Bolivien: Rundreise mit Wanderungen und Inkatrek

Sucre, Potosí, La Paz, Anden, Amazonas, Salzsee Uyuni, Titicacasee

Bolivien   Aktivreisen, Naturreisen, Rundreisen, Trekkingreisen

Unsere große Bolivienreise vermittelt einen sehr ausgewogenen Gesamteindruck von der enormen Vielfalt Boliviens, welches für viele Südamerika-Kenner als das ursprünglichste Land des Kontinents gilt und noch immer als Geheimtipp gehandelt wird.

Badespaß im Wasserfall

Badespaß im Wasserfall

Die Reise führt von Santa Cruz, der geschäftigen Metropole des bolivianischen Tieflands zunächst zu den weltberühmten Jesuitenmissionen von San Javier und Concepción. Über die weiße Stadt Sucre geht es dann hinein in die Anden zum geschichtsträchtigen Silberberg von Potosí und von dort aus zum größten Salzsee der Welt. Als nächster Höhepunkt folgt La Paz, das politische, geistige und wirtschaftliche Zentrum Boliviens. Eine Wanderung auf einem alten Inkaweg führt uns schließlich zurück in die Subtropen, bevor es zum Abschluss an den Titicacasee geht, wo wir die herzliche Gastfreundschaft der Bewohner der Sonneninsel genießen.

Reiseverlauf Bolivien (24 Tage)

1. Anreise

Sie fliegen abends ab Deutschland mit einem Linienflug der Iberia ab Frankfurt (oder anderen Flughäfen) über Madrid nach Sao Paulo. Sie landen am 2. Reisetag früh morgens in Sao Paulo. Es empfiehlt sich die Zeit bis zum Weiterflug am späten Nachmittag im Transitbereich des Flughafens zu verbringen.

2. Sao Paulo – Santa Cruz

Von Sao Paulo fliegen Sie am späten Nachmittag weiter in das ostbolivianische Tiefland – nach Santa Cruz (420 m). Hier erwartet Sie Ihre Reiseleitung, die Sie durch Bolivien begleitet. Ü im Hotel „House Inn“ o.ä. F

3. Santa Cruz – San Javier – Concepción

Wir fahren zu den weltberühmten Jesuitenmissionen nach San Javier. Anschließend geht es weiter durch Urwald und Savanne bis Concepción, wo wir am Abend in einem schönen Hotel, in dem auch schon Königin Sophie von Spanien und andere Staatsoberhäupter zu Gast waren, eintreffen. Ü im „Gran Hotel Concepción“ o.ä. F
(Transfer ca. 8 Std.)

Concepción

4. Concepción

Als kulturhistorischer Höhepunkt steht heute der Besuch der bedeutenden Bischofskirche (UNESCO Weltkulturerbe) sowie der Restaurations- und Lehrwerkstätten, in denen nach alter Tradition gearbeitet und jugendliche Indianer ausgebildet werden, auf dem Programm. Der Nachmittag steht zum Bummeln und Entspannen zur freien Verfügung. Ü wie am Vortag. F

5. Concepción – Samaipata

Heute geht es auf einer ganztägigen Fahrt auf einer landschaftlich sehr reizvollen Strecke von Concepción via San Javier zum idyllisch gelegenen Städtchen Samaipata. Der ruhige Ort liegt auf ca. 1.600 m Höhe in einer wunderschönen, subtropischen Landschaft. Die Luft hier ist sauber und gesund. Auch unsere einfachen Bungalows und Zimmer sind angenehm inmitten eines subtropischen Gartens eingerichtet und laden zum Verweilen ein. F
(Transfer ca. 8 Std.)

6. Samaipata

Wir besichtigen heute die noch wenig erforschte, von der Kulturorganisation der Vereinten Nationen zum „Kulturdenkmal der Menschheit“ erklärte Kult- und Ruinenstätte von Samaipata. Trotz verstärkter Forschung in den vergangenen Jahren birgt sie noch immer viele rätselhafte Geheimnisse. Es wird vermutet, dass bereits preinkaische Kulturen hier „Pachamama“, der „Mutter Erde“ huldigten.
Den Nachmittag gestalten Sie in Eigenregie. Ihr Reiseleiter steht Ihnen auf Wunsch mit Rat und Tat zur Seite. Samaipata ist ein idealer Ort für Spaziergänge und Wanderungen durch die Umgebung. Sie werden sehen, hier finden Sie den idealen Rahmen zur Erholung. Auch deshalb hat die reichere Schicht aus Santa Cruz ihren Feriensitz hierher verlegt. Ü wie am Vortag. F

7. Samaipata – Sucre

Heute geht es auf einer Ganztagesfahrt hinein in die Anden. Mit unserem Kleinbus fahren wir durch das malerische Vorandengebiet. Von Stunde zu Stunde gewinnen wir an Höhe, bis wir am Abend im 2.800 m hoch gelegene Sucre eintreffen. Der Stadtkern ist durch schöne Kolonialarchitektur geprägt. Sucre erfreut sich des Rufes, die schönste bolivianische Stadt zu sein. Obwohl sie ihre frühere politische Bedeutung schon vor einiger Zeit an La Paz verloren hat, blieb sie mit ihren ca. 150.000 Einwohnern die Landeshauptstadt Boliviens. Ü im Hotel „España“ o.ä. F
(Transfer ca. 9 Std.)

Kirche in Sucre

8. Sucre

Der heutige Vormittag steht uns für einen Stadtrundgang mit der Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zur Verfügung. Dazu gehört auch (nur sonntags) der Besuch eines malerischen Bauernmarkts. Der Nachmittag steht uns zum Bummeln und Verweilen in der schönen weißen Kolonialstadt zur Verfügung. Ü wie am Vortag. F

9. Sucre – Potosí

Wir nehmen Abschied von Sucre. Mit einem Fahrzeug fahren wir gleich nach dem Frühstück auf einer landschaftlich reizvollen Strecke zur vielleicht geschichtsträchtigsten Stadt Boliviens und gleichzeitig neben Lhasa höchstgelegensten Großstadt der Welt, nach Potosi. Rechtzeitig zum Mittagessen werden wir auf knapp 4.100 Meter ankommen.
Potosí war wegen seiner Silbervorkommen zu Kolonialzeiten eine der bedeutendsten Städte der spanischen Krone. Während einer Stadtbesichtigung lernen wir u.a. die Casa de la Moneda kennen. Dabei handelt es sich um eine historische Münzprägeanstalt, die noch bis weit über die Kolonialzeit in Betrieb war und heute als Museum dient. Die Ursprünge des imposanten Gebäudes reichen bis zu den Anfängen der spanischen Eroberung zurück. Neben Gemälden, Möbeln und Waffen werden vor allem die zur Münzprägung aus Spanien herangeschafften mächtigen Anlagen ausgestellt. Dass die Stadt Potosi, die im 17. Jahrhundert als größte und reichste Stadt der Welt galt, darüber hinaus noch weit mehr zu bieten hat, erfahren Sie während einer Stadtbesichtigung. Noch immer lagern hier Kunstschätze von unschätzbarem Wert. Ü im Hotel „Santa Teresa“ o.ä. F
(Transfer 3-4 Std.)

10. Potosí

Wir besichtigen heute die geschichtsträchtigen Minen, wo heute noch Tausende von Bergleuten unter vorzeitlichen Bedingungen arbeiten. Wir werden eindrucksvolle Einblicke in das Leben der Bergleute von Potosi erhalten. Für ca. 2 Std. steigen wir in eine genossenschaftlich betriebene Mine. Teils gebückt geht es durch das unterirdische Labyrinth von Gängen und Schächten. Wir erleben hautnah die beklemmende und dennoch überaus eindrucksvolle Atmosphäre vom Arbeiten unter Tage. An einigen Stellen beobachten wir, wie die Bergleute mit primitivsten Mitteln das Erz aus dem Berg schlagen. Es erscheint unfassbar, wie in dieser dünnen und dazu noch staubgeschwängerten Luft derartige körperlichen Anstrengungen möglich sind. Natürlich „besuchen“ wir auch Tio, eine mit Coca-Blättern und Schnapsflaschen dekorierte Statue, die in keiner Mine fehlen darf und die Bergleute vor Unglücksfällen schützen soll. Der Besuch einiger Minen ist gestattet und wird von den häufig kooperativ organisierten Bergwerksbetrieben wegen der damit zusätzlich erzielbaren Einkünfte durchaus begrüßt. An die Bergwerkskooperative entrichten wir für unseren Besuch darüber hinaus einen fairen finanziellen Beitrag und bringen den Bergarbeitern außerdem kleine Geschenke mit.
Am Nachmittag erwartet uns noch ein sehr entspannender Ausflug zu den, nahe Potosi gelegenen, heißen Thermalquellen von Tarapaya. Der Sage nach nahm der Inka-König Huayna Capac den langen Weg von Cusco auf sich, nur um hier ein wohltuendes Bad zu nehmen. Der in einem Vulkankrater gelegene grüne See stellt das Zentrum der Anlage dar. Weitere Badestellen schließen sich umliegend an. Ü wie am Vortag. F

11. Fahrt nach Uyuni

Auf einer der landschaftlich schönsten Routen des Landes geht es über die Hochtäler nach Uyuni (3.670 m). Uyuni wurde 1889 aus strategischen Gründen vom damaligen boliv. Präsidenten Ancieto Arce gegründet und spielte im Chaco-Krieg gegen Paraguay eine wichtige Rolle. Heute leben hier im kalten und windigen Hochland ca. 12.000 Menschen. „Uyuni“ ist ein Wort aus der Aymara-Sprache und bedeutet „Platz der Lasttiere“. Uyuni ist ein guter Ausgangspunkt, um den Salar de Uyuni und auch den Nationalpark „Reserva Nacional Avaro“ zu besuchen.Ü im Hotel „Avenida“ o.ä. F
(Transfer 6-7 Std.)

12. Uyuni – Fischerinsel – San Juan

Heute erkunden wir den mit 10.000 km² größten Salzsee der Welt. Diese riesige Salzpfanne (Salar) ist etwa 160 km lang und 135 km breit, die Salzkruste differiert zwischen 2 und 7 m. Damit ist der Salar de Uyuni die größte Salzfläche der Erde. Die Einheimischen nennen den Salar auch „Weißes Meer“. Die Salzproduktion liegt nördlich von Uyuni bei Colchani.
Wir starten von Uyuni auf einer Jeep-Expedition zur berühmten Fischerinsel „Isla de los Pescadores“. Auf ihr wachsen zahllose bis zu 12 m hohe und sehr alte Kakteen (ca. 1.200 Jahre). Während eines Picknicks genießen wir den fantastischen Ausblick über einen Hain von tausendjährigen Riesenkakteen. Vom höchsten Punkt der Insel, etwas 100 m höher als der Salar, bietet sich eine Rundumsicht bis zu fernen, schneebedeckten Vulkanbergen.
Weiter geht es zum Militärstützpunkt Colcha-K. Die freundlichen, meist gelangweilten Soldaten freuen sich über die Abwechslung, uns hier im bolivianisch-chilenischen Grenzgebiet kontrollieren zu dürfen. Weiterfahrt zum Altiplanodorf San Juan mit seiner malerischen Lehmziegelkirche und antiker Begräbnisstätte. Übernachtung in sehr einfacher Unterkunft in Mehrbettzimmern (bis zu 3 Personen in einem Zimmer mit Gemeinschaftsdusche Toilette und Gemeinschaftsdusche). F/M/A
(Transfer ca. 7 Std.)

13. San Juan – Chiguana-Salzwüste – Uyuni

Weiter geht unsere Expedition durch die Chiguana-Salzwüste, vorbei am rauchenden Vulkan Ollagüe (5.869 m) und den Lagunen Canapa und Hedionda. An den Lagunen des Salzsees leben zahlreiche Flamingos. Das Wasser der Lagunen schillert aufgrund unterschiedlicher Mineralien und je nach Tageszeit – je nachdem wie das Sonnenlicht steht – in unterschiedlichsten Farbtönen (rötlicher oder grüner Farbe). Zusammen mit dem einzigartigem Blau des Himmels über dem weißen Salar entsteht eine unbeschreibliche Farbpalette. Wir durchqueren das Tal der Steine und fahren bis zum Eisenbahnfriedhof von Uyuni. Unzählige Dampfloks und Waggons aus alten Zeiten rosten hier vor sich hin. Ü im Hotel „Avenida“ o.ä. F/M
(Transfer ca. 8 Std.)

14. Uyuni – La Paz

Heute starten wir zu einer Ganztagesfahrt von Uyuni via Oruro nach La Paz. Richtung Oruro fahren wir meist schnurgerade über den Altiplano (Hochlandebene). Wir passieren einige verschlafene Hochlanddörfer. Die Strasse von Oruro nach La Paz ist eine der besten Straßen Boliviens. Im Hintergrund sichten wir bei klarem Wetter in ca. 200 km Entfernung bei Patacamaya die „Cordillera Occidental Volcánica“ (Westkordillere) mit Boliviens höchstem Berg, dem „Sajama“ (6.542 m) bevor es über die Boomstadt „El Alto“ mit knapp 4.100 m weiter nach La Paz geht.
Gegen Abend treffen wir in La Paz (3.600 m) ein, dem höchstgelegenen Regierungssitz der Welt. Wie in jeder südamerikanischen Metropole gibt es auch in La Paz eine deutliche Abgrenzung zwischen den Wohngebieten der höher gestellten Bevölkerungsschichten und der armen Unterschicht. Die tiefer gelegenen Stadtviertel von La Paz beheimaten vornehmlich die Mittelschicht und reichere Bevölkerungsschichten und an den Hängen und in der Vorstadt „El Alto“ leben die einfacheren Leute. Ü im Hotel „Columbus“ o.ä. F
(Transfer ca. 9 Std.)

15. La Paz

Heute unternehmen wir eine spannende Entdeckungstour durch diese eindrucksvolle Stadt. Die Stadt verfügt über Reize, die vor allem durch die einzigartige Lage, umgeben von 6.000 m hohen Bergen und dem starken Indigena-Einfluss zum Tragen kommen. Besonders der zweite Aspekt beschert der Stadt ein buntes Treiben mit Dutzenden verschiedener Straßenmärkte. Während des Vormittags bummeln wir durch einige dieser Märkte und sehen uns zudem die schönen Straßenzüge und die bedeutendsten Plätze der Innenstadt an. Ihr Reiseleiter wird Ihnen auch einige der versteckten Geheimnisse dieser faszinierenden Stadt zeigen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Ü wie am Vortag. F

16. Inkatrek

Ein weiteres großartiges Naturerlebnis erleben wir auf dem 3-tägigen Inkatrek. Von La Paz aus fahren wir über den Cumbre-Pass (4.665 m) zum Ausgangspunkt für den Inkatrek auf etwa 3.400 m Höhe. Dieser Trek (Sullitincara Trek) wird wenig begangen und führt durch ein sehr ursprüngliches und extrem vegetationsreiches Gebiet. Es wird überwiegend bergab auf einem steilen und steinigen Weg gegangen. Teleskopstöcke zum Bergabgehen können geliehen werden. Wir stoßen am ersten Tag bereits auf den Weg des Choro-Trek. Das erste Zeltlager errichten wir auf einer Höhe von 2.500 m. Hier können die Temperaturen morgens schon einmal um die 0 Grad liegen. (Gehzeit ca. 7 Std.)
Hinweis: Für das Trekking müssen Sie nur Ihr Gepäck, das Sie für das Trekking benötigen und Ihren Schlafsack selber tragen. Ihr restliches Gepäck wird von unserem Fahrzeug nach Coroico gebracht und dort während des Trekkings hinterlegt. Küchenausrüstung, Zelte und Lebensmittel werden von indianischen Trägern transportiert.
Der Trek stellt deutlich höhere Anforderungen an die körperliche Konstitution als eine übliche Wanderung. Die große Höhe der ersten Gehstunden und die teils hohen Temperaturen des letzten Abschnittes sind insbesondere für Personen mit Übergewicht oder auch für Raucher besonders schwer zu bewältigen. Dieser Personenkreis sollte sich daher nur dann für diesen Trek entscheiden, wenn sie über eine außerordentlich kräftige Konstitution verfügen. Ansonsten werden wir gerne das Alternativprogramm arrangieren. (Gehzeit ca. 6 Std.) F/M/A

17. Inkatrek

Am heutigen Tag werden wir die Wechsel der Klima- und Vegetationszonen besonders drastisch erleben. Wir wandern vom Hochland kommend in die mystische Welt der Nebelwälder und erreichen am Abend bereits die Übergangszone zum Subtropischen. Hohe Luftfeuchtigkeit, Nebel und Regen bieten ideale Lebensbedingungen für Orchideen, Bromelien, Riesenfarne und Begonien. Wir übernachten heute bei milden Temperaturen im Zelt. (Gehzeit ca. 5-6 Stunden) F/M/A

Blick auf Coroico

18. Coroico

Schicht für Schicht können wir uns am dritten Tag unserer Kleidungsstücke entledigen. Von Stunde zu Stunde wird es wärmer. Wir tauchen immer tiefer in das tropische Gebiet ein. Zeitweise laufen wir wie schon während des ersten Tages auf Wegen, die noch aus der Präinka-Zeit stammen. Am Vormittag erreichen wir nach ca. 3-4 Stunden Gehzeit Chairo. Dort wartet unser Fahrzeug, welches uns in ca. einstündiger Fahrt zu unserem angenehmen Hotel nach Coroico (1.750 m) bringt. Nach den Anstrengungen und Entbehrungen können Sie hier nun den Komfort eines schönen Hotels richtig genießen. Das Hotel befindet sich inmitten der Kleinstadt Coroico. Ein Swimmingpool lädt zum Entspannen ein. Ü im Hotel „Goria“ o.ä. F

19. Erholungstag in Coroico

Coroico ist das Handelszentrum der Region in den „Yungas“ (tropisches Täler). Erleben Sie heute das typische Landleben im „Garten Boliviens“, der die meisten Lebensmittel für La Paz anbaut (Kaffee, Koka-und Bananenplantagen). Sie können Coroico auf kleinen Spaziergängen erkunden oder Ihre Zeit am Swimming Pool verbringen. Ü wie am Vortag. F

20. Coroico – Copacabana / Titicacasee

Zunächst geht es auf einer der abenteuerlichsten Straßen der Welt zurück auf die Hochebene. Wenige Kilometer nach Coroico beginnt der Anstieg zum La Cumbre Pass (4.665 m). Auf einer ungeteerten und äußerst engen Straße schraubt sich unser Fahrzeug die über 3.000 Höhenmeter zurück in die Anden. Dabei passieren wir schwindelerregende Stellen, die man bei schwachen Nerven besser übersieht. Doch keine Angst, unser routinierter Chauffeur übersieht nichts und wird uns sicher zurück auf den Altiplano bringen.
An La Paz vorbei fahren wir weiter bis nach Tiquina am Titicacasee, um von dort in ca. 10-minütiger Bootsfahrt auf die Halbinsel von Copacabana überzusetzen. Nun ist es noch ca. 1 Stunde über die Halbinsel bis zum Städtchen Copacabana. Dieser Streckenabschnitt, der zu den schönsten Straßen Südamerikas zählt, ist zwar weniger abenteuerlich als die Straße von Coroico nach La Paz. Es bieten sich hier jedoch wunderschöne Ausblicke nach allen Seiten auf den Titicacasee, der bei stets unterschiedlichen Perspektiven von der Bergkette der Cordillera Real umrahmt wird. Die beeindruckenden Motive werden unseren Fahrer wohl zu einigen Fotostopps animieren. Trotz der Höhenlage von ca. 3.800 m herrscht in Copacabana meist ein mildes Klima, so daß wir den Tag evtl. im Straßenrestaurant ausklingen lassen können. Ü im Hotel „Gloria Copacabana“ o.ä. F
(Transfer ca. 9 Std.)

21. Sonneninsel / Titicacasee

Der Titicacasee ist mit einer Fläche von 8.562 qkm (fast 13 mal größer als der Bodensee) und 3.810 m über dem Meer der höchstgelegene schiffbare See der Erde. Am Vormittag werden wir mit einem kleinen Motorboot auf dem Titicacasee in ca. 1 ½ Stunden zur sagenumwobenen Sonneninsel übersetzen. Der Sage nach nahm hier das Inkareich seinen Ursprung. Damit wurde für die Quechua und Aymara nicht nur die Insel, sondern auch der Titicacassee heilig. Die Insel ist von einer überwältigenden Schönheit. Es gibt keinerlei Fahrzeuge. Die Bewohner leben hier noch in tiefem Frieden mit sich und der Natur. Wir genießen den Frieden und die Stille an diesem fantastischen Ort.
Während kleiner individueller Wanderungen können wir das ursprüngliche Leben der Inselbewohner kennen lernen. Bei Sonnenschein – der Name der Insel verrät bereits, dass dieser hier nicht selten ist – können Sie sogar ein kurzes und erfrischendes Bad im Titicacasee nehmen. Den Abend verbringen wir bei Kerzenschein. Die Übernachtung erfolgt in einer einfachen, sehr sauberen Unterkunft
(Transfer ca. 3 Std., Bootsfahrt)

22. La Paz

Mit dem Motorboot fahren wir zurück nach Copacabana, nehmen Abschied vom Titicacasee und setzen unsere Reise nach La Paz fort. Dort lassen wir unsere Reise ausklingen. Ü im Hotel „Columbus“ o.ä. F
(Transfer ca. 7 Std. Boot und Bus)

23. Rückflug

Früh morgens startet unser Rückflug ab La Paz via Sao Paulo nach Europa.

24. Ankunft

Ankunft am Zielflughafen.

Leistungen

  • Linienflug mit Iberia: Madrid – Sao Paulo – Santa Cruz sowie La Paz – Sao Paulo – Madrid (inkl. Anschlussflüge ab Berlin, Frankfurt, Düsseldorf oder München; Wien und Zürich auf Anfrage)
  • Überlandfahrten im privaten Kleinbus oder Jeep (auf der Strecke Uyuni – La Paz im öffentlichen, komfortablen Überlandreisebus)
  • Übernachtungen in den Städten in Mittelklassehotels, sonst in einfachen Unterkünften und während der Trekkingtour im Zelt
  • Tägliches Frühstück, an 4 Tagen VP (Tage 12, 13, 16, 17), am 21. Tag HP
  • Deutschsprechende, qualifizierte Reiseleitung
  • Eintrittsgelder für die im Programm vorgesehenen Besichtigungen
  • Ausführliche Broschüre „Reise- und Mitnahmeempfehlungen“ und Sympathie-Magazin

Nicht enthaltene Leistungen

  • Ausreisesteuer am Flughafen in Sao Paulo und La Paz (je ca. 25 USD)
  • Evtl. erhöhter Kerosinzuschlag
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Zusatzleistungen

  • EZ-Zuschlag: 230 EUR
  • Business Class Aufpreis (bis/ab Sao Paulo) ab: 1.700 EUR
  • Rail & Fly: 69 EUR

Hinweise

  • Preise gültig bis Katalogwechsel
  • Anstelle des Trekkings auf dem Inkaweg können wir einen verlängerten Aufenthalt in Coroico anbieten.
  • Die Reise hat teilweise Expeditionscharakter. An einigen Orten sind Komforteinbußen unausweichlich.
  • Die örtliche Reiseleitung wird je nach Wetterbedingungen, Gruppenzusammenstellung, Straßenzustand oder sonstigen nicht vohersagbaren Umständen die genaue Route auswählen.
  • Der Reiseverlauf ist so gestaltet, dass Sie sich langsam an die Höhenlagen akklimatisieren.
  • In Bolivien kommt es gelegentlich zu Straßenblockaden oder Protesten der Bevölkerung, die i.d.R. zu keinem erhöhten Sicherheitsrisiko führen, die Durchführbarkeit der Reise jedoch beeinträchtigen können. Sofern zum Zeitpunkt der Reise mit Behinderungen gerechnet werden muss, behalten wir uns vor, das Reiseprogramm zu ändern.
  • Bei Buchung eines halben Doppelzimmers übernimmt der Veranstalter den halben Einzelzimmerzuschlag, wenn bis zur Abreise kein(e) Zimmerpartner(in) zur Verfügung steht.
  • Eine EZ-Unterbringung ist nur in den Städten möglich.
  • Ein Schlafsack kann für den Inkatrek vor Ort ausgehliehen werden. Bitte bei Buchung mit angeben.
  • Zu erforderlichen Impfungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder eines der Tropeninstitute.
  • Eine Gelbfieberimpfung ist vorgeschrieben.
  • Eine Anzahlung von 10% muss direkt nach der Buchung und Erhalt des Sicherungsscheines bezahlt werden. Die Restzahlung wird 4 Wochen vor Reisebeginn fällig. Bis zu der in der AGB genannten Frist vor Reisebeginn kann der Veranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von der Reise zurücktreten.
  • Durch Ihre Reise erzeugte CO2-Emissionen können Sie durch eine freiwillige Spende an Atmosfair ausgleichen (s. Buchungsformular).
  • Die Spenden werden in Projekte zur Einsparung von Treibhausgasen investiert. Um die CO2-Emissionen des Fluges an anderer Stelle einzusparen sind z.B. für Flüge nach Kuba ca. 135 EUR und nach Santiago de Chile ca. 196 EUR notwendig. Sie erhalten für Ihre Spende eine vom Finanzamt anerkannte Bescheinigung.

Anforderungen

  • Für das Trekking ist eine sehr gute körperliche Konstitution sowie eine sehr gute und sichere Trittfestigkeit erforderlich. Sie sollten erprobte Wandererfahrung mitbringen und keine vorherigen Knieprobleme haben. Für die anderen Reisetage ist eine normale Grundfitness ausreichend.
Kontakt
 +49 (0)30 2061 6488-0
 info@intakt-reisen.de
Termine
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