Iran: Iran-Reise und Damavand-Besteigung

Trekkingreise ins Albruz-Gebirge kombiniert mit den kulturellen Höhepunkten des Iran

Iran   Aktivreisen, Bergsteiger-Reisen, Kulturreisen, Trekkingreisen

Architektonische Kostbarkeiten der islamischen Zeit, türkis erstrahlende Städte mit ihren Prunkbauten und die monumentalen Ruinenstädte aus der Antike. Wilde Gebirgsszenarien und endlose Wüsten. Persien, ein heute oft verkanntes Land, ist ein Reiseziel von ganz besonderer Güte. Im Iran trifft Tradition auf Moderne, hier mischt sich Religion mit einer vielschichtigen Gegenwart.
Im Mittelpunkt dieser Reise steht das Albruz-Gebirge nördlich von Teheran mit dem höchsten Berg des Iran, dem Damavand, gleichzeitig nationales Symbol. Eine gute Höhenanpassung erreichen Sie durch den dreitägigen Aufenthalt am Plateau der 4.000er um den Alam Kuh. Nach der körperlichen Herausforderung am höchsten Berg des Orients kommt der kulturelle Genuss: Shiraz, Persepolis und Isfahan geben Ihnen einen tiefen Einblick in die Kultur, in Geschichte und Gegenwart.
Neben landschaftlichen Höhepunkten und kulturellen Kostbarkeiten sind es die Menschen, die einen tiefen, bleibenden Eindruck hinterlassen: offen und doch zurückhaltend, herzlich und freundlich und stets bemüht, die wenigen ausländischen Gäste willkommen zu heißen.

Gosfand Moschee

Gosfand Moschee

Die Höhepunkte dieser Reise:

  • 7 Trekkingtage im Albruz-Gebirge
  • Besteigung des majestätischen Damavand (5.671 m) – höchster Berg im Orient
  • Weitere Gipfelmöglichkeiten: Lashgarak (4.320 m) und Alam Kuh (4.850 m)
  • Die Perle des Iran: Isfahan
  • Shiraz und UNESCO-Weltkulturerbe Persepolis
  • Moderne Metropole Teheran
  • Begegnungen mit herzlichen, offenen und gastfreundlichen Menschen

Reiseverlauf Iran (15 Tage)

1. Anreise

Am Vormittag Linienflug mit Mahan Air von München nach Teheran. Ankunft am Nachmittag und Transfer zu unserem Hotel.

2. Fahrt in die Alam-Kuh-Region

Die moderne Großstadt Teheran ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Iran. Heute leben im Großraum Teheran mehr als 14 Millionen Menschen. Nach einem späten Frühstück fahren wir in nordwestliche Richtung auf einer beeindruckenden Passstraße über das Albruz-Gebirge Richtung Kaspisches Meer. Das Alam-Kuh-Massiv ist am besten von Norden her erschlossen und so fahren wir über Roudbarak (1.400 m) nach Vandarbon (2.400 m), dem Ausgangpunkt für alle Bergunternehmungen in diesem Gebiet. Übernachtung in einem Haus der Iranischen Bergsteiger-Föderation. F/M/A
(Aufstieg 110 Hm; Abstieg 970 Hm; Gehzeit: ca. 2-3 Std.; Fahrzeit: ca. 7-8 Std.)

3. Wanderung nach Hesarschal

Im Takht e  Soleiman-Massiv, wie  die  Region um den Alam-Kuh auch genannt wird, konzentrieren sich über 40 Viertausender. Der höchste Berg des Massivs und der zweithöchste Berg im Iran ist der 4.850 m hohe Alam Kuh. Wir nähern uns den Bergen von der Südseite her, da die Aufstiege von dort aus weniger schro? sind und sich für eine gute Höhenanpassung optimal eignen. Ein Geländefahrzeug bringt uns durch das Khoram-dasht-Tal auf 3.300 m zum Ausgangpunkt unserer Wanderungen der nächsten Tage.
Durch eine zu Beginn enge Schlucht wandern wir hinauf zu unserem Lagerplatz Hesarschal; dieser liegt auf 3.800 m Höhe inmitten weiter Alm- und Bergwiesen. Wir sind umringt von Viertausendern und werden uns aus ihrer Mitte in den nächsten beiden Tagen unsere Gipfelziele aussuchen. Am Abend genießen wir die Ruhe in den Bergen. Zeltübernachtung. F/M/A
(Aufstieg 500 Hm; Gehzeit: ca. 3 Std.; Fahrzeit: ca. 1 Std.)

4. Lashgarak (4 .320 m)

Welche Gipfel wir aussuchen, entscheiden wir vor Ort. Als erster Eingehgipfel bietet sich der Lashgarak (4.320 m) an. Vom Lager aus steigen wir unschwer in südliche Richtung zuerst über alpine Matten auf. Während der letzten Etappe geht es dann über einen breiten Grad bis zum Gipfel, von dem wir bei entsprechendem Wetter einen herrlichen Blick über die Berge haben. Der Rückweg führt uns zuerst über einen schmalen Grat dann über zwei weitere Gipfel, dem Gardonkuh Süd  und  Gardonkuh Nord, in einer unschweren, aber sehr lohnenden Rundtour zurück zum Lager. Zeltübernachtung. F/M/A
(Aufstieg 870 Hm; Abstieg 870 Hm; Gehzeit: ca. 6-7 Std.)

5. Alam Kuh (4 .850 m)

Wir arbeiten weiterhin an einer guten Höhenanpassung; deshalb geht es heute noch höher hinauf. Der Alam Kuh-Gipfel (4.850 m), der zweite höchste Berg des Iran, eignet sich ideal dafür. Trotz seiner beachtlichen Höhe ist er technisch nicht schwierig. Außerdem besteht für Teilnehmer, die es etwas sachter angehen möchten, die Möglichkeit nur den Gipfel des Marjikesh (4.580 m) zu besteigen. Zurück an unseren Lagerplatz, wandern wir wieder hinunter zu unseren Fahrzeugen, die uns nach  Vanarborn  bringen,  wo  wir  wieder  im  Haus  der  Iranischen  Bergsteiger-Föderation übernachten. Hüttenübernachtung. F/M/A
(Aufstieg 1.100 Hm; Abstieg 1.580 Hm; Gehzeit: ca. 7-8 Std.; Fahrzeit: ca. 1-2 Std.)

6. Kaspisches Meer – Polur

Die heutige Fahrt zum Damavand führt vorbei am Kaspischen Meer. Hier legen wir einen kurzen Stopp ein. Die Region am Kaspischen Meer ist mit Abstand die regenreichste im Iran und daher von subtropischem Klima geprägt.
Durch eine teilweise enge Schlucht fahren wir weiter nach Polur (2.250 m), einem Städtchen am Südwest-Fuß des Damavand. Von hier aus können wir die ersten überwältigenden Blicke auf  den Berg genießen. Der Damavand (5.671  m) ist nicht nur der höchste Berg des Iran, sondern des gesamten Orients. Der mächtige, gleichförmige Vulkan überragt das schroffe Albruz-Gebirge um mehr als 1.000 Meter und wirkt fast wie ein Fremdkörper. Es gibt verschiedene Aufstiegsrouten, wir entscheiden uns für die einfachste von Süden her. Heute übernachten wir wieder in einem Haus der Iranischen Bergsteiger-Föderation. F/M/A
(Fahrzeit: ca. 8-9 Std.)

Mohn am Damavand

Am Fuss des Damavand

 

7. Goosfand-sara – Bargah-Sevon-Hütte

Die Unternehmung Damavand beginnt. Von Polur aus fahren wir auf holpriger Piste bis nach Goosfand-sara, einer kleinen Moschee. Herrlich sind die Ausblicke auf den Damavand mit der goldenen Kuppel der Moschee im Vordergrund. Wir schultern unseren Tagesrucksack – das Hauptgepäck wird von Mulis transportiert – und wandern, gut akklimatisiert, in gleichmäßigem Tempo bergwärts. Bitte nehmen Sie nur das Gepäck mit, das Sie für die Besteigung auch brauchen. Nicht benötigtes Gepäck kann deponiert werden. Je nach Jahreszeit können wir in unterschiedlicher Höhe die Mohnblüte erleben. Mit dem knallroten persischen Mohn ergeben sich traumhafte Motive. In gleichmäßiger Steigung führt die Route höher und höher. Es lohnt sich, sich immer wieder umzudrehen und die herrlichen Ausblicke zurück ins Tal zu genießen. Unser Tagesziel ist die neu errichtete Bargah-Sevon-Hütte (4.200 m), in der wir heute im Schlafsaal übernachten. F/M/A
(Aufstieg 1.200 Hm; Gehzeit: ca. 4 Std.; Fahrzeit: ca. 1 Std.)

8. Gipfel des Damavand

Am frühen Morgen brechen wir auf zu unserem Gipfelsturm. Am Damavand sind keine technischen Probleme zu erwarten, dennoch darf dieser Berg nicht unterschätzt werden. An einigen wenigen Stellen kann es notwendig werden, in den Fels zu greifen, unter Umständen muss auch mal ein Altschneefeld überquert werden. Der Weg ist jedoch meist einfach und steigt gleichmäßig an. Wichtig ist langsames und gleichmäßiges Gehen. Dennoch werden wir die Höhe deutlich spüren. Der Gipfel scheint zum Greifen nah, aber er mag nicht näher kommen. Ab einer Höhe von 5.200 m erwarten uns die ersten Schwefeldämpfe und es wird deutlich, dass wir auf einem Vulkan unterwegs sind, der zwar nicht mehr aktiv ist, aber dennoch eine Verbindung zum Erdinneren hat.
Nach 5-6 Stunden ist der Aufstieg endlich geschafft, und wir stehen auf dem Gipfel. Bei klarer Sicht ist der Blick grandios. Im Norden reicht er bis zum Kaspischen Meer,  im Süden bis Teheran. Eine längere Gipfelrast ist meist nicht möglich, weil oft heftige Stürme toben. Glücklich und beschwingt steigen wir ab und erreichen nach 2-3 Stunden wieder unsere Berghütte. F/M/A
(Aufstieg 1.500 Hm; Abstieg 1.500 Hm; Gehzeit: ca. 8-9 Std.)

9. Reservetag

Diesen Tag nutzen wir als Reservetag, sollte  die  Besteigung gestern nicht geklappt haben. Benötigen wir den Reservetag nicht, fahren wir schon heute zurück nach Teheran. Bitte beachten Sie hierzu den Abschnitt in „Hinweise“. Übernachtung in einer einfachen Berghütte. F/M/A

10. Rückfahrt nach Teheran – Flug nach Shiraz

Abschied vom Berg. Wir wandern hinunter zur Moschee Goosfand-sara, drehen uns aber immer wieder um, um voller Stolz auf den Gipfel zurückzuschauen, den wir gestern bezwungen haben. Von Goosfand-sara fahren wir zurück nach Teheran. Am Abend fahren wir zum Flughafen und fliegen nach Shiraz. Hotelübernachtung. F/M/A
(Abstieg 1.200 Hm; Gehzeit: ca. 2-3 Std.; Fahrzeit: ca. 3 Std.)

11. Shiraz

Shiraz ist die Hauptstadt der Provinz Fars. (Vom Namen dieser Provinz leitet sich der Name des Landes ab, Pars = griechisch Persis.) Die Stadt liegt rund 1.600 m hoch in einer grünen Oase; sie ist von Parks und Grünanlagen geprägt und im Volksmund als „Stadt der Liebe, der Rosen und der Nachtigallen“ bekannt. In Shiraz werden wir uns vor- und nachmittags Sehenswürdigkeiten anschauen. Ihren Ruhm als „Stadt der Dichter“ verdankt Shiraz den beiden großen Dichterpersönlichkeiten Saadi und Hafiz (13. bzw. 14. Jh.). Wir sehen uns das Hafiz-Mausoleen inmitten einer gepflegten Gartenanlagen an. Dann spazieren wir durch den Bagh-e Eram („Paradiesgarten“ – heute dient der Park, in dem ein Gartenpalast steht, als Botanischer Garten mit vielen Blumen und Bäumen) und um die wuchtige, alte Zitadelle. Wir bummeln durch den überdachten Wakil-Basar, eine  lange  Ladenstraße, von der zahlreiche Seitengassen abzweigen, und besuchen eines der großen, bei den Gläubigen beliebten Mausoleen. Hotelübernachtung. F/M/A

12. Persepolis

Rund 55 km sind es bis zur altpersischen Königsresidenz Persepolis. Die Gründung der „Stadt der Perser“, einer der Hauptstädte des Weltreichs der Achämeniden, geht auf Darius I. (518 v.Chr.) zurück. Diese Anlage, deren Bauten sich auf einer künstlichen Terrasse erheben, stellt einen Höhepunkt damaliger Baukunst dar. Heute noch strahlen die monumentalen Repräsentationsbauten Größe und Erhabenheit aus. In den berühmten Relieffriesen mit Szenen des Hoflebens erreicht die Bildkunst ebenfalls einen Höhepunkt.
In der Nähe von Persepolis besuchen wir als Nächstes die Felsengräber von Naqsh-e Rostam. Sie sind Ruhestätten der Achämeniden-Könige Darius I. und II., Xerxes I. und Artaxerxes. Nach dem Mittagessen fahren wir auf gut ausgebauter Straße nach Isfahan. Unweit des berühmten zentralen Platzes quartieren wir uns für zwei Nächte in einem Mittelklassehotel ein. Nach dem Abendessen lohnt sich ein „Nachtbummel“ über den berühmten, beleuchteten Meydan-Platz. Hotelübernachtung. F/M/A
(Fahrzeit: ca. 5-6 Std.)

Meydan-e Imam Platz

Meydan-e Imam Platz

 

13. Isfahan

Isfahan ist von Gebirgszügen umgeben und liegt auf einer Hochebene mit wüstenhaftem Charakter inmitten einer fruchtbaren Oase, die vom Fluss Zayandeh Rud gespeist wird. Isfahan war die Residenz der berühmten Safawiden-Herrscher. Zauberhaft wirken die fantasievoll mit Fayencen geschmückten Paläste und Brücken, Kuppeln und Minarette der viel gepriesenen, auch als „Perle Persiens“ bekannten Stadt. Als ihr goldenes Zeitalter gilt das 17. Jahrhundert.
Unter Schah Abbas dem Großen entstanden prachtvolle Bauten um den „Großen Platz“. Hier am Meydan-e Imam, seinerzeit der größte Platz der Welt, stehen der Ali Qapu-Torpalast, die Lotfollah- und die Imam-Moschee; der Haupteingang zum überdachten Großen Basar befindet sich ebenfalls hier. Wir schauen uns auch den Gartenpavillon Hascht Behescht („Eingang zum Paradies“) sowie den Gartenpalast Chehel Sotun (40-Säulen-Palast) an.
Nach Besichtigung dieser Stätten sehen wir nachmittags die Allah-Verdi-Khan-Brücke, bekannt als 33-Bogen-Brücke, die Abbas I. über den Zayandeh Rud errichten ließ, und bummeln durch den bunten, überdachten Basar am Meydan-Platz. Ein Besuch in einem der traditionellen Teehäuser darf nicht fehlen. Hotelübernachtung F/M/A

14. Matin Abad

Bevor wir unsere Rückfahrt beginnen, führt uns ein Besuch ins Djolfa-Viertel, in dem armenische Christen leben. Wir besuchen die Erlöser-Kathedrale Vank, auf deren Areal das Armenische Museum liegt. Wir fahren weiter Richtung Norden und unterbrechen unsere Fahrt in Natanz, wo wir die Jame-Moshee besuchen. Dieser aus mehreren Teilen bestehende Komplex geht bis ins 14. Jahrhundert zurück. Am späten Nachmittag erreichen wir das „Matin Abad Ecocamp“, wo wir den Abend verbringen und unser Abschiedessen genießen. Kurz nach Mitternacht starten wir zum Flughafen nach Teheran. F/M/A
(Fahrzeit: ca. 6-7 Std.)

15. Rückflug

Wir werden zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach München. Ankunft am Morgen.

F = Frühstück / M = Mittagessen / A = Abendessen

Leistungen

  • Deutschspr. Reiseleitung ab/bis Deutschland
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • Flug mit Mahan Air München – Teheran – München
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Inlandsflug Teheran – Shiraz
  • Übernachtung in Hotels, Hütten und Zelten
  • Vollpension
  • Transfers/Fahrten laut Programm
  • Begleitmannschaft
  • Gepäcktransport mit Mulis
  • Trekkingpermits, Eintrittsgebühren lt. Programm
  • Top-Schutz: Stornokosten-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service

Nicht enthaltene Leistungen

  • Visakosten (120 EUR inkl. Referenz und Beschaffung)
  • Getränke, Trinkgelder (ca. 5 EUR/Tag)
  • Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
  • Evtl. erhöhter Kerosinzuschlag

Zusatzleistungen

  • Einzelzimmerzuschlag: 350 EUR
  • Anschlussflüge nach Verfügbarkeit: innerdeutsch 60 EUR, ab Österreich/Schweiz Preis auf Anfrage
  • ZUSATZ-Reiseschutz-Paket 44 EUR: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung

Hinweise

  • Termine, Preise & Leistungen gültig bis Katalogwechsel.
  • Bei Buchung eines halben Doppelzimmers stellen wir zunächst den Einzelzimmerzuschlag in Rechnung. Findet sich bis zum Reiseantritt kein(e) Zimmerpartner(in) übernimmt der Veranstalter 50 % des EZZ. Bei erfolgreicher Partnersuche wird Ihnen der EZZ zurückerstattet.
  • Bedingt durch ungünstige Witterungsverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, unvorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es während dieser Reise zu Programmverschiebungen oder -änderungen kommen. Trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Agentur können Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten zu nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen. Gegebenenfalls werden andere Stätten besucht.
  • Am Damavand haben wir eine zusätzlichen Aklimatisationstag eingeplant. Dieser ist nicht zwingend, manche Gruppen entscheiden sich auf diesen zu verzichten (guter konditioneller Zustand der Gruppe, aufkommendes schlechtes Wetter etc.). Sollte dies der Fall sein, fährt die Gruppe einen Tag früher nach Teheran zurück und verbringt einen ganzen Tag in Teheran.  Die Kosten für diesen Tag müssen von den Reiseteilnehmern vor Ort bezahlt werden. Sie belaufen sich auf 100 EUR für die Hotelübernachtung, die Vollverpflegung und ein ganztägiges Besichtigungsprogramm.
  • Achten Sie bitte auf angemessene Kleidung. Männer dürfen weder kurze Hosen noch Bermudas  tragen. Von den Damen wird im Iran Angleichung im Kleidungsstil verlangt. Führen Sie bitte nur dezente, unauffällige Kleidung in gedeckten Farben mit. Tief ausgeschnittene, eng anliegende sowie Kleidung mit kurzen oder halblangen Ärmeln ist in der Öffentlichkeit nicht gestattet. Bereits bei Verlassen des Flugzeugs in Teheran müssen Sie neben dem obligatorischen Kopftuch langärmelige und die Beine bedeckende Kleidung tragen, z. B. eine Bluse oder einen Pullover über Hose oder Rock oder einen sehr leichten, knielangen Sommermantel oder Umhang. Teilweise ist für den Besuch von Moscheen ein Tschador erforderlich – ein langer, den Kopf und den Körper bedeckender Schleier, der vor den Moscheen zur Verfügung gestellt wird.
  • Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz benötigen für die  Einreise  in den Iran ein Visum und einen gültigen Reisepass, der bei Ende der Reise mindestens noch 6 Monate gültig sein muss und keine Einreisestempel Israels enthalten darf. Staatsbürger anderer Länder bitten wir, sich direkt mit der jeweiligen Vertretung in Verbindung zu setzen. Ihr Reisepass muss außerdem noch eine freie Doppelseite zum Einstempeln der Sichtvermerke aufweisen.
  • Für die Erteilung des iranischen Visums ist eine Referenznummer notwendig, die wir bei Außenministerium in Teheran beantragen müssen. Hierfür brauchen wir eine Passkopie und den Vornamen Ihres Vaters. Bitte schicken sie uns diese Unterlagen gleich nach dem Erhalt Ihrer Buchungsbestätigung zu. Wir senden Ihnen dann ca. 6 Wochen vor Abreise die kompletten Visa-Unterlagen zu.
  • Zu erforderlichen Impfungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder eines der Tropeninstitute.
  • Eine Anzahlung von 20 % muss direkt nach der Buchung und Erhalt des Sicherungsscheines bezahlt werden. Die Restzahlung wird 4 Wochen vor Reisebeginn fällig. Bis zu der in der AGB genannten Frist vor Reisebeginn kann der Veranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von der Reise zurücktreten.
  • Durch Ihre Reise erzeugte CO2-Emissionen können Sie durch eine freiwillige Spende an Atmosfair ausgleichen (s. Buchungsformular).
  • Die Spenden werden in Projekte zur Einsparung von Treibhausgasen investiert. Um die CO2-Emissionen des Fluges an anderer Stelle einzusparen sind z.B. für Flüge nach Namibia ca. 137 EUR und nach Äthiopien ca. 85 EUR notwendig. Sie erhalten für Ihre Spende eine vom Finanzamt anerkannte Bescheinigung.

Anforderungen

  • Die Wanderetappen im Alam-Kuh-Gebiet sind für alle geübten und trittsicheren Wanderer geeignet, die gewohnt sind, mehrere Stunden am Tag auf Wegen oder Pfaden zu gehen. Die Gehzeiten belaufen sich auf 4 bis 8 Stunden (reine Gehzeit). Da wir immer zum Ausgangspunkt bzw. zum Lagerplatz zurückkehren, kann auch auf einzelne Wanderungen verzichtet werden. Für die Wandertage benötigen Sie einen Tagesrucksack, in dem Sie das Nötigste für einen Tag (Windjacke, Pullover, Trinkflasche, Fotosachen usw.) unterbringen und selbst tragen.
  • Zur Vorbereitung für diese Reise empfehlen wir Wanderungen und Waldläufe, damit Sie Ihren Kreislauf in Schwung bringen. Konsultieren Sie bitte vor Reisebeginn Ihren Arzt oder Ihre Ärztin und lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen.
  • Für den Auf- und Abbau ihrer Zelte sind die Teilnehmer selbst verantwortlich und erhalten natürlich  entsprechende  Anleitungen.  An  den  Wandertagen  bekommen  Sie  morgens  ein Lunchpaket für Ihre Mittagspause. Zum Frühstück und Abendessen wird Wasser für Kaffee und Tee gekocht. Für den weiteren Flüssigkeitsbedarf können Sie sich vor und während der Tage in der Natur einen Vorrat an Mineralwasser einkaufen, den Sie ins Fahrzeug mitnehmen.  Die mitgeführten sowie die in der Trekkingküche zubereiteten Speisen sind einfach, aber reichlich. Die Trekkingführer verstehen sich in erster Linie als solche, sie sind keine versierten Köche. Bitte ziehen Sie keine Vergleiche mit dem bewährten Service und der Ausstattung in klassischen Trekkingländern.
  • Die Besteigung des Damavand ist aufgrund der Höhe in erster Linie eine konditionelle Herausforderung. Technische Schwierigkeiten gibt es nicht. Allerdings kann die Besteigung durch ungünstige Witterungsbedingungen (z. B. sehr starker Wind) zur echten Herausforderung werden. Am Gipfeltag müssen Sie mit rund 9-10 Stunden Gehzeit rechnen.
  • Die sehr einfache Berghütte an der Aufstiegsroute bietet zwar Platz für viele Personen, ist aber oft von einheimischen Bergsteigern belegt, so dass es eng werden kann.
  • In der Wanderregion im Alburz-Gebirge und am Damavand sind Durchschnittswerte von 5°-25°C zu erwarten, allerdings müssen Sie sich im Hüttenlager auf rund 4.200 m und am Tag der Bergbesteigung auf starken Frost einstellen. Um Ihr Wohlbefinden nicht zu beeinträchtigen und um die Gefahren einer Höhenkrankheit zu minimieren, haben wir vor der eigentlichen Vulkanbesteigung einen zusätzlichen Wandertag eingeplant. Dennoch sollten Sie am Damavand sehr langsam und stetig gehen und nur wenige, längere statt vieler kürzerer Pausen einlegen.
  • In den Städten übernachten Sie in Hotels der landesüblichen Mittelklasse mit für Sie zweckmäßiger Ausstattung. Bitte vergleichen Sie den Komfort und die sanitären Einrichtungen der Quartiere nicht mit unseren hohen Standards. Unterwegs werden Sie mancherorts einfache Verhältnisse vorfinden. Daher werden Verständnis, die Bereitschaft zur Anpassung und die  Fähigkeit, auf Komfort zu verzichten von allen Teilnehmern erwartet.
Kontakt
 +49 (0)30 2061 6488-0
 info@intakt-reisen.de
Termine
18.06.2017 - 02.07.2017
3.450 EUR
02.07.2017 - 16.07.2017
3.450 EUR
16.07.2017 - 30.07.2017
3.450 EUR
30.07.2017 - 13.08.2017
3.450 EUR
13.08.2017 - 27.08.2017
3.450 EUR
27.08.2017 - 10.09.2017
3.450 EUR
10.09.2017 - 24.09.2017
3.450 EUR