Antarktis: Segeltörn - Sarah W. Vorwerk
Kap Hoorn, Darwin Gletscher, Beagle Kanal
Einmal das berühmt-berüchtigte Kap Hoorn umsegeln. Davon kann man träumen oder an Bord einer Segelyacht unter Führung eines fachkundigen Skippers mit langjähriger Antarktis-Segelerfahrung den Traum verwirklichen. Ein einmaliges Segelerlebnis erwartet Sie. Sie umrunden Kap Hoorn und werden dabei von Delphinen, Albatrossen und vielen Vogelarten begleitet. Wenn möglich, werden Sie natürlich auch an Land gehen. Sie segeln weiter zu den Darwin-Gletschern des Beagle-Kanals und unternehmen ausgedehnte Landgänge im patagonischen Regenwald.
Bei allen Segeltörns trägt jeder Mitsegler seinen eigenen Anteil am Erfolg der Reise. Für die körperliche Herausforderung, die von einem Team in einer so extremen Umgebung gefordert wird, entschädigen das lautlose Dahingleiten unter Segeln ohne störende Motorengeräusche und die unvergessliche patagonische Landschaft.
Die Höhepunkte dieser Reise:
- 2-wöchiger Törn: Kap Hoorn, Darwin-Gletscher, Beagle-Kanal
- Intensives und einzigartiges Naturerlebnis in kleiner Gruppe
- An- und Abreise via Buenos Aires und Ushuaia
- Deutschsprachiger Skipper mit Antarktis-Erfahrung
Mitsegelbedingungen Sarah W. Vorwerk
Reiseverlauf
(kurzfristige Änderungen vorbehalten)
1. Hinflug
Linienflug mit Lufthansa am Abend von Frankfurt nach Buenos Aires.
2. Buenos Aires
Ankunft morgens und Abholung durch Ihren Deutsch sprechenden Transferbegleiter. Fahrt zum Hotel im Zentrum. Am Nachmittag 3-stündige Stadtrundfahrt in internationaler Gruppe und Englisch sprechender Reiseleitung. Übernachtung im Hotel.
3. Buenos Aires - Ushuaia
Am Vormittag werden Sie zum nationalen Flughafen Aeroparque gebracht, wo Sie Ihren Flug nach Ushuaia ans "Ende der Welt" antreten (das Hotelfrühstück kann bei sehr frühem Flug entfallen, wir bitten hier um Ihr Verständnis). Am Flughafen in Ushuaia werden Sie abgeholt und zu Ihrem kleinen gemütlichen Hotel gebracht. Sie haben Zeit sich von der langen Reise zu erholen und Ushuaia auf eigene Faust zu erkunden. Die Hauptstraße mit Ihren vielen kleinen Cafés und Shops lädt zu einem Bummel ein. Vielleicht können Sie im Hafen auch schon einen ersten Blick auf die Sarah W. Vorwerk werfen. Hotelübernachtung. F
4. Ushuaia - Puerto Williams
Heute geht das Abenteuer los. Mittags ist Treffpunkt mit der Crew und Ihren Mitseglern am Yacht-Hafen, beim Jachtclub AFASYN, wo die Segel-Yacht S/Y "Sarah W. Vorwerk" vor Anker liegt. Den Transfer dorthin organisieren Sie am besten, indem Sie im Hotel ein Taxi bestellen. Mit einem Besatzungsmitglied der Yacht wickeln Sie gemeinsam alle Ein- und Ausreiseformalitäten ab. Danach erhalten Sie an Bord eine erste ausführliche Einführung in das Yachtleben: Heute (und natürlich auch an den Folgetagen) erfahren Sie Wissenswertes über die Funktionsweise der Salz- bzw. Frischwasserein- und -ausgänge, Bordelektronik, Segeltechnik, Ankermanöver, Wetterbedingungen, Sicherheitsmaßnahmen, Routenbeschreibung, Einteilung der Wachmannschaften und sonstiger Aufgaben an Bord. Während der gesamten Zeit der Segeltörns genießen Sie volle Verpflegung an Bord.
Je nach den Verhältnissen können Sie unter Begleitung auch das Schlauchboot benutzen. Dann heißt es endlich Leinen los. Wir segeln über den geschichtsträchtigen Beagle-Kanal (bekannt geworden durch Darwins berühmte Fahrt auf der "Beagle"). Unser heutiges Ziel ist Puerto Williams auf der Isla Navarino.
Wir legen in Seno Lauro bei dem verschrotteten chilenischen Marineboot "Micalvi" an, das als Yachtanleger und Hafenbar noch seinen Dienst tut. Der Seno Lauro ist der beste Naturhafen dieser Gegend und eröffnet den Blick auf die bizarren, schneebedeckten Gipfel der "Dientes de Navarino". In Puerto Williams, einem 1.200-Seelen-Dorf mit Holzhütten, das von der chilenischen Marinebasis geprägt wird, machen wir die letzten Besorgungen. Vielleicht, wenn noch Zeit ist, besuchen wir das 1975 eröffnete Martin Gusinde-Museum, welches einen guten Einblick in die Geschichte und Schicksale der Feuerland-Indianer bietet. Übernachtung an Bord. F/A
5. Puerto Williams
Wir legen am "Seno Lauro" bei dem verschrotteten chilenischen Marineboot "Micalvi" an, das als Yachtanleger und Hafenbar noch seinen Dienst tut. Der Seno Lauro ist der beste Naturhafen dieser Gegend und eröffnet den Blick auf die bizarren, schneebedeckten Gipfel der "Dientes de Navarino". Hier liegen bestimmt einige Schiffe, die sich auf die Antarktis-Überfahrt vorbereiten. Der Hafen ist gut ausgestattet und bietet auch Gelegenheit für eine letzten warme Dusche an Land. Wer mag besucht am Nachmittag noch das Martin Gusinde Museum. Übernachtung an Bord. F/M/A
6. Puerto Toro
In Puerto Williams, einem 1.200-Seelen-Dorf mit Holzhütten, das von der chilenischen Marinebasis geprägt wird, machen wir letzte Besorgungen, bevor die 30 Seemeilen nach Puerto Toro in Angriff nehmen. Puerto Toro ist die südlichste menschliche Besiedlung der Welt mit ca. 50 Einwohnern. Wir versuchen die leckere King-Crab, eine Meeresfrüchte-Spezialität gegen andere Lebensmittel einzutauschen und holen uns die aktuellen Wettermeldungen rund ums Kap Hoorn. Übernachtung an Bord. F/M/A
7. Bahia Scourfield
Für Frühaufsteher besteht die Möglichkeit, einige der vielen Biberdämme zu besuchen. Wir verlassen Porto Torro und erreichen über den Paso Richmond, der zwischen der Isla Lennox und Isla Nueva hindurch führt, den offenen Atlantik. Diese drei Inseln waren jahrelang der Anlass für militärische Auseinandersetzungen zwischen Argentinien und Chile, bis der Papst 1976 die Inselgruppe den Chilenen zusprach.
In der Nähe der Islas Evout werden wir wahrscheinlich auf Albatrosse stoßen, da sich hier eine große und zudem seltene Kolonie angesiedelt hat. Wir erreichen die Wollaston Inselgruppe und ankern in der Bahia Scourfield oder der Caleta Middle. Wir unternehmen eine kleine Wanderung zu einem im Inland gelegenen See. Von hier sind es nur noch 15 Seemeilen bis zum Kap. Wird uns das Wetter morgen gewogen sein? Übernachtung an Bord. F/M/A
8. Kap Hoorn
Kap Hoorn - das Kap der äußersten Herausforderungen, vieler Schicksale und Seeleute, die hier ihr Leben ließen, ein Symbol für das Ende der Welt. Im Jahr 1616 entdeckten Le Maire und van Schouten auf ihrem holländischen Expeditionsschiff, der "Eendracht", dieses Kap und damit einen neuen Seeweg nach Indien. Sie benannten das Kap nach ihrem vor wenigen Wochen verloren gegangenen Schiff, der "Hoorn", sowie ihrem Heimathafen, Hoorn an der Zuiderzee.
Bei gutem Wetter und sofern wir die Genehmigung erhalten können wir in der Caleta Leòn vor Anker gehen und die drei Leuchtturmwärter von Kap Hoorn besuchen. Alle 3 Monate wird die Besatzung ausgetauscht. Sie leben hier zusammen mit einigen Hunden in einer Blechhütte. Es gibt eine Kapelle und eine Postamtshütte, in der man sich auch in das Gästebuch eintragen kann. Seit einigen Jahren hält dort auch das französische Denkmal zu Ehren der Kap-Hoorn-Fahrer den endlosen Stürmen stand.
Wir können den gewaltigen ozeanischen Wassermassen zusehen, die auf uns zu treiben und von denen wir annehmen können, dass sie niemals etwas anderes als Kap Hoorn oder die Antarktis zu Gesicht bekommen haben. Denn auf ihrem Weg rund um die Erde liegt weiter kein Land. Die Aussicht ist atemberaubend: vor uns liegt die Drake-Passage und hinter uns die gewaltige, 3000 Meter hohe Darwin-Bergkette. Diese schneebedeckten Gipfel sind der Anfang der Anden, welche sich bis Venezuela durch den gesamten südamerikanischen Kontinent ziehen. Nach dem Besuch von Kap Hoorn ziehen wir uns in die Caleta Martial zurück oder ankern in einer der geschützten Buchten nördlich vom Kap. Übernachtung an Bord. F/M/A
Hinweis Landgang Kap Hoorn: Es wird leider immer schwieriger von den chilenischen Behörden die Genehmigung zu einer Anlandung an Kap Hoorn zu erhalten. Die großen Schiffe, die entsprechend hohe Landegebühren zahlen, bekommen meist den Vorrang. Geplant für diesen Törn ist die Umseglung des Kap Hoorns. Ihr Skipper wird die Angelegenheit mit Ihnen an Bord besprechen und nach den Wünschen der Gruppe, versuchen die Genehmigung spontan zu erhalten, was meist besser funktioniert als vorab.
9. Kap Hoorn-Umrundung
Heute werden wir Kap Hoorn erobern - diesmal segelnd. Wir umrunden den nördlichen Teil Isla de Hornos, erreichen so den Pazifik und wenden dann Richtung Osten ab. An Backbord sehen wir die Felsen Kap Hoorns, die steil, unnahbar und unbezwingbar scheinen. Hier stoßen der Pazifik und der Atlantik aufeinander, eine Tatsache die leicht für unruhigen Seegang sorgen kann. Per Funk nehmen wir letzten Kontakt zu den Leuchtturmwärtern auf. Sie werden an die Marine-Zentrale in Puerto Williams durchgeben, dass wir Kap Hoorn umrundet haben. Zeit für ein Glas Champagner oder Pisco Sour - wir haben es geschafft!
Sobald wir in den Windschatten der Hermite-Inselgruppe gelangen, kommen wir wieder in ruhigere Gewässer. Die Isla Hornos ist lediglich 9 km lang und 500 Meter hoch, sie ist Teil der Hermite-Gruppe und typisch für die Vegetation und Fauna dieser Region. Die meisten der auf Feuerland vorkommenden Vögel sind auch hier zu finden und der Kondor, der König der Berge, ist an einigen Tagen ebenso zu beobachten wie der unangefochtene König der Meere, der Wanderalbatros.
Mit etwas Glück können wir hier auch Wale sehen (Finn-, Sei-, oder Orcawale), sowie Commerson- und Dusky-Delphine. Auf den nahegelegenen Inseln werden die Strände teilweise durch Seerobben belagert. Mollymauk-Albatrosse, Riesenturmvögel (Giant Petrels), Kormorane, Wildgänse, Raubmöven beherrschen die Lüfte. Wir suchen wieder Schutz in der Caleta Martial. Übernachtung an Bord. F/M/A
10. Caleta Martial
Heute lassen wir es ruhig angehen und unternehmen eine lange Wanderung an der Küste. Am Weg sind die ehemaligen Feuerstellen als Zeichen der Geschichte der Yamana-Indianer zu sehen, die dieses Land früher bevölkert haben. Hier und da gibt es auch noch Muschelberge zu sehen, die ebenfalls von den Indianern stammen sollen.
Der Stamm der Yamana war einer von vier Indianerstämmen von Feuerland - Tierra del Fuego. Sie besaßen keine Kleider, sondern rieben sich mit Seerobben-Fett ein. Guanaco-Felle benutzten sie als Windschutz. Sie waren hauptsächlich Fischer und bewegten sich in Kanus aus Baumrinde von Insel zu Insel - auch Kap Hoorn war von ihnen besiedelt. Während die Männer für die Jagd mit dem Speer verantwortlich waren, beherrschten die Frauen das Wasser. Nur sie konnten schwimmen und tauchen. Die Feuerstelle war für sie lebensnotwendig, so führten sie auch immer ein offenes Feuer in der Mitte ihres Kanus mit sich. Die vielen Feuer an Land, von den vorbeifahrenden Schiffen gut zu sehen, haben der Tierra del Fuego schließlich auch Ihren Namen gegeben. Später nehmen wir wieder Kurs auf Puerto Williams. Übernachtung an Bord. F/M/A
11. Puerto Williams
In Puerto Williams füllen wir unsere Tanks, frischen unseren Lebensmittelvorrat auf und bekommen unsere Genehmigung für unseren Törn zur Darwin-Crodillere. Wenn das Wetter passt segeln wir heute weiter Richtung Westen auf dem Beagle-Kanal. Übernachtung an Bord. F/M/A
12. Yendegaia
Bis Yendegaia sind es von Puerto Williams aus 35 Seemeilen. Der drei Meilen breite Beagle Kanal läßt seine steilen, z.T. schneebedeckten Berghänge, auf uns einstürzen, Norwegen erscheint dagegen wie eine Liliputlandschaft. Centolla-Fischer gehen in ihren 5-Meter-Booten ihrem Lebensunterhalt nach, in der Ferne können wir die Gletscher in der Sonne glitzern sehen. Guanacos kommen neugierig zum Uferrand, Kormorane kontrollieren unsere Route.
Ushuaia ("die Bucht, die nach Westen sieht"), mit ihren 50.000 Einwohnern die südlichste Stadt der Erde, erhebt sich gegen die steilen Bergwände und erinnert uns daran, daß wir der Zivilisation doch nicht ganz entkommen sind. In der Ferne können wir bereits die gewaltigen Ausläufer der Darwin-Kordillere erkennen und fast fühlen, wie sich diese Eismassen langsam gen Meereshöhe voranschieben. Wir erreichen die Yendegaia Bucht und ankern nahe einer Farm mit einer unbekannten Anzahl von Rindern (ca 20-30.000). Wir ankern und haben die Möglichkeit, die Farm zu besuchen. Übernachtung an Bord. F/M/A
13.-14. Caleta Morning
Wir passieren den Punta Divide, wo sich der Beagle Kanal in den "Brazo del Sudoest" und den "Brazo del Noroeste" aufteilt. Hier werden wir den ersten langsam treibenden, kristallblauen Eisfeldern begegnen, die nach ihrem 10.000-jährigen Bestehen nun ihrer aussichtslosen Schmelze entgegentreiben. Die Eislandschaft beherrscht das Bild vollkommen. Ein lautes Dröhnen und Zittern läßt darauf schließen, dass ein Gletscher in den Fjorden San Christobal oder Hollanda wieder gekalbt hat. Ein Gletscher reiht sich hier an den nächsten, der eine bizarrer und gewaltiger als der nächste. Wilde Wasserfälle bahnen sich zwischen den Gletscherspalten ihren Weg.
Wir erreichen den "Ventisquero Hollanda" und fahren mit dem Dingi heran, um die Gletscher aus der Nähe zu betrachtenh. In der Caleta Morning benutzen wir die Marine-Boje zum Ankern. Black Shag Enten brüten zwischen den hohen Klippen, ein Wasserfall wird von einem 30 Meter höher gelegenen See gespeist. Wir halten Ausschau nach Kondoren, Kormoranen, Magellan- & Felsenpinguinen, Seerobben und Raubmöven. Übernachtung an Bord. F/M/A
15. Ventisquero San Christobal
Den ganzen Tag über halten wir uns zwischen diesem eisigen Schauspiel auf. Wo das Land eisfrei ist, können wir einen Landgang machen. Wir segeln zum Ventisquero San Christobal, gehen vor Anker und arbeiten uns per Schlauchboot dichter an den Gletscher heran. Die Schönheit der in den blauen Himmel ragenden filigranen Eisskulturen, lassen uns nicht aus dem Staunen herauskommen. Die skurillen Baumskelette runden das Bild unberührter Natur ab. Übernachtung an Bord. F/M/A
16. Yendegaia
Je nach Wetter und der Dauer unserer Genehmigung segeln wir noch ein wenig zwischen den Gletschern hindurch. Um Zeit zu sparen werden wir eventuell die Nacht durchsegeln, um Pueto Williams zu erreichen. Übernachtung an Bord. F/M/A
17. Puerto Williams
Letzte Möglichkeit zum Ausflug zu einigen Biberdämmen oder auf den Pico Navarino, von dem man eine gewaltige Aussicht auf den Beagle Kanal hat. Natürlich holen wir uns auch unsere "Kap Hoorn-Urkunde" ab und tauschen unsere Erfahrungen mit den anderen Seglern aus. Übernachtung an Bord. F/M/A
18. Ushuaia
Das letzte Mal segeln wir auf dem Beagle-Kanal,diesmal zurück nach Ushuaia zum Endpunkt unseres Törns. Nach dem Erledigen aller Formalitäten heißt es dann Abschied nehmen von unserer "Sarah" und unseren beiden Skippern. Mit einem Taxi (eigene Kosten) lassen wir uns in unser schon bekanntes Hotel in Ushuaia bringen. Vielleicht bleiben ja noch ein paar Ihrer Mitsegler vor Ort und Sie können noch gemeinsam in Ushuaia zu Abend essen. Hotelübernachtung. F
19. Ushuaia - Buenos Aires
Am Morgen Transfer zum Flughafen und Flug nach Buenos Aires. Sie werden abgeholt und zum schon bekannten Hotel gebracht. Je nach Flugplan haben Sie Zeit sich im Zentrum von Buenos Aires auf eigene Faust umzusehen. Gerne buchen wir Ihnen auf Wunsch noch einen längeren Aufenthalt in Buenos Aires. Bitte geben Sie diesen Wunsch gleich mit Ihrer Buchung bekannt. Hotelübernachtung. F
20. Buenos Aires - Heimreise
Sie haben heute Vormittag noch Zeit, um sich in der Hauptstadt Argentiniens umzusehen. Am Nachmittag werden Sie abgeholt und zum Flughafen gebracht, um Ihren Heimflug anzutreten. F
21. Wieder daheim
Mittags Ankunft in Frankfurt.
F = Frühstück / M = Mittagessen / A = Abendessen
Leistungen
- Flug mit Lufthansa Frankfurt - Buenos Aires - Frankfurt
- Luftverkehrsabgabe in Höhe von 45 EUR
- Inlandsflüge mit Aerolinas Argentinas oder LAN
- Übernachtung in Hotels und Doppelkabinen
- Frühstück in den Hotels, Vollpension an Bord
- Flughafentransfer in Buenos Aires und Ushuaia
- Stadtbesichtigung in Buenos Aires in internat. Gruppe
- Antarktis-Permit
- Versicherungsschutz im Wert von 399 EUR: Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service
- Insolvenz-Sicherungsschein
Nicht enthaltene Leistungen
- Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke in den Städten
- Individuelle Ausflüge und Ausgaben persönlicher Art
- Transfer Hotel - Hafen - Hotel in Ushuaia
- Trinkgelder (ca. 50 EUR)
- Kommunikationskosten (SAT-Telefon) auf der Sarah W. Vorwerk
- Evtl. vor Ort zu zahlende argentinische Flughafensteuer sowie Sicherheitsgebühren der Flughäfen und Fluggesellschaften
- Hafengebühr in Ushuaia (ca. 20 USD, Stand November 2011)
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung
Zusatzleistungen
- Einzelzimmer-/Einzeltransfer-Zuschlag: 340 EUR
- Rail & Fly: 65 EUR
- Innerdeutscher Anschlussflug nach Frankfurt: 60 EUR
- Anschlussflug ab Österreich/Schweiz: 170 EUR
Hinweise
- Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
- Für diese Reise gelten, ergänzend zu unseren üblichen Reisebedingungen, die "Mitsegelbedingungen auf der Sarah W. Vorwerk". Diese entnehmen Sie bitte dem Link am Anfang dieser Seite. Im Falle eines Reiserücktritts sind die Stornosätze der Mitsegelbedingungen gültig.
- Bei jedem Segeltörn handelt es sich jeweils aufs Neue um eine Reise mit Pioniercharakter. Es kann zu Verzögerungen, Routenänderungen, Programmumstellungen kommen - bedingt durch ungünstige Verhältnisse, schlechtes Wetter, organisatorische Schwierigkeiten oder sonstige Faktoren. Wir bitten Sie, ggf. das nötige Verständnis aufzubringen und sich in Toleranz, Geduld und Gemeinschaftsgeist zu üben. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihres Skippers, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Für die exakte Durchführung der Ausschreibung können wir aber keine Garantie geben.
- Wir empfehlen einen Seesack oder eine flexible, faltbare Reisetasche, sowie einen kleinen Tagesrucksack (ca. 15-20 Liter Volumen), für die Landausflüge.
- Termine, Preise & Gültigkeit gültig bis Katalogwechsel.
- Eine Anzahlung von 10 % muss direkt nach der Buchung und Erhalt des Sicherungsscheines bezahlt werden. Die Restzahlung wird 4 Wochen vor Reisebeginn fällig. Bis zu der in der AGB genannten Frist vor Reisebeginn kann der Veranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von der Reise zurücktreten.
- Durch Ihre Reise erzeugte CO²-Emissionen können Sie durch eine freiwillige Spende an Atmosfair ausgleichen (s. Buchungsformular).
Anforderungen
- Während der verschiedenen Segeltörns wird den Teilnehmern eine gewisse Portion Mut und Durchhaltevermögen abverlangt, denn eine Segelbootreise ist ein absoluter Kontrast zu den Abenteuer-Kreuzfahrten, die sonst rund um das Kap Hoorn angeboten werden.
- Körperliche Fitness und ein sehr guter Gesundheitszustand sind Voraussetzung. Sie sollten von einer Buchung dieser Reise Abstand nehmen, wenn sie an irgendwelchen Krankheiten leiden oder verletzt sind.
- Sie sind über Tage hinweg der Natur, Wind und Wetter ausgesetzt und in Notsituationen kann in diesen abgelegenen Regionen oft nicht sofort Hilfe geleistet werden. Spontan aus dem Unternehmen auszusteigen und früher zurückzufliegen ist nicht möglich.
- Da die Segelyacht nur für maximal acht Passagiere geeignet ist, können die beiden Skipper die Reiseroute - soweit möglich - an die persönlichen Interessen der Gruppe anpassen. Wer sich auf solch eine Reise einlässt, weiß, dass Kompromisse eingegangen werden müssen. Wir erwarten ein hohes Maß an Toleranz und Hilfsbereitschaft gegenüber den Mitreisenden und den Skippern. Was das Segeln anbetrifft, ist jeder Passagier Mitsegler, d.h. alle erledigen nach den Anweisungen des Skippers ihren Teil der Arbeit. Sie müssen jedoch keinerlei Segelkenntnisse mitbringen. Zu Beginn Ihres Törns erhalten Sie eine Einweisung und haben während der ersten Tage Gelegenheit, sich mit dem Boot und den ersten "Segelhandgriffen" vertraut zu machen.
- Die komplette Segelausrüstung, auch Schlechtwetterbekleidung, befindet sich an Bord. Trotzdem müssen Sie auch eigene warme Schlechtwetterbekleidung mitbringen, eine detaillierte Ausrüstungsliste erhalten Sie mit der Buchung oder Sie fordern sie vorher bei uns an.
- Jeder Einzelne trägt durch sein aktives Mitwirken zum Erfolg des Törns bei.
KONTAKT
Intakt Internet Services GmbH & Co. KG
intakt-reisen.de
Bartningallee 27
10557 Berlin
Deutschland
Tel.: +49 (0)30 20616488-0
Fax: +49 (0)30 20616488-9
info@intakt-reisen.de
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