.449 EUR
06.10.2017 - 20.10.2017
3.449 EUR
13.10.2017 - 27.10.2016
3.449 EUR
20.10.2017 - 03.11.2017
3.449 EUR
14.04.2018 - 28.04.2018*
3.449 EUR
21.04.2018 - 05.05.2018*
3.449 EUR
28.04.2018 - 12.05.2018*
3.449 EUR
16.06.2018 - 30.06.2018
3.449 EUR