BUCHUNGSFORMULAR

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Geschäftsbedingungen Veranstalter

Allgemeine Reisebedingungen

Intakt Internet Services GmbH & Co KG (www.intakt-reisen.de) ist ausschließlich Vermittler touristischer Leistungen. Die nachfolgenden Veranstalter-Reisebedingungen entsprechen dem letzten Stand, der uns durch den Veranstalter dieser Reise mitgeteilt wurde und beziehen sich explizit nur auf die Reisen, in welcher die direkte Verlinkung hierauf erfolgt. Für die Rechtsgültigkeit dieser Reisebedingungen kann Intakt Internet Services GmbH & Co. KG nicht verantwortlich gemacht werden. Sehr geehrter Reisegast, wir setzen unser ganzes Wissen und Können ein, um Ihre Reise sorgfältig vorzubereiten und so reibungslos wie möglich abzuwickeln. Allerdings geht es nicht ohne die nachfolgenden Allgemeinen Reisebedingungen, die die gesetzlichen Regelungen ergänzen und ausführen (§§ 651a-m BGB; §§ 4-11 BGB-InfoVO) und das Vertragsverhältnis zwischen Ihnen, dem Reisegast, und dem Reiseveranstalter regeln:

1. Anmeldung, Abschluss des Reisevertrages, Datenschutz

1.1 Mit der Reiseanmeldung, die schriftlich per Post, per Telefax oder elektronisch (per eMail) erfolgen kann, bietet der Gast dem Veranstalter den Abschluss eines Reisevertrages auf der Grundlage der Reiseausschreibung, aller ergänzenden Angaben in der Buchungsgrundlage und dieser Reisebedingungen verbindlich an.
1.2 Der Reisevertrag kommt mit der Annahme der Anmeldung durch den Veranstalter zustande. Für die Annahme bedarf es keiner besonderen Form; der Gast wird über den Vertragsabschluss mit der schriftlichen Buchungsbestätigung informiert.
1.3 Weicht der Inhalt der Buchungsbestätigung von der Anmeldung ab, so liegt ein neues Vertragsangebot des Veranstalters vor, an das diese 10 Werktage gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots durch die Annahme des Reisegastes zustande, welche durch ausdrückliche oder schlüssige Erklärung (z.B. Anzahlung, Restzahlung oder Reiseantritt) erfolgen kann.
1.4 Der Anmeldende hat für alle Verpflichtungen von mitangemeldeten Reiseteilnehmern aus dem Reisevertrag wie für seine eigenen einzustehen, sofern er diese Verpflichtung durch ausdrückliche, gesonderte Erklärung übernommen hat.
1.5 Die personenbezogenen Daten, die der Gast dem Veranstalter zur Verfügung stellt, werden elektronisch verarbeitet und genutzt, soweit sie zur Vertragsdurchführung und zur Kundenbetreuung erforderlich sind. Der Veranstalter hält bei der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten die Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes ein.

2. Leistungsverpflichtung des Veranstalters, Änderung der Reiseausschreibung, Preisänderung vor Vertragsabschluss

2.1 Die Leistungsverpflichtung des Veranstalters ergibt sich ausschließlich aus dem Inhalt der Buchungsbestätigung in Verbindung mit dem für den Zeitpunkt der Reise gültigen Prospekt, bzw. der Reiseausschreibung unter Maßgabe sämtlicher darin enthaltenen Hinweise und Erläuterungen.
2.2 Leistungsträger (z.B. Hotels, Fluggesellschaften) und Reisevermittler / Reisebüros sind vom Veranstalter nicht bevollmächtigt, Zusicherungen zu geben oder Vereinbarungen zu treffen, die den vereinbarten Inhalt des Reisevertrages abändern, über die vertraglich zugesagten Leistungen des Veranstalters hinausgehen oder im Widerspruch zur Reiseausschreibung und Buchungsbestätigung stehen.
2.3 In Übereinstimmung mit § 4 Abs.2 BGB-InfoVO behält sich der Veranstalter ausdrücklich vor, vor Vertragsabschluss mit dem Gast eine Änderung des Reisepreises aufgrund einer Erhöhung der Beförderungskosten, der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren, oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse nach Veröffentlichung des Prospektes zu erklären. Ebenso behält der Veranstalter sich vor, den Reisepreis vor Vertragsabschluss mit dem Gast anzupassen, wenn die vom Gast gewünschte oder im Prospekt ausgeschriebene Pauschalreise nur durch den Einkauf zusätzlicher Kontingente nach Veröffentlichung des Prospektes verfügbar ist. Der Gast ist vor Buchung auf die erklärten Änderungen rechtzeitig hinzuweisen.

3. Anzahlung und Restzahlung

3.1 Nach Vertragsschluss und Aushändigung eines Sicherungsscheines gemäß § 651k Abs. 3 BGB ist eine Anzahlung fällig und zu leisten, die auf den Gesamtreisepreis angerechnet wird. Sie beträgt 10 % des Reisepreises.
3.2 Die Restzahlung auf den Reisepreis ist, soweit der Sicherungsschein ausgehändigt ist, 30 Tage vor Reisebeginn zahlungsfällig, wenn feststeht, dass die Reise nicht mehr aus den in Ziffer 6.1 genannten Gründen abgesagt werden kann.
3.3 Wird der fällige Reisepreis trotz Mahnung und angemessener Fristsetzung zur Zahlung nicht bezahlt, kann der Veranstalter vom Reisevertrag zurückzutreten (§ 323 BGB) und den Gast mit Rücktrittskosten zu belasten, die sich an nachstehender Ziffer 7.2 orientieren.

4. Leistungs- und Preisänderungen nach Vertragsabschluss, Umbuchungen, Ersatzperson

4.1 Nach Vertragsabschluss notwendig werdende Änderungen wesentlicher Reiseleistungen, die vom Veranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen nicht erheblich sind, zumutbar sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Der Veranstalter ist verpflichtet, den Gast über Leistungsänderungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen.
4.2 Nach Abschluss des Reisevertrages sind Preisanpassungen lediglich im Fall der tatsächlich nach Abschluss des Reisevertrages eingetretenen und bei Abschluss nicht vorhersehbaren Erhöhung der Beförderungskosten oder Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren oder einer Änderung der für die betreffenden Reise geltenden Wechselkurse in dem Umfang möglich, wie sich deren Erhöhung pro Person bzw. pro Sitzplatz auf den Reisepreis auswirkt, wenn zwischen dem Vertragsabschluss und dem vereinbarten Reiseantritt mehr als vier Monate liegen. Der Veranstalter hat den Gast unverzüglich nach Kenntnis der die Änderung begründenden Umständen hiervon zu unterrichten. Eine Preisänderung, die ab dem 20. Tag vor Reiseantritt verlangt wird, ist unwirksam.
4.3 Im Fall einer Preiserhöhung um mehr als 5 % oder einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung, ist der Reisegast berechtigt, kostenfrei vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise zu verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisegast aus ihrem Angebot anzubieten. Der Reisegast hat diese Rechte unverzüglich nach Zugang der Erklärung des Veranstalters über die Preiserhöhung dieser gegenüber geltend zu machen.
4.4 Werden auf Wunsch des Gastes nach der Buchung der Reise Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, der Unterkunft, der Verpflegungsart, der Beförderungsart, des Abflug- oder Zielflughafens, auch Änderungen oder Umbuchungen von Anschlussflügen bei Gruppenreisen bzw. bei Mietwagen des Ortes der Fahrzeugübernahme oder der Fahrzeugart vorgenommen (Umbuchungen), so kann der Veranstalter ein Umbuchungsentgelt von bis zu 30 EUR je Umbuchung erheben. Umbuchungen sind ausschließlich bis 30 Tage vor Reiseantritt möglich. Danach sind Umbuchungswünsche nur nach Rücktritt vom Reisevertrag zu den vorstehenden Bedingungen und bei gleichzeitiger Neuanmeldung durch den Gast möglich. Dies gilt nicht bei Umbuchungswünschen, die nur geringfügige Kosten verursachen.
4.5 Bei einem Wechsel in der Person des Teilnehmers ist der Veranstalter, soweit er einem solchen Wechsel nicht deshalb widerspricht, weil der neue Reiseteilnehmer den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen, berechtigt, von der in den Vertrag eintretenden Ersatzperson und dem ursprünglichen Gast als Gesamtschuldner den Reisepreis und sämtliche durch den Eintritt der Ersatzperson entstehenden Mehrkosten zu verlangen.

5. Nicht in Anspruch genommene Leistungen

Nimmt der Reisegast einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise, wegen Krankheit oder aus anderen, vom Gast zu vertretenden Gründen nicht in Anspruch, so besteht kein Anspruch des Reisegastes auf anteilige Rückerstattung. Der Veranstalter bezahlt an den Reisegast jedoch, ohne Anerkennung einer rechtlichen Pflicht hierzu, ersparte Aufwendungen zurück, sobald und soweit sie von den einzelnen Leistungsträgern tatsächlich an den Veranstalter zurückerstattet worden sind.

6. Rücktritt und Kündigung durch den Veranstalter

6.1 Ist in der Beschreibung der Reise ausdrücklich auf eine Mindestteilnehmerzahl hingewiesen und wird diese nicht erreicht, so kann der Veranstalter vom Vertrag zurücktreten, wenn sie die Mindestteilnehmerzahl im Prospekt beziffert sowie den Zeitpunkt angegeben hat, bis zu welchem die Rücktrittserklärung dem Gast vor dem vertraglich vereinbarten Reisebeginn spätestens zugegangen sein muss, und in der Reisebestätigung deutlich lesbar auf diese Angaben hingewiesen hat. Ein Rücktritt ist bis spätestens 30 Tage vor dem vereinbarten Reisebeginn gegenüber dem Gast zu erklären. Auf den Reisepreis geleistete Zahlungen werden dem Gast umgehend erstattet.
6.2 Stört der Gast trotz einer entsprechenden Abmahnung durch den Reiseveranstalter nachhaltig oder verhält er sich in solchem Maße vertragswidrig, dass eine Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zur vereinbarten Beendigung oder zum Ablauf einer Kündigungsfrist mit ihm unzumutbar ist, oder sonst stark vertragswidrig, kann der Veranstalter ohne Einhaltung einer Frist den Reisevertrag kündigen. Dabei behält der Veranstalter den Anspruch auf den Reisepreis abzüglich des Wertes ersparter Aufwendungen und ggf. Erstattungen durch Leistungsträger oder ähnliche Vorteile, die sie aus der anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt. Eventuelle Mehrkosten für die Rückbeförderung trägt der Störer selbst. Die örtlichen Bevollmächtigen des Veranstalters (Agentur, Reiseleitung) sind in diesen Fällen bevollmächtigt, die Rechte des Veranstalters wahrzunehmen.

7. Rücktritt durch den Reisegast, Stornierungsentschädigung

7.1 Der Reisegast kann bis Reisebeginn jederzeit durch Erklärung gegenüber dem Veranstalter vom Reisevertrag zurücktreten. Es wird dem Gast empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären.
7.2 Im Fall des Rücktritts durch den Reisegast verliert der Veranstalter zwar den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis, kann aber gem. § 651i Abs.2 BGB eine angemessene Entschädigung für die getroffenen Reisevorkehrungen und für seine Aufwendungen verlangen. Die Höhe der Entschädigung bestimmt sich nach dem Reisepreis unter Abzug des Wertes der vom Veranstalter gewöhnlich ersparten Aufwendungen sowie dessen, was er durch gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwerben kann. Der Veranstalter kann diesen Anspruch nach ihrer Wahl konkret (§ 651i Abs. 2) oder pauschalisiert (§ 651i Abs.3 BGB) berechnen. Eine pauschalierte Entschädigung kann der Veranstalter in Prozent des Reisepreises wie folgt verlangen:   
a) bis 29 Tage vor Reisebeginn 10 % des Reisepreises   
b) vom 28. bis 14. Tage vor Reisebeginn 30 % des Reisepreises   
c) vom 13. bis 7. Tage vor Reisebeginn 60 % des Reisepreises   
d) ab 6. Tag vor Reisebeginn und bei Nichtantritt 80 % des Reisepreises.
Es steht dem Reisegast stets frei, bei konkreter oder pauschalierter Berechnung der Stornierungsentschädigung, dem Veranstalter nachzuweisen, dass ihr ein Schaden überhaupt nicht oder nur in wesentlich niedrigerer Höhe als berechnet oder der Pauschalen entstanden ist.

8. Obliegenheiten des Reisegastes, Abhilfe, Fristsetzung vor Kündigung des Reisegastes, Anzeigefristen

8.1 Der Reisegast hat auftretende Mängel unverzüglich der örtlichen Reiseleitung oder der örtlichen Agentur des Veranstalters anzuzeigen und um Abhilfe zu ersuchen. Unterlässt es der Gast schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so tritt eine Minderung nicht ein. Wird die Reiseleistung nicht vertragsgemäß erbracht, kann der Gast in angemessener Frist Abhilfe verlangen, wobei der Veranstalter die Abhilfe verweigern kann, wenn sie unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Der Veranstalter ist berechtigt, in der Weise Abhilfe zu schaffen, dass sie eine gleich- oder höherwertige Ersatzleistung erbringt.
8.2 Wird die Reise infolge eines Reisemangels erheblich beeinträchtigt und leistet der Veranstalter innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, so kann der Reisegast den Vertrag kündigen. Der Veranstalter informiert den Gast über die Pflicht, einen Mangel stets unverzüglich anzuzeigen, sowie darüber, dass vor der Kündigung des Reisevertrages nach § 651e BGB eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung zu setzen ist. Der Bestimmung einer Frist bedarf es nur dann nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder vom Veranstalter oder seinen Beauftragten verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisegastes gerechtfertigt wird.
8.3 Reisevertragliche Gewährleistungsansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise hat der Gast innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber dem Veranstalter unter der unten genannten Anschrift geltend zu machen. Nach Ablauf der einmonatigen Frist kann der Gast Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist oder wenn es sich um deliktische Ansprüche handelt. Die genannte Frist gilt nicht für die Anmeldung von Gepäckschäden, Zustellungsverzögerungen bei Gepäck oder Gepäckverlust im Zusammenhang mit Flügen. Diese sind binnen 7 Tage bei Gepäckverlust und binnen 21 Tagen bei Gepäckverspätung nach Aushändigung des Gepäcks anzuzeigen, wobei empfohlen wird, unverzüglich an Ort und Stelle die Schadensanzeige bei der zuständigen Fluggesellschaft zu erheben. Gleichermaßen ist der Verlust, die Beschädigung oder die Fehlleitung von Reisegepäck der örtlichen Reiseleitung oder dem Veranstalter gegenüber anzuzeigen.

9. Pass- und Visumerfordernisse, gesundheitspolizeiliche Vorschriften

Der Veranstalter informiert Staatsangehörige eines Staates der Europäischen Gemeinschaft, in dem die Reise angeboten wird, über Pass- und Visumerfordernisse und gesundheits-polizeiliche Formalitäten (z.B. polizeilich vorgeschriebene Impfungen und Atteste), die für die Reise und den Aufenthalt erforderlich sind, in einem Infoblatt. Der Gast ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten, es sei denn, der Veranstalter hat seine Hinweispflichten verschuldet nicht oder schlecht erfüllt.

10. Informationspflichten über Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens

Der Veranstalter ist gemäß EU-VO Nr. 2111/05 verpflichtet, den Gast über die Identität des jeweiligen Luftfahrtunternehmens sämtlicher im Rahmen der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen bei Buchung zu informieren. Steht/stehen die ausführende Fluggesellschaft bzw. die ausführenden Fluggesellschaften zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest, so muss der Veranstalter diejenige/n Fluggesellschaft/en nennen, die die Flugbeförderung wahrscheinlich durchführen wird/werden und unverzüglich sicherstellen, dass der Gast unverzüglich Kenntnis der Identität erhält, sobald diese feststeht bzw. diese feststehen. Gleiches gilt, wenn die ausführende Fluggesellschaft wechselt. Die Black List der EU ist auf der Internetseite air-ban.europa.eu und auf der Internetseite des Veranstalters sowie in seinen Geschäftsräumen einsehbar. Die Liste wird von der EU ständig aktualisiert.

11. Haftung und Haftungsbeschränkung

11.1 Die vertragliche Haftung des Veranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist pro Reise und Reisegast auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reisegastes weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wurde oder soweit der Veranstalter für einen dem Reisegast entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist. Die deliktische Haftung des Veranstalters für Sachschäden, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt. Diese Haftungshöchstsumme gilt je Reisegast und Reise. Die genannten Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Ansprüche, die nach Montrealer Übereinkommen wegen des Verlusts von Reisegepäck gegeben sind.
11.2 Der Veranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als echte Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. optionale Ausflüge, Führungen, eigenständige Mietwagenbuchungen des Gastes, fakultative Angebote örtlicher Veranstalter), wenn diese Leistungen in der Leistungsbeschreibung und der Buchungsbestätigung ausdrücklich und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen gekennzeichnet werden, so dass sie für den Reisegast erkennbar nicht Bestandteil der Reiseleistungen des Veranstalters sind. Der Veranstalter haftet jedoch für Leistungen, welche Beförderungen des Gastes vom ausgeschriebenen Ausgangsort der gebuchten Reise zum ausgeschriebenen Zielort, Zwischenbeförderungen während der Reise und die Unterbringung während der Reise beinhalten sowie dann, wenn und soweit für einen Schaden des Gastes die Verletzung einer Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflicht des Veranstalters ursächlich geworden ist.

12. Verjährung, Abtretungsverbot

12.1 Reisevertragliche Ansprüche des Reisegastes nach §§ 651c bis 651f BGB verjähren bei Sach- und Vermögensschäden in einem Jahr. Die Verjährung beginnt an dem Tag, an dem die Reise nach dem Vertrag enden sollte. Schweben zwischen dem Reisegast und dem Veranstalter Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Reisegast oder der Reiseveranstalter die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens 3 Monate nach dem Ende der Hemmung ein. Ansprüche aus unerlaubter Handlung sowie alle Ansprüche auf Ersatz von Körperschäden unterliegen der gesetzlichen Verjährungsfrist.
12.2 Die Abtretung von Ansprüchen des Reisegastes gegen den Veranstalter ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für mitreisende Familienangehörige und Ehegatten.

13. Sonstiges

Die Unwirksamkeit einer Bestimmung hat nicht die Unwirksamkeit des ganzen Reisevertrags zur Folge. Auf das gesamte Vertrags- und Rechtsverhältnis zwischen dem Reisegast und dem Veranstalter findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung. Der Veranstalter kann an seinem Sitz verklagt werden. Stand: Dezember 2013


Geschäftsbedingungen Intakt Internet Services GmbH & Co. KG

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Intakt Internet Services GmbH & Co. KG  zur Vermittlung von touristischen Reiseleistungen

(Vermittlungsbedingungen)

1. Die Intakt Internet Services GmbH & Co. KG  ist Vermittler von Reiseleistungen und sonstigen Angeboten

1.1

Die Intakt Internet Services GmbH & Co. KG (Sitz: Spitzbubenweg 34, 14548 Schwielowsee OT Caputh, Deutschland) tritt bei ihrer Tätigkeit ausschließlich als Vermittler für Reiseveranstalter und sonstige Anbieter touristischer Dienstleistungen aus dem In- und Ausland auf. Sie vermittelt für diese Unternehmen Pauschalreise-Pakete, Flüge, Hotelunterbringung, Mietwagen etc.

1.2

Die Intakt Internet Services GmbH & Co. KG veranstaltet selbst keine eigenen Reisen. Die von Intakt Internet Services GmbH & Co. KG vermittelten Verträge werden namens und für Rechnung der jeweiligen Reiseveranstalter oder sonstigen Erbringer touristischer Dienstleistungen angebahnt.

Zwischen Intakt Internet Services GmbH & Co. KG und dem Nutzer kommt im Falle der Buchung einer touristischen Dienstleistung/eines Pauschalreisepaketes ein Geschäftsbesorgungsvertrag zustande, dessen Gegenstand die Vermittlung dieser touristischen Leistungen ist.

1.3

Die von Intakt Internet Services GmbH & Co. KG über das Internetportal "www.intakt-reisen.de" dargestellten Angebote stellen KEIN verbindliches Vertragsangebot von Intakt Internet Services GmbH & Co. KG dar.

2. Vermittlungsauftrag, Abwicklung

2.1

Der Nutzer kann über Intakt Internet Services GmbH & Co. KG / www.intakt-reisen.de Verfügbarkeiten und Preise abfragen. Mit Ausfüllen der Informationsfelder des online-Buchungsformulares, sowie dessen Fertigstellen und Absendung gibt der Nutzer an Intakt Internet Services GmbH & Co. KG den Auftrag, die gewünschten Reisedienstleistungen oder Reisepakete zu vermitteln, die von den dritten Leistungsanbietern/Reiseveranstaltern auf der Grundlage eines entsprechenden Vertragsabschlusses zwischen diesen und dem Nutzer erbracht werden sollen. Es handelt sich also um eine Aufforderung an den Nutzer, ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages mit dem jeweiligen Anbieter der touristischen Leistung abzugeben (invitatio ad offerendum). Die Angebotsabgabe durch den Nutzer erfolgt durch die vorbeschriebene Eingabe seiner Daten in das online-Buchungsformular und dessen Absendung an Intakt Internet Services GmbH & Co. KG. Der Nutzer ist für den Zeitraum von maximal sechs Tagen an sein Vertragsangebot gebunden. Innerhalb dieses Zeitraums erklärt der jeweilige touristische Anbieter bzw. Intakt Internet Services GmbH & Co. KG im Auftrag des jeweiligen touristischen Anbieters entweder die Annahme des auf den Abschluss eines Vertrages gerichteten Angebots des Nutzers oder übermittelt dem Nutzer ein neues Vertragsangebot, das dieser innerhalb der darin bestimmten Frist annehmen kann. Bei Übermittlung einer Buchungsbestätigung oder Annahme des an den Nutzer übermittelten neuen Angebots durch diesen kommt der entsprechende Vertrag über die jeweilige touristische Leistung zustande. Der Vertragsabschluss kommt ebenfalls bei Übersendung einer Rechnung durch den jeweiligen touristischen Anbieter oder für diesen durch Intakt Internet Services GmbH & Co. KG an den Nutzer zustande. Der Nutzer wird frei, wenn ihm nicht der Reiseveranstalter/touristischer Leistungsträger direkt oder über Intakt Internet Services GmbH & Co. KG als Vermittler binnen dieser Frist schriftlich, fernmündlich, per e-mail oder auf anderem Wege die vermittelte Buchung bestätigt.

2.2

Die vertragliche Verpflichtung von Intakt Internet Services GmbH & Co. KG im Rahmen des Vermittlungsauftrags beschränkt sich auf die ordnungsgemäße Weiterleitung des Buchungswunsches des Nutzers sowie gegebenenfalls der Buchungsbestätigung des Reiseveranstalters/touristischen Leistungsträgers an den Nutzer. Intakt Internet Services GmbH & Co. KG übernimmt ausdrücklich keine Verantwortung für die vertragsgemäße Erbringung der von Intakt Internet Services GmbH & Co. KG vermittelten Reisen/touristischen Leistungen durch den jeweiligen Leistungserbringer/Reiseveranstalter.

2.3

Intakt Internet Services GmbH & Co. KG übernimmt keinerlei Einstandspflicht für die Durchführung der auf der Website präsentierten Reiseleistungen/touristischen Angeboten und gibt keine Zusicherungen für die Eignung oder Qualität der auf der Website dargestellten Reiseleistungen/touristischen Angeboten. Verantwortlich dafür ist der jeweilige Reiseveranstalter/touristische Leistungsanbieter, mit dem der Nutzer gegebenenfalls den jeweiligen Reise-, Beförderungs-, Unterbringungsvertrag pp. schließt.

3. Hinweise zum vermittelten Vertrag, Obliegenheiten

3.1

Kommt eine Vertragsbeziehung zwischen dem Nutzer und dem Reiseveranstalter/touristischen Leistungsanbieter zustande, finden unter Voraussetzung der Einhaltung der gesetzlichen Einbeziehungsvorschriften durch diesen Reiseveranstalter/touristischen Leistungsträger gegebenenfalls parallel zu diesen Vermittlungsbedingungen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Reservierungs-, Beförderungsbedingungen oder die sonstigen Regelungen des jeweiligen Reiseveranstalters/touristischen Leistungsanbieters (AGB) Anwendung. Darin können Zahlungsbedingungen, Bestimmungen über Fälligkeit, Haftung, Haftungsbegrenzung, Stornierung, Umbuchung, Rückzahlung, Erklärungs- und Verjährungsfristen sowie andere Vertragsbedingungen geregelt sein. Die entsprechenden AGB der jeweiligen touristischen Leistungsträger oder Reiseveranstalter werden dem Nutzer, soweit verfügbar, auf dem Webportal zur Einsichtnahme und gegebenenfalls Akzeptanz von Intakt Internet Services GmbH & Co. KG bereitgestellt.

3.2

Mängel der Vermittlungsleistungen von Intakt Internet Services GmbH & Co. KG sollte der Nutzer gegenüber dieser unverzüglich anzeigen und Gelegenheit zur Abhilfe geben. Unterbleibt diese Anzeige schuldhaft, können jedwede Ansprüche des Nutzers aus dem Vermittlungsvertrag entfallen, soweit eine dem Nutzer zumutbare Abhilfe durch Intakt Internet Services GmbH & Co. KG möglich gewesen wäre.

3.3

Der Nutzer sollte - um der eigenen Schadensminderungspflicht nachzukommen - die vom Reiseveranstalter/touristischen Leistungsanbieter erhaltene Buchungsbestätigung umgehend auf Vollständigkeit und Richtigkeit überprüfen, ebenso die zur Verfügung gestellten Reiseunterlagen und den Reiseveranstalter/touristischen Leistungsträger gegebenenfalls auf Unrichtigkeiten oder Abweichungen hinweisen. Mängelrügen bezüglich der von Intakt Internet Services GmbH & Co. KG vermittelten touristischen Leistungen werden direkt gegenüber dem jeweils zuständigen Anbieter der touristischen Leistung erhoben.

4. Umbuchung und Rücktritt vom vermittelten Vertrag

4.1

Ob der Nutzer den mit dem Reiseveranstalter/touristischen Leistungsanbieter geschlossenen Vertrag umbuchen oder von diesem zurücktreten kann, richtet sich nach den einschlägigen gesetzlichen Regeln und den Vorgaben des jeweiligen Reiseveranstalters/touristischen Leistungsanbieters, gegebenenfalls aus dessen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), sofern diese in den jeweiligen Vertrag mit dem Nutzer wirksam einbezogen wurden.

4.2

Regelmäßig lässt der Reiseveranstalter/touristische Leistungsanbieter eine Umbuchung einer gebuchten und bestätigten Reise/Buchung nur nach Rücktritt von der gebuchten und gleichzeitig erneuter Buchung einer anderen Reise/touristischen Dienstleistung zu, gegebenenfalls gegen Zahlung von Mehrkosten für die Umbuchung oder zu zahlende Teilreisevergütung.

4.3

Tritt der Nutzer durch seine entsprechende Erklärung zu Händen des Reiseveranstalters/touristischen Leistungserbringers endgültig vom vermittelten Vertrag zurück, werden regelmäßig als Schadensausgleich Stornokosten - je nach dem einschlägigen Recht und dem Inhalt der gegebenenfalls vereinbarten Allgemeinen Reisebedingungen, Reservierungs- oder Beförderungsbedingungen pp. (AGB) - dem Nutzer in Rechnung gestellt.

Dabei ist es dem Nutzer unbenommen, nachzuweisen, dass dem Reiseveranstalter/touristischen Leistungserbringer durch die Stornierung keine oder geringere Schäden entstanden sind, als die von diesem geforderten Stornokosten.

4.4

Intakt Internet Services GmbH & Co. KG weist auf die Möglichkeit hin, eine Reiserücktritts- und Reiseunterbrechungsversicherung sowie eine Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit abzuschließen.

5. Vermittlungsentgelt, Zahlungsmodalitäten, Sicherungsschein

5.1

Intakt Internet Services GmbH & Co. KG erhält ihr Entgelt als Vermittlungsprovision vom vermittelten Reiseveranstalter/touristischen Leistungserbringer; in konkret mit dem Nutzer vereinbarten Einzelfällen stellt Intakt Internet Services GmbH & Co. KG jedoch für zusätzlich erbrachte Leistungen zusätzliche Entgelte in Rechnung, z. B. für die Beschaffung von Visa u. ä.

5.2

Die Zahlung der Reisepreise, von Anzahlungen auf den Reisepreis, von Ticket- oder Unterbringungskosten pp. nach Buchungsbestätigung und Rechnungsstellung erfolgt jeweils unmittelbar nach Vorgabe des jeweiligen Reiseveranstalters/touristischen Leistungserbringers an diese oder gegebenenfalls nach Vorgabe des Reiseveranstalters/touristischen Leistungserbringers zu Händen von Intakt Internet Services GmbH & Co. KG, regelmäßig per Banküberweisung oder Banklastschrift.

Handelt es sich bei der vermittelten Leistung um einen Pauschalreisevertrag, setzt jede Zahlung nach den einschlägigen deutschen bzw. EU-rechtlichen Regeln voraus, dass dem Reisenden vorher der dort gesetzlich vorgeschriebene Sicherungsschein zur Verfügung gestellt wurde.

6. Erhalt der Reiseunterlagen, Tickets pp., Sicherungsscheine, ausländische Reiseveranstalter

6.1

Elektronische u.a. Flugtickets bzw. Reiseunterlagen bei Pauschalreisen werden dem Nutzer in der Regel von Intakt Internet Services GmbH & Co. KG oder direkt vom Reiseveranstalter / touristischen Leistungserbringer per Post zugeleitet. In Ausnahmefällen oder bei kurzfristigen Last-Minute-Buchungen werden Tickets und Reiseunterlagen je nach Absprache mit dem Leistungserbringer dem Kunden per E-Mail zugestellt oder hinterlegt. Für eine Hinterlegung wird dem Nutzer regelmäßig ein geringes Entgelt berechnet. Intakt Internet Services GmbH & Co. KG hat keine Einstandspflicht bei Verlust von Tickets, Vouchern und anderen Reiseunterlagen auf dem Postweg. Die ordnungsgemäße Beförderung der Reiseunterlagen zum Nutzer zu gewährleisten, ist Sache des jeweiligen Reiseveranstalters / touristischen Leistungsanbieters.

6.2

Bei Hotel- oder Mietwagenbuchungen o.ä, erfolgt regelmäßig keine gesonderte Zuleitung von Reservierungsunterlagen. Der Nutzer wendet sich vielmehr an die Rezeption des gebuchten Hotels bzw. an den Schalter des Mietwagenunternehmens und legt dort die ihm zugegangene Reservierungsnummer vor.

6.3

Bei Buchung von Pauschalreisen ist der jeweilige Reiseveranstalter nach deutschem und EU-europäischem Pauschalreiserecht verpflichtet sicherzustellen, dass dem Reisenden der Reisepreis erstattet wird, soweit Reiseleistungen in Folge Zahlungsunfähigkeit oder Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Reiseveranstalters ausfallen und notwendige Aufwendungen, die dem Reisenden in Folge von Zahlungsunfähigkeit oder Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Reiseveranstalters für die Rückreise entstehen, erstattet worden.

Diese Verpflichtung erfüllt der Reiseveranstalter regelmäßig durch eine entsprechende Insolvenzversicherung.

Zur Erfüllung seiner Verpflichtung zur eigenen Insolvenzabsicherung hat der Reiseveranstalter dem Nutzer einen unmittelbaren Anspruch gegen die Insolvenzversicherung zu verschaffen und durch Übergabe einer von dieser oder auf deren Veranlassung ausgestellten Bestätigung (Sicherungsschein) nachzuweisen.

Soweit Intakt Internet Services GmbH & Co. KG mit dem Inkasso vom jeweiligen Reiseveranstalter gegenüber dem Nutzer beauftragt wird, ist Intakt Internet Services GmbH & Co. KG als Reisevermittler dem Nutzer gegenüber verpflichtet, den Sicherungsschein auf seine Gültigkeit hin zu überprüfen, wenn er ihn dem Nutzer aushändigt. Weder der vermittelte Reiseveranstalter noch Intakt Internet Services GmbH & Co. KG als Reisevermittler dürfen Zahlungen des Reisenden auf den Reisepreis vor Beendigung der Reise fordern oder annehmen, es sei denn, dem Reisenden ist ein Sicherungsschein übergeben worden.

6.4. Ausländische Reiseveranstalter

Hat im Zeitpunkt des Vertragsschlusses mit dem Nutzer der von Intakt Internet Services GmbH & Co. KG vermittelte Reiseveranstalter seine Hauptniederlassung in einem anderen Mitgliedsstaat der Europäischen Gemeinschaft als Deutschland oder in einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum, so genügt der Reiseveranstalter seiner Verpflichtung zur Absicherung der eigenen Insolvenz gegenüber dem Nutzer auch dann, wenn er dem Nutzer Sicherheit in Übereinstimmung mit den Vorschriften des anderen Staates leistet und diese den vorbeschriebenen Anforderungen an den Sicherungsschein und die abgesicherten Risiken entspricht. Auch in diesem Falle muss dem Nutzer die Sicherheitsleistung von dem ausländischen Reiseveranstalter nachgewiesen werden.

7. Hinweise auf Pass-, Visa-, Devisen- und Gesundheitsbestimmungen

Es ist die Verpflichtung des jeweiligen Reiseveranstalters eines Mitgliedsstaates der Europäischen Union, dem Nutzer über Pass- und Visumserfordernisse für Angehörige des Mitgliedsstaats, in dem die Reise angeboten wird, zu unterrichten sowie Informationen über gesundheitspolizeiliche Formalitäten, die für die Reise und den Aufenthalt erforderlich sind, noch vor Vertragsschluss und Rückbestätigung der Buchung zu geben.

Ohne hierzu rechtlich verpflichtet zu sein, gibt Intakt Internet Services GmbH & Co. KG auf dieser Website ebenfalls Informationen zu Pass-, Visa-, Devisen- und Gesundheitsbestimmungen des jeweiligen Reiseziels für deutsche Staatsbürger als Vorabinformation aus öffentlich zugänglichen Quellen, ohne Übernahme irgendwelcher Verantwortlichkeit für Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität dieser Informationen.

Vielmehr wird dem Nutzer angeraten, zu Pass-, Visa-, Gesundheits- oder auch Devisenbestimmungen verbindliche Informationen beim jeweiligen Reiseveranstalter oder bei der in Frage kommenden konsularischen Vertretung einzuholen.

8. Haftung von Intakt Internet Services GmbH & Co. KG als Vermittler

8.1

Bei den einzelnen Angaben auf dieser Website zu den verschiedenen Reisen ist Intakt Internet Services GmbH & Co. KG auf die Informationen angewiesen, die Intakt Internet Services GmbH & Co. KG von den jeweiligen Veranstaltern/touristischen Leistungsträgern erhält. Intakt Internet Services GmbH & Co. KG hat keine Möglichkeit, diese Information auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen. Intakt Internet Services GmbH & Co. KG gibt daher gegenüber dem Nutzer keinerlei Garantien oder Zusicherungen hinsichtlich der Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität dieser Informationen ab. Das gleiche gilt für sonstige Informationen, die auf dieser Website enthalten sind und von Dritten zur Verfügung gestellt wurden bzw. die mit dieser Website verlinkt sind.

8.2

Intakt Internet Services GmbH & Co. KG haftet nicht für die Verfügbarkeit der über ihr Internetportal dargestellten Reisen oder touristischen Leistungen zum Zeitpunkt des Buchungswunsches des Nutzers.

8.3

Intakt Internet Services GmbH & Co. KG haftet nicht für die Erbringung der Reiseleistung/touristischen Leistung selbst, sondern ausschließlich dafür, dass die Vermittlung mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns vorgenommen wird. Intakt Internet Services GmbH & Co. KG ist in angemessenem Umfang bemüht sicherzustellen, dass die auf der Website verfügbaren Informationen, Software und sonstigen Daten, insbesondere in Bezug auf Preise und Termine, zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell, vollständig und richtig sind. Intakt Internet Services GmbH & Co. KG übernimmt aber keinerlei Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Zuverlässigkeit von derartigen fremden Inhalten.

8.4

Im übrigen haftet Intakt Internet Services GmbH & Co. KG bei Schäden, die nicht Körperschäden sind, nur in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit, aus übernommenen Garantien oder für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Bei fahrlässiger Verletzung von Kardinalpflichten oder sonstiger Pflichten ist die Haftung von Intakt Internet Services GmbH & Co. KG auf den dreifachen Wert der vermittelten touristischen Leistung bzw. des vermittelten Reisepaketes begrenzt.

Intakt Internet Services GmbH & Co. KG haftet nicht für von ihr nicht zu vertretenden Verlust, Untergang oder Beschädigung von Reiseunterlagen im Zusammenhang mit der Versendung.

8.5

Die einzelnen Angaben zu den vermittelten Reisen/touristischen Dienstleistungen beruhen auf den Angaben der Reiseveranstalter bzw. Anbieter dieser touristischen Dienstleistungen. Diese stellen keine Zusicherung seitens der Intakt Internet Services GmbH & Co. KG dar. Intakt Internet Services GmbH & Co. KG haftet nicht für die Verfügbarkeit einer Reiseleistung/touristischen Leistung zum Zeitpunkt der Buchungsanfrage durch den Nutzer.

Dies gilt nicht, soweit Intakt Internet Services GmbH & Co. KG fehlerhafte oder unrichtige Angaben bekannt waren oder bei Anwendung handels- und branchenüblicher Sorgfalt hätten bekannt sein müssen. Insoweit ist die Haftung der Intakt Internet Services GmbH & Co. KG für das Kennenmüssen solcher Umstände ebenfalls auf den dreifachen Wert der vermittelten Reise- und sonstigen touristischen Dienstleistungen beschränkt, soweit ein Schaden des Nutzers weder vorsätzlich noch grob fahrlässig von Intakt Internet Services GmbH & Co. KG herbeigeführt wurde.

9. Vorbehalt zur Änderung dieser Vermittlungsbedingungen

Intakt Internet Services GmbH & Co. KG behält sich das Recht vor, diese Vermittlungsbedingungen zur Nutzung dieser Website mit Wirkung für die Zukunft jederzeit zu ändern oder zu erneuern, ohne dass insoweit eine Pflicht zur Mitteilung gegenüber dem Nutzer besteht. Auf der Website wird die jeweils aktuelle Version der "Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Intakt Internet Services GmbH & Co. KG zur Vermittlung von touristischen Reiseleistungen (Vermittlungsbedingungen)" zum Zeitpunkt ihrer Geltung an bereit gehalten. Mit der Weiternutzung der Website nach einer Änderung der Vermittlungsbedingungen erklärt der Nutzer stillschweigend sein Einverständnis mit den Änderungen.

Diese Vermittlungsbedingungen enthalten alle Vereinbarungen des zwischen dem Nutzer und Intakt Internet Services GmbH & Co. KG bestehenden Vermittlungsvertrages und ersetzen alle vorangegangenen Vereinbarungen, ungeachtet, ob diese mündliche, elektronisch oder schriftlich erfolgten.

10. Salvatorische Klausel

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Vermittlungsvertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Vermittlungsvertrages zur Folge. Das gleiche gilt für die vorliegenden Vermittlungsbedingungen.

11. Rechtswahl

Dieser Vermittlungsvertrag unterliegt - ungeachtet der Staatsangehörigkeit des Nutzers - dem Recht der Bundesrepublik Deutschland.

12. Gerichtsstand

Gerichtsstand für Vollkaufleute, für Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland haben sowie für Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, ist Berlin (Deutschland).

Stand: 07.07.2010
Vermittler: Intakt Internet Services GmbH & Co. KG,
Caputh, Spitzbubenweg 34, 14548 Schwielowsee, Deutschland
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Faxnummer: 0049-(0)30-20 61 64 88 -9
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Ja, die Veranstalter Geschäftsbedingungen habe ich zur Kenntnis genommen.

Ja, die Vermittler Geschäftsbedingungen habe ich zur Kenntnis genommen.


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