Kuba: Trekkingreise Kuba

Die schönsten Trekkingziele der Insel

Kuba   Aktivreisen, Trekkingreisen, Wanderreisen

Längst hat es sich inzwischen unter Wanderern und Naturliebhabern herumgesprochen: Kuba verfügt nicht nur über zauberhafte Landschaften mit einer außerordentlich artenreichen Tier- und Pflanzenwelt, sondern auch über eine sehr abwechslungsreiche Topographie.

Obgleich sich der Tourismus auf Kuba während der vergangenen Jahre sehr stark entwickelt hat, sind die Schönheiten der kubanischen Natur nach wie vor – zum Glück – schwer zugänglich. Unsere Trekkingreise bietet Ihnen die einmalige Möglichkeit, drei der schönsten und zugleich unterschiedlichsten Regionen Kubas während mehrtägiger Wanderungen zu entdecken.

Gleichzeitig lernen Sie auch die bedeutendsten Städte des Landes kennen und können zum Abschluss an den Traumstränden Guardalavacas ganz im Osten des Landes Ihre aktive Reise nochmals Revue passieren lassen und so richtig entspannen. Diese Reise ist ideal für alle, die Kubas landschaftliche und kulturelle Vielfalt aktiv und intensiv erleben möchten.
Die Wetter- und Klimabedingungen bieten beste Voraussetzungen für das große Wander-vergnügen. Ganzjährig ist mit viel Sonne zu rechnen und vom Meer bläst meist eine erfrischende Brise. Die ideale Zeit für Wanderreisen ist Anfang Oktober bis Anfang Mai, wobei von April bis Mitte November mit Temperaturen von teilweise über 30 Grad gerechnet werden muss. Besonders im Naturpark Topes de Collantes erwartet Sie ein sehr angenehmes Mikroklima.

Die 16-tägige Tour ist – neben dem Aufenthalt in Havanna – im Wesentlichen in drei Programmschwerpunkte unterteilt:
Der erste Teil der Reise führt uns durch den Westen Kubas. Hier erwartet uns zum Auftakt das Mittelgebirge der Sierra del Rosario, die als einzigartige Naturerscheinung unter dem Schutz der UNESCO steht.
Mit dem Bus fahren wir weiter nach Zentralkuba. Die herrliche Mittelgebirgslandschaft der Sierra Escambray (höchste Erhebung 1.110 m) und die südliche Karibikküste prägen die Tageswanderungen. Der kubanischen Kultur und dem karibischen Lebensgefühl begegnen wir in Cienfuegos und Trinidad.
Anschließend geht es weiter in den Osten Kubas, wo uns in der Sierra Maestra der Höhe-punkt der Reise erwartet: Die Besteigung des Pico Turquino (1.974 m), des höchsten Gipfels auf Kuba, ist unser großes Ziel. Wir können hier erleben, wie sich revolutionäre Vergangenheit und unberührte Naturschönheit vereinigen. Ganz im Sinne von Son und feurigen Salsaklängen genießen wir die Rückkehr in die Zivilisation von Santiago de Cuba und lassen uns von dem Temperament und der afrokubanischen Kultur der einstigen Hauptstadt mitreißen.
Nach all der Aktivität genießen wir die Ruhe und Gemütlichkeit Gibaras und lassen unsere Reise an diesem entspannten und bezaubernden Ort am Meer ausklingen.

Reiter

Reiter

Die Höhepunkte unserer Trekkingreise Kuba:

  • Auf Entdeckungstour in der Karibikmetropole Havanna
  • Zauberhaftes Tal von Viñales
  • Trekkingparadies Sierra del Escambray
  • Gipfelstürmen am Pico Turquino
  • Relaxen unter Palmen

Reiseverlauf Kuba (17 Tage)

1. Tag: Flug nach Havanna

Direktflug mit Condor ab Frankfurt. Wir landen am Abend auf dem internationalen Flughafen José Martí in Havanna, wo wir von unserem sympathischen Reiseleiter empfangen werden. Mit ihm fahren wir zu unserem neu eröffneten Hostal in schönen Stadtteil Vedado. Bezug des Zimmers. Übernachtung im Hostal „Villa Vedado“ in Havanna.

2. Tag: Havanna

Nach dem Frühstück werden wir von unserem Reiseleiter um 09:00 Uhr in der Hotellobby für den historischen Altstadtspaziergang durch Kubas Hauptstadt abgeholt.
Zu Fuß erkunden wir das koloniale Habana Vieja mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten: Palast der Generalkapitäne, Hemingways Lieblingsbar „Bodeguita del Medio“, El Templete, etc. Auf dem abwechslungsreichen Programm stehen ebenfalls die Besonderheiten der Architektur der spanischen Kolonialherrschaft: herrliche Bauten aus der Hochzeit dieser Kultur, neo-klassizistische und Art-Deco-Fassaden wechseln sich mit der russisch geprägten Plattenbauweise ab.
Wir entdecken die wichtigsten und zugleich kuriosesten Besonderheiten dieser so berühmten und berüchtigten Stadt, wo wir in den vielen kleinen Gassen immer wieder den morbiden Charme dieser einstigen Perle der Karibik spüren können.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen erkunden wir während einer Besichtigungsfahrt die neueren Stadtteile. Wir lernen viele Sehenswürdigkeiten außerhalb der Altstadt kennen und lieben, darunter u.a. den Revolutionsplatz „Plaza de la Revolución“, das Diplomaten- und Villenviertel Miramar sowie den prachtvollen Stadtteil Vedado. Weiter geht es vorbei an der berühmten Universität von Havanna und entlang der bekanntesten Uferpromenade Kubas, dem Malecón. Vorbei am einst legendären „Hotel Nacional“ erreichen wir am späten Nachmittag wieder das Hotel.
Der Abend steht zur freien Verfügung. Gerne gibt Ihnen Ihre Reiseleitung Tipps für das kubanische Nachtleben der Hauptstadt! Übernachtung wie am Tag zuvor. F/M

3. Tag: Havanna – Puerta de Golpe – Viñales

Heute starten wir unsere Reise in den Westen nach Puerta de Golpe. Es erwartet uns dort ein interaktives kreolisches Mittagessen im Patio de Pelegrín, ein Sozialprojekt, wo Jung und Alt gemeinsam malen, tanzen und sich künstlerisch engagieren.
Der Künstler Mario Pelegrín entschied sich eines Tages aus dem ca. 2.500 m² großen Gelände hinter seinem Haus einen Ort der Kunst und Begegnung für die ländliche Bevölkerung zu schaffen. Insbesondere wird hier Kindern und Jugendlichen mit einem ersten Zugang zum künstlerischen Schaffen und zur Entwicklung der eigenen Kreativität eine sinnvolle Freizeitgestaltung ermöglicht. Auch Koch-, Handwerks- oder Tanz- und Musikkurse stehen unter Anleitung erfahrener Kunsterzieher inzwischen auf dem Programm.
Nach dem leichten Mittagessen setzen wir unsere Fahrt fort und erreichen am frühen Nachmittag den kleinen Ort Viñales. Dort unternehmen wir eine leichte Wanderung durch das Tal von Viñales zu einer typischen Landfinca, wo uns die lokale Flora und Fauna näher gebracht wird. Unterwegs kommen wir ins Gespräch mit lokalen Bauern der Region, die uns viel Interessantes über den Anbau des kubanischen Exportschlagers, dem Tabak, erzählen. F/M/A
(Wanderzeit ca. 2 Stunden / Schwierigkeitsgrad: leicht; Distanz: ca. 190 km)

Was gibt es Spannenderes als den Nachmittag gemeinsam mit kubanischen Jugendlichen auf dem Bolzplatz zu verbringen? Zusammen mit unserem Reiseleiter besuchen wir das Fußballprojekt „Viva el fútbol“ und üben uns in ein paar Fußballtricks und kicken mit den begeisterten Jugendlichen um die Wette! Keine Vorkenntnisse notwendig.
Mit Hilfe des Fußballs wird das Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche dieser Region verbessert sowie versucht diese in ihrer Entwicklung nachhaltig zu begleiten. Zusammen mit der Sportdirektion des Ortes sowie nebenberuflichen Fußballtrainern werden zahlreiche Mädchen und Jungen zwischen 6 und 15 Jahren betreut.
Zur Belohnung erwartet uns später das Abendessen in einem schönen Paladar des Ortes. Übernachtung im Hotel „Los Jazmines“***, „La Ermita“ oder „Rancho San Vicente“ in Viñales.

4. Tag: Zauberhaftes Tal von Viñales

Am frühen Morgen bietet sich meist ein fantastischer Ausblick auf die in leichte Nebelschwaden gehüllten Kalksteinhügel, die sogenannten „Mogotes“ und die Tabakfelder des Viñales-Tals. Frühmorgens starten wir mit unserer Wanderung durch die Tabakplantagen und genießen die einzigartige Landschaft dieser traumhaften Region.
Unterwegs genießen wir immer wieder bei kleinen Pausen die Aussicht und unser Reiseleiter erklärt uns viel Spannendes über diese Region. Am Nachmittag kehren wir zu unserem Hotel nach Viñales zurück, wo wir den Rest des Nachmittags und Abends zur freien Verfügung haben. Übernachtung wie am Tag zuvor. F
(Wanderzeit ca. 5 Std. / Wanderstrecke ca. 12 km / Schwierigkeit: mittel bis schwer)

5. Tag: Viñales – Moka – Havanna

Heute verlassen wir Viñales und fahren nach Las Terrazas, wo wir uns auf eine ab-wechslungsreiche Wanderung begeben. Der mit 452 m höchste Berg des Westens wartet auf uns: der „Taburete“. Bei Regen teilweise sehr rutschiger Weg. (Wanderzeit ca. 3,5 Std. / Wanderstrecke ca. 7 km / Schwierigkeit: mittel bis schwer; teils steinige Abschnitte)
Am Nachmittag starten wir unsere Weiterfahrt nach Havanna, wo wir unser Hotel am frühen Abend erreichen. Wer noch Energie verspürt, stürzt sich ins quirlige kubanische Nachtleben bei feurigen Salsarhythmen. Übernachtung im Hostal „Villa Vedado“ in Havanna. F
(Distanz: ca. 190 km)

6. Tag: Havanna – Cienfuegos – Topes de Collantes

Wir verlassen am frühen Morgen Cubas Hauptstadt und erreichen am Vormittag die Stadt Cienfuegos, die früher als verrufenes Seeräubernest galt und heute eine wichtige Industrie- und Hafenstadt ist. Sie liegt in einer imposanten Bucht und wird geprägt durch ihre herrschaftlichen Bauten aus dem 17. Jahrhundert. Bei einem Rundgang über den Hauptplatz Parque Martí mit französischer Kolonialarchitektur erhalten wir einen guten Überblick über die Sehenswürdigkeiten des historischen Zentrums.
Im Anschluss geht es weiter nach Topes de Collantes inmitten des Gebirges der Sierra del Escambray. Die höchste Erhebung des auch Macizo de Guamuhaya genannten Gebirges ist der Berg Pico San Juan mit einer Höhe von 1.156 Metern über dem Meeresspiegel.
Nach Ankunft in Topes de Collantes schnüren wir unsere Wanderstiefel für die Wanderung bis nach Codina. Unterwegs streifen wir durch Wälder mit reichen Zedern-, Eukalyptus- und Mahagonibeständen. In der Höhle „La Batata“ genießen wir ein kühlendes Bad in einem unterirdischen Fluss, je nach Wetter und Zeitplan. Bei der „Hacienda Codina“ wartet dann das Abendessen auf uns. Das Nachtlager schlagen wir in unmittelbarer Nähe der Hacienda auf. F/A
(Wanderzeit ca. 2,5 Std. / Wanderstrecke ca. 5 km / Schwierigkeitsgrad leicht; Distanz: ca. 320 km)

Das Hauptgepäck bleibt im Hotel in Topes de Collantes, während das für die Übernachtung notwendige Gepäck mit dem LKW transportiert wird.

7. Tag: Topes de Collantes – Trinidad

Nach dem Frühstück starten wir heute unsere Wanderung nach Guanayara. Es geht mitten durch die idyllische Landschaft des „Parque Guanayara“, wo wir am Ende in der „Casa de la Gallega“ mit einem rustikalem Mittagessen belohnt werden. Nach einer gemütlichen Pause umgeben von herrlicher Natur fahren wir mit Geländewagen oder speziell umgebauten LKWs und anschließend mit unserem Bus weiter nach Trinidad.
Am späten Nachmittag erreichen wir das gemütliche Städtchen Trinidad und beziehen unsere Unterkünfte. Der Abend steht uns zur freien Verfügung. Übernachtung in Casas Particulares in Trinidad.
(Wanderzeit ca. 6,5 Std. / Wanderstrecke ca. 18 km / Schwierigkeit: mittel bis anspruchsvoll; Distanz: ca. 25 km)

8. Tag: Trinidad & Playa Ancón

Heute lassen wir es etwas entspannter angehen! Nach einem gemütlichen Frühstück bleibt Zeit für einen Stadtrundgang durch Trinidad. Die gemütliche Kolonialstadt ist neben der Altstadt Havannas der größte zusammenhängende Komplex kolonialer Bauwerke auf Kuba und wurde 1988 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Mit den roten Ziegeldächern, kopfsteingepflasterten Straßen, Plazas und Treppen, den pastellfarbenen Häusern und historischen Museen ist Trinidad für den geschichtlich interessierten Besucher ein Muss.
Wir besuchen die berühmte Bar „La Canchánchara“, wo wir einen lokalen Drink probieren können. Danach genießen wir die Freizeit in der Stadt oder fahren an den nahegelegenen Strand Playa Ancon und entspannen am Meer.
Am Abend können Sie bei kubanischen Rhythmen und temperamentvollen Tänzen das Nachtleben Trinidads in der „Casa de la Música“ oder in einer gemütlichen Bar live erleben (optional). Übernachtung wie am Tag zuvor. F

9. Tag: Trinidad – Banao

Heute verlassen wir das schnuckelige Städtchen Trinidad. Auf dem Weg nach Banao besichtigen wir den ehemaligen Sklaventurm Torre Iznaga, der uns einen Panoramablick über das berühmte Valle de los Ingenios (das Tal der Zuckerrohrmühlen) bietet.
Nach kurzer Zeit dürfen wir unseren Bus wieder verlassen und beginnen mit der Wanderung in der Nähe des Ortes Banao. Während dieser wunderbaren Wanderung durch unberührte Natur können wir mit etwas Glück viele endemische Vogelarten beobachten und ein erfri-schendes Bad an einem kleinen Wasserfall nehmen.
Im Laufe des Nachmittags erreichen wir nach ca. dreistündiger Wanderzeit (netto, Schwierigkeitsgrad mittel) die wunderschön auf einem Hügel gelegene Hacienda „La Sabina“. Übernachtung im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsdusche. F/M/A
(Distanz: ca. 50 km / 40 Minuten)

10. Tag: Camagüey

Umgehend von prächtiger Natur spüren wir die herrlich frische Luft schon vor dem leckeren Frühstück auf unserer Finca. Gestärkt starten wir im Anschluss in den neuen Tag und wandern in Begleitung unseres sympathischen Guides zurück zum Parkeingang. (Nettowanderzeit 2 Stunden; Schwierigkeitsgrad mittel)
Auf unserer Fahrt in Kubas drittgrößte Stadt legen wir immer mal wieder kurze Pausen ein. Nach Ankunft am Nachmittag entdecken wir Camagüey bei einem Spaziergang, alternativ können wir auch ein sehr „kubanisches“ Verkehrsmittel nutzen (Die Fahrt per Fahrradtaxis in auf Cuba sogenannten „Bicitaxis“ ist nicht inklusive.). An Sehenswürdigkeiten mangelt es nicht in der historischen Altstadt, die ihr spanisches Gesicht bis in die Gegenwart behalten hat.
Wir schlendern durch die winzigen, verwinkelten Gassen und über die pittoresken Plätze. Schnell kann man sich im Labyrinth der Stadt verlaufen, doch bei einem Bummel jenseits der Hauptstraßen wird man hinter so manchem Tor mit einem verwunschenen Patio oder malerischen kleinen Platz belohnt. Camagüey überrascht an jeder Ecke. Übernachtung in Casas Particulares in Camagüey. F
(Distanz: ca. 200 km / Fahrtzeit ca. 3,5 Std.)

11. Tag: Camagüey – Santo Domingo

Von Camagüey geht es heute direkt bis zu unserem Hotel „Villa Santo Domingo“**. Nach unserer Ankunft werden wir per Jeeps / SUVs die 5 km lange, sehr steile Strecke bis zum Startpunkt unserer Wanderung gebracht: In Begleitung eines lokalen Guides wandern wir umgeben von stets üppiger Vegetation zum berühmten Rebellenlager der Revolutionäre der „Comandancia de la Plata“ inmitten der Sierra Maestra (Dauer ca. 3 Stunden, Schwierigkeitsgrad mittel).
An diesem Ort fühlen wir uns dem größten Höhepunkt der kubanischen Geschichte so nah wie nirgends sonst: der Revolution von 1959. Unser lokaler Guide erzählt uns viel Spannendes über den Beginn der berühmten Revolutionszüge der Rebellen rund um Ernesto Che Guevara, Fidel und Raúl Castro und später wissen wir genau, warum die Sierra Maestra auch häuft als die „Wiege der Revolution“ bezeichnet wird. Rückkehr am Abend und Abendessen im Hotel. F/A
(Distanz: ca. 230 km / Fahrtzeit ca. 4 Std.

12. Tag: Pico Turquino

Früh morgens werden wir mit den Jeeps/SUVs über eine sehr steile Straße zum Startpunkt unserer Wanderung gebracht. Das erste Etappenziel heißt Aguada de Joaquím (1.360 m). Wir wandern meist steil bergauf über Treppen und Wurzeln durch wildromantische Land-schaften, kleine Bergbäche und eine immer tropischer werdenden Vegetation. Nach den ersten ca. 5 km legen wir eine Pause ein und genießen ein Picknick inmitten der wun-derbaren Natur. An diesen beiden Tagen werden wir zusätzlich noch von einem lokalen Guide auf unserer Wanderung begleitet (Wanderzeit ca. 5 Std. / Wanderstrecke ca. 8 km).
Übernachtet wird verteilt auf 2 größere Räume auf Matratzen in einer sehr einfachen Berghütte. Unsere Schlafsäcke werden von Maultieren bis zur Unterkunft transportiert. Wir tragen nur unseren Rucksack. Einfache Betten, Matratzen sowie Spannbetttücher und Kissen werden zur Verfügung gestellt. Es sind keine Duschen vorhanden. Übernachtung: Acampada en Turquino“. F/P/A

13. Tag: Pico Turquino – Santiago de Cuba

Sehr früh morgens steht mit der Besteigung des höchsten Berges Kubas unsere anspruchsvollste Wanderung auf dem Rundreiseprogramm! Die ersten 3-4 Stunden geht es steil, meist über Stufen, bergauf. Wir nähern uns nach ca. 45 Minuten dieser 1. Herausforderung zunächst über den Pico de Joaquím (1.685 m) und anschließend über den Alto de Regino (1.680 m) an.
Bei guter Witterung genießen wir einen faszinierenden Sonnenaufgang auf dem Pico de Joaquím oder dem Alto de Regina. Im Laufe des Vormittags erreichen wir den Gipfel des 1.974 m hohen Pico Turquino. Kurz vor dem Gipfel auf einem großen Felsen entschädigt bei guter Sicht ein sagenhafter Ausblick auf die Bergwelt und das angrenzende Meer für die Mühen des anstrengenden Aufstiegs.
Über den Pico Cuba (1.872 m) beginnen wir den Abstieg nach Las Cuevas bis auf Meereshöhe. Vom Gipfel des Pico Turquinos selbst bietet sich uns kein weiter Ausblick. Da Treppenstufen den größten Teil des Abstieges ausmachen, empfehlen wir dringend Wander-stöcke mitzunehmen.
Angekommen in Las Cuevas, haben wir noch die Möglichkeit uns ein wenig am Strand zu entspannen und uns im karibischen Meer abzukühlen, bevor wir mit Jeeps und SUVs weiter nach Santiago de Cuba fahren. Nach der wohlverdienten Dusche in unseren Privatun-terkünften können wir die Erlebnisse unseres Trekkings in der Sierra Maestra bei einem Mojito Revue passieren lassen. Übernachtung in Casas Particulares in Santiago de Cuba. F/A
(Wanderzeit ca. 9 Std. davon ca. 3- 4 Std. bergauf und ca. 5-6 Std. bergab / Wanderstrecke ca. 11 km / Schwierigkeitsgrad: schwer & anspruchsvoll; an diesem Tag muss auch der Schlafsack selbst transportiert werden z.B. außen am Rucksack mit Karabinerhaken o.ä. befestigen; Distanz: ca. 125 km / Fahrtzeit ca. 2 Std.)

14. Tag: Santiago de Cuba

Am Morgen starten wir zur Besichtigung der karibischen Metropole und unternehmen eine spannende Tour durch diese lebhafte Stadt. Bei dem Besuch des Museums „Cuartel Monacada“ lernen wir viel Wissenswertes über die kubanische Revolution und den gescheiterten Sturm junger Revolutionäre angeführt von Fidel Castro am 26. Juli 1953.
Anschließend besuchen wir die berühmte Festung „Castillo del Morro“. Von hier genießen wir einen herrlichen Ausblick über das Meer und die Bucht von Santiago de Cuba, der „heimlichen Hauptstadt der Musik und des Karnevals“.
Am Parque Céspedez sehen wir die „Casa Diego de Velazquez“, das älteste Haus Kubas. Vom Balkon des benachbarten Rathauses verkündete Fidel Castro 1959 den Sieg der Revolution.
Abends dürfen Sie zwischen dem Besuch der „Casa de la Trova“, „Casa de Artex“ und „Patio de los 2 Abuelos“ wählen und das Tanzbein schwingen oder bestaunen, wie greise Soneros ganz im Stile des Buena Vista Social Club den Son voller Eleganz zelebrieren und zusammen mit ihren Señoras zu jeder Tages- und Nachtzeit ihre Tanzkünste unter Beweis stellen. Übernachtung wie am Tag zuvor. F

15.Tag: Santiago de Cuba – Gibara

Am Morgen machen wir uns auf den Weg zu unserer letzten gemeinsamen Reiseetappe: Gibara. Die Stadt gilt noch als Geheimtipp, denn nur wenige Touristen besuchen diesen Ort während ihres Kubaurlaubs. Gibara besticht nicht nur mit der Herzlichkeit und Gastfreundschaft seiner Bewohner, auch eines der am besterhaltenen historischen Stadtzentren Kubas gibt es hier zu entdecken.
Die Stadt, auch bekannt unter dem Namen „Villa Blanca“ („Weißes Städtchen“ – wegen seiner weißgetünchten kolonialen Fassaden) erinnert etwas an Baracoa, ist aber kleiner, gemütlicher und touristisch deutlich weniger besucht.
Von den weißen Häusern kann aber kaum noch die Rede sein, denn die meisten Häuser sind bunt gestrichen und von vielen kolonialen Fassaden blättert längst die Farbe ab.
1492 war es kein geringerer als Christoph Kolumbus, der in dieser Gegend erstmals kubanischen Boden betrat.
Noch vor Erreichen unseres Hotels besuchen wir einen Teil des 10 km großen Höhlensy-stems „Cueva de los Panaderos“, welches sich am Ortseingang befindet.
Interessante Gesteinsformationen, glitzernde Stalaktiten und verschiedene Höhlenmalereien können hier während unseres Besuchs bestaunt werden (Dauer ca. 1,5 Stunden/ festes Schuhwerk empfehlenswert).
Schon bei Ankunft können wir die Ruhe und Gelassenheit dieser Kleinstadt spüren und uns auf einen gemütlichen Abschluss unserer Kubareise einstimmen. Nach Bezug der Hotelzimmer (je nach Ankunftszeit kann dies auch erst nach der Stadtbesichtigung stattfinden) spazieren wir mit unserem Reiseleiter durch das historische Zentrum und zum Hafen. Die Stadt wurde wegen ihres immer noch intakten Ensembles kolonialer iberischer Baukunst zum Momumento Nacional de Cuba erklärt. Vom „Mirador“ (Aussichtspunkt) genießen wir später einen herrlichen Panoramablick über die Bucht von Gibara.
Am späten Nachmittag können Sie die Stadt noch auf eigene Faust weiter erkunden oder am Malecón Gibaras entspannen. Am Abend erwartet uns ein kulinarisches Abschiedsessen. Zusammen mit Ihrem Reiseleiter und Fahrer lassen Sie die vergangenen 15 Tage nochmals Revue passieren. Übernachtung im Hotel „Ordoño“**** in Gibara. F/A
(Distanz: ca. 200 km / Fahrtzeit ca. 3,5 Std.)

16.Tag: Relaxen in Gibara & Ab- oder individuelle Weiterreise

Früh am Morgen beginnen wir mit einer ca. dreistündigen Wanderung (netto; Schwierigkeits-grad mittel) in der Umgebung Gibaras. Bis zum Nachmittag haben Sie dann noch ein wenig Zeit zur freien Verfügung, zum Beispiel für einen letzten leckeren Café cubano. Je nach Abflugszeit fahren Sie im Laufe des Nachmittags zum Flughafen von Holguín, von wo aus Ihr Rückflug mit Condor nach Frankfurt startet. Jetzt heißt es leider auch Abschiednehmen von unserem sympathischen Reiseleiter und unserem Fahrer. F

 

(Quelle: Franz Razlag)

4. Tag: Zauberhaftes Tal von Viñales

Am  frühen  Morgen  bietet  meist  ein  fantastischer  Ausblick  auf  die  in  leichte  Nebelschwaden gehüllten Kalksteinhügel, die sogenannten „Mogotes“ und die Tabakfelder des Viñales-Tals. Frühmorgens starten wir mit unserer Wanderung durch die Tabakplantagen und genießen die einzigartige Landschaft dieser traumhaften Region. Unterwegs genießen wir immer wieder bei kleinen Pausen die Aussicht und unser Reiseleiter erklärt uns viel Spannendes über diese Region. Am Nachmittag kehren wir zu unserem Hotel nach Viñales zurück, wo wir den Rest des Nachmittags und Abends zur freien Verfügung haben. Übernachtung wie am Tag zuvor. F
(Wanderzeit ca. 5 Std. / Wanderstrecke ca. 12 km / Schwierigkeit: mittel bis schwer)

5. Tag: Viñales – Las Terrazas – Playa Larga

Heute verlassen wir Viñales und fahren nach Las Terrazas, wo wir uns auf eine abwechslungsreiche Wanderung begeben. Der mit 452 m höchste Berg des Westens wartet auf uns: der „Taburete“. Bei Regen teilweise sehr rutschiger Weg. (Wanderzeit ca. 3,5 Std. / Wanderstrecke ca. 7 km / Schwierigkeit: mittel bis schwer; teils steinige Abschnitte)
Am Nachmittag starten wir unsere Weiterfahrt nach Playa Larga, wo wir unser Hotel am frühen Abend erreichen. Die Schweinebucht lädt uns zur Erfrischung ins Wasser zu gehen. Übernachtung im 2 Sterne-Hotel „Playa Larga“.  F/A
(Fahrstrecke: ca. 190 km)

6. Tag: Playa Larga – Cienfuegos – Topes de Collantes

Wir starten den Tag mit einer zweistündigen Wanderung „El Enigma de Las Rocas“. Diese Wanderung führt uns durch die arten- und waldreiche Karstlandschaft zu Höhlen und Naturpools. Mit etwas Glück sehen wir wilde Krokodile, Schildkröten, Fische, Echsen sowie verschiedenste Vogelarten. Es ist sogar möglich, im extrem klaren Süßwasser zu schnorcheln. (Schwierigkeit: leicht). Nach fahren wir nach Cienfuegos, die früher als verrufenes Seeräubernest galt und heute eine wichtige Industrie- und Hafenstadt ist. Sie liegt in einer imposanten Bucht und wird geprägt durch ihre herrschaftlichen Bauten aus dem 17. Jahrhundert. Bei einem Rundgang über den Hauptplatz Parque Martí mit französischer Kolonialarchitektur erhalten wir einen guten Überblick über die Sehenswürdigkeiten des historischen Zentrums.
Im Anschluss geht es weiter nach Topes de Collantes inmitten des Gebirges der Sierra del Escambray. Die höchste Erhebung des auch Macizo de Guamuhaya genannten Gebirges ist der Berg Pico San Juan mit einer Höhe von 1.156 Metern über dem Meeresspiegel.
Nach Ankunft in Topes de Collantes schnüren wir unsere Wanderstiefel für die Wanderung bis nach Codina. Unterwegs streifen wir durch Wälder mit reichen Zedern-, Eukalyptus- und Mahagonibeständen. In der Höhle La Batata genießen wir ein kühlendes Bad in einem unterirdischen Fluss, je nach Wetter und Zeitplan. Bei der Hacienda Codina wartet dann das Abendessen auf uns. Das Nachtlager schlagen wir in unmittelbarer Nähe der Hacienda auf. F/A
(Wanderzeit ca. 2,5 Std. / Wanderstrecke ca. 5 km / Schwierigkeitsgrad leicht)

Das Hauptgepäck bleibt im Hotel in Topes de Collantes, während das für die Übernachtung notwendige Gepäck mit dem LKW transportiert wird.

7. Tag: Topes de Collantes – Trinidad

Nach dem Frühstück starten wir heute unsere Wanderung nach Guanayara. Es geht mitten durch die idyllische Landschaft des „Parque Guanayara“, wo wir am Ende in der Casa de la Gallega mit einem rustikalem Mittagessen belohnt werden. Nach einer gemütlichen Pause umgeben von herrlicher Natur, fahren wir mit Geländewagen oder speziell umgebauten LKWs und anschließend mit unserem Bus weiter nach Trinidad. Am Nachmittag erreichen wir das gemütliche Städtchen Trinidad und beziehen unsere Unterkünfte. Übernachtung in „Casas particulares“ in Trinidad. F/M
(Wanderzeit ca. 6,5 Std. / Wanderstrecke ca. 18 km / Schwierigkeit: mittel bis anspruchsvoll; Fahrstrecke: ca. 25 km)

In den authentischen Privatunterkünften erleben Sie besonders intensive Begegnungen mit der einheimischen Bevölkerung, denn Sie wohnen mit in ihrem Haus. Die sorgfältig ausgewählten Unterkünfte bieten einen guten Standard und gewähren einen tieferen Einblick in das Alltagsleben der Kubaner. Aufgrund der kleinteiligen Struktur der Privatunterkünfte werden die Teilnehmer einer Kleingruppenreise in der Regel auf mehrere Casas verteilt.

8. Tag: Trinidad

Heute lassen wir es etwas entspannter zugehen! Nach einem gemütlichen Frühstück bleibt Zeit für einen Stadtrundgang durch Trinidad. Die gemütliche Kolonialstadt ist neben der Altstadt Havannas der größte zusammenhängende Komplex kolonialer Bauwerke auf Cuba und wurde 1988 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Mit den roten Ziegeldächern, kopfsteingepflasterten Straßen, Plazas und Treppen, den pastellfarbenen Häusern und historischen Museen ist Trinidad für den geschichtlich interessierten Besucher ein Muss.
Wir besuchen die berühmte Bar „La Canchánchara“, wo wir einen lokalen Drink probieren können. Danach genießen wir die Freizeit in der Stadt oder fahren an den nahegelegenen Strand „Playa Ancon“ und entspannen am Meer. Am Abend können Sie bei kubanischen Rhythmen und temperamentvollen Tänzen das Nachtleben Trinidads in der „Casa de la Música“ oder in einer gemütlichen Bar live erleben (optional). Übernachtung wie am Tag zuvor. F

9. Tag: Trinidad – Banao

Heute verlassen wir das schnuckelige Städtchen Trinidad. Auf dem Weg nach Banao besichtigen wir den ehemaligen Sklaventurm Torre Iznaga, der uns einen Panoramablick über das berühmte Valle de los Ingenios (das Tal der Zuckerrohrmühlen) bietet. Im Laufe des Nachmittags erreichen wir nach ca. dreistündiger Wanderzeit (netto, Schwierigkeitsgrad mittel) die wunderschön auf einem Hügel gelegene Hacienda „La Sabina“ (Mehrbettzimmer und Gemeinschaftsdusche). F/M/A
(Wanderzeit: ca. 3 Std.; Fahrstrecke: ca. 50 km)

10. Tag: Banao- Camagüey

Umgeben von prächtiger Natur spüren wir die herrlich frische Luft schon vor dem leckeren Frühstück auf unserer Finca. Gestärkt starten wir im Anschluss in den neuen Tag und wandern in Begleitung unseres sympathischen Guides zurück zum Parkeingang (Nettowanderzeit 2 Stunden; Schwierigkeitsgrad mittel).
Auf unserer Fahrt in Kubas drittgrößte Stadt legen wir immer mal wieder kurze Pausen ein. Nach Ankunft am Nachmittag entdecken wir Camagüey bei einem Spaziergang, alternativ können wir auch ein sehr „kubanisches“ Verkehrsmittel nutzen (Die Fahrt per Fahrradtaxis in auf Cuba sogenannten „Bicitaxis“ ist nicht inklusive.). An Sehenswürdigkeiten mangelt es nicht in der historischen Altstadt, die ihr spanisches Gesicht bis in die Gegenwart behalten hat.
Wir schlendern durch die winzigen, verwinkelten Gassen und über die pittoresken Plätze. Schnell kann man sich im Labyrinth der Stadt verlaufen, doch bei einem Bummel jenseits der Hauptstraßen wird man hinter so manchem Tor mit einem verwunschenen Patio oder malerischen kleinen Platz belohnt. Camagüey überrascht an jeder Ecke.
Übernachtung in Casas particulares in Camagüey. F
(Fahrstrecke: ca. 200 km, Fahrzeit: ca. 5,5 Std.)

11. Tag: Camagüey – Santo Domingo

Von Camagüey geht es direkt weiter nach Santo Domingo. Nach unserer Ankunft werden wir per Jeeps / SUVs die 5 km lange, sehr steile Strecke bis zum Startpunkt unserer Wanderung gebracht: In Begleitung eines lokalen Guides wandern Sie umgeben von stets üppiger Vegetation zum berühmten Rebellenlager der Revolutionäre, der „Comandancia de la Plata“, mitten in der Sierra Maestra. (Dauer ca. 3 Stunden, Schwierigkeitsgrad mittel)
An diesem Ort fühlen Sie sich dem größten Höhepunkt der kubanischen Geschichte so nah wie nirgends sonst: der Revolution von 1959. Ihr lokaler Guide erzählt Ihnen viel Spannendes über den Beginn der berühmten Revolutionszüge der Rebellen rund um Ernesto Che Guevara, Fidel und Raúl Casto und später wissen Sie genau warum die Sierra Maestra auch häufig als die  „Wiege der Revolution bezeichnet wird. Rückkehr am Abend und Abendessen im Hotel. Übernachtung im 2*-Hotel „Villa Santo Domingo“ im Herzen der berühmten Sierra Maestra, ca. 80 km entfernt von Bayamo am Ufer des Flusses Yara. Das Hotel verfügt über ein Restaurant, Bar, Grillbar, Shop, Zentralsafe, Arztservice. F/A
(Fahrstrecke: ca. 230 km, Fahrzeit: ca. 4 Std.)

12. Tag: Pico Turquino

Früh morgens werden wir mit den Jeeps/SUVs über eine sehr steile Straße zum Startpunkt unserer Wanderung gebracht. Das erste Etappenziel heißt Aguada de Joaquím (1.360 m). Wir wandern meist steil bergauf über Treppen und Wurzeln durch wildromantische Landschaften, kleinen Bergbächen und einer immer tropischer werdenden Vegetation.
(Wanderzeit ca. 5 Std. / Wanderstrecke ca. 8 km)
Übernachtet wird verteilt auf 2 größere Räume auf Matratzen in einer sehr einfachen Berghütte. Unsere Schlafsäcke werden von Maultieren bis zur Unterkunft transportiert. Wir tragen nur unseren Rucksack. Einfache Betten, Matratzen sowie Spannbetttücher und Kissen werden zur Verfügung gestellt. Es sind keine Duschen vorhanden. Übernachtung: „Acampada en Turquino“. F/M/A

13. Tag: Pico Turquino – Santiago de Cuba

Sehr früh morgens steht mit der Besteigung des höchsten Berges Kubas unsere anspruchsvollste Wanderung auf dem Rundreiseprogramm! Die ersten 3-4 Stunden geht es steil, meist über Stufen, bergauf. Wir nähern uns dieser Herausforderung zunächst über den Pico de Joaquím (1.685 m) und den Alto de Regino (1.680 m) an. Gegen Mittag erreichen wir den Gipfel des 1.974 m hohen Pico Turquino. Kurz vor dem Gipfel auf einem großen Felsen entschädigt bei guter Sicht ein sagenhafter Ausblick auf die Bergwelt und das angrenzende Meer für die Mühen des anstrengenden Aufstiegs.
Über den Pico Cuba (1.872 m) beginnen wir den Abstieg nach Las Cuevas bis auf Meereshöhe. Da Treppenstufen den größten Teil des Abstieges ausmachen empfehlen wir Ihnen bei Kniebeschwerden sehr dringend Wanderstöcke mitzunehmen. (Wanderzeit ca. 9 Std. (ca. 3- 4 Std. bergauf und ca. 5-6 Std. bergab) / Wanderstrecke ca. 11 km / Schwierigkeitsgrad: schwer und anspruchsvoll; Fahrstrecke: ca. 125 km, Fahrzeit: ca. 2 Std.)
Angekommen in Las Cuevas, haben wir noch die Möglichkeit uns ein wenig am Strand zu entspannen und uns im karibischen Meer abzukühlen, bevor wir mit Jeeps und SUVs weiter nach Santiago de Cuba fahren. Übernachtung in Casas particulares in Santiago de Cuba. F/A

Rosa Kirchturm

14. Tag: Santiago de Cuba

Am Morgen starten wir zur Besichtigung der karibischen Metropole und unternehmen eine spannende Tour durch diese lebhafte Stadt, die einst Hauptstadt des Landes war. Bei dem Besuch des Museums „Cuartel Monacada“ lernen Sie viel Wissenswertes über die kubanische Revolution und den gescheiterten Sturms junger Revolutionäre angeführt durch Fidel Castro am 26. Juli 1953.
Anschließend besuchen Sie die berühmte Festung „Castillo del Morro“. Von hier genießen Sie einen herrlichen Ausblick über das Meer und die Bucht von Santiago de Cuba, der „heimlichen Hauptstadt der Musik und des Karnevals“. Am Parque Céspedez sehen Sie die Casa „Diego de Velazquez“, das älteste Haus Cubas. Vom Balkon des benachbarten Rathauses verkündete Fidel Castro 1959 den Sieg der Revolution. Abends dürfen Sie sich zwischen dem Besuch der „Casa de la Trova“, „Casa de Artex“ und „Patio de los 2 abuelos“ wählen und Ihr Tanzbein schwingen oder Sie bestaunen wie greise Soneros ganz im Stile des Buena Vista Social Club den Son voller Eleganz zelebrieren und zusammen mit ihren Señoras zu jeder Tages- und Nachtzeit das Tanzbein schwingen. Übernachtung wie am Tag zuvor. F

15. Tag: Santiago de Cuba – Gibara

Am Morgen machen wir uns auf den Weg zu unserer letzten gemeinsamen Reiseetappe: Gibara. Die Stadt gilt noch als Geheimtipp, denn nur wenige Touristen besuchen diesen Ort während ihres Kubaurlaubs. Gibara besticht nicht nur mit der Herzlichkeit und Gastfreundschaft seiner Bewohner, auch eines der am besterhaltenen historischen Stadtzentren Kubas gibt es hier zu entdecken.
Die Stadt, auch bekannt unter dem Namen „Villa Blanca“ („Weißes Städtchen“ – wegen seiner weißgetünchten kolonialen Fassaden) erinnert etwas an Baracoa, ist aber kleiner, gemütlicher und touristisch deutlich weniger besucht.
Von den weißen Häusern kann aber kaum noch die Rede sein, denn die meisten Häuser sind bunt gestrichen und von vielen kolonialen Fassaden blättert längst die Farbe ab.
1492 war es kein geringerer als Christoph Kolumbus der in dieser Gegend erstmals kubanischen Boden betrat.
Noch vor Erreichen unseres Hotels besuchen wir einen Teil des 10 km großen Höhlensystems „Cueva de los Panaderos“ welches sich am Ortseingang befindet.
Interessante Gesteinsformationen, glitzernde Stalaktiten und verschiedene Höhlenmalereien können hier während unseres Besuchs bestaunt werden. (Dauer ca. 1,5 Stunden/ festes Schuhwerk empfehlenswert)
Schon bei Ankunft können wir die Ruhe und Gelassenheit dieser Kleinstadt spüren und uns auf einen gemütlichen Abschluss unserer Kubareise einstimmen. Nach Bezug der Hotelzimmer (je nach Ankunftszeit kann dies auch erst nach der Stadtbesichtigung stattfinden) spazieren wir mit unserem Reiseleiter durch das historische Zentrum und zum Hafen. Die Stadt wurde wegen ihres immer noch intakten Ensembles kolonialer iberischer Baukunst zum Momumento Nacional de Cuba erklärt. Vom „Mirador“ (Aussichtspunkt) genießen wir später einen herrlichen Panoramablick über die Bucht von Gibara. Am späten Nachmittag können Sie die Stadt noch auf eigene Faust weiter erkunden oder am Malecón Gibaras entspannen.
Am Abend erwartet uns ein kulinarisches Abschiedsessen. Zusammen mit Ihrem Reiseleiter und Fahrer lassen Sie die vergangenen 15 Tage nochmals Revue passieren! Übernachtung im Hotel „E Ordoño“****°. Nur 30 Minuten von Holguin entfernt liegt Gibara, ein kleines Fischerdorf. Das 1927 erbaute Hotel ist das höchste Gebäude des Ortes und ein Juwel der lokalen Architektur mit elegantem Design und kräftigen Farben. Im schicken À-la-carte-Restaurant wird kubanische und internationale Küche angeboten. Die Lobbybar hat 24 Stunden geöffnet. Die Dachterrasse lädt zum entspannen ein. Das Hotel verfügt außerdem noch über ein Internetcafé (gegen Gebühr). Alle 27 Zimmer sind mit Klimaanlage, Föhn, Telefon, Satelliten TV, Minibar und Safe ausgestattet. Das Hotel verfügt zudem über 3 Suiten. F/A
(Fahrstrecke: ca. 200 km, Fahrzeit: ca. 3,5 Std.)

16. Tag: Relaxen unter Palmen

Früh am Morgen beginnen wir mit einer ca. dreistündigen Wanderung (netto; Schwierigkeitsgrad mittel) in der Umgebung Gibaras. Je nach Ankunftszeit in Gibara am Vortag kann diese Wanderung auch schon an Tag 15 stattfinden und der Stadtspaziergang durch Gibara somit am heutigen Tag. Bis zum Nachmittag haben Sie dann noch ein wenig Zeit zur freien Verfügung, zum Beispiel für einen letzten leckeren Café cubano.
Je nach Abflugszeit fahren Sie im Laufe des Nachmittags zum Flughafen von Holguín, von wo aus Ihr Rückflug mit Condor nach Frankfurt startet. Jetzt heißt es leider auch Abschiednehmen von unserem sympathischen Reiseleiter und unserem Fahrer. F

17. Tag: Wieder daheim

Ankunft in der Heimat.

F = Frühstück / M = Mittagessen / A = Abendessen

Bei Interesse ist eine individuelle Badeverlängerung Ihres Strandurlaubs gerne möglich! Sprechen Sie uns an!

Leistungen

  • Flug mit Condor ab Frankfurt bis Havanna, zurück von Holguin; Zubringerflüge nach Frankfurt, Aufpreis von 140 EUR pro Person/pro Strecke ab allen deutschen Flughäfen sowie ab der Schweiz und Österreich
  • 15 Übernachtungen: in Hotels der Mittelklasse (3x), Privatpensionen (9x ), 2x einfache Bergherberge und 1x Zeltübernachtung; ein Einzelzimmer kann in den einfachen Unterkünften außerhalb der Hotels nicht garantiert werden
  • Täglich Frühstück
  • 3 Tage Vollpension, 6 Tage Halbpension
  • Deutschsprachige Reiseleitung
  • Transfers im klimatisierten Kleinbus
  • Eintrittsgelder für Parks und Besichtigungen
  • Einreisekarte für Kuba (ersetzt das Visum)
  • Hochwertiger „Squeezy“ Rucksack vom Ausrüster Tatonka

Nicht enthaltene Leistungen

  • Nicht enthaltene Mittag- und Abendessen, Getränke
  • Trinkgelder; Persönliches
  • Evtl. erhöhter Kerosinzuschlag nach dem 01.08.18

Zusatzleistungen

  • Einzelzimmerzuschlag: 280 EUR
  • Einzelzimmerzuschlag ab 06.06.20: 270 EUR
  • Rail & Fly (innerdeutsche Bahnanreise 2. Klasse, hin + zurück) p.P.: 75 EUR
  • Rail & Fly (1. Klasse) p.P.: 150 EUR
  • Zubringerflüge nach Verfügbarkeit, ab allen deutschen Flughäfen sowie ab der Schweiz und Österreich, p.P. pro Strecke: 140 EUR
  • Informationen zu möglichen Reiseverlängerungen senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.
  • Aufpreis für Upgrade in die Premium Class auf Anfrage.

Hinweise

  • Termine, Preise & Leistungen gültig bis Katalogwechsel.
  • Frühbucherrabatt für bestimmte Termine: 3 % auf den Grundreisepreis bei Buchung bis 6 Monate vor Reisebeginn!
  • Wir sind seit Juni dazu verpflichtet, den Fluggesellschaften Kontaktdaten der Kunden (E-Mail Adresse oder Mobiltelefonnummer) zur Verfügung zu stellen. Im Falle von Flugunregelmäßigkeiten, kann die Airline die Kunden direkt kontaktieren. Die Kontaktdaten werden ausschließlich für diesen Zweck genutzt. Sollten Sie keine Weitergabe der Kontaktdaten an die Airline wünschen, lassen Sie es uns bitte bei der Buchung wissen. Bitte beachteten Sie jedoch, dass Sie dann möglicherweise nicht zuverlässig und zeitnah über Flugstreichungen oder Flugplanänderungen informiert werden können.
  • Sofern zum Zeitpunkt der Buchung noch kein gleichgeschlechtlicher Partner für das gewünschte Doppelzimmer vorhanden ist, berechnen wir Ihnen den halben Einzelzimmerzuschlag. Diesen erstatten wir Ihnen sobald sich jemand für das Doppelzimmer angemeldet hat. Sollte sich bis zur Abreise kein Zimmerpartner/in finden, so erhalten Sie vor Ort ein Einzelzimmer. Bei kurzfristiger Buchung (i.d.R. weniger als 1 Monat im Voraus) kann bei Nichtverfügbarkeit eines Zimmerpartners nur ein EZ gebucht werden.
  • Programmänderungen aufgrund ungünstiger Witterungsverh., gesellschaftl. Ereignisse oder anderer, unvorhersehbarer Geschehnisse vorbehalten.
  • Bitte beachten Sie, dass unter Umständen auf dem Hin- oder Rückflug eine Zwischenlandung in Punta Cana, Montego Bay oder Nassau gemacht wird. Es handelt sich hierbei um einen technischen Zwischenstopp der in der Regel nicht länger als 1 ½ bis 2 Stunden dauert. Die genauen Details zu Ihren Flügen und ob dies bei Ihrem Termin der Fall ist, erhalten Sie gerne von uns. Kurzfristige Änderungen bleiben der Airline vorbehalten.
  • Die Reise sieht nicht jeden Tag Halb- bzw. Vollpension vor, um Ihnen den Freiraum für eigene kulinarische Entdeckungen zu lassen und das gesamte Programm flexibler zu halten. Feste Essenszeiten in den Hotels führen zu einem straffen Programmablauf und nehmen Ihnen die Möglichkeit für spontane Unternehmungen. In den Städten Havanna, Camagüey und Trinidad ist daher nur das Frühstück vorgesehen. In diesen Städten finden Sie schöne Restaurants, wo Sie meist besser und günstiger speisen können, als in den Restaurants der Hotels.
  • Bei allen Wanderungen wird Sie neben Ihrem Reiseleiter auch ein lokaler, spezialisierter Guide begleiten. Das ist vom kubanischen Staat aus Gründen der Sicherheit vorgeschrieben und ermöglicht einen noch intensiveren Einblick in die verschiedenen Natur- und Nationalparks. Dies könnte zu zusätzlichen Ausgaben in Form von Trinkgeldern führen!
  • Während der Wandertouren ist selbstverständlich Vollpension vorgesehen. Teilweise müssen die Mahlzeiten wegen der fehlenden Infrastruktur auf einfache Art zubereitet werden. Sie sollten während der Wanderungen auf eine einfache Kost eingestellt sein. Ggf. ist es ratsam, zusätzliche Snacks mit ins Gepäck zu nehmen.
  • Zur Verpflegung für unterwegs erhalten Sie teilweise ein Lunch-Paket vom Hotel. Ansonsten können Sie sich in der Regel ebenfalls in Ihrer Unterkunft mit Proviant und Getränken nach Ihren Wünschen versorgen. Sie können aber auch tagsüber an verschiedenen Straßenverkaufsständen Obst, Kekse, Getränke oder ähnliches kaufen. Diese Lebensmittel sind normalerweise ohne gesundheitliche Bedenken zu genießen. Bedenken Sie jedoch, dass es in Kuba weit weniger „Versorgungsstellen“ gibt, als in anderen Ländern.
  • Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass es bei Reisen, die während der Weihnachts- bzw. Osterfeiertage stattfinden, vermehrt zu Programmänderungen kommen kann. Während der Feiertage können Museen oder andere programmgemäß zu besuchende Einrichtungen geschlossen oder nur eingeschränkt geöffnet sein. Sofern eine Programmumstellung aus logistischen Gründen nicht möglich ist, können einzelne Besuche auch ganz entfallen.
  • Die Rundreise erfolgt ausschließlich mit der genannten enthaltenen Flugverbindung. Ausnahmen können allenfalls vereinzelt für Abreisen in den Monaten Mai, Juni und September angefragt werden.
  • Bitte beachten Sie, dass bei kurzfristigen Buchungen (i.d.R. 45 Tage vor Abflug) zusätzliche Kosten für die Zubringerflügen entstehen können.
  • Haben Sie noch Lust auf ein paar Tage relaxen am Karibikstrand? Gerne stellen wir Ihnen Ihre individuelle Badeverlängerung für einen Aufenthalt im nahegelegenen Guardalavaca unverbindlich zusammen. Sprechen Sie uns gerne an.
  • Zu erforderlichen Impfungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder eines der Tropeninstitute.
  • Eine Anzahlung von 20% muss direkt nach der Buchung und Erhalt des Sicherungsscheines bezahlt werden. Die Restzahlung wird 4 Wochen vor Reisebeginn fällig. Bis zu der in der AGB genannten Frist vor Reisebeginn kann der Veranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von der Reise zurücktreten.
  • Durch Ihre Reise erzeugte CO2-Emissionen können Sie durch eine freiwillige Spende an Atmosfair ausgleichen (s. Buchungsformular).
  • Die Spenden werden in Projekte zur Einsparung von Treibhausgasen investiert. Um die CO2-Emissionen des Fluges an anderer Stelle einzusparen sind z.B. für Flüge nach Kuba ca. 135 EUR und nach Santiago de Chile ca. 196 EUR notwendig. Sie erhalten für Ihre Spende eine vom Finanzamt anerkannte Bescheinigung.

Anforderungen

  • Diese Wanderreise stellt an den meisten Wandertagen keine besonders hohen Anforderungen. Das Trekking in der Sierra Maestra ist jedoch durchaus anstrengend. Ein eigener Schlafsack ist notwendig. Sie sollten gut trainiert sein und sich in der Lage fühlen, täglich bis zu 8 Stunden Nettolaufzeit bewältigen zu können. Dies gilt wie gesagt insbesondere in der Sierra Maestra, wo auch längere Anstiege und Abstiege zu leisten sind. Bedenken Sie bitte auch, dass das tropische Klima das Wandern zusätzlich erschwert.
  • Das Hauptgepäck muss während der Wandertage nicht getragen werden. Ihr Gepäck wird jeweils zur Unterkunft transportiert und Sie Ihren Rucksack nur mit dem Tagesbedarf packen. Während der zweitägigen Wanderung in der Sierra Escambray können Sie eine kleine Tasche oder Rucksack packen mit den Dingen, die Sie für diese beiden Tage benötigen. Diese Tasche sowie Ihr Schlafsack zusammen mit den Zelten, die Verpflegung und die weitere gemeinsam genutzte Ausrüstung werden von unserem lokalen Team zum Ort der Übernachtung gebracht. Für die Wanderung an sich brauchen Sie lediglich einen Tagesrucksack für Wasser, Proviant, Fotoapparat und eine Regenjacke. Das Hauptgepäck steht Ihnen dann nach Ende der zweitägigen Wanderung wieder zur Verfügung.
  • Anders ist es während des Trekkings in der Sierra Maestra. Die während der Trekkingtage persönlich benötigten Dinge müssen Sie in Ihrem Rucksack selbst tragen. Um Ihnen diese Tage etwas zu erleichtern, lassen wir Ihren Schlafsack von einem Träger zum Refugium transportieren. Beim Abstieg müssen Sie Ihren Schlafsack selbst transportieren. Meist lässt er sich außen am Rucksack befestigen. Das Hauptgepäck steht wieder nach Ende des Trekkings zur Verfügung.
  • Als Rucksack für die Wanderungen empfehlen wir einen größeren Tagesrucksack mit gepolstertem Hüftgurt ab 20 Liter Fassungsvermögen. Für das restliche Gepäck können Sie einen großen Rucksack oder auch einen Koffer oder eine Reisetasche nehmen.
  • Das Schuhwerk ist bei einer Wanderreise natürlich besonders wichtig. Nehmen Sie gut eingelaufene knöchelhohe Wanderschuhe mit gutem Profil und Wandersocken (mit möglichst geringem Wollanteil, da Sie so weniger schwitzen) mit ins Gepäck. Bei Knieproblemen empfehlen wir Trekkingstöcke einzupacken. Zusätzlich sollten Sie leichtes Schuhwerk zum Wechseln während der Tour bzw. für unsere Unternehmungen während der Stadtaufenthalte mit im Gepäck haben.
  • Ein Schlafsack oder Inlay ist selbst mitzubringen, eine Isomatte hingegen ist nicht erforderlich. Nehmen Sie nicht zuviel mit, obgleich das Hauptgepäck im Begleitbus befördert wird.
  • Diese Reiseleistung ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität leider nicht geeignet. Kontaktieren Sie uns bitte, wenn Sie sich für eine Reise für Menschen mit Behinderung interessieren.
Anfrage/Buchung(bitte Termin auswählen)