Chile, Argentinien: Nationalparks in Chile und Argentinien

Die schönsten Berge und Seen in Patagonien zwischen Puerto Montt und Punta Arenas

Chile, Argentinien   Rundreisen

Auf den beiden Nationalstraßen „Carretera Austral“ in Chile und „Ruta CH-7“ in Argentinien geht an’s Ende der Welt – in den äußersten Süden Südamerikas. Dabei besuchen Sie das chilenische Seengebiet , fahren mit einem Schiff über den Carrera-See zur Marmorkapelle, bestaunen vom „Mirador de los Cóndores“ aus die Bergmassive des Cerro Fitz Roy, bestaunen das Blau des Perito Moreno Gletschers und wandern durch die beeindruckenden Landschaften des Torres del Paine Nationalparks in Argentinien.

Torres del Paine

Torres del Paine

Die Höhepunkte unserer Reise zu den schönsten Nationalparks in Chile und Argentinien:

  • Einwandererkultur in Puerto Montt und der Vulkan Osorno
  • Auf der Carretera Austral die Zivilisation hinter sich lassen
  • Dem Perito Moreno Gletscher beim Kalben zuschauen
  • Das Bergmassiv des Fitzroy und kreisende Kondors
  • Wanderung im majestätischen Torres del Paine Nationalpark

Reiseverlauf Chile, Argentinien (19 Tage)

1. Tag: Hinflug

Von Frankfurt fliegen Sie am Abend gegen 19:30 Uhr über Madrid nach Santiago de Chile, in die quirlige Hauptstadt Chiles.

2. Tag: Santiago de Chile

Am Flughafen von Santiago de Chile erwartet Sie Ihr Reiseleiter mit einem strahlenden Lächeln und bringt Sie zum Hotel. Gleicht geht es weiter mit einer Erkundungstour. Erster Stopp: die historische Innenstadt, in der ehrwürdige Gebäude wie der Präsidentenpalast und der Palacio de la Real Audiencia neben modernen Bürogebäuden ihren Platz haben. Dann besuchen Sie den Mercado Central, einen Lebensmittelmarkt mitten im Zentrum. Vieles, was hier auf den Verkaufstischen liegt, ist außerhalb von Chile kaum zu finden. Mischen Sie sich unter die Einheimischen und lassen Sie sich durch den geschäftigen Trubel treiben. So viel schauen macht hungrig, daher gibt es mittags chilenische Spezialitäten in einem Restaurant. Vorbei am Cerro San Cristóbal, einem Hügel mitten in der Stadt, geht es dann in die modernen Geschäftsviertel Santiagos. Die Stadtteile Providencia und Las Condes sind geprägt von gläsernen Bürotürmen, angesagten Restaurants und Geschäften. In den schattigen Alleen und auf den großzügigen Boulevards mit europäischem Flair könnte man fast vergessen, dass man in Lateinamerika ist – ein interessanter Gegensatz zum Stadtzentrum, das Sie zuvor erkundet haben. Wer sich gern unters Volk mischt, der geht am späten Abend mit dem Reiseleiter auf Kneipentour durch das Boheme-Viertel Bellavista (optional).
Das Hotel „Altiplanico Santiago“ befindet sich im Herzen der Stadt, nur wenige Gehminuten vom angesagten Stadtviertel Bellavista entfernt. Kunst und Kultur, aber auch Restaurants und Bars – Sie haben die Qual der Wahl. Das Hotel ist im Kolonialstil erbaut und hat kleine Zierbalkone. Die Zimmer sind großzügig und sehr modern eingerichtet, viel Holz, aufgelockert durch farbliche Akzente. Nach einem aufregenden Tag können Sie die Stadt erkunden, mit Einheimischen in Kontakt treten oder sich im Restaurant Ihrer Wahl mit einheimischen Köstlichkeiten verwöhnen lassen. F/M
(Fahrstrecke ca. 50 km, ca. 1 Stunde)

3. Tag: Nach Puerto Montt ins Seengebiet

Sie fliegen nach Puerto Montt (Flugzeit ca. 2,5 Stunden) und fahren in das Seengebiet. Hier stehen hundertjährige Bäume, fließen tosende Flüsse und über all dem thronen die schneebedeckten Vulkane Osorno und Calbuco. Im Einwanderermuseum „Antonio Felmer“ bekommen Sie einen Einblick in die Besiedlungsgeschichte des Seengebietes durch deutsche Einwanderer. In liebevoller Kleinarbeit wurden hier Erinnerungsstücke und Artefakte aus dem Leben der deutschen Einwanderer gesammelt und ausgestellt. Tauchen Sie ein in das Leben der Menschen, die nach Chile kamen, um ganz von vorn zu beginnen. Anschließend geht es in den Nationalpark „Vicente Pérez Rosales“. Bald erreichen Sie die Saltos del Petrohué, eine Ansammlung von Stromschnellen und Wasserfällen, die über das Lavagestein von den umliegenden Vulkanen tanzen. Das Wasser des Río Petrohué selbst hat diese Felsen im Laufe von Jahrtausenden ausgewaschen und geformt. Weiter geht es zum Allerheiligensee (Lago Todos los Santos), der bis an die argentinische Grenze reicht.
Die „Petrohue Lodge“ liegt bei den Saltos de Petrohue, direkt am Todos-los-Santos-See. Durch viel Holz und Naturmaterialien wirkt das Haus auf einem hohen Niveau rustikal, sodass man sich hier schnell wohlfühlt und herrlich ausspannen kann, zum Beispiel mit einem Glas Wein vor dem Kamin in der kleinen Bibliothek oder in einem der beiden Pools. Sie übernachten in einem geräumigen Zimmer mit stilvoll-gemütlicher Einrichtung sowie eigenem Balkon. Das hauseigene Restaurant verwöhnt Sie mit landestypischen Spezialitäten. F
(Fahrstrecke ca. 100 km, ca. 3 Stunden)

Vulkan Osorno

Vulkan Osorno

4. Tag: Vulkan Osorno – Puyehue-Nationalpark – Bariloche

Sie fahren auf den Vulkan Osorno, wobei die Straße auf 1.200 Metern Höhe endet. Die Ausblicke von hier sind grandios: der sich auftürmende Vulkan Osorno, die umliegenden Vulkane Calbuco, Antillanca, Tronador, der tiefblaue Llanquihue-See. Bei gutem Wetter können Sie die Landschaft auch auf einer Fahrt mit dem Sessellift genießen. Voll von neuen Eindrücken fahren Sie über den Puyehue-Nationalpark weiter nach Bariloche. Auf einer kurzen Wanderung durch den (kalten) Regenwald sehen Sie Arrayán-Bäume (eine Myrtenart), jahrhundertealte Südbuchen, Farne und Nalcas, Riesenrhabarber. Über allem thronen die Vulkane Antillanca und Puyehue. Danach fahren Sie weiter, über die Anden und über die Grenze nach Argentinien. Entlang des lang gestreckten Nahuel-Huapi-Sees gelangen Sie schließlich nach Bariloche.
In der „Hostería Costas Del Nahuel“ können Sie sich auf eine tolle Lage direkt am See mit Blick auf die Anden freuen. Die im Landhausstil eingerichteten Zimmer überzeugen mit Gemütlichkeit und einem wundervollen Ausblick auf den See. Am Morgen wird Ihnen ein kontinentales Frühstück mit frischem Obst serviert, und in der nahen Umgebung warten viele Restaurants und Bars auf Ihren Besuch. Entspannen Sie sich am Außenpool oder am Kamin im Lounge-Bereich mit seiner kuscheligen Atmosphäre. F/P
(Fahrstrecke ca. 330 km, ca. 5 Stunden)

5. Tag: Vorbei an Seen und Flüssen durch die Pampa bis nach Futaleufú

Auf Bariloches Panoramaroute Circuito Chico (kleiner Rundweg) fahren Sie am Nahuel-Huapi-See entlang in Richtung Westen, schöne Ausblicke auf den See und die Huemul-Inseln inklusive. Danach geht die Fahrt über eine malerische Landstraße in Richtung des idyllischen Künstlerstädtchens El Bolsón und von dort weiter nach Futaleufú in Chile. Die Stecke führt durch abwechslungsreiche Landschaften: von Pampa über Gebirgsmassive, Seen und Flüsse.
Das „Hotel El Barranco“ befindet sich im kleinen Ort Futaleufú an der nördlichen Carretera Austral, inmitten unberührter Natur. Die familiäre Atmosphäre spiegelt die Herzlichkeit des Südens wider. Die charmant-rustikalen Zimmern sind mit viel Holz ausgestattet, und aus besonders großen Fenstern blicken Sie direkt in den Garten. Nach einem Saunagang lockt die Erfrischung im Pool oder ein Drink an der Bar – drinnen oder draußen. F
(Fahrstrecke ca. 380 km, ca. 7 Stunden)

Straßenschild

Willkommen auf der Carretera Austral!

6. Tag: Carretera Austral

Futaleufú, das ist vor allem ein Fluss, und dieser gehört zu den zehn wildesten Rafting-Flüssen der Welt. Daher ist der unscheinbare Ort ein Mekka für die besten Wildwasser-Fahrer der Welt. Sie fahren entlang des Futaleufú in Richtung Pazifikküste und treffen auf die legendäre Carretera Austral, die Verlängerung der Panamericana. Erst Anfang der 1970er Jahre schuf das chilenische Militär diese Straße, um die Ortschaften zu verbinden. Eine Schotterpiste in teilweise noch immer schlechtem Zustand, mit unzähligen Schlaglöchern. Aber auch eines der letzten Abenteuer, denn hier stößt die Zivilisation an Grenzen. Tiefblaue Seen, jahrhundertealte Wälder und tosende Wasserfälle entlang der Carreterra Austral garantieren ursprüngliche Naturerlebnisse Ihr heutiges Etappenziel: Puyuhuapi.
Das „Casa Ludwig“ ist ein ehemaliges Siedlerhaus, das heute unter Denkmalschutz steht. Die  Eigentümer Luisa und James heißen Sie hier persönlich willkommen. Die Lage unterstreicht noch einmal die ländliche, warme Atmosphäre des Hauses: an einer Bucht und mit Aussicht auf die Berge der Anden, im wilden patagonischen Urwald. Die zehn Zimmer sind einfach und gemütlich eingerichtet, das Ambiente ist familiär. Lassen Sie sich zum Frühstück mit selbstgebackenem Vollkornbrot verwöhnen. F
(Fahrstrecke ca. 200 km, ca. 5 Stunden)

7. Tag: Queulat-Nationalpark – Hängender Gletscher

Der Queulat-Nationalpark liegt am gleichnamigen Fjord nahe Puerto Puyuhuapi. Obwohl die Carretera Austral den Park durchquert, sind Teile des Queulat-Nationalparks weitgehend unerforscht. Viel ursprünglicher geht es nicht. Der Nationalpark ist geprägt von dichten, immergrünen Wäldern, tiefen Seen und spektakulären Gletschern. Das Highlight: der Hängende Gletscher (Ventisquero Colgante), der in einem spektakulären Wasserfall endet. Neben der einheimischen Vegetation aus Coigüe-Bäumen und essbaren Nalcas sehen Sie mit etwas Glück auch speziell hier lebende Tiere wie zum Beispiel Eisvögel. Und mit ganz viel Glück vielleicht sogar einen Puma. Nachmittags trinken Sie Kaffee mit Luisa, der Besitzerin der Casa Ludwig. Dabei hören Sie sicherlich spannende Geschichten vom Leben in diesem rauen Teil der Erde. Das „Casa Ludwig“ ist auch heute Ihre Unterkunft. F
(Fahrstrecke ca. 199 km, ca. 2 Stunden)

8. Tag: Coyhaique

Auf der Carretera Austral fahren Sie in Zickzackkurven über die Cuesta Queulat, die Passstraße, bis nach Coyhaique. Üppige Vegetation mit Nalca-Pflanzen und Riesenfarnen säumt den Weg. Sie durchqueren das Naturreservat Río Simpson, Heimat von Huemuls, Pumas, Füchsen und vielen anderen Tieren. Diese Gegend war den jesuitischen Missionaren schon im 17. Jahrhundert bekannt, wurde aber erst Ende des 18. Jahrhunderts von Enrique Simpson erforscht. Die Strecke am Nordufer des Río Simpson entlang ist wunderschön und bietet freie Sicht auf den Coyhaique-Fluss. Unser Geheimtip: eine Wanderung im Bosque Encantado, dem Märchenwald. Intensives Grün, Moose und Farne auf dem Boden, an den Baumrinden, in den Wipfeln, hier denkt manch einer an Feen, Zauberer und Hexen. Abends erreichen wir Coyhaique, ein nettes Städtchen mit vielen Grünanlagen. Es liegt im breiten Tal des Simpson-Flusses und ist ringsum von zerklüfteten Bergen umgeben.
Das „El Reloj Hotel“ begrüßt Sie in ruhiger, aber zentraler Lage, nur wenige Straßen vom Hauptplatz Coyhaiques entfernt. Die Zimmer sind geräumig und dank der großen Fenster lichtdurchflutet. Einige Zimmer bieten einen tollen Blick auf den Fluss. Überzeugen Sie sich im hauseigenen Restaurant von den regionalen Spezialitäten, und erholen Sie sich vor dem Kamin im gemütlichen Aufenthaltsraum von einem ereignisreichen Tag in der Natur. F
(Fahrstrecke ca. 210 km, 4-6 Stunden)

9. Tag: Lago General Carrera

Eine Landschaft der Extreme: Erst durchqueren Sie ein spektakuläres Canyongebiet mit verschiedenfarbig schimmernden Gesteinsformen, dann geht es weiter zu den Überbleibseln eines großen Vulkanausbruchs: eine gespenstisch anmutende Landschaft mit abgestorbenen Bäumen in fauligem Wasser, das über und über mit Flechten bedeckt ist. Nachmittags erreichen Sie den immensen General-Carrera-See an der Grenze zu Argentinien. Ein spektakuläres Panorama: ein türkisblauer See und am Horizont das Campo de Hielo Norte, das gigantische nördliche Inland-Eisfeld. Nicht weit entfernt befinden sich die sogenannten Hände von Villa Cerro Castillo. Es handelt sich dabei um eine 35 Meter hohe Feldwand mit mehrere Tausend Jahre alten Handabdrücken der Tehuelche-Indianer. Ihre Bedeutung ist bis heute ein Geheimnis.
Das familiengeführte Hotel „El Puesto“ liegt am Westufer des Lago General Carrera. Sie übernachten in einem von neun komfortablen Zimmern, die einladend mit heimischen Materialien ausgestattet sind. Im Gemeinschaftsraum mit bequemen Sitzmöglichkeiten können Sie sich entspannen und zum Beispiel in Ruhe ein Buch lesen. Relaxen Sie in patagonischem Ambiente und lassen Sie sich mit kulinarischen Köstlichkeiten im Restaurant verwöhnen. F/M
(Fahrstrecke per Bus ca. 220 km, ca. 5 Stunden)

Marmorkapelle

Marmorkapelle

10. Tag: Bootsfahrt zur Capilla de Mármol (Marmorkapelle)

Sie fahren mit dem Boot über den General-Carrera-See zur berühmten Capilla de Mármol (Marmorkapelle oder -kathedrale). Das glasklare Wasser des Sees und die Zeit haben hier wunderbare Figuren aus einem riesigen Felsen gewaschen und ein einmaliges kathedralenähnliches Marmorgewölbe auf schmalen Säulen entstehen lassen. Das „El Puesto“ ist auch heute Ihre Unterkunft. F
(Fahrstrecke ca. 100 km, ca. 4 Stunden)

11. Tag: Lago Posadas

Weiterfahrt in den Süden entlang des Río Baker, des gewaltigsten Flusses in Chile, der auch bei Kayak- und Raftingkennern als einer der weltbesten Flüsse gilt. Durch das Chacabuco-Tal und über den südlichsten Grenzpass der Carretera Austral gelangen Sie wieder nach Argentinien, in das Gebiet der Trockensteppe. Unterwegs entdecken Sie mit etwas Glück Guanako-Herden, Flamingos und Gürteltiere. Ihre Übernachtung heute: In der Nähe des Lago Posadas.
Das „Río Tarde Casa Patagónica“ ist ein liebevoll geführtes Familienhotel am Posadas-See und bietet schöne Ausblicke auf die patagonische Weite. Das rustikale Holzhaus strahlt eine warme Atmosphäre aus. Mit nur sechs Zimmern bietet das Hotel einen exklusiven und sehr persönlichen Aufenthalt, sodass Sie sich wie zu Hause fühlen werden. Die Zimmer sind geschmackvoll und gemütlich eingerichtet. F
(Fahrstrecke ca. 200 km, ca. 6 Stunden)

12. Tag: Auf der legendären Ruta 40 nach El Chaltén

Auf der zweiten legendären Straße Patagoniens, der argentinischen Ruta 40, fahren Sie durch die endlose Weite der Patagonischen Steppe. Die Schotterpiste führt Sie am Lago Viedma vorbei bis nach El Chaltén. Je nach Ankunftszeit ist noch Zeit für eine etwa einstündige Wanderung auf den Mirador de los Cóndores, von dem aus Sie das Dorf, den Fluss und die spektakulären Bergmassive des Cerro Fitz Roy und des Cerro Torre überblicken können. Mit etwas Glück sehen Sie Kondore über sich kreisen.
Die „Hostería El Paraíso“ erwartet Sie im Nationalpark Los Glaciares am Fuße des Fitz-Roy- Berges. Erbaut in der typisch patagonischen Architektur, bietet die Hostería einfache, im ländlichen Stil eingerichtete Zimmer, ein gemütliches Ambiente mit Kamin im Gemeinschaftsraum sowie einen herrlichen Panoramablick auf die Berge. Den Morgen beginnen Sie mit einem leckeren Frühstück mit selbstgebackenem Brot und regionalen Marmeladen. Gönnen Sie sich am Abend einen Drink an der Bar und genießen Sie die Atmosphäre. F
(Fahrstrecke ca. 570 km, ca. 8 Stunden)

13. Tag: Laguna Capri – Aussichtspunkt Los Cóndores

Diese schöne Wanderroute beginnt gleich in El Chaltén. Sie führt zur tiefblauen Laguna Capri mitten in einem fast unberührten Wald. Nicht nur die Lagune an sich lohnt den etwa zweistündigen Aufstieg, auch die spektakuläre Aussicht auf das Fitz-Roy-Massiv. Sollte die Wanderung auf den Mirador de los Cóndores gestern nicht mehr möglich gewesen sein, machen Sie sie heute. Die „Hostería El Paraíso“ ist auch heute Ihre Unterkunft. F/P
(Die Wanderung zur Laguna Capri dauert ca. 4 Stunden, die Wanderung zum Kondor-Aussichtspunkt ca. 1 Stunde)

14. Tag: Perito Moreno

Sie fahren nach El Calafate, dem Tor zum Nationalpark Los Glaciares, gelegen am Lago Argentino. Von El Calafate aus geht es zum bombastischen Perito-Moreno-Gletscher. Er gehört zum argentinischen Teil des südlichen Eisfeldes, das mit seinen enormen Eismassen riesige Flächen bedeckt. Auf gut gekennzeichneten Wegen können Sie dieses Naturwunder aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Wenn Sie Glück haben, erleben Sie sogar, wie Eissäulen aus dem Gletscher brechen und donnernd in den Lago Argentino stürzen.
Das „Sierra Nevada Hotel“ in El Calafate liegt inmitten eines weitläufigen Gartens. Vom Hotel aus bietet sich Ihnen ein schöner Ausblick auf den Lago Argentino und den Nationalpark Los Glaciares. Die gemütlichen und komfortabel ausgestatteten Zimmer in warmen Brauntönen sorgen für einen angenehmen Aufenthalt in charmanter Atmosphäre. F
(Fahrstrecke ca. 215 km, ca. 6 Stunden)

15. Tag: Nationalpark Torres del Paine

Heute geht es über die Grenze nach Chile und weiter in den Torres-del-Paine-Nationalpark mit ebenso einmaligen wie bizarren Landschaftsszenarien, unbestritten ein Highlight Patagoniens. Die drei steil in den Himmel ragenden Granitspitzen, die Torres, sind ein Wahrzeichen Chiles. Die nördliche Grenze des Parks ist durch gewaltige Gletscher markiert, denn hier endet das gigantische Südliche Eisfeld. Der Nationalpark ist die Heimat vieler Wildtiere: Guanakos, Nandus und Hunderte von Vogelarten wie zum Beispiel Kondore leben hier. Und da es lange hell ist, machen Sie schon heute erste Erkundungen im Park, unter anderem eine Wanderung zum Nordenskjöld-See.
Das Hotel „Las Torres“ im Nationalpark Torres del Paine am Fuße der Torres-Spitzen ist eine ehemalige Schaffarm, die zu einer komfortablen Lodge umgebaut wurde. Seine Architektur besticht durch eine nahezu vollständig verglaste Fachwerkstruktur, sodass Sie bei gutem Wetter eine Aussicht genießen können, gegen die Breitwandfilme ein Mäusekino sind. Im Wohnzimmer mit Kamin werden Sie sich nach einer Wanderung herrlich entspannen. Und wem das noch nicht reicht, auf den wartet das Spa mit verschiedenen Massageangeboten. F
(Fahrstrecke ca. 320 km, ca. 5 Stunden)

16. Tag: Nationalpark Torres del Paine

Sie haben einen ganzen Tag, um den Torres-del-Paine-Nationalpark zu erkunden. Smaragdgrüne Seen, tiefblaue Lagunen, donnernde Wasserfälle und hoch aufragende Bergspitzen warten auf Sie. Einige kürzere Wanderungen führen Sie zu den schönsten Aussichtspunkten, und nebenbei erfahren Sie viel über die artenreiche Flora und Fauna des Nationalparks. Beobachten Sie während einer Wanderung auf der Grey-Halbinsel zum Beispiel, wie der Grey-Gletscher in den Grey-See kalbt und fantastische Eisberge in allen Grün- und Blautönen produziert. Oder besuchen Sie den Salto-Grande-Wasserfall, den größten Wasserfall im Park, und genießen Sie das gewaltige Bergpanorama. Das Hotel „Las Torres“ ist auch heute Ihre Unterkunft. F/P
(Fahrstrecke ca. 100 km, ca. 4 Stunden)

17. Tag: Punta Arenas mit Besuch der Milodón-Höhle

Weiter geht es in Richtung Punta Arenas. Auf dem Weg besichtigen Sie die Cueva del Milodón, eine 30 Meter hohe und 200 Meter tiefe Höhle, in der der deutsche Abenteurer Hermann Eberhard 1895 Überreste des prähistorischen Riesenfaultiers Mylodon fand. Das Informationszentrum bringt Ihnen die Naturgeschichte der Region näher. Zur Mittagszeit verwöhnen wir Sie auf der Estancia Eberhard mit einer typisch patagonischen Spezialität: Lamm am Spieß, über dem Feuer gegrillt. Lassen Sie es sich schmecken!  Über Puerto Natales am Fjord der letzten Hoffnung geht es dann weiter nach Punta Arenas, der südlichsten Stadt Chiles. Punta Arenas liegt direkt an der Magellan-Straße, der natürlichen Grenze zwischen Patagonien und Feuerland.
Das Hotel „José Nogueira“ liegt mitten in Punta Arenas. Das Hotel ist in einem sorgfältig restaurierten ehemaligen Herrenhaus untergebracht und liebevoll eingerichtet. Die geräumigen Zimmer sind stilvoll und doch gemütlich, sodass dem Wohlfühlen nichts im Wege steht. Im Restaurant findet sich noch heute Originalmobiliar aus dem 19. Jahrhundert, und im Wintergarten können Sie bei Sonnenlicht inmitten bunter Blumen zu Abend essen. F/M
(Fahrstrecke ca. 350 km, ca. 6 Stunden)

18. Tag: Punta Arenas

Einmal richtig ausschlafen oder lieber Punta Arenas auf eigene Faust erkunden? Sollten Sie sich für Letzteres entscheiden, empfehlen wir den Besuch des Freiluftmuseums, in dem Nachbauten von historischen Schiffen der ersten europäischen Besucher zu sehen sind. Ebenfalls sehenswert ist der Friedhof von Punta Arenas. Oder bummeln Sie einfach durch die Straßen mit den teilweise riesigen Herrenhäusern (heute nationale Baudenkmäler), kaufen Sie das eine oder andere Souvenir, und lassen Sie die Reise bei einem Kaffee Revue passieren. Denn: Das Ende der Reise naht. Gegen 14:35 Uhr fliegen Sie über Punta Arenas nach Santiago ab und von dort dann um ca. 20:30 Uhr weiter nach Deutschland. F
(Fahrstrecke ca. 20 km, ca. ½ Stunde)

19. Tag: Wieder daheim

Nach der Landung in Madrid gegen Mittag fliegen Sie weiter nach Frankfurt, und von dort aus geht es weiter zu Ihnen nach Hause.

F = Frühstück / M = Mittagessen / P = Picknick / A = Abendessen

Leistungen

  • Linienflug mit LATAM von Frankfurt über Madrid nach Santiago de Chile und zurück
  • Ab 2017: ohne Aufpreis mit Rail & Fly DE in der 2. Klasse zum Flieger
  • Inlandsflüge mit LATAM von Santiago de Chile nach Puerto Montt sowie von Punta Arenas nach Santiago
  • Übernachtungen in Hotels und Hosterías
  • Täglich Frühstück, 4x Mittagessen und 3x Picknick, 2x Kaffee und Kuchen, 1x Abendessen
  • Reiseminibus mit Klimaanlage
  • Bootsfahrt zur Marmorkapelle
  • Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
  • Reiseliteratur
  • Umweltschutz-Zertifikat
  • Deutsch sprechende, einheimische Reiseleitung

Nicht enthaltene Leistungen

  • Trinkgelder; Persönliches
  • Evtl. erhöhter Kerosinzuschlag

Zusatzleistungen

  • Einzelzimmerzuschlag: 1.149 EUR
  • Aufpreis zu Rail & Fly 1. Klasse: 99 EUR
  • Anschlussflug (DE) mit Lufthansa oder Air Berlin: ab 199 EUR
  • Mögliche Abflughäfen Berlin, Bremen, Dresden, Friedrichshafen, Hamburg, Hannover, Leipzig, Münster/Osnabrück, Nürnberg, Stuttgart
  • Anschlussflug ab/bis Wien mit Lufthansa oder Austrian Airlines ab: 199 EUR
  • Anschlussflug ab/bis Zürich mit Lufthansa oder Swiss Air ab: 229 EUR
  • Business-Class-Flug-Aufpreis (inkl. Rail & Fly 1. Klasse) ab: 4.200 EUR
  • Lounge-Aufenthalt für max. 3 Stunden am Flughafen von Frankfurt: 39 EUR
  • Anschlussprogramm Osterinsel, 7 Tage: 1.549 EUR
  • Anschlussprogramm Atacama-Wüste, 4 Tage ab: 1.249 EUR
  • Alle Anschlussprogramme ab 2 Personen buchbar

Hinweise

  • Preise, Termine & Leistungen ab 01.01.18 unter Vorbehalt.
  • Gesicherte Reisetermine: Garantierte Durchführung aller Termine!
  • Falls einzelne Unterkünfte nicht verfügbar sind, wird eine möglichst gleichwertige Alternative gebucht.
  • Sie können für diese Reise gern ein Einzelzimmer (gegen entsprechenden Aufpreis) buchen. Einzelbuchern bieten wir auch ein halbes Doppelzimmer ohne Aufpreis an, sofern ein(e) Zimmerpartner/-partnerin gefunden wird. Falls kein(e) Zimmerpartner/-partnerin gefunden werden kann, übernimmt der Veranstalter die Hälfte des in diesem Fall üblicherweise anfallenden Einzelzimmerzuschlags. (Ausnahmen: Bei relativ kurzfristiger Reiseanmeldung innerhalb von 60 Tagen vor Abreise sowie bei Anmeldung für den letzten Platz einer Reise wird der volle Einzelzimmerzuschlag berechnet, falls kein(e) Zimmerpartner/-partnerin zur Verfügung steht.)
  • Bei den angegebenen Fahrzeiten handelt es sich um die reine Fahrtdauer. Pausen und Fotostopps bleiben unberücksichtigt.
  • Bürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs oder der Schweiz benötigen für
    eine Touristenreise nach Chile bzw. für ein Anschlussprogramm in Argentinien kein
    Visum. Notwendig ist ein Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das geplante
    Reiseende hinaus gültig ist.
  • Zu erforderlichen Impfungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder eines der Tropeninstitute.
  • Eine Anzahlung von 15% muss direkt nach der Buchung und Erhalt des Sicherungsscheines bezahlt werden. Die Restzahlung wird 4 Wochen vor Reisebeginn fällig. Bis zu der in der AGB genannten Frist vor Reisebeginn kann der Veranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von der Reise zurücktreten.
  • Durch Ihre Reise erzeugte CO2-Emissionen können Sie durch eine freiwillige Spende an Atmosfair ausgleichen (s. Buchungsformular).
  • Die Spenden werden in Projekte zur Einsparung von Treibhausgasen investiert. Um die CO2-Emissionen des Fluges an anderer Stelle einzusparen sind z.B. für Flüge nach Namibia ca. 137 EUR, nach Costa Rica ca. 155 EUR und nach Vietnam ca. 147 EUR notwendig. Sie erhalten für Ihre Spende eine vom Finanzamt anerkannte Bescheinigung.

Kontakt
 +49 (0)30 2061 6488-0
 info@intakt-reisen.de
Termine
29.10.2017 - 16.11.2017
6.199 EUR
19.11.2017 - 07.12.2017
6.199 EUR
17.12.2017 - 04.01.2018
6.399 EUR