Peru: Huascaran

Bergexpedition zum Huascaran (6.768 m), Cordillera Blanca

Peru   Aktivreisen, Bergsteiger-Reisen, Trekkingreisen

Messerscharfe Firngrate, himmelstürmende Eisriesen, zerklüftete Gletscher und dazu ein günstiges Klima, oft stabiles Wetter und kurze Zustiege – die Cordillera Blanca ist ein Paradies für Wanderer und Bergsteiger! Unsere Expeditionsreise startet mit der vielleicht schönsten aller Trekkingrunden Perús, dem landschaftlich abwechslungsreichen Santa-Cruz-Trek, und wird gekrönt durch die Besteigung des 5.760 m hohen Nevado Pisco und des 6.768 m hohen Huascarán, der wie ein wahrer König über diesem Teil der Anden thront.

In den Hochanden

In den Hochanden

Die Höhepunkte dieser Expeditionsreise:
• Anreise Lima – Huaraz auf der Panamericana
• Optimale Akklimatisation auf dem Santa-Cruz-Trek
• Alpamayo-Blick, Punta Unión, Lagunas Llanganuco
• Nevado Pisco (5.760 m) als Tagestour über Normalroute
• Nevado Huascarán (6.768 m) mit 3 Zwischencamps
• Betreuung durch erfahrenen deutschen Expeditionsleiter und lokale Bergführer und Träger
• Alle Gebühren und Eintrittsgelder sowie Trekkingsack inklusive
• Komplette Hochlagerausrüstung und Verpflegung wird gestellt
• Expeditions-Vorbereitungstreffen in Dresden
• Flug ab/an Frankfurt mit Extra-Freigepäck

Reiseverlauf Peru (23 Tage)

1. Hinflug

Am Abend Flug nach Lima.

2. Lima

Ankunft am Morgen und Transfer ins Hotel. Am Vormittag kurze Einführung zu Perú und Stadtrundgang im historischen Zentrum (UNESCO-Weltkulturerbe). Am Nachmittag Gelegenheit für eigene Erkundungen. Abends Begrüßungsessen. ÜN im Hotel. A

3. Fahrt nach Huaráz

Am Morgen Fahrt auf der Panamericana nach Norden. Nach der Hälfte der Strecke geht es weiter Richtung Cordillera Blanca. Am Abend erreichen Sie Huaráz. ÜN im Hotel. F

4. Akklimatisationstag

Der Tag dient vor allem der Höhenanpassung. Bei kleineren Aktivitäten in und um Huaráz lernen Sie die Hauptstadt der Provinz Ancash und gleichzeitig den Ausgangspunkt für die erste Trekkingtour kennen. ÜN wie am Vortag. F

5. Start Trekking Cordillera Blanca

Sie starten zum ersten Abschnitt Ihrer Trekkingtour, dem panoramareichen Santa-Cruz-Trek im Huascaran-Nationalpark (UNESCO-Weltnaturerbe). Am Morgen bringt Sie ein Bus zum Ausgangspunkt. Von hier aus gehen Sie mit einer einheimischen Begleitmannschaft hinein in die unberührte Natur der Cordillera Blanca. Schon bald erreichen Sie Ihr erstes Zeltlager auf 3.750 m. ÜN im Zelt. F/M/A
(Gehzeit ca. 4 h, 900 m bergauf)

6. Trekking im Santa-Cruz-Tal

Immer weiter folgen Sie dem langsam ansteigenden Tal und gelangen schließlich über einen Seitenarm zum Fuß des ebenso schönen wie berühmten Alpamayo, der von vielen als der „schönste Berg der Welt“ bezeichnet wird. ÜN im Zelt auf 4.200 m. F/M/A
(Gehzeit ca. 5 h, 450 m bergauf)

7. Akklimatisation und Aufstieg zum Pass-Lager

Der Vormittag steht zur freien Verfügung für kurze Streifzüge in der Umgebung des Lagers. So können Sie einen idealen Aussichts- und Fotostandpunkt für den Alpamayo finden. Nach dem Mittagessen setzen Sie Ihr Trekking fort. Ziel ist das Zeltlager (4.200 m) direkt unterhalb des Passes, welchen es am nächsten Tag zu überschreiten gilt. ÜN im Zelt. F/M/A
(Gehzeit ca. 3 h, 100 m bergauf und bergab)

8. Pass-Überquerung

Sie machen sich auf, um den 4.750 m hohen Pass zu überqueren. Vom höchsten Punkt des Weges genießt man einen fantastischen Rundumblick auf einen großen Teil der Cordillera Blanca. Danach führt der Weg ins nächste Tal, wo Sie am späten Nachmittag Ihr Camp aufschlagen. ÜN im Zelt. F/M/A
(Gehzeit ca. 7 h, 550 m bergauf, 1.000 m bergab)

9. Abstieg nach Pacchapampa

Es geht eine Stunde bergab zum kleinen Andendorf Colcabamba (3.350 m) und wieder hinauf nach Vaquería (3.700 m). Dies ist der letzte Abschnitt des Santa-Cruz-Treks. Nach einer kurzen Pause Wanderung zum Fuße des Yanapaccha (5.460 m). Ankunft im schön gelegenen Lager bei Pacchapampa. ÜN im Zelt. F/M/A

10. Zum Pisco-Basecamp

Heute geht es hinauf zur Portachuelo de Llanganuco (4.765 m), einem der schönsten Aussichtspunkte auf den Huascarán, die Huandoys und Ihr erstes Gipfelziel, den Nevado Pisco. Anschließend Abstieg ins Llangauco-Tal nach Cebollapampa. Von dort geht es erneut hinauf zum Pisco-Basecamp (4.400 m). Zeitig geht es hier in die Schlafsäcke, denn ein früher Aufbruch ist morgen obligatorisch. ÜN im Zelt. F/M/A

11. Pisco-Besteigung

Der Gipfelaufstieg beginnt sehr zeitig (ca. 2:00-3:00 Uhr). Zu Beginn geht es recht anstrengend über eine Moräne des Huandoy, ehe Sie auf einer Höhe von 4.900 m etwa im Morgengrauen den Gletscherrand erreichen. Mit Steigeisen, Eispickel und angeseilt führt der Aufstieg auf dem sanft geneigten Gletscher zum schneebedeckten Sattel zwischen Huandoy Ost und Pisco. Ohne große technische Schwierigkeiten folgen Sie nun dem Grat bis zum Gipfel, lediglich eine etwas steilere Stufe (eine Seillänge ca. 45°) ist zu überwinden, doch hier erleichtert ggf. ein Fixseil den Aufstieg. Gipfelrast mit grandiosem Panoramablick. Abstieg ins Basecamp und noch eine reichliche Stunde weiter hinab zur Straße. Fahrt (ca. 2 h) nach Huaráz. ÜN im Hotel. F/M
(Gehzeit ca. 12-14 h)

12. Tag zur freien Verfügung in Huaráz

Auf dem bunten Wochenmarkt können Sie Ihre Vorräte an Unterwegsverpflegung auffrischen oder einfach nur einige Eindrücke sammeln. ÜN wie am Vortag. F

13. Zum Huascarán-Basecamp

Sie verlassen Huaráz Richtung Norden und erreichen nach ca. 45 min Fahrt Mancos (2.530 m). Von dort geht es auf einer schmalen Schotterstraße weiter ins Bergdorf Musho (3.030 m), wo Sie Ihre Begleitmannschaft für die nächste Bergtour treffen. Nach dem Beladen der Lastesel beginnt der Aufstieg ins Huascarán-Basecamp (4.200 m). ÜN im Zelt. F/M/A
(Gehzeit ca. 4h, 1.150 m bergauf)

14. Huascarán – „Moränencamp“

Vom Basecamp aus geht es begleitet von Führern und Trägern über glatt geschliffene Granitplatten, die gute Balance und volle Konzentration erfordern. Auch einige leichte Klettereinlagen sind zu meistern. Die Tagesetappe ist jedoch nicht lang und schon bald ist das Lager in der Nähe des „Refugio Huascarán“ erreicht. („Moränencamp“, ca. 4.600 m). ÜN im Zelt. F/M/A
(Gehzeit ca. 2-3 h, 400 m bergauf)

Kurz vor dem Gipfel

15. Huascarán – Hochlager 1 am Gletscherrand

Das letzte Stück bis zum Gletscherrand geht es noch einmal über glattgeschliffene, große Steinplatten. Dann geht es mit Steigeisen über den flachen und hier spaltenarmen Gletscher ins Hochlager 1. Manchmal sind Seil und Eispickel erforderlich – oft geht es aber relativ problemlos mit Steigeisen über den flachen Gletscher zum Zeltlager auf ca. 5.500 m. ÜN im Zelt. F/M/A
(Gehzeit ca. 4 h, 900 m bergauf)

16. Huascarán – Hochlager 2 am Sattel

Heute ist einer der kritischsten Tage der gesamten Besteigung, denn mit dem gesamten Hochlagergepäck gilt es, eine ausgedehnte Seraczone zu überwinden. Der Weg ist von Jahr zu Jahr unterschiedlich, er schlängelt sich zwischen den riesigen Spalten und Seracs des Gletscherbruches hindurch. Um die Passagen möglichst ohne große Eisschlaggefährdung hinter sich zu bringen, ist ein zeitiger Aufbruch unabdingbar, so dass man spätestens zur Dämmerungszeit die Hauptschwierigkeiten erreicht hat.
Technisch anspruchsvolle Passagen werden u.U. mit Fixseilen entschärft, doch längere Strecken sind auch in Seilschaften bzw. mit Kameradensicherung zu bewältigen. Hochlager 2 liegt knapp unterhalb des weiten Schneesattels („Garganta“) zwischen Huascarán Süd (6.768 m) und Huascarán Nord (6.655 m) auf etwa 5.900 m. ÜN im Zelt. F/M/A
(Gehzeit ca. 5-6 h, 400 m bergauf)

17. Huascarán – Gipfeltag

Es trennen Sie noch etwa 5-8 Stunden und ca. 870 Höhenmeter vom Gipfel. Der Gipfeltag beginnt noch vor dem Morgengrauen. Anfangs gilt es, in den oft windgepeitschten Sattel der „Garganta“ zu gelangen. Dann geht es über steile Schneehänge von etwa 30-45° Neigung immer höher hinauf. Auf dem Gipfel wird die Entschädigung für alle Mühen jedoch groß sein, denn wenn Sie dann das „Dach der peruanischen Anden“ – den 6.768 m hohen Huascarán – erreicht haben, breitet sich ein einzigartiges Bergpanorama vor Ihnen aus.
Auch der Abstieg verlangt noch einmal volle Konzentration, denn in den steilen Schneehängen könnte ein Sturz fatale Folgen haben. Am Nachmittag erreichen Sie wieder Hochlager 2. ÜN im Zelt. F/M/A
(Gehzeit ca. 8-14 h, 900 m bergauf und bergab)

18. Huascarán – Reservetag

Reservetag zur Besteigung des Huascarán, falls das Wetter oder die Schneeverhältnisse einen Gipfelaufstieg gestern nicht ermöglicht haben. Wenn der Gipfelerfolg bereits geglückt ist, verschiebt sich das weitere Programm um einen Tag nach vorne und es entsteht ein freier Tag zur Erholung in Huaráz. ÜN im Zelt. F/M/A

19. Huascarán – Abstieg

Der letzte schwierige Tag beginnt noch einmal in aller Frühe. Abbau der Zelte im Morgengrauen und Abstieg durch die Gletscherbruchzone unterhalb der „Garganta“. Zügig erreichen Sie Hochlager 1 und den Gletscherrand. Vorbei am Moränencamp geht es hinunter bis ins Basislager, wo Sie am Nachmittag ankommen. ÜN im Zelt. F/M/A
(Gehzeit ca. 6-9 h, 1.700 m bergab)

20. Rückkehr nach Huaráz

Die Maultiertreiber mit ihren Lasttieren holen Sie im Basislager ab und bringen Ihr Gepäck nach Musho. Rückfahrt nach Huaráz (ca. 1,5 h). Dort angekommen genießen Sie wieder die Annehmlichkeiten der Zivilisation. Am Abend treffen Sie sich gemeinsam mit Ihren Bergführern zu einem zünftigen Abschlussessen, wo hoffentlich zahlreiche Gipfelerfolge gefeiert werden können! Ü im Hotel. F/M/A
(Gehzeit ca. 3 h, 1.150 m bergab)

21. Nach Lima

Fahrt über die Panamericana zurück in die Hauptstadt Lima. ÜN im Hotel. F

22. Lima / Abflug

Vormittags Gelegenheit zu letzten Erkundungen in Lima. Am Nachmittag Transfer zum Flughafen, Heimreise. F

23. Wieder daheim

Ankunft am Abend.

F = Frühstück / M = Mittagessen / A = Abendessen / ÜN = Übernachtung

Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt nach Lima mit LAN Airlines oder einer anderen Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax Europa und Kerosinzuschlag (Stand 01.08.11)
  • Rail & Fly
  • Luftverkehrsabgabe in Höhe von 45 EUR
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen oder mit dem öffentlichen Bus
  • 7 ÜN im Hotel in DZ; 13 ÜN im Doppelzelt
  • Mahlzeiten: 20x F; 15x M; 15x A
  • Alle Besichtigungen und Eintrittsgelder laut Programm
  • Tragetiere für max. 20 kg persönliches Gepäck während des Trekkings
  • Einheimischer Bergführer
  • Deutsche Expeditionsleitung
  • Expeditionsvorbereitungstreffen

Nicht enthaltene Leistungen

  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Ggf. persönliche Unterwegsverpflegung während des Trekkings (Energieriegel, Schokolade etc.)
  • Trinkgelder
  • Persönliches
  • Flughafengebühren bei der Ausreise aus Perú (ca. 44 USD)
  • Evtl. Erhöhungen von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 01.08.11

Zusatzleistungen

  • EZ-Zuschlag nur Hotel: 120 EUR

Hinweise

  • 3 % Frühbucherrabatt bis 6 Monate vor Abreise
  • Änderungen von Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten.
  • Einzelreisende können ein gleichgeschlechtliches halbes Doppelzimmer/Zweibettzimmer buchen. Sofern bei Buchung noch kein/e Zimmerpartner/in gebucht hat, wird zunächst der gesamte Einzelzimmerzuschlag in Rechnung gestellt. Sollte sich bis ca. 4 Wochen vor Reisebeginn ein/e Doppelzimmerpartner/in finden, wird der Zuschlag selbstverständlich wieder gutgeschrieben.
  • Kein Visum erforderlich, aber ein bei Ankunft mind. noch 6 Monate gültiger Reisepass.
  • Zu erforderlichen Impfungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder eines der Tropeninstitute.
  • Termine, Preise & Leistungengültig bis Katalogwechsel.
  • Eine Anzahlung von 10% muss direkt nach der Buchung und Erhalt des Sicherungsscheines bezahlt werden. Die Restzahlung wird 21 Tage vor Reisebeginn fällig. Bis zu der in der AGB genannten Frist vor Reisebeginn kann der Veranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von der Reise zurücktreten.
  • Durch Ihre Reise erzeugte CO2-Emissionen können Sie durch eine freiwillige Spende an Atmosfair ausgleichen (s. Buchungsformular).
  • Die Spenden werden in Projekte zur Einsparung von Treibhausgasen investiert. Um die CO2-Emissionen des Fluges an anderer Stelle einzusparen sind z.B. für Flüge nach Tansania ca. 103 EUR und nach Nepal ca. 117 EUR notwendig. Sie erhalten für Ihre Spende eine vom Finanzamt anerkannte Bescheinigung.

Anforderungen

  • Für diese Expedition ist ein sicheres Gehen in Schnee und Eis erforderlich. Trittsicherheit, ausreichende Kondition für bis zu 10-stündige Tagesetappen sowie Erfahrung im Umgang mit Eispickel und Steigeisen sind notwendig.
  • Gefordert wird die seilfreie, sichere Begehung von spaltenfreien Firnflanken bis 40° – steilere Passagen werden mit Fixseilen versehen oder in Seilschaften begangen. Für Gletscherbegehungen und Gipfelbesteigungen wird neben Eispickel und Steigeisen eine komplette Kletterausrüstung benötigt.
  • Die Verwendung von Teleskopstöcken und gut isolierten, steigeisenfesten Schalenbergstiefeln ist obligatorisch.
Kontakt
 +49 (0)30 2061 6488-0
 info@intakt-reisen.de
Termine
Aus Sicherheitsgründen können wir die Besteigung des Huascaran leider nicht mehr anbieten. Siehe "Ähnliche Reisen" weiter unten!