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Geschäftsbedingungen Veranstalter

Allgemeine Reisebedingungen

Intakt Internet Services GmbH & Co KG (www.intakt-reisen.de) ist ausschließlich Vermittler touristischer Leistungen. Die nachfolgenden Veranstalter-Reisebedingungen entsprechen dem letzten Stand, der uns durch den Veranstalter dieser Reise mitgeteilt wurde und beziehen sich explizit nur auf die Reisen, in welcher die direkte Verlinkung hierauf erfolgt. Für die Rechtsgültigkeit dieser Reisebedingungen kann Intakt Internet Services GmbH & Co. KG nicht verantwortlich gemacht werden. Mit der Reiseanmeldung für eine unserer Reisen bieten Sie dem Veranstalter den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen ergänzen die gesetzlichen Regelungen (insbesondere §§ 651a-m BGB; §§ 4-11 BGB-InfoV) und regeln das Vertragsverhältnis zwischen uns als Reiseveranstalter und Ihnen als Kunden. Bitte lesen Sie diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen aufmerksam durch.

1. Abschluss des Reisevertrages

Die Anmeldung des Kunden auf der Grundlage der Reiseausschreibung und dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen kann schriftlich, per Telefax oder auf elektronischem Weg erfolgen. Sie erfolgt durch den Anmelder auch für alle in der Anmeldung mit aufgeführten Teilnehmer, für deren Vertragsverpflichtung der Anmelder wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht, sofern er diese Verpflichtung durch ausdrückliche, gesonderte Erklärung übernommen hat. Der Vertrag kommt mit der Annahme der Anmeldung durch den Veranstalter zustande. Die Annahme bedarf keiner besonderen Form.Nach Vertragsabschluss erhält der Kunde eine schriftliche Reisebestätigung sowie den Reisepreissicherungsschein übersandt. Weicht der Inhalt der Reisebestätigung vom Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot des Veranstalters vor, an das der Veranstalter für 10 Tage gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebotes zustande, wenn der Kunde es innerhalb dieser Frist ausdrücklich oder schlüssig (z. B. durch Leistung der Anzahlung oder Restzahlung des Reisepreises) annimmt.

2. Bezahlung der Reise und Sicherungsschein

Nach Vertragsabschluss und Erhalt des Sicherungsscheines wird eine Anzahlung von 10 % des Reisepreises fällig, die auf den Reisepreis angerechnet wird. Dauert die Reise nicht länger als 24 Stunden, schließt sie keine Übernachtung ein und übersteigt der Reisepreis pro Kunden 75 EUR nicht, so dürfen Zahlungen auf den Reisepreis auch ohne Aushändigung eines Sicherungsscheines verlangt werden.Der Restreisepreis (bei kurzfristigen Buchungen: der Gesamtreisepreis) ist 21 Tage vor Reiseantritt fällig und zu zahlen, sofern der Sicherungsschein übergeben ist und die Reise durchgeführt wird, insbesondere nicht mehr nach Ziffer 7. abgesagt werden kann, und muss dem Konto des Veranstalters bis zu diesem Datum unaufgefordert gutgeschrieben sein. Wird der fällige Reisepreis trotz Mahnung und angemessener Fristsetzung zur Zahlung nicht bezahlt, ist der Veranstalter berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten (§ 323 BGB) und vom Kunden Rücktrittskosten nach nachstehender Ziffer 6. zu verlangen. Wenn der Kunde Zahlungen trotz Fälligkeit nicht leistet, behält sich der Veranstalter vor, für die zweite Mahnung eine Mahnkostenpauschale von 20 EUR zu erheben. Der Nachweis nicht entstandener oder wesentlich niedrigerer Kosten bleibt dem Kunden unbenommen.

3. Leistungen, Änderung der Reiseausschreibung, Preisänderung vor Vertragsschluss

Welche Leistungen vertraglich vereinbart sind, ergibt sich aus den Leistungsbeschreibungen in den Reiseausschreibungen und aus den Angaben in der Reisebestätigung.Vor Vertragsschluss kann der Veranstalter aus sachlich berechtigten, erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen eine Änderung der Reiseausschreibungen vornehmen, über die der Kunde vor der Buchung in Kenntnis gesetzt wird.
Der Veranstalter behält sich insbesondere vor, vor Vertragsschluss eine Änderung des Reisepreises aufgrund einer Erhöhung der Beförderungskosten, der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren, oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse nach Veröffentlichung der Reiseausschreibung zu erklären. Ebenso behält der Veranstalter sich vor, den Reisepreis vor Vertragsschluss anzupassen, wenn die vom Kunden gewünschte oder in der Reiseausschreibung ausgeschriebene Pauschalreise nur durch den Einkauf zusätzlicher Kontingente nach Veröffentlichung der Reiseausschreibung verfügbar ist.
Wird auf Wunsch des Kunden ein individueller Reiseablauf zusammengestellt, so ergibt sich die Leistungsverpflichtung des Veranstalters ausschließlich aus dem entsprechenden konkreten Angebot an den Kunden und der jeweiligen Reisebestätigung.

4. Leistungs- und Preisänderungen nach Vertragsschluss, Rechte des Kunden

Nach Vertragsabschluss notwendig werdende Änderungen wesentlicher Reiseleistungen, die vom Veranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt werden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Reisevermittler, Reisebüros und/oder Leistungsträger vor Ort (z. B. Hotels, Fluggesellschaften) sind nicht berechtigt, Zusicherungen zu geben, die über den Inhalt der Reiseausschreibung oder Reisebestätigung hinausgehen oder den Vertragsinhalt abändern.
Gemäß den Bestimmungen des § 651 a Abs. 4, 5 BGB behält sich der Veranstalter vor, den vereinbarten Reisepreis im Fall der Erhöhung der Beförderungskosten oder Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren, oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse wie folgt zu ändern:
Erhöhen sich nach Vertragsschluss die Beförderungskosten, insbesondere die Treibstoffkosten, so kann der Veranstalter den Reisepreis wie folgt erhöhen:
1a) Eine sitzplatzbezogene Erhöhung kann an den Kunden weitergegeben und berechnet werden.
1b) In anderen Fällen werden die vom Beförderungsunternehmen pro Beförderungsmittel geforderten zusätzlichen (erhöhten) Beförderungskosten durch die Zahl der Sitzplätze bzw. Betten des Beförderungsmittels geteilt. Den sich hieraus errechneten Erhöhungsbetrag für den Einzelplatz kann der Veranstalter vom Kunden verlangen.Werden die bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden Abgaben, wie Hafen- oder Flughafengebühren, dem Veranstalter gegenüber erhöht, kann diese Erhöhung entsprechend anteilig an den Kunden weitergegeben werden.
Bei einer Änderung der Wechselkurse nach Abschluss des Reisevertrages kann der Reisepreis in dem Umfang erhöht werden, in dem sich die Reise für den Veranstalter verteuert.
Eine Preiserhöhung ist nur zulässig, sofern zwischen dem Vertragsabschluss und dem vereinbarten Reisebeginn mehr als 4 Monate liegen und die zur Erhöhung führenden Umstände vor Vertragsschluss noch nicht eingetreten und für den Veranstalter auch nicht vorhersehbar waren. Kommt es zu einer nachträglichen Änderung des Reisepreises, muss der Veranstalter den Kunden unverzüglich informieren. Entsprechende Änderungen sind nur bis zum 21. Tag vor Reisebeginn eingehend beim Kunden zulässig. Bei Preiserhöhungen von mehr als 5 % ist der Kunde berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus seinem Angebot anzubieten. Die in diesem Absatz genannten, wechselseitigen Rechte und Pflichten gelten auch im Falle einer zulässigen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung. Der Kunde hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung des Veranstalters über die Preiserhöhung bzw. Änderung der Reiseleistung diesem gegenüber geltend zu machen.

5. Nicht in Anspruch genommene Leistungen, Abbruch der Reise

Falls der Kunde Reiseleistungen, die vom Veranstalter vertragsgemäß angeboten wurden, infolge vorzeitiger Rückreise, wegen Krankheit oder aus anderen Gründen, die von ihm zu vertreten sind, nicht in Anspruch nimmt, so besteht kein Anspruch des Kunden auf anteilige Rückerstattung des Reisepreises.6. Rücktritt durch den Kunden, Umbuchungen, ErsatzpersonenDer Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Veranstalter. Aus Beweisgründen empfiehlt der Veranstalter, den Rücktritt schriftlich zu erklären. Tritt der Kunde vom Reisevertrag zurück, verliert der Veranstalter den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis, kann jedoch gem. § 651i Abs. 2 BGB eine angemessene Entschädigung für die getroffenen Reisevorkehrungen und für seine Aufwendungen verlangen. Die Höhe der Entschädigung bestimmt sich nach dem Reisepreis unter Abzug des Wertes der vom Veranstalter gewöhnlich ersparten Aufwendungen sowie dessen, was der Veranstalter durch gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwerben kann. Der Veranstalter kann diesen Anspruch nach seiner Wahl konkret oder pauschaliert berechnen. Eine pauschalierte Entschädigung in Prozent des Reisepreises kann nach dem Zeitpunkt des Zuganges der Rücktrittserklärung des Kunden beim Veranstalter wie folgt verlangt werden:
bis 30. Tag vor Reisebeginn 20 %
ab 29. bis 22. Tag vor Reisebeginn 25 %
ab 21. bis 15. Tag vor Reisebeginn 40 %
ab 14. bis 7. Tag vor Reisebeginn 50 %
ab 6. Tag vor Reisebeginn 60 %
ab Reisebeginn 80 %.
Es steht dem Kunden stets frei nachzuweisen, dass dem Veranstalter ein Schaden überhaupt nicht oder nur in wesentlich niedrigerer Höhe als der Pauschalen entstanden ist.
Der Veranstalter behält sich vor, anstelle einer pauschalierten, eine höhere, konkrete Entschädigung zu fordern, soweit der Veranstalter nachweist, dass ihm wesentlich höhere Aufwendungen, als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind. In diesem Fall ist der Veranstalter verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen und einer etwaigen, anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen konkret zu beziffern und zu belegen.
Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, so haften er und der Kunde dem Veranstalter gegenüber als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten.
Sollen auf Wunsch des Kunden noch nach der Buchung der Reise Umbuchungen (Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft und der Beförderungsart) vorgenommen werden, kann der Veranstalter eine Umbuchungskostenpauschale in Höhe von 25 EUR erheben. Ein rechtlicher Anspruch des Kunden auf Umbuchungen besteht nicht. Umbuchungen sind ausschließlich bis zum 35. Tag vor Reiseantritt möglich. Danach sind Änderungen nur nach vorherigem Rücktritt vom Reisevertrag unter den vorgenannten Bedingungen und bei gleichzeitiger Neuanmeldung durch den Kunden möglich.

7. Rücktritt und Kündigung durch den Reiseveranstalter

Der Veranstalter kann wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl vom Vertrag zurücktreten, wenn die Mindestteilnehmerzahl in den Reiseausschreibungen beziffert sowie der Zeitpunkt angegeben ist, bis zu welchem die Rücktrittserklärung dem Kunden vor dem vertraglich vereinbarten Reisebeginn spätestens zugegangen sein muss, und in der Reisebestätigung deutlich lesbar auf diese Angaben hingewiesen wurde. Ein Rücktritt ist bis spätestens 23 Tage vor dem vereinbarten Reisebeginn gegenüber dem Kunden zu erklären. Auf den Reisepreis geleistete Zahlungen werden dem Kunden umgehend erstattet.
Stört der Kunde trotz einer entsprechenden Abmahnung durch den Veranstalter den Reiseablauf nachhaltig oder verhält er sich in solchem Maße vertragswidrig, dass eine Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zum geplanten Ende der Reise mit ihm unzumutbar ist, kann der Veranstalter den Reisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen. Dabei behält der Veranstalter den Anspruch auf den Reisepreis abzüglich des Wertes ersparter Aufwendungen und ggf. Erstattungen durch Leistungsträger oder ähnliche Vorteile, die der Veranstalter aus der anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt. Eventuelle Mehrkosten für die Rückbeförderung trägt der Kunde selbst.

8. Kündigung wegen höherer Gewalt

Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, können sowohl der Veranstalter als auch der Kunde den Vertrag kündigen. Die Rechtsfolgen ergeben sich aus dem Gesetz (§ 651j BGB, § 651e Abs. 3 BGB). Danach kann der Veranstalter für erbrachte oder noch zu erbringende Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Der Veranstalter ist verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasst. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Kosten dem Kunden zur Last.

9. Haftung, Haftungsbeschränkungen, auch für Fremdleistungen

Die vertragliche Haftung des Veranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist pro Reise und Kunden auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Kunden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wurde oder soweit der Veranstalter für einen dem Kunden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist. Für alle gegen den Veranstalter gerichteten Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet der Veranstalter bei Sachschäden bis 4.100 EUR; übersteigt der dreifache Reisepreis diese Summe, so ist die Haftung des Veranstalters für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen Reisepreises pro Reise und Kunden beschränkt. Die genannten Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Ansprüche, die nach Montrealer Übereinkommen wegen des Verlusts von Reisegepäck gegeben sind.
Der Veranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z. B. Ausflüge, Führungen, Theaterbesuche, Sportveranstaltungen, Ausstellungen, Sonderveranstaltungen, fakultative Angebote örtlicher Veranstalter), wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Reisebestätigung ausdrücklich und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen so eindeutig gekennzeichnet werden, dass sie für den Kunden erkennbar nicht Bestandteil der Reiseleistungen des Veranstalters sind. Der Veranstalter haftet jedoch für Leistungen, welche Beförderungen des Kunden vom ausgeschriebenen Ausgangsort der gebuchten Reise zum ausgeschriebenen Zielort, Zwischenbeförderungen während der Reise und die Unterbringung während der Reise beinhalten sowie dann, wenn und soweit für einen Schaden des Kunden die Verletzung einer Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflicht des Veranstalters ursächlich geworden ist.

10. Obliegenheiten des Kunden, Abhilfe

Sollte der Kunde wider Erwarten Grund für Beanstandung haben, ist diese an Ort und Stelle unverzüglich der örtlichen Reiseleitung oder dem Veranstalter anzuzeigen und dort innerhalb angemessener Frist um Abhilfe zu ersuchen. Unterlässt es der Kunde schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so tritt eine Minderung nicht ein. Der Veranstalter kann die Abhilfe verweigern, wenn sie unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Der Veranstalter kann in der Weise Abhilfe schaffen, dass er eine gleich- oder höherwertige Ersatzleistung erbringt. Wird eine Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet der Veranstalter innerhalb einer vom Kunden gesetzten, angemessenen Frist keine Abhilfe, so kann der Kunde den Reisevertrag kündigen, wobei aus Beweisgründen die schriftliche Erklärung empfohlen wird. Der Bestimmung einer Frist bedarf es dann nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder vom Veranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrags durch ein besonderes Interesse des Kunden gerechtfertigt wird.

11. Mitwirkungspflicht des Kunden

Der Kunde ist verpflichtet, bei auftretenden Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Hinsichtlich der Reiseunterlagen hat der Kunde den Veranstalter zu informieren, sofern er die erforderlichen Reiseunterlagen nicht in dem vom Veranstalter mitgeteilten Zeitraum erhält oder die Unterlagen falsche Angaben oder Daten enthalten. Der Kunde ist für sein rechtzeitiges Erscheinen am Abreiseort persönlich verantwortlich.

12. Informationspflichten über Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens

Der Veranstalter ist gemäß EU-VO 2111/05 verpflichtet, den Kunden über die Identität des jeweiligen Luftfahrtunternehmens sämtlicher im Rahmen der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen bei Buchung zu informieren. Steht/stehen die ausführende/n Fluggesellschaft/en zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest, so muss der Veranstalter diejenige/n Fluggesellschaft/en nennen, die die Flugbeförderung wahrscheinlich durchführen wird/werden und sicherstellen, dass der Kunde unverzüglich Kenntnis der Identität erhält, sobald diese feststeht/feststehen. Gleiches gilt, wenn die ausführende Fluggesellschaft wechselt. Der Veranstalter muss sicherstellen, dass der Kunde so rasch wie möglich über den Wechsel unterrichtet wird. Die Liste der Luftfahrtunternehmen, gegen die in der EU eine Betriebsuntersagung ergangen ist, ist auf der Internetseite http://ec.europa.eu/transport/modes/air/safety/air-ban/index_de.htm einsehbar.

13. Pass- und Visumerfordernisse, gesundheitspolizeiliche Vorschriften

Der Kunde ist selbst verantwortlich für das Beschaffen und Mitführen der notwendigen Reisedokumente und muss selbst darauf achten, dass sein Reisepass oder sein Personalausweis für die Reise eine ausreichende Gültigkeit besitzt.Der Veranstalter haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, es sei denn, der Kunde hat den Veranstalter beauftragt, für ihn behördliche Dokumente zu beantragen und der Veranstalter hat hierbei gegen eigene Pflichten verstoßen und selbst die Verzögerung verschuldet.
Der Veranstalter informiert Staatsangehörige des EU-Staates, in dem die Reise angeboten wird, über Pass- und Visumerfordernisse und gesundheitspolizeiliche Formalitäten (z. B. polizeilich vorgeschriebene Impfungen und Atteste). Der Kunde sollte zusätzlich Auskunft bei Ärzten, Gesundheitsämtern und Tropeninstituten einholen.Der Kunde ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften, insbesondere Zoll- und Devisenvorschriften, selbst verantwortlich.

14. Anzeigefristen, Ausschluss von Ansprüchen, Verjährung, Abtretungsverbot

Reisevertragliche Gewährleistungsansprüche sind in­nerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber dem Veranstalter unter der genannten Adresse geltend zu machen. Nach Ablauf der einmonatigen Frist kann der Kunde Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist gehindert worden ist oder wenn es sich um deliktische Ansprüche handelt.Gepäckschäden, Zustellungsverzögerungen bei Gepäck oder Gepäckverlust im Zusammenhang mit Flügen sind nach internationalen Übereinkommen unabhängig von der genannten Frist darüber hinaus binnen 7 Tage bei Gepäckverlust und binnen 21 Tagen bei Gepäckverspätung nach Aushändigung des Gepäcks anzuzeigen. Es wird empfohlen, unverzüglich an Ort und Stelle die Schadensanzeige bei der zuständigen Fluggesellschaft zu erheben. Gleichermaßen ist der Verlust, die Beschädigung oder die Fehlleitung von Reisegepäck der örtlichen Reiseleitung oder dem Veranstalter gegenüber innerhalb der genannten Monatsfrist anzuzeigen.
Ansprüche des Kunden nach den §§ 651 c-f BGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Reiseveranstalters oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Reiseveranstalters beruhen, verjähren in zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Reiseveranstalters oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Reiseveranstalters beruhen.Alle übrigen Ansprüche nach den §§ 651 c-f BGB verjähren in einem Jahr. Der Tag des vertraglichen Reiseendes wird bei der Berechnung der Verjährung nicht mitgerechnet. Schweben zwischen dem Kunden und dem Reiseveranstalter Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Kunde oder der Reiseveranstalter die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung ein. Die Abtretung von Ansprüchen gegen den Veranstalter ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht unter mitreisenden Familienangehörigen bzw. Mitreisenden einer gemeinsam gebuchten Reise.

15. Datenschutz

Die personenbezogenen Daten, die der Kunde dem Veranstalter zur Verfügung stellt, werden elektronisch verarbeitet und genutzt, soweit es für die Begründung, Durchführung oder Beendigung des Vertrages und zur Kundenbetreuung erforderlich ist. Der Veranstalter hält bei der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten die Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes ein.

16. Sonstiges

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages zur Folge.
Auf das gesamte Vertrags- und Rechtsverhältnis zwischen dem Kunden und dem Veranstalter findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung. Der Veranstalter kann den Kunden an dessen Wohnsitz verklagen. Soweit der Kunde Kaufmann oder juristische Person des privaten oder des öffentlichen Rechtes oder eine Person ist, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland hat oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz des Veranstalters in Dresden vereinbart. Stand: April 2014


Geschäftsbedingungen Intakt Internet Services GmbH & Co. KG

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Intakt Internet Services GmbH & Co. KG  zur Vermittlung von touristischen Reiseleistungen

(Vermittlungsbedingungen)

1. Die Intakt Internet Services GmbH & Co. KG  ist Vermittler von Reiseleistungen und sonstigen Angeboten

1.1

Die Intakt Internet Services GmbH & Co. KG (Sitz: Spitzbubenweg 34, 14548 Schwielowsee OT Caputh, Deutschland) tritt bei ihrer Tätigkeit ausschließlich als Vermittler für Reiseveranstalter und sonstige Anbieter touristischer Dienstleistungen aus dem In- und Ausland auf. Sie vermittelt für diese Unternehmen Pauschalreise-Pakete, Flüge, Hotelunterbringung, Mietwagen etc.

1.2

Die Intakt Internet Services GmbH & Co. KG veranstaltet selbst keine eigenen Reisen. Die von Intakt Internet Services GmbH & Co. KG vermittelten Verträge werden namens und für Rechnung der jeweiligen Reiseveranstalter oder sonstigen Erbringer touristischer Dienstleistungen angebahnt.

Zwischen Intakt Internet Services GmbH & Co. KG und dem Nutzer kommt im Falle der Buchung einer touristischen Dienstleistung/eines Pauschalreisepaketes ein Geschäftsbesorgungsvertrag zustande, dessen Gegenstand die Vermittlung dieser touristischen Leistungen ist.

1.3

Die von Intakt Internet Services GmbH & Co. KG über das Internetportal "www.intakt-reisen.de" dargestellten Angebote stellen KEIN verbindliches Vertragsangebot von Intakt Internet Services GmbH & Co. KG dar.

2. Vermittlungsauftrag, Abwicklung

2.1

Der Nutzer kann über Intakt Internet Services GmbH & Co. KG / www.intakt-reisen.de Verfügbarkeiten und Preise abfragen. Mit Ausfüllen der Informationsfelder des online-Buchungsformulares, sowie dessen Fertigstellen und Absendung gibt der Nutzer an Intakt Internet Services GmbH & Co. KG den Auftrag, die gewünschten Reisedienstleistungen oder Reisepakete zu vermitteln, die von den dritten Leistungsanbietern/Reiseveranstaltern auf der Grundlage eines entsprechenden Vertragsabschlusses zwischen diesen und dem Nutzer erbracht werden sollen. Es handelt sich also um eine Aufforderung an den Nutzer, ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages mit dem jeweiligen Anbieter der touristischen Leistung abzugeben (invitatio ad offerendum). Die Angebotsabgabe durch den Nutzer erfolgt durch die vorbeschriebene Eingabe seiner Daten in das online-Buchungsformular und dessen Absendung an Intakt Internet Services GmbH & Co. KG. Der Nutzer ist für den Zeitraum von maximal sechs Tagen an sein Vertragsangebot gebunden. Innerhalb dieses Zeitraums erklärt der jeweilige touristische Anbieter bzw. Intakt Internet Services GmbH & Co. KG im Auftrag des jeweiligen touristischen Anbieters entweder die Annahme des auf den Abschluss eines Vertrages gerichteten Angebots des Nutzers oder übermittelt dem Nutzer ein neues Vertragsangebot, das dieser innerhalb der darin bestimmten Frist annehmen kann. Bei Übermittlung einer Buchungsbestätigung oder Annahme des an den Nutzer übermittelten neuen Angebots durch diesen kommt der entsprechende Vertrag über die jeweilige touristische Leistung zustande. Der Vertragsabschluss kommt ebenfalls bei Übersendung einer Rechnung durch den jeweiligen touristischen Anbieter oder für diesen durch Intakt Internet Services GmbH & Co. KG an den Nutzer zustande. Der Nutzer wird frei, wenn ihm nicht der Reiseveranstalter/touristischer Leistungsträger direkt oder über Intakt Internet Services GmbH & Co. KG als Vermittler binnen dieser Frist schriftlich, fernmündlich, per e-mail oder auf anderem Wege die vermittelte Buchung bestätigt.

2.2

Die vertragliche Verpflichtung von Intakt Internet Services GmbH & Co. KG im Rahmen des Vermittlungsauftrags beschränkt sich auf die ordnungsgemäße Weiterleitung des Buchungswunsches des Nutzers sowie gegebenenfalls der Buchungsbestätigung des Reiseveranstalters/touristischen Leistungsträgers an den Nutzer. Intakt Internet Services GmbH & Co. KG übernimmt ausdrücklich keine Verantwortung für die vertragsgemäße Erbringung der von Intakt Internet Services GmbH & Co. KG vermittelten Reisen/touristischen Leistungen durch den jeweiligen Leistungserbringer/Reiseveranstalter.

2.3

Intakt Internet Services GmbH & Co. KG übernimmt keinerlei Einstandspflicht für die Durchführung der auf der Website präsentierten Reiseleistungen/touristischen Angeboten und gibt keine Zusicherungen für die Eignung oder Qualität der auf der Website dargestellten Reiseleistungen/touristischen Angeboten. Verantwortlich dafür ist der jeweilige Reiseveranstalter/touristische Leistungsanbieter, mit dem der Nutzer gegebenenfalls den jeweiligen Reise-, Beförderungs-, Unterbringungsvertrag pp. schließt.

3. Hinweise zum vermittelten Vertrag, Obliegenheiten

3.1

Kommt eine Vertragsbeziehung zwischen dem Nutzer und dem Reiseveranstalter/touristischen Leistungsanbieter zustande, finden unter Voraussetzung der Einhaltung der gesetzlichen Einbeziehungsvorschriften durch diesen Reiseveranstalter/touristischen Leistungsträger gegebenenfalls parallel zu diesen Vermittlungsbedingungen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Reservierungs-, Beförderungsbedingungen oder die sonstigen Regelungen des jeweiligen Reiseveranstalters/touristischen Leistungsanbieters (AGB) Anwendung. Darin können Zahlungsbedingungen, Bestimmungen über Fälligkeit, Haftung, Haftungsbegrenzung, Stornierung, Umbuchung, Rückzahlung, Erklärungs- und Verjährungsfristen sowie andere Vertragsbedingungen geregelt sein. Die entsprechenden AGB der jeweiligen touristischen Leistungsträger oder Reiseveranstalter werden dem Nutzer, soweit verfügbar, auf dem Webportal zur Einsichtnahme und gegebenenfalls Akzeptanz von Intakt Internet Services GmbH & Co. KG bereitgestellt.

3.2

Mängel der Vermittlungsleistungen von Intakt Internet Services GmbH & Co. KG sollte der Nutzer gegenüber dieser unverzüglich anzeigen und Gelegenheit zur Abhilfe geben. Unterbleibt diese Anzeige schuldhaft, können jedwede Ansprüche des Nutzers aus dem Vermittlungsvertrag entfallen, soweit eine dem Nutzer zumutbare Abhilfe durch Intakt Internet Services GmbH & Co. KG möglich gewesen wäre.

3.3

Der Nutzer sollte - um der eigenen Schadensminderungspflicht nachzukommen - die vom Reiseveranstalter/touristischen Leistungsanbieter erhaltene Buchungsbestätigung umgehend auf Vollständigkeit und Richtigkeit überprüfen, ebenso die zur Verfügung gestellten Reiseunterlagen und den Reiseveranstalter/touristischen Leistungsträger gegebenenfalls auf Unrichtigkeiten oder Abweichungen hinweisen. Mängelrügen bezüglich der von Intakt Internet Services GmbH & Co. KG vermittelten touristischen Leistungen werden direkt gegenüber dem jeweils zuständigen Anbieter der touristischen Leistung erhoben.

4. Umbuchung und Rücktritt vom vermittelten Vertrag

4.1

Ob der Nutzer den mit dem Reiseveranstalter/touristischen Leistungsanbieter geschlossenen Vertrag umbuchen oder von diesem zurücktreten kann, richtet sich nach den einschlägigen gesetzlichen Regeln und den Vorgaben des jeweiligen Reiseveranstalters/touristischen Leistungsanbieters, gegebenenfalls aus dessen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), sofern diese in den jeweiligen Vertrag mit dem Nutzer wirksam einbezogen wurden.

4.2

Regelmäßig lässt der Reiseveranstalter/touristische Leistungsanbieter eine Umbuchung einer gebuchten und bestätigten Reise/Buchung nur nach Rücktritt von der gebuchten und gleichzeitig erneuter Buchung einer anderen Reise/touristischen Dienstleistung zu, gegebenenfalls gegen Zahlung von Mehrkosten für die Umbuchung oder zu zahlende Teilreisevergütung.

4.3

Tritt der Nutzer durch seine entsprechende Erklärung zu Händen des Reiseveranstalters/touristischen Leistungserbringers endgültig vom vermittelten Vertrag zurück, werden regelmäßig als Schadensausgleich Stornokosten - je nach dem einschlägigen Recht und dem Inhalt der gegebenenfalls vereinbarten Allgemeinen Reisebedingungen, Reservierungs- oder Beförderungsbedingungen pp. (AGB) - dem Nutzer in Rechnung gestellt.

Dabei ist es dem Nutzer unbenommen, nachzuweisen, dass dem Reiseveranstalter/touristischen Leistungserbringer durch die Stornierung keine oder geringere Schäden entstanden sind, als die von diesem geforderten Stornokosten.

4.4

Intakt Internet Services GmbH & Co. KG weist auf die Möglichkeit hin, eine Reiserücktritts- und Reiseunterbrechungsversicherung sowie eine Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit abzuschließen.

5. Vermittlungsentgelt, Zahlungsmodalitäten, Sicherungsschein

5.1

Intakt Internet Services GmbH & Co. KG erhält ihr Entgelt als Vermittlungsprovision vom vermittelten Reiseveranstalter/touristischen Leistungserbringer; in konkret mit dem Nutzer vereinbarten Einzelfällen stellt Intakt Internet Services GmbH & Co. KG jedoch für zusätzlich erbrachte Leistungen zusätzliche Entgelte in Rechnung, z. B. für die Beschaffung von Visa u. ä.

5.2

Die Zahlung der Reisepreise, von Anzahlungen auf den Reisepreis, von Ticket- oder Unterbringungskosten pp. nach Buchungsbestätigung und Rechnungsstellung erfolgt jeweils unmittelbar nach Vorgabe des jeweiligen Reiseveranstalters/touristischen Leistungserbringers an diese oder gegebenenfalls nach Vorgabe des Reiseveranstalters/touristischen Leistungserbringers zu Händen von Intakt Internet Services GmbH & Co. KG, regelmäßig per Banküberweisung oder Banklastschrift.

Handelt es sich bei der vermittelten Leistung um einen Pauschalreisevertrag, setzt jede Zahlung nach den einschlägigen deutschen bzw. EU-rechtlichen Regeln voraus, dass dem Reisenden vorher der dort gesetzlich vorgeschriebene Sicherungsschein zur Verfügung gestellt wurde.

6. Erhalt der Reiseunterlagen, Tickets pp., Sicherungsscheine, ausländische Reiseveranstalter

6.1

Elektronische u.a. Flugtickets bzw. Reiseunterlagen bei Pauschalreisen werden dem Nutzer in der Regel von Intakt Internet Services GmbH & Co. KG oder direkt vom Reiseveranstalter / touristischen Leistungserbringer per Post zugeleitet. In Ausnahmefällen oder bei kurzfristigen Last-Minute-Buchungen werden Tickets und Reiseunterlagen je nach Absprache mit dem Leistungserbringer dem Kunden per E-Mail zugestellt oder hinterlegt. Für eine Hinterlegung wird dem Nutzer regelmäßig ein geringes Entgelt berechnet. Intakt Internet Services GmbH & Co. KG hat keine Einstandspflicht bei Verlust von Tickets, Vouchern und anderen Reiseunterlagen auf dem Postweg. Die ordnungsgemäße Beförderung der Reiseunterlagen zum Nutzer zu gewährleisten, ist Sache des jeweiligen Reiseveranstalters / touristischen Leistungsanbieters.

6.2

Bei Hotel- oder Mietwagenbuchungen o.ä, erfolgt regelmäßig keine gesonderte Zuleitung von Reservierungsunterlagen. Der Nutzer wendet sich vielmehr an die Rezeption des gebuchten Hotels bzw. an den Schalter des Mietwagenunternehmens und legt dort die ihm zugegangene Reservierungsnummer vor.

6.3

Bei Buchung von Pauschalreisen ist der jeweilige Reiseveranstalter nach deutschem und EU-europäischem Pauschalreiserecht verpflichtet sicherzustellen, dass dem Reisenden der Reisepreis erstattet wird, soweit Reiseleistungen in Folge Zahlungsunfähigkeit oder Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Reiseveranstalters ausfallen und notwendige Aufwendungen, die dem Reisenden in Folge von Zahlungsunfähigkeit oder Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Reiseveranstalters für die Rückreise entstehen, erstattet worden.

Diese Verpflichtung erfüllt der Reiseveranstalter regelmäßig durch eine entsprechende Insolvenzversicherung.

Zur Erfüllung seiner Verpflichtung zur eigenen Insolvenzabsicherung hat der Reiseveranstalter dem Nutzer einen unmittelbaren Anspruch gegen die Insolvenzversicherung zu verschaffen und durch Übergabe einer von dieser oder auf deren Veranlassung ausgestellten Bestätigung (Sicherungsschein) nachzuweisen.

Soweit Intakt Internet Services GmbH & Co. KG mit dem Inkasso vom jeweiligen Reiseveranstalter gegenüber dem Nutzer beauftragt wird, ist Intakt Internet Services GmbH & Co. KG als Reisevermittler dem Nutzer gegenüber verpflichtet, den Sicherungsschein auf seine Gültigkeit hin zu überprüfen, wenn er ihn dem Nutzer aushändigt. Weder der vermittelte Reiseveranstalter noch Intakt Internet Services GmbH & Co. KG als Reisevermittler dürfen Zahlungen des Reisenden auf den Reisepreis vor Beendigung der Reise fordern oder annehmen, es sei denn, dem Reisenden ist ein Sicherungsschein übergeben worden.

6.4. Ausländische Reiseveranstalter

Hat im Zeitpunkt des Vertragsschlusses mit dem Nutzer der von Intakt Internet Services GmbH & Co. KG vermittelte Reiseveranstalter seine Hauptniederlassung in einem anderen Mitgliedsstaat der Europäischen Gemeinschaft als Deutschland oder in einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum, so genügt der Reiseveranstalter seiner Verpflichtung zur Absicherung der eigenen Insolvenz gegenüber dem Nutzer auch dann, wenn er dem Nutzer Sicherheit in Übereinstimmung mit den Vorschriften des anderen Staates leistet und diese den vorbeschriebenen Anforderungen an den Sicherungsschein und die abgesicherten Risiken entspricht. Auch in diesem Falle muss dem Nutzer die Sicherheitsleistung von dem ausländischen Reiseveranstalter nachgewiesen werden.

7. Hinweise auf Pass-, Visa-, Devisen- und Gesundheitsbestimmungen

Es ist die Verpflichtung des jeweiligen Reiseveranstalters eines Mitgliedsstaates der Europäischen Union, dem Nutzer über Pass- und Visumserfordernisse für Angehörige des Mitgliedsstaats, in dem die Reise angeboten wird, zu unterrichten sowie Informationen über gesundheitspolizeiliche Formalitäten, die für die Reise und den Aufenthalt erforderlich sind, noch vor Vertragsschluss und Rückbestätigung der Buchung zu geben.

Ohne hierzu rechtlich verpflichtet zu sein, gibt Intakt Internet Services GmbH & Co. KG auf dieser Website ebenfalls Informationen zu Pass-, Visa-, Devisen- und Gesundheitsbestimmungen des jeweiligen Reiseziels für deutsche Staatsbürger als Vorabinformation aus öffentlich zugänglichen Quellen, ohne Übernahme irgendwelcher Verantwortlichkeit für Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität dieser Informationen.

Vielmehr wird dem Nutzer angeraten, zu Pass-, Visa-, Gesundheits- oder auch Devisenbestimmungen verbindliche Informationen beim jeweiligen Reiseveranstalter oder bei der in Frage kommenden konsularischen Vertretung einzuholen.

8. Haftung von Intakt Internet Services GmbH & Co. KG als Vermittler

8.1

Bei den einzelnen Angaben auf dieser Website zu den verschiedenen Reisen ist Intakt Internet Services GmbH & Co. KG auf die Informationen angewiesen, die Intakt Internet Services GmbH & Co. KG von den jeweiligen Veranstaltern/touristischen Leistungsträgern erhält. Intakt Internet Services GmbH & Co. KG hat keine Möglichkeit, diese Information auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen. Intakt Internet Services GmbH & Co. KG gibt daher gegenüber dem Nutzer keinerlei Garantien oder Zusicherungen hinsichtlich der Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität dieser Informationen ab. Das gleiche gilt für sonstige Informationen, die auf dieser Website enthalten sind und von Dritten zur Verfügung gestellt wurden bzw. die mit dieser Website verlinkt sind.

8.2

Intakt Internet Services GmbH & Co. KG haftet nicht für die Verfügbarkeit der über ihr Internetportal dargestellten Reisen oder touristischen Leistungen zum Zeitpunkt des Buchungswunsches des Nutzers.

8.3

Intakt Internet Services GmbH & Co. KG haftet nicht für die Erbringung der Reiseleistung/touristischen Leistung selbst, sondern ausschließlich dafür, dass die Vermittlung mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns vorgenommen wird. Intakt Internet Services GmbH & Co. KG ist in angemessenem Umfang bemüht sicherzustellen, dass die auf der Website verfügbaren Informationen, Software und sonstigen Daten, insbesondere in Bezug auf Preise und Termine, zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell, vollständig und richtig sind. Intakt Internet Services GmbH & Co. KG übernimmt aber keinerlei Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Zuverlässigkeit von derartigen fremden Inhalten.

8.4

Im übrigen haftet Intakt Internet Services GmbH & Co. KG bei Schäden, die nicht Körperschäden sind, nur in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit, aus übernommenen Garantien oder für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Bei fahrlässiger Verletzung von Kardinalpflichten oder sonstiger Pflichten ist die Haftung von Intakt Internet Services GmbH & Co. KG auf den dreifachen Wert der vermittelten touristischen Leistung bzw. des vermittelten Reisepaketes begrenzt.

Intakt Internet Services GmbH & Co. KG haftet nicht für von ihr nicht zu vertretenden Verlust, Untergang oder Beschädigung von Reiseunterlagen im Zusammenhang mit der Versendung.

8.5

Die einzelnen Angaben zu den vermittelten Reisen/touristischen Dienstleistungen beruhen auf den Angaben der Reiseveranstalter bzw. Anbieter dieser touristischen Dienstleistungen. Diese stellen keine Zusicherung seitens der Intakt Internet Services GmbH & Co. KG dar. Intakt Internet Services GmbH & Co. KG haftet nicht für die Verfügbarkeit einer Reiseleistung/touristischen Leistung zum Zeitpunkt der Buchungsanfrage durch den Nutzer.

Dies gilt nicht, soweit Intakt Internet Services GmbH & Co. KG fehlerhafte oder unrichtige Angaben bekannt waren oder bei Anwendung handels- und branchenüblicher Sorgfalt hätten bekannt sein müssen. Insoweit ist die Haftung der Intakt Internet Services GmbH & Co. KG für das Kennenmüssen solcher Umstände ebenfalls auf den dreifachen Wert der vermittelten Reise- und sonstigen touristischen Dienstleistungen beschränkt, soweit ein Schaden des Nutzers weder vorsätzlich noch grob fahrlässig von Intakt Internet Services GmbH & Co. KG herbeigeführt wurde.

9. Vorbehalt zur Änderung dieser Vermittlungsbedingungen

Intakt Internet Services GmbH & Co. KG behält sich das Recht vor, diese Vermittlungsbedingungen zur Nutzung dieser Website mit Wirkung für die Zukunft jederzeit zu ändern oder zu erneuern, ohne dass insoweit eine Pflicht zur Mitteilung gegenüber dem Nutzer besteht. Auf der Website wird die jeweils aktuelle Version der "Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Intakt Internet Services GmbH & Co. KG zur Vermittlung von touristischen Reiseleistungen (Vermittlungsbedingungen)" zum Zeitpunkt ihrer Geltung an bereit gehalten. Mit der Weiternutzung der Website nach einer Änderung der Vermittlungsbedingungen erklärt der Nutzer stillschweigend sein Einverständnis mit den Änderungen.

Diese Vermittlungsbedingungen enthalten alle Vereinbarungen des zwischen dem Nutzer und Intakt Internet Services GmbH & Co. KG bestehenden Vermittlungsvertrages und ersetzen alle vorangegangenen Vereinbarungen, ungeachtet, ob diese mündliche, elektronisch oder schriftlich erfolgten.

10. Salvatorische Klausel

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Vermittlungsvertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Vermittlungsvertrages zur Folge. Das gleiche gilt für die vorliegenden Vermittlungsbedingungen.

11. Rechtswahl

Dieser Vermittlungsvertrag unterliegt - ungeachtet der Staatsangehörigkeit des Nutzers - dem Recht der Bundesrepublik Deutschland.

12. Gerichtsstand

Gerichtsstand für Vollkaufleute, für Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland haben sowie für Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, ist Berlin (Deutschland).

Stand: 07.07.2010
Vermittler: Intakt Internet Services GmbH & Co. KG,
Caputh, Spitzbubenweg 34, 14548 Schwielowsee, Deutschland
Telefonnummer: 0049-(0)30-20 61 64 88 -0
Faxnummer: 0049-(0)30-20 61 64 88 -9
E-Mail-Adresse:
info@intakt-reisen.de
www.intakt-reisen.de


Ja, die Veranstalter Geschäftsbedingungen habe ich zur Kenntnis genommen.

Ja, die Vermittler Geschäftsbedingungen habe ich zur Kenntnis genommen.


KONTAKT

Intakt Internet Services GmbH & Co. KG
intakt-reisen.de

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10557 Berlin
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